Microsoft Office 2010 – schnell, selbst auf langsamen Rechnern
Mit Office 2010 schickt Microsoft die nächste Version seines Büroprogrammpakets ins Rennen. Und es hat erstmals eine in sich stimmige Benutzerführung

© Justin Sullivan/Getty Images
Microsoft-Logo
Office 2010, den Nachfolger von Office 2007, wird es sowohl in einer 32-Bit-, als auch in einer 64-Bit-Version geben. Die 64-Bit-Variante wurde von Golem.de auf einem Subnotebook mit Windows 7 x64 installiert und die 32-Bit-Variante auf einem Vista-Rechner, dessen Betriebssystem ebenfalls in der 32-Bit-Variante installiert war.
Die 64-Bit-Variante von Office kann sich zwar mehr als 2 GByte Arbeitsspeicher reservieren, ansonsten gibt es bei der normalen Arbeit aber keine Unterschiede zur 32-Bit-Version. Bei sehr großen Dokumenten verspricht das Geschwindigkeitsvorteile – eine der größten Änderungen der Office-Suite.
Obwohl der zugrunde liegende Programmcode noch keinen Betastatus erreicht hat, war die Technical Preview erstaunlich schnell. So schnell, dass das Subnotebook, das nur eine 1,8-Zoll-Festplatte im Inneren hat und zudem mit einem Core 2 Duo U7600 (1,2 GHz) auskommen muss, zumindest beim Starten der Anwendungen die Office-2007-Installationen größerer Notebooks mit schnellen Festplatten und CPUs überholte. Das lässt allerdings noch keinen endgültigen Schluss zu, schließlich ist die Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Gegenüber OpenOffice.org braucht Office 2010 nur ein Drittel bis etwa die Hälfte der Zeit, bis der Anwender lostippen kann.
Um die Stabilität von Office 2010 war es nicht ganz so gut bestellt. Die 32-Bit-Version stürzte im normalen Betrieb einige Male ab, die 64-Bit-Version war hingegen durchweg stabil.
Ribbons überall
Neben den internen Veränderungen und Optimierungen hat Microsoft vor allem an der Bedienung gearbeitet. Die für Anfänger besser geeigneten Ribbon-Schaltflächen, die traditionelle Menüs ablösen, werden jetzt durchweg in allen Anwendungen genutzt. Störende Wechsel von Bedienungssystemen innerhalb der Office-Anwendungen bleiben damit aus. Onenote, Outlook und Access lassen sich so leichter bedienen.
Gut gelungen ist der sogenannte Backstagebereich, der das alte Office-2007-Startmenü mit seinem runden Knopf ablöst. Der Backstagebereich befindet sich links neben den Ribbon-Tabs und ist deutlich hervorgehoben. Der Backstagebereich sollte so auch von Anwendern gefunden werden, die sich bei Office 2007 noch schwer taten und die Dialoge für erweitertes Speichern, Drucken oder die Optionen zunächst nicht fanden. An der Farbe des Backstage-Bereichs erkennt der Anwender zudem, ob er sich gerade in Word, Powerpoint oder etwa Visio befindet.
Viele weitere Änderungen fallen zunächst kaum auf. Es gibt aber kleinere Neuerungen mit sehr großen Auswirkungen. Das Programmpaket Office ist allerdings zu groß, um alle zu betrachten. Microsoft beschreibt auf über 100 Seiten in einem leider nicht öffentlich zugänglichen Dokument Änderungen in Office 2010. Nicht beschrieben allerdings wurden Überarbeitungen in Infopath und Visio, die ebenfalls als Technical Preview zur Verfügung standen.
Sehr praktisch ist die Vorschau von Inhalten, die sich in den Text oder in eine Präsentation einfügen lassen. Der Anwender kann sich über Schaltflächen im Kontextmenü ansehen, wie das Ergebnis aussieht, wenn der Text mit oder ohne Formatierungen eingefügt wird. Dazu reicht es, mit der Maus über den Schaltflächen zu verweilen. Eine weitere kleine Änderung, die Office 2007 mit dem Service Pack 2 allerdings jetzt schon beherrscht, ist die Möglichkeit, Dokumente im OpenDocument-Format zu speichern.
- Datum 30.07.2009 - 11:00 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE, golem.de
- Kommentare 6
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:






Werden die Microsoft Works 4.5 Datenformate unterstützt?
Den Rest kann sich Microsoft sparen. Wenn ich jetzt alles aus Jux und Tollerei umformatieren muß, dann nicht noch Microsoft Office. Nochmal mach ich den Fehler mit proprietären Formaten nicht.
Die wichtigste Frage bleibt unbearbeitet:
Wie hält es Microsoft mit freien Office Dateiformaten bzw. schreibt Microsoft nun "schon" nach "ihrem eigenen ISO 29500 - Standard".
Und mal ganz im Ernst: Auch dieses Office wird für Geld - viel Geld - verkauft. Welches Unternehmen oder gar welcher Privatanwender braucht mehr als das, was in OpenOffice enthalten ist?!?
Ich behaupte, dass 95 Prozent aller unternehmen Geld zum Fenster raus werfen, indem sie sich und ihre Kunden, ihre Zulieferer und ihre Mitarbeiter an diesen proprietären Murx fesseln. Und warum das ganze? weil man es angeblich schon immer so gemacht hat, weil Microsoft anerkannter Marktführer un Monopolist ist und weil es angeblich alle so machen (wodurch sich monetäre Wettbewerbsvorteile nivellieren) - und der größte Witz: "Weil es einfach funktioniert" (angeblich zumindest).
Aber eben diese ungerechtfertigten Vorurteile begründen die Perpetuierung des Microsoftschen Monopols.
F. Mayer
viele bekannte konnten sich mit 2007 nicht anfreunden, die ungewohnte oberfläche, arbeitsweise etc. deshalb sind die zu oenoffice gewechselt und begeistert, wie meine vorredner schon sagen, word/office kostet viel zu viel, openoffice kann alles was man braucht und nur weils schneller startet, lohnt sich das nicht.
andererseits ist es lustig, wenn man isokonform mit openoffice dokumente abspeichert in *.odt, verschickt und dann kommt das zurück, bääh kann ich nich lesen mein word hält sich nich an standards...
Ich bin echt enttäsucht von Zeit.de. Normalerweise stößt man hier auf gut recherchierte und sachliche Berichterstattung.
Dieser Artikel ist allerdings 1:1 VOLLSTÄNDIG von der Microsoft PR-Meldung. Ich habe nicht einen abweichenden Satz gefunden. Wo ist hier die objektivität? Und wer kann schon ein Fazit gebrauchen welches vom Hersteller verfasst wurde?
Der Artikel ist nichts anderes als Werbung.
(Anmerkung: Bitte untermauern Sie solche Vorwürfe mit entsprechenden Belegen wie Links, damit wir sie prüfen können. Vielen Dank. Die Redaktion/jk)
Der Sachverhalt wurde aufgeklärt. Es ist keine PR-Meldung von Microsoft.
Entschuldigung :)
Der Sachverhalt wurde aufgeklärt. Es ist keine PR-Meldung von Microsoft.
Entschuldigung :)
...mit der Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung?
Der Sachverhalt wurde aufgeklärt. Es ist keine PR-Meldung von Microsoft.
Entschuldigung :)
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren