Schweinegrippe Nordrhein-Westfalen erwägt längere Sommerferien
Wegen des H1N1-Virus' wird der Schulbeginn an Rhein und Ruhr möglicherweise verschoben. In vier Bundesländern beginnt die Schule dagegen planmäßig wieder am Donnerstag

©Matt Cardy/Getty Images
NRW erwägt, die Schulen länger geschlossen zu halten, um die Schweinegrippe einzudämmen. Diese Schülerinnen aus Bristol hatten deshalb bereits im Mai frei
Eigentlich soll am 17. August an den Schulen in Nordrhein-Westfalen (NRW) der Unterricht wieder beginnen. Doch womöglich können die Schüler erst einmal zu Hause bleiben. Denn das Bundesland erwägt, die Sommerferien an den Schulen wegen der Schweinegrippe zu verlängern. Die Weltgesundheitsorganisation hatte diesen Schritt vorgeschlagen, um eine weitere Verbreitung der Krankheit zu stoppen. Bisher sind weltweit 700 Menschen an der amerikanischen Grippe gestorben.
In Nordrhein-Westfalen waren bis zum Wochenende 2827 Erkrankte gezählt worden, mehr als in jedem anderen Bundesland. Gestorben ist in Deutschland an der Infektion noch niemand. Endgültig entscheiden will man sich in NRW, wenn Erkenntnisse aus den Bundesländern vorliegen, in denen der Unterricht bereits am Donnerstag dieser Woche wieder beginnt. Bremen, Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt hatten sich gegen eine Verschiebung des Schulstarts entschieden und hoffen nun, dass die Schweinegrippe-Infektionen trotzdem kaum steigen.
Der Schulstart in den vier ersten Bundesländern sei auch ein Testlauf für Nordrhein-Westfalen, nach dessen Ausgang man die Entscheidung richten würde, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums ZEIT ONLINE. Falls sich zeige, dass die Pandemie sich nach Schulbeginn dort rapide ausbreite, werde man in Nordrhein-Westfalen über eine Ferienverlängerung nachdenken.
Ob auf diesem Weg ein weiterer Anstieg der H1N1-Fälle verhindert werden kann, soll auch eine Expertenkommission klären. Das Team aus Wissenschaftlern, Praktikern und öffentlichem Gesundheitsdienst wird nächsten Dienstag eine entsprechende Empfehlung abgeben.
Die Lehrergewerkschaft GEW in Nordrhein-Westfalen hält längere Ferien momentan "nicht für zwingend", zumal die Prognose eher für den Herbst einen Anstieg der Grippefälle voraussage. Ihr Vorsitzender Andreas Meyer-Lauber forderte, allen Lehrern eine Immunisierung anzubieten, sobald Impfstoff verfügbar sei, statt Schulen zu schließen. Außerdem müssten endlich die Hygienebedingungen in den Schulen verbessert werden. Dass sich die Kinder dort mit Seife die Hände waschen können, sei längst nicht die Regel, sagte Meyer-Lauber ZEIT ONLINE.
Die Länder, in denen am Donnerstag die Schüler aus den Ferien zurückkehren, haben bereits Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Die Bremer Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper verschickte Infoflyer an ihre Schulen und forderte Schüler und Lehrer darin auf, sich zu verhalten "wie bei einer der bisher bekannten Grippeerkrankungen". Zu den Hygieneregeln gehören neben häufigem Händewaschen und dem Vermeiden von Händeschütteln auch das "sichere Niesen": in die Armbeuge statt in die Hand.
- Datum 05.08.2009 - 08:46 Uhr
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Leider wird in dem Artikel nichts darüber ausgesagt, wie die prozentuale Rate der H1N1-Erkrankungen in den einzelnen Bundesländern ist.
Das NRW die höchste Einwohnerzal aller Bundesländer hat sollte die Autorin aber schon wissen, oder?
Dazu kommt noch, dass wir in NRW eine hohe Bevölkerungsdichte haben, was ja eine gute Voraussetzung für die Verbreitung von Infektionskrankheiten ist.
Beides in Betracht zu ziehen und dann einen Artikel zu verfassen, wäre gut gewesen.
ZEIT-Artikel:
**********
Bisher sind weltweit 700 Menschen an der amerikanischen Grippe gestorben... In Nordrhein-Westfalen waren bis zum Wochenende 2827 Erkrankte gezählt worden, mehr als in jedem anderen Bundesland.
