SPD-Kompetenzteam Steinmeier stellt seine 59-Tage-Truppe vor
Die Landschaft ist malerisch, der Kandidat will eine unschöne Woche vergessen machen. Zwei Monate vor der Wahl präsentierte Frank-Walter Steinmeier in Potsdam sein Schattenkabinett.
Auf diese Bilder hatte das Willy-Brandt-Haus gehofft: Die Sonne scheint, im Hintergrund glitzert das Wasser, am Ufer stehen hohe Bäume, ein Idyll. Und mitten drin Frank-Walter Steinmeier. Der SPD-Kandidat stellt am malerischen Templiner See in Potsdam sein Kompetenzteam vor. So hatte man sich in der SPD-Zentrale den Wahlkampfauftakt vorgestellt, auf diese Szenerie hatte man wochenlang hingearbeitet.
Mithilfe der "Erfahrung und Dynamik" seiner 18 Mitstreiter will Steinmeier in den verbleibenden acht Wochen bis zur Bundestagswahl am 27. September noch den Stimmungsumschwung erzwingen. Von Potsdam soll ein "Aufbruch zum Besseren" ausgehen.
Die SPD lechzt nach diesem Aufbruch, gerade nach dieser bitteren Woche. Nicht der feierliche Wahlkampfauftakt bestimmte seit vergangenen Sonntag die Schlagzeilen, sondern eine vermeintliche oder tatsächliche Dienstwagenaffäre um Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Auch bei der Sonntagsfrage stagniert die Partei, und bei den Beliebtheitswerten ist Steinmeier noch weiter hinter Merkel zurückgefallen. Ein Umschwung in den Meinungsumfragen, die das desaströse Abschneiden der Partei bei der Europawahl Anfang Juni vergessen ließe, lässt weiter auf sich warten.
Dabei muss die Wende dringend kommen, sonst resignieren auch noch die engagiertesten sozialdemokratischen Wahlkämpfer. Sonst glaubt an der Basis irgendwann überhaupt niemand mehr daran, dass die SPD den nächsten Bundeskanzler stellt. Was hilft es da noch, dass der Kandidat überzeugt davon ist, die "besseren Köpfe" und die "besseren Argumente" zu haben?
Steinmeiers Kompetenzteam soll nun mithelfen, diese Botschaften hinaus ins Land zu tragen. Acht Männer gehören dazu und zehn Frauen. In Potsdam überlassen sie dem Kanzlerkandidaten und dem Parteivorsitzenden die Mikrofone. Ein Gruppenfoto gibt es, das muss erst einmal reichen. Im Garten des Hotels haben sich die achtzehn Genossen aufgestellt. Sie lächeln in die Fotoapparate – und verschwinden wieder im Konferenzzentrum. Fragen sind keine vorgesehen. Stattdessen stehen wenig später einmal mehr Steinmeier und Müntefering den Journalisten Rede und Antwort.
Insgesamt jedoch kann sich das Team sehen lassen, auch wenn kein prominenter Seiteneinsteiger dabei ist, aber das war auch nicht erwartet worden. Mit seinem Schattenkabinett geht Steinmeier kein großes Risiko ein. Nicht nur der Geschlechterproporz wurde eingehalten, auch die Parteiflügel sind hinreichend vertreten. Genossen aus dem Osten sind dabei und welche aus den starken westdeutschen Landesverbänden. Viele bekannte Gesichter sind darunter und einige bislang völlig unbekannte. Da ist zum Beispiel die junge Sozialministerin Manuela Schwesig aus Mecklenburg-Vorpommern, die nun im Bundestagswahlkampf das Feld der Familienpolitik beackern wird. Eine Überraschung ist sicher auch Nominierung von Harald Christ.
