Formel 1 Michael Schumacher darf Ferrari nicht testen

Das Williams-Team bremst Michael Schumacher aus: Der Rückkehrer in die Formel 1 erhält keine Ausnahmegenehmigung und darf sich nicht mit dem Ferrari F60 einfahren

Der Rennstall lehnte den Ferrari-Antrag für eine Sondergenehmigung ab. "Während wir Michael Schumachers Rückkehr in die Formel 1 begrüßen, ist es nun mal Fakt, dass jede
Form von Tests in der Saison strikt verboten ist", sagte Teamchef Frank Williams. Auch bei dem Toro-Rosso-Neuling Jaime Alguersuari, der in Ungarn erstmals in einem Formel-1-Wagen gefahren war, habe es keine Ausnahme gegeben. "Zum Wohle der Beständigkeit und Fairness lehnen wir daher Ferraris Antrag ab, vor dem Großen Preis von Europa zu testen", erklärte Williams.

Tests sind in dieser Saison während der laufenden Meisterschaft aus Kostengründen untersagt. Eine Ausnahme müssten alle zehn Rennställe genehmigen.

Anzeige

Die acht Teams, die in der Teamvereinigung Fota zusammengeschlossenen sind, hatten ihre Bereitschaft signalisiert, Schumacher vor dem Europa-Lauf in Valencia testen zu lassen. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug hatte sich klar für eine Sondererlaubnis ausgesprochen. "Würde es nach mir gehen, könnte Michael zwei Wochen und nicht nur einen Tag testen. Alle seine Rivalen haben mehr Erfahrung und Kilometer in den neuen Autos", hatte Haug erklärt.

Williams und Force India gehören der Fota derzeit nicht an.

Der mehrfache Weltmeister Michael Schumacher hatte 2007 seine Karriere als Rennfahrer offiziell beendet. Nach dem schweren Unglück, bei dem Ferrari-Fahrer Felipe Massa schwer verletzt wurde, erklärte Schumacher kurzfristig seinen Rücktritt vom Rücktritt.

 
Schreiben Sie den ersten Kommentar!

    Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

    Service