Iran-Karikaturen

Wer schweigt, kann trotzdem siegen

Der Mann im Gefängnis ist selbst schon zur Mauer geworden. Die Ziegelsteine bröseln zwar, doch er glaubt nicht an die Freiheit. Denn auch wenn jemand eine Tür öffnet, ist dahinter eine weitere Mauer. Der Humor von Mana Neyestani ist manchmal bitter.
Der studierte Architekt, 1973 in Teheran geboren, wurde schon bald ein bekannter Karikaturist. 2006 wurde Mana Neyestani wegen eines Cartoons, das auf der Kinderseite der Zeitung Iran veröffentlicht war, verhaftet. Die Zeitung wurde geschlossen und Neyestani blieb drei Monate im Evin-Gefängnis. Danach floh er gemeinsam mit seiner Frau. Nach einigen Monaten Exil in den Arabischen Emiraten und der Türkei, fand er  2007 Asyl in Malaysia, studiert jetzt Kunst und veröffentlicht seine Karikaturen auf dem aus den Niederlande betriebenen iranische Radioportal Radiozamaneh.com.


 

Leser-Kommentare
  1. Ich finde, dass der Mann in der Karikatur 7 eher so aussieht, als versuche er die Maske von seinem Gesicht herunter zu reißen, nicht diese aufzusetzen, wie es in der Bildunterschrift heißt.

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    • 11.08.2009 um 9:59 Uhr
    2. Danke,

    für die ausführlichen Bildbeschreibungen. ;) Es wäre sonst für den gemeinen Zeit-Leser auch viel zu schwierig gewesen, die Aussagen der Karikaturen richtig (siehe Kommentar 1) zu verstehen.

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