- Datum 31.07.2009 - 14:24 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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mit der SPD. Jetzt noch zwei Monate so tun zu müssen, als hätte man eine Chance, das ist echte Quälerei. Also, wir können den Spott einstellen, die Wahl ist eh verloren. Die SPD aber braucht mindestens vier Jahre Opposition (vermutlich mehr), dann gibt es vielleicht wieder eine Perspektive.
vielleicht mit Stegner und Wowereit. Münte liegt dann längst im Mausoleum und klappert mit seinen Dritten...
Die Mitregierung der SPD begann mit der Mehrwertsteuer-Lüge. Keine Erhöhung hiess es im Wahlkampf - dann waren es plötzlich 3%.
Dann folgten vermurkste Gesundheitsreform, Totalausfälle in Sachen Steuerreform, Rentensystem, Datenschutz.
Als Ausgleich hat die SPD tatkräftig mitgeholfen, den Überwachungsstaat auszubauen, eine Internetzensur einzuführen und den Banken das Geld hinterher zu werfen.
Damit Mitleid haben ???
Gehts noch?
vielleicht mit Stegner und Wowereit. Münte liegt dann längst im Mausoleum und klappert mit seinen Dritten...
Die Mitregierung der SPD begann mit der Mehrwertsteuer-Lüge. Keine Erhöhung hiess es im Wahlkampf - dann waren es plötzlich 3%.
Dann folgten vermurkste Gesundheitsreform, Totalausfälle in Sachen Steuerreform, Rentensystem, Datenschutz.
Als Ausgleich hat die SPD tatkräftig mitgeholfen, den Überwachungsstaat auszubauen, eine Internetzensur einzuführen und den Banken das Geld hinterher zu werfen.
Damit Mitleid haben ???
Gehts noch?
...ist dies ein ganz anderes Land. Und möglichweise schon keine Demokratie mehr.
Wer braucht dann noch eine SPD?
ihre prognose klingt ja vielversprechend. könnten sie die mir zu liebe etwas konkretisieren?
ihre prognose klingt ja vielversprechend. könnten sie die mir zu liebe etwas konkretisieren?
Also das Schattenkabinett ist wohl eher ein Schatten der Vorankündigungen und Spekulationen.
Wenn beispielsweies eine profilierte Frau Rau nicht berücksichtigt wird oder nicht zur Verfügung steht, ist die vorab gestreute Flüsterpropaganda kontraproduktiv.
Wenn man zum derzeitigen Zeitpunkt mit all den miserablen Umfrageergebnissen überhaupt noch etwas reissen will, dann wäre ein Paukenschlag fällig gewesen - ein bis zwei Quereinsteiger, die ihr Gesicht und ihre Stimme der SPD gegeben hätte.
Dem Autor des Beitrags ist sicher nicht entgangen, daß ein Mitglied des Schattenkabinetts für Sport zuständig ist. Mir ist schleierhaft, selbst bei 18 Politikfeldern, die abzudecken sind, den Sport so hochzuhängen. Möglicherweise steht ein sportliches Highlight an, von dem ich noch nichts mitbekommen habe.
Aber sei es wie es ist, jeder Kandidat setzt die Prioritäten nach seinem Gusto.
D.R.
Um einen der letzten großen deutschen Philosophen zu zitieren:
Alles ist wie immer, nur schlimmer
Tut mir leid, kann bei diesem Team keine Kompetenz entdecken, wenn ich vor allem die Herren Steinmeier, Gabriel, Heil, Scholz und Steinbrück u.co. ansehe, denke ich eher an ein Inkontinenzteam.
Diese Herren stehen für das Versagen der Politik, für Lügen Unwahrheiten und Intrigen, Wähler und Investorentäuschung, gegen die deutsche Wirtschaft und den Mittelstand.
Näheres unter www.spd-ruiniert-mittelst...