Nimzo-Artikel (also von mir):
***********************
Bereits im Jahre 2005 sind in Deutschland (Quelle: Destatis) 16.329 Menschen alkoholbedingt gestorben. In Nordrhein-Westfalen waren im Jahre 2005 insgesamt 2.982 Menschen alkoholbedingte TOTE gezählt worden, mehr als in jedem anderen Bundesland.
Die Veränderung 2005 gegenüber 1990 in % betrug in NRW: +36,6. Mehr als im vergleichbaren Zeitraum der Bundesdurchschnitt von +19,0 (in %)
Was sagen die Politiker zur Schweinegrippe: Alaaam! Alaaam! Impfen! Alaaam! Impfvorrat! Alaaam!
Was sagen die Politiker zum Alkohol, der im direkten "Duell" mit +15.000 Toten zu +0 Toten einsam führt (Plus Fünfzehntausend zu Plus Null)?
Gerhard Schröder: "Hey gib mir mal ne Flasche Bier sonst streik ich hier."
Günther Beckstein: "Nur bei Fahranfängern halte ich die 0,0-Promille-Grenze für absolut notwendig." Aber ein gestandenes Mannsbild vertrage an einem Abend auch "zwei in der Regel schlecht eingeschenkte Maß", ohne fahruntüchtig zu werden. "Natürlich nicht, wenn man die zwei Maß in zwei Stunden trinkt" (Quelle SZ)
OK. Jetzt können ca. 41% aller Bundesbürger (Statista 2009: Quelle N24), die zur Kategorie "Halte die Gefahren für groß (Schweinegrippe) angehören, sich impfen lassen. Tamiflu oder LongDong Flu-Defender ordern.
Weitermachen!
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„Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair!“ [Märchenonkel]
Jeden Winter tobt eine Grippewelle durch die Republik, an der zigmal soviele Menschen sterben. Ausser dem obligatorischen "Impft euch mal" und einer Statistik, wieviele Problemfälle es dahingerafft hat gibts da doch kaum noch Panikmache.
Ich habe erst einmal eine Grippeimpfung mitgemacht und mich hat diesen Winter dann eine Erkältung heftigsten Aussmasses flachgelegt.
Wenns ein erwischen soll, erwischt es einen.
Wie man hört soll ja der Impfstoff selber nicht so Harmlos sein.
Da ich zu keiner Risikogruppe gehöre, der Krankheitsverlauf dieser Panikgrippe eher harmlos verläuft und ich auch eher dazu neige, mich nicht so zimperlich zu haben werd ich wohl dieses Heckmeck eher ignorieren.
Jeden Winter tobt eine Grippewelle durch die Republik, an der zigmal soviele Menschen sterben. Ausser dem obligatorischen "Impft euch mal" und einer Statistik, wieviele Problemfälle es dahingerafft hat gibts da doch kaum noch Panikmache.
Ich habe erst einmal eine Grippeimpfung mitgemacht und mich hat diesen Winter dann eine Erkältung heftigsten Aussmasses flachgelegt.
Wenns ein erwischen soll, erwischt es einen.
Wie man hört soll ja der Impfstoff selber nicht so Harmlos sein.
Da ich zu keiner Risikogruppe gehöre, der Krankheitsverlauf dieser Panikgrippe eher harmlos verläuft und ich auch eher dazu neige, mich nicht so zimperlich zu haben werd ich wohl dieses Heckmeck eher ignorieren.
Jeden Winter tobt eine Grippewelle durch die Republik, an der zigmal soviele Menschen sterben. Ausser dem obligatorischen "Impft euch mal" und einer Statistik, wieviele Problemfälle es dahingerafft hat gibts da doch kaum noch Panikmache.
Ich habe erst einmal eine Grippeimpfung mitgemacht und mich hat diesen Winter dann eine Erkältung heftigsten Aussmasses flachgelegt.
Wenns ein erwischen soll, erwischt es einen.
Wie man hört soll ja der Impfstoff selber nicht so Harmlos sein.
Da ich zu keiner Risikogruppe gehöre, der Krankheitsverlauf dieser Panikgrippe eher harmlos verläuft und ich auch eher dazu neige, mich nicht so zimperlich zu haben werd ich wohl dieses Heckmeck eher ignorieren.
Ich habe erst einmal eine Grippeimpfung mitgemacht und mich hat diesen Winter dann eine Erkältung heftigsten Aussmasses flachgelegt.
