Schwimm-WM Britta Steffen holt Gold über 100 Meter Freistil

Erster WM-Titel für Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen: Mit neuem Weltrekord schwamm die Berlinerin in Rom der Konkurrenz davon

Strahlende Siegerin: Britta Steffen holte ihren ersten WM-Titel

Ihre Medaillensammlung ist endlich komplett. Britta Steffen schlug am Freitag in Rom nach 52,07 Sekunden vor der Überraschungs-Zweiten Francesca Halsall (52,87) aus Großbritannien an. Steffens große Konkurrentin Lisbeth Trickett aus Australien (52,93) wurde nur Dritte.

"Auf den letzten Metern habe ich gedacht: Britta, jetzt wird nicht mehr geatmet, jetzt nur noch anschlagen", sagte Steffen, "ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Schön, wie viele Leute sich mit mir freuen."

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Es war Steffens erster WM-Titel und der insgesamt sechste für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) in Rom. Die 25-Jährige verbesserte ihre erst am Sonntag aufgestellte Bestmarke von 52,22 noch einmal um 15/100 Sekunden.

Viel Lob für die Berlinerin

Die WM-Goldmedaille war das letzte verbliebene Ziel für Steffen. 2006 war sie in Budapest vierfache Europameisterin geworden. Ein Jahr später unterlag sie über ihre Spezialstrecke der Australierin Trickett bei deren Heim-WM in Melbourne. 2008 schlug Steffen dann bei den Spielen von Peking mit Doppel-Gold zurück.

Britta Steffen wurde mit Gratulationen und Komplimenten überschüttet. "Das ist Wahnsinn", sagte Doppel-Weltmeister Paul Biedermann, "sie hat alles erreicht, was sie erreichen konnte." Bundestrainer Dirk Lange fand es "einfach super. Sie ist am Ziel." Sportdirektor Lutz Buschkow sagte: "Ich ziehe den Hut vor Britta, das muss ihr erst mal einer nachmachen."

In Rom tritt sie am Samstag noch mit der deutschen Lagen-Staffel und tags darauf zum WM-Abschluss über 50 Meter Freistil an. 

 
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