Schwimm-WM Britta Steffen qualifiziert sich fürs Halbfinale
100 Meter Freistil: Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen hat das WM-Halbfinale der Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom erreicht
Die 25-jährige Berlinerin begnügte sich im Vorlauf am Vormittag mit dem vierten Platz in 53,62 Sekunden. Steffen war am Sonntag als Startschwimmerin der 4x100-Meter-Staffel in 52,22 Sekunden Weltrekord geschwommen Auch Daniela Schreiber (Halle/Saale) kam als Elfte in 54,08 weiter. Vorlaufschnellste war die Amerikanerin Amanda Weir (53,20) vor Titelverteidigerin Lisbeth Trickett (Australien/53,49). Das Halbfinale findet am Abend, der Endlauf am Freitag statt.
Der WM-Titel über 100 Meter Freistil würde Steffens Medaillen-Sammlung komplettieren. "Ich weiß, dass ich definitiv gewinnen kann. Ich weiß aber auch, dass ich schnell Zweite oder Dritte sein kann", sagt die 25-Jährige. Als Startschwimmerin der Freistil-Staffel brachte sie die Konkurrenz schon mal mit Weltrekord ins Hintertreffen.
Ebenfalls für die WM-Halbfinals qualifizierten sich Yannick Lebherz über 200 Meter Rücken sowie Europarekordler Marco Koch und Caroline Ruhnau über 200 Meter Brust. Lebherz verfehlte im Vorlauf über 200 Meter Rücken den deutschen Rekord nur knapp. Der Darmstädter blieb in 1:56,69 Minuten nur 35/100 über der nationalen Bestmarke von Helge Meeuw. Lebherz zog damit als Vorlauf-Sechster ins Halbfinale ein. Die schnellste Zeit erzielte in 1:55,20 der Japaner Ryosuke Irie.
Europarekordler Koch erreichte ohne Probleme das Halbfinale über 200 Meter Brust. Der Darmstädter kam in 2:09,06 Minuten auf die viertschnellste Vorlauf-Zeit. "Ich bin sehr zufrieden", sagte Koch, "das ist die zweitschnellste Zeit, die ich je geschwommen bin. Bei allen lief es so gut, ich wollte auch endlich ins Wasser." Vorlaufschnellster war der Amerikaner Eric Shanteau in 2:08,54 Minuten.
In 2:25,57 Minuten kam die Essenerin Ruhnau über 200 Meter Brust im Vorlauf auf den 13. Platz. Sie verpasste dabei nur um 22/100 den deutschen Rekord von Birte Steven. Die Österreicherin Mirna Jukic verbesserte ihren Europarekord von 2:22,46 Minuten um 36/100 Sekunden. Vorlaufschnellste war die Kanadierin Annamay Pierse in 2:21,68.
- Datum 30.07.2009 - 13:33 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, sp
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