Es ist aber schon klar, dass eine Grippe und eine Erkältung nichts miteinander zu tun haben. Eine Grippe ist eine durch Viren der Gattung Influenzavirus A und B ausgelöste Infektionskrankheit. Gefährlich sind nicht die Viren, sondern die bakteriellen Sekundärinfektionen, die auf eine Grippeerkrankung folgen. Der Organismus ist bereits durch die Viren geschwächt und die Bakterien können so leichter in den Körper eindringen und zu weiteren Krankheiten führen.
Eine Erkältung ist eine Infektionskrankheit der Schleimhäute von Nase, Hals und Bronchien und wird auch grippaler Infekt genannt, was leider bei vielen zu der Annahme führt, sie hätten eine Grippe.
Unabhängig davon kann man von Glück reden, dass die Schweinegrippe bisher einen relativ milden Verlauf hat. Trotz allem hat es nichts mit einer schnöden Erkältung zu tun, die, wenn auch unangenehm, meist harmlos verläuft.
Die Grippeimpfung schützt somit nicht vor Erkältungen aber u.U. vor einer Grippe.
Ich habe erst einmal eine Grippeimpfung mitgemacht und mich hat diesen Winter dann eine Erkältung heftigsten Aussmasses flachgelegt.
Es ist aber schon klar, dass eine Grippe und eine Erkältung nichts miteinander zu tun haben. Eine Grippe ist eine durch Viren der Gattung Influenzavirus A und B ausgelöste Infektionskrankheit. Gefährlich sind nicht die Viren, sondern die bakteriellen Sekundärinfektionen, die auf eine Grippeerkrankung folgen. Der Organismus ist bereits durch die Viren geschwächt und die Bakterien können so leichter in den Körper eindringen und zu weiteren Krankheiten führen.
Eine Erkältung ist eine Infektionskrankheit der Schleimhäute von Nase, Hals und Bronchien und wird auch grippaler Infekt genannt, was leider bei vielen zu der Annahme führt, sie hätten eine Grippe.
Unabhängig davon kann man von Glück reden, dass die Schweinegrippe bisher einen relativ milden Verlauf hat. Trotz allem hat es nichts mit einer schnöden Erkältung zu tun, die, wenn auch unangenehm, meist harmlos verläuft.
Die Grippeimpfung schützt somit nicht vor Erkältungen aber u.U. vor einer Grippe.
In NRW hat man schon einen seltsamen Umgang mit Infektionskrankheiten.
Dort gab es Maser-Ausbrüche wie man sie sonst nur aus Schwellenländern ohne flächendeckende Gesundheitsversorgung kennt. Und hier nun solch ein Aktionismus.
Das einzige Resultat würde sein dass die Schüler das Nacharbeiten müssen, und ob die sich dann noch über die "verlängerten Ferien" freuen?
Oder man will vor der Wahl nochmal gescheit "Schlagkraft" demonstrieren - "wir tun was". Die Deutschen - jeglicher Art von Angst, Bedenken und Pessimismus gegenüber sehr aufgeschloßen - machen da gern mit.
Da war ich schon fast der Meinung, die ZEIT hätte sich endlich genug zum Thema ausgetobt. Aber nein, nun geht es munter weiter. Es gibt wohl nur eine Antwort:
http://www.youtube.com/wa...
... hier überhaupt noch lange zu zögern. Ferien um 3-4 Wochen verlängern in NRW, und gut ist. Man sollte kein unnötiges Risiko eingehen.
[entfernt wegen Mehrfachposting/ Redaktion; svb]
Herr Kekulé meint, dass Schulen und Kindertagesstätten die "Drehscheiben" der Pandemien darstellten. Er hat's studiert. Und da mit seinem Ratschlag kein unmittelbarer persönlicher Vorteil verbunden zu sein scheint, sollte man ihn beherzigen.
Vermutlich geht er davon aus, dass früher oder später ohnehin mit erheblichem Unterrichtsausfall zu rechnen wäre. Warum also diesen nicht gleich von vorneherein dazu nutzen, die Pandemie einzudämmen?
Weltweit verbreitete Krankheiten werden zwar auch als Pandemien bezeichnet, jedoch ist die Fallzahl ebenfalls neben der Verbreitung auch ein Indiz, ob man die Krankheit so benennen sollte.
