Wirtschaftskrise USA droht größte Bankenpleite des Jahres

Die texanische Guaranty Financial Group mit 150 Filialen steht vor dem aus. Der Staat wird offenbar nicht eingreifen

In den USA droht die größte Bankenpleite dieses Jahres. Die Guaranty Financial Group teilte am Freitag im texanischen Dallas mit, Abschreibungen auf mit Hypotheken besicherte Wertpapiere in Milliardenhöhe hätten zu einer kritischen Unterkapitalisierung der Bank geführt. Eine ausreichende Kapitalspritze hält das Unternehmen wegen mangelnder Unterstützung der eigenen Aktionäre nicht mehr für möglich, das Ende der Bank sei daher wahrscheinlich. Das Geldhaus könne auch nicht mit staatlichen Hilfen rechnen. Die staatliche Einlagensicherung FDIC sei bereits gebeten worden, die Unternehmensführung zu übernehmen.

Mit Vermögenswerten von etwa 16 Milliarden US-Dollar (11,25 Mrd Euro) wäre der Untergang der Guaranty Financial Group die größte Pleite einer US-Bank in diesem Jahr. Bisher größter Fall in diesem Jahr war der Zusammenbruch der Bank United in Florida mit einer Bilanzsumme von rund 12,8 Milliarden Dollar. Größte Pleite einer Geschäftsbank in der US-Geschichte war 2008 der Fall der einst führenden US-Sparkasse Washington Mutual. Sie hatte eine Bilanzsumme von mehr als 300 Milliarden Dollar. Seit September 2007 sind in den USA 85 Banken von der FDIC geschlossen worden.

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Leser-Kommentare
  1. Hoffentlich geht Sie pleite... diese Verbrecher

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    • keox
    • 25.07.2009 um 15:59 Uhr

    dennoch, helfen wird das nix.

    Was wir erleben ist eine neue Konzentrationswelle, die feinen Ökonomieexperten reden salbungsvoll von Marktbereinigung.

    Wir werden also in Zukunft nicht mit einigen hundert Bankstergangs zu tun haben, sondern mit einer Handvoll Bankstersyndikate.

    Die Welt wird neu verteilt, that´s all.

    • keox
    • 25.07.2009 um 15:59 Uhr

    dennoch, helfen wird das nix.

    Was wir erleben ist eine neue Konzentrationswelle, die feinen Ökonomieexperten reden salbungsvoll von Marktbereinigung.

    Wir werden also in Zukunft nicht mit einigen hundert Bankstergangs zu tun haben, sondern mit einer Handvoll Bankstersyndikate.

    Die Welt wird neu verteilt, that´s all.

    • keox
    • 25.07.2009 um 15:59 Uhr

    dennoch, helfen wird das nix.

    Was wir erleben ist eine neue Konzentrationswelle, die feinen Ökonomieexperten reden salbungsvoll von Marktbereinigung.

    Wir werden also in Zukunft nicht mit einigen hundert Bankstergangs zu tun haben, sondern mit einer Handvoll Bankstersyndikate.

    Die Welt wird neu verteilt, that´s all.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, cl
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  • Schlagworte USA | Wirtschaftskrise | Finanzen | US-Dollar | Abschreibung | Dallas | Dollar
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