Internet in Afrika Ein Kabel bringt HoffnungSeite 2/2
An einem anderen Problem wird in ihrem Land bereits gearbeitet. Weil es keine Telefonleitungen gibt, haben die Kenianer in den vergangenen Jahren ein starkes Mobilfunknetz aufgebaut. Neben dem afrikanischen Anbieter "Safaricom" macht ein Konsortium namens "Cain" aus Saudi-Arabien und das Unternehmen "One" aus den USA das Internet mobil.
Vielen fehlt allerdings das Geld dafür. Der Internetzugang, egal ob im Café oder mobil, frisst einen zweistelligen Prozentbetrag des monatlichen Einkommens, während Europäer nur knapp drei Prozent ihres Einkommens für Informationstechnologien ausgeben. So ist in den vergangenen Jahren der "digitale Graben" nicht kleiner geworden, der Afrika von Europa trennt: In Deutschland sind etwa 75 Prozent der Bürger regelmäßig online, in den Niederlanden sogar 86 Prozent, wie der Branchenverband Bitkom errechnet hat. In Afrika sind es nur acht Prozent.
Das Weltwirtschaftsforum führt in einer Liste die am besten vernetzten Länder der Welt auf, untersucht deren Wettbewerbsfähigkeit und informationstechnische Stärke. In diesem Jahr liegt Dänemark auf Platz eins, vor Schweden und den USA. Kenia landete auf dem 97. Platz, dahinter kommen noch Länder wie Tadschikistan, Mauretanien und fast alle Staaten Afrikas wie Ghana, Mosambik und – auf dem letzten, 134. Platz – der Tschad.
Von dem neuen Kabel, das in den vergangenen zwei Jahren über 15.000 Kilometer Meeresboden verlegt wurde, werden vor allem Unternehmen profitieren. "Aber auch Privatpersonen", versprechen die Verantwortlichen der Kabel-Firma Seacom. Irgendwann, hofft Cahtrin, ist auch sie online, richtig, ohne Handy.
- Datum 11.08.2009 - 11:57 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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der artikel hat bei mir ein fragezeichen aufgestellt, welches mit der nachricht selbst wenig zu tun hat. afrika wird jetzt also über glasfaserkabel internetfähig gemacht. komisch nur, dass in meinem wohngebiet seit jahren ein glasfaserkabel genau diese internetfähigkeit verhindert. jedenfalls nach auskunft der deutschen telekom. nach deren ansicht kann ich nämlich wegen des glasfaserkabels die einrichtung eines dsl-anschlusses nicht bekommen.
die sollten sich offensichtlich mal mit den experten unterhalten, die nun afrika anschließen, vielleicht klappts ja dann auch in der deutschen nachbarschaft. da kann man echt nur mit dem kopf schütteln.
Die meisten Unterseekabel für das Internet sind Glasfaser-kabel.
Glasfaser wird in der Regel verwendet um große Entfernungen mit hohen Geschwindigkeiten und geringen Latenzen überbrücken zu können.
Da bei deutschen Haushalten in der Regel die "letzte Meile" via Kupferleitung überbrückt wurde und die Telekom nicht alles auswechseln wollte verwendet man ein Verfahren, dass auf die alten Kupferleitungen zurückgreift, DSL.
Via DSL lassen sich bei weitem nicht die Geschwindigkeiten erreichen, die über Glasfaser Leitungen möglich sind.
In Ihrem Fall hat die Telekom Ihnen einen Porsche vor die Tür gestellt, jedoch den Schlüssel behalten.
In Deutschland sind etwa 75 Prozent der Deutschen regelmäßig online, in den Niederlanden sogar 86 Prozent, wie der Branchenverband Bitkom errechnet hat.
Wenn in den Niederlanden 86 Prozent der Deutschen regelmäßig online sind, frag ich mich wie das kommt und wie viel Prozent der Niederländer eigentlich regelmäßig online sind?
Die meisten Unterseekabel für das Internet sind Glasfaser-kabel.
Glasfaser wird in der Regel verwendet um große Entfernungen mit hohen Geschwindigkeiten und geringen Latenzen überbrücken zu können.
Da bei deutschen Haushalten in der Regel die "letzte Meile" via Kupferleitung überbrückt wurde und die Telekom nicht alles auswechseln wollte verwendet man ein Verfahren, dass auf die alten Kupferleitungen zurückgreift, DSL.
Via DSL lassen sich bei weitem nicht die Geschwindigkeiten erreichen, die über Glasfaser Leitungen möglich sind.
In Ihrem Fall hat die Telekom Ihnen einen Porsche vor die Tür gestellt, jedoch den Schlüssel behalten.
In Deutschland sind etwa 75 Prozent der Deutschen regelmäßig online, in den Niederlanden sogar 86 Prozent, wie der Branchenverband Bitkom errechnet hat.
Wenn in den Niederlanden 86 Prozent der Deutschen regelmäßig online sind, frag ich mich wie das kommt und wie viel Prozent der Niederländer eigentlich regelmäßig online sind?
Die meisten Unterseekabel für das Internet sind Glasfaser-kabel.
Glasfaser wird in der Regel verwendet um große Entfernungen mit hohen Geschwindigkeiten und geringen Latenzen überbrücken zu können.
Da bei deutschen Haushalten in der Regel die "letzte Meile" via Kupferleitung überbrückt wurde und die Telekom nicht alles auswechseln wollte verwendet man ein Verfahren, dass auf die alten Kupferleitungen zurückgreift, DSL.
Via DSL lassen sich bei weitem nicht die Geschwindigkeiten erreichen, die über Glasfaser Leitungen möglich sind.
In Ihrem Fall hat die Telekom Ihnen einen Porsche vor die Tür gestellt, jedoch den Schlüssel behalten.
In Deutschland sind etwa 75 Prozent der Deutschen regelmäßig online, in den Niederlanden sogar 86 Prozent, wie der Branchenverband Bitkom errechnet hat.
Wenn in den Niederlanden 86 Prozent der Deutschen regelmäßig online sind, frag ich mich wie das kommt und wie viel Prozent der Niederländer eigentlich regelmäßig online sind?
was allerdings noch fehlt, ist die flächendeckende Versorgung, die wegen der Topologie nur über Funknetze erfolgen kann. Lustigerweise hat man ja sogar in Deutschland Probleme, flächendeckend Breitband anzubieten. NIcht, weil es die Technik nicht gibt, sondern weil niemand da investieren will (siehe ersten Kommentar). Das mobile Internet wird vor allem in wenig entwickelten Regionen eine große Rolle spielen, weil sie damit auf einen Schlag Zugang zu Informationen wie Marktpreise, Wetterberichte und Kommunikationsforen haben.
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