Beispiele aus Wikipedia, Pandemie:
Große Pandemien in der Geschichte waren:
* Antoninische Pest (165–180), vermutlich eine Pockenpandemie, die sich auf dem Gebiet des Römischen Reiches ausbreitete; rund fünf Millionen Tote
* die erste Pestpandemie (als so genannte Justinianische Pest), ausgebrochen 541, deren Auswirkungen bis ins 8. Jahrhundert bemerkbar waren. Die Erkrankung verbreitete sich im gesamten Mittelmeerraum bzw. der gesamten den Römern „bekannten Welt” und forderte zahlreiche Todesopfer
* die zweite Pestpandemie (Schwarzer Tod, 1347–1352), aus Zentralasien kommend. Ausbreitung über ganz Europa mit geschätzten 25 Millionen Toten (ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung)
* die dritte Pestpandemie von 1896 bis etwa 1945, mit weltweit rund 12 Millionen Toten
* AIDS (seit etwa 1980, noch andauernd), weltweite Ausbreitung, mehr als 25 Millionen Tote, ca. 40 Millionen Infizierte (Stand: Ende 2005)[1]
Ob die sogenannte Schweinegrippe (besser wäre amerikanische Grippe) eine Pandemie ist, das ist derzeit nochzweifehaft; ebenfalls aus Wikipedia:
Beispiele für Influenzapandemien in jüngerer Zeit:
* Spanische Grippe (1918–1920), weltweit 500 Millionen Kranke und 25 bis 50 Millionen Tote,[2] Subtyp A/H1N1
* Asiatische Grippe (1957), eine Million Tote, Subtyp A/H2N2
* Hongkong-Grippe (1968), 700.000 Tote, Subtyp A/H3N2
* Russische Grippe (1977/78), 700.000 Tote, Subtyp A/H1N1 (Fallzahlen und Klassifikation als Pandemie umstritten)
* Schweinegrippe (2009), Subtyp A/H1N1
Medien und Politk sollten seriös bleiben und nicht nicht wieder hysterische Anfälle fördern wie z.B. damals bei BSE (kein einziger Todesfall in der BRD).
Also hübsch die Füße still halten und auf dem Teppich bleiben!
Weltweit verbreitete Krankheiten werden zwar auch als Pandemien bezeichnet, jedoch ist die Fallzahl ebenfalls neben der Verbreitung auch ein Indiz, ob man die Krankheit so benennen sollte.
Beispiele aus Wikipedia, Pandemie:
Große Pandemien in der Geschichte waren:
* Antoninische Pest (165–180), vermutlich eine Pockenpandemie, die sich auf dem Gebiet des Römischen Reiches ausbreitete; rund fünf Millionen Tote
* die erste Pestpandemie (als so genannte Justinianische Pest), ausgebrochen 541, deren Auswirkungen bis ins 8. Jahrhundert bemerkbar waren. Die Erkrankung verbreitete sich im gesamten Mittelmeerraum bzw. der gesamten den Römern „bekannten Welt” und forderte zahlreiche Todesopfer
* die zweite Pestpandemie (Schwarzer Tod, 1347–1352), aus Zentralasien kommend. Ausbreitung über ganz Europa mit geschätzten 25 Millionen Toten (ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung)
* die dritte Pestpandemie von 1896 bis etwa 1945, mit weltweit rund 12 Millionen Toten
* AIDS (seit etwa 1980, noch andauernd), weltweite Ausbreitung, mehr als 25 Millionen Tote, ca. 40 Millionen Infizierte (Stand: Ende 2005)[1]
Ob die sogenannte Schweinegrippe (besser wäre amerikanische Grippe) eine Pandemie ist, das ist derzeit nochzweifehaft; ebenfalls aus Wikipedia:
Beispiele für Influenzapandemien in jüngerer Zeit:
* Spanische Grippe (1918–1920), weltweit 500 Millionen Kranke und 25 bis 50 Millionen Tote,[2] Subtyp A/H1N1
* Asiatische Grippe (1957), eine Million Tote, Subtyp A/H2N2
* Hongkong-Grippe (1968), 700.000 Tote, Subtyp A/H3N2
* Russische Grippe (1977/78), 700.000 Tote, Subtyp A/H1N1 (Fallzahlen und Klassifikation als Pandemie umstritten)
* Schweinegrippe (2009), Subtyp A/H1N1
Medien und Politk sollten seriös bleiben und nicht nicht wieder hysterische Anfälle fördern wie z.B. damals bei BSE (kein einziger Todesfall in der BRD).
Also hübsch die Füße still halten und auf dem Teppich bleiben!
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