VfB Stuttgart Hleb wechselt zurück in die Fußball-Bundesliga

Lange suchten die Stuttgarter vergeblich nach einem Nachfolger für Mario Gomez. Nun ist Aliaksandr Hleb zurück. Und zu einem weiteren begehrten Stürmer haben sie Kontakt

Lang, lang ist's her, doch jetzt zieht Aliaksandr Hleb seine Schuhe wieder für den VfB Stuttgart an

Lang, lang ist's her, doch jetzt zieht Aliaksandr Hleb seine Schuhe wieder für den VfB Stuttgart an

Der Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart schien auf bestem Weg, sich zum Gespött der Branche zu machen. Bestückt mit den 35 Millionen, die er von Bayern München für Mario Gomez erhielt, scheiterte Sportdirektor Horst Heldt aus unterschiedlichen Gründen bei den Transfers von Patrick Helmes, Demba Ba, Vagner Love, Klaas-Jan Huntelaar, Milan Jovanovic und zunächst auch Aliaksandr Hleb.

Doch nun kann Heldt einen Erfolg verbuchen, denn Hleb kommt zu seinem Ex-Klub zurück. Der FC Barcelona leiht den Weißrussen für ein Jahr aus. "Ich bin zu Hause zurück", wird Hleb in den Agenturen zitiert, "Stuttgart ist meine Heimat, hier sind meine Freunde". Der 28-jährige Hleb besitzt ein Haus in der Nähe von Stuttgart.

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In Stuttgart war Hleb von 2000 bis 2005 aktiv, dann wechselte er zu Arsenal in Arséne Wengers Elite-Internat, vor einem Jahr dann nach Barcelona. Doch beim aktuellen Champions-League-Sieger saß Hleb meist auf der Bank, zu groß war die Konkurrenz um Xavi, Andrés Iniesta und Lionel Messi.

Trainer Markus Babbel freut sich auf seinen "Wunschspieler". Allein auf einen Anstieg des Merchandisings braucht sich der Klub keine Hoffnung zu machen, denn viele Schwaben-Fans müssen ihr Hleb-Trikot nur aus dem Schrank holen.

Allerdings ist Hleb Mittelfeldspieler, die Lücke Gomez ist mit ihm nicht zu schließen. Doch ein weiterer Spieler von internationalem Format soll auf Heldts Zettel stehen: der russische Stürmer Pavel Pogrebnjak von Zenit St. Petersburg. Sollte auch dieser Transfer noch klappen, wäre Heldt innerhalb weniger Tage vom Verlierer zum Gewinner geworden. Zumal es ihm zudem gelang, Nationalspieler Serdar Tasci zu halten, der von italienischen Klubs umworben worden war.

 
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