Was Sie schreiben, ist ja überhaupt nicht wahr. Steinmeier, Gabriel, Heil, Scholz, Steinbrück und Dieter Römelmann haben noch nie gelogen oder Intrigen gesponnen und werden das auch niemals tun. Sie, Helmers, wollen nur infam dem Schattenkabinett am Zeug flicken, aber das wird Ihnen nicht gelingen. Ich bleibe dabei, dass dieses fantastische Team mindestens 18 % schon im ersten Wahlgang bekommen wird und in der Stichwahl dann das Doppelte. Das ist einmalig! Wir freuen uns jetzt alle auf Bundeskanzler Steinmeier und sein wunderbares Team.
Was Sie schreiben, ist ja überhaupt nicht wahr. Steinmeier, Gabriel, Heil, Scholz, Steinbrück und Dieter Römelmann haben noch nie gelogen oder Intrigen gesponnen und werden das auch niemals tun. Sie, Helmers, wollen nur infam dem Schattenkabinett am Zeug flicken, aber das wird Ihnen nicht gelingen. Ich bleibe dabei, dass dieses fantastische Team mindestens 18 % schon im ersten Wahlgang bekommen wird und in der Stichwahl dann das Doppelte. Das ist einmalig! Wir freuen uns jetzt alle auf Bundeskanzler Steinmeier und sein wunderbares Team.
59-Tage-Truppe trifft wohl zu. Mit der Zeit danach wird sie sicher nichts mehr zu tun haben. Deshalb ist es nur folgerichtig, diese Truppe am Ufer des Templiner Sees zu präsentieren, als Randfiguren gewissermaßen. Denn mit Templin verbindet sich doch ein anderer Name, eine andere Farbe und eine ander Partei / Koalitionsabsicht.
Wie ruft der Wanderer in diesem Seengebiet gerne aus: Das ist ein weites Feld, Hans Walter...!
Der Tag dieser Bundestagswahl wird ein Tag der Verprellten, nämlich der durch Schröders Agenda verprellten SPD Wähler.
Diese Partei benötigt niemand mehr wirklich. Ob ich die, die FDP, CDU CSU oder die Grünen wähle. Das ist Jacke wie Hose. Die Wirtschaft benötigt die SPD auch nicht mehr, weil, die Nummer mit dem trojanischen Pferd kann man ja auch nicht jeden Tag bringen.
Ich freue mich auf die Nacht der langen Messer. Dann wird es vielleicht mal eine wirkliche SPD geben. Aber nur wenn auch die Seeheimer unter die Messer geraten. Die sind die malignen politischen Tumore am Hirnstamm der SPD.
... ergab folgende kurze Übersicht von Neologismen und Phrasen in Form von Substantiven, Attributen und Adjektiven:
Altes und Bekanntes:
71 mal Gerechtigkeit
34 mal Nachhaltigkeit
ca. 235 mal sozial-/Sozial-
24 mal ökologisch/Ökologie
52 mal Sicherheit
ca. 450 maliger gebrauch der Modalverben
118 mal europ-/Europa
63 steuer-/Steuer
51 soli-/Soli-
bisher unbekannte Begriffe:
Kreativwirtschaft, Leitmärkte, One-Stop-Shops, Medienführerschein
vermisste Begriffe:
0 Krankenkasse
0 Leiharbeiter
0 Parteispenden
0 Mehrwertsteuer
0 Hartz IV
0 Vermögenssteuer
0 Hauptschule
1 Volksabstimmung – klingt nicht sehr überzeugend
1 Datenschutz – sehr allgemeinkonkret
Auf die inhaltliche Erschließung des Gesamtwerkes habe ich keinen Wert gelegt und mir angesichts der Vergänglichkeit dieses Werkes auch nicht die Zeit genommen.
Ihrem Beitrag kann ich nur zustimmen, vermisse aber die Deregulierungen des Finanzmarktes und den Skandal um die HRE ( die Milliarden für andere Banken sind "Peanuts" dagegen).
LG
Ihrem Beitrag kann ich nur zustimmen, vermisse aber die Deregulierungen des Finanzmarktes und den Skandal um die HRE ( die Milliarden für andere Banken sind "Peanuts" dagegen).
LG
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