Schwimm-WM in Rom Britta Steffen holt auch über 50 Meter Gold

Britta Steffen ist bei den Weltmeisterschaften zu ihrer zweiten Goldmedaille geschwommen. In Weltrekordzeit gewann sie auch die 50 Meter Freistil

Doppel-Olympiasiegerin, nun auch Doppel-Weltmeisterin: Schwimmerin Britta Steffen hat sich in den Geschichtsbüchern verewigt. Nach ihrem Sieg über 100 Meter Freistil gewann sie auch über 50 Meter – in der Weltrekordzeit von 23,73 Sekunden. Nach dem Rennen schüttelte die Berlinerin fassungslos den Kopf. "Ich bin selber so überrascht von dieser Leistung", sagte Steffen.

Wie vor einem Jahr bei Olympia in Peking ließ Britta Steffen dem Paukenschlag über 100 Meter den Triumph im Sprint folgen. In Vorlauf und Halbfinale ließ es die Berlinerin locker angehen, wiegte die Konkurrenz in Sicherheit. Um dann im Finale ernst zu machen. "Fünfzig Meter ist so ein Glücksspiel", sagte Steffen, "ich war wirklich überrascht, dass es noch mit Gold geklappt hat. Mein Wunschziel war eine 23,8. Das Schöne ist, dass eine Bahn nicht weh tut, das macht dann Riesenspaß. Ich habe einfach nur Glück gehabt."

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Lächelnd stieg Britta Steffen auf den Startblock. Sie hatte nach Gold über 100 Meter und Silber und Bronze mit den Staffeln nichts mehr zu verlieren. Sie konnte nur gewinnen. Und das machte sie stark. Es passte einfach alles: Sie selbstsicher, die Konkurrenz verunsichert. Als zusätzliche Stärkung gab es in der Aufwärmhalle noch eine innige Umarmung mit Paul Biedermann, Deutschlands Männer-Doppel-Weltmeister von Rom. Als Weltrekordlerin schwamm Britta Steffen wieder an Land. Therese Alshammar aus Schweden (23,88) blieb Silber, die entthronte Weltrekordlerin Marleen Veldhuis (Niederlande) musste sich in 23,99 Sekunden mit der Australierin Cate Campbell Bronze teilen.

 
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