Spanien Eta bekennt sich zu Anschlag auf Mallorca

Die baskische Terrororganisation Eta hat sich in einem öffentlichen Schreiben zu mehreren Attentaten im Juni und und im Juli bekannt

Zehn Tage nach dem Bombenanschlag auf Mallorca, bei dem zwei Polizisten ums Leben kamen, hat sich die baskische Untergrundorganisation Eta öffentlich zu dem Mordattentat bekannt. In dem in der baskischen Zeitung Gara veröffentlichten Schreiben bekennt sich die Eta zu dem Anschlag auf der Baleareninsel und droht mit weiteren Terroranschlägen. "Spaniens Politik der gewaltsamen Unterdrückungbeantworten wir mit Waffengewalt", heißt es in dem Kommuniqué.

Auch das Sprengstoffattentat auf eine Kaserne der Guardia Civil in der nordspanischen Stadt Burgos am 29. Juli, bei dem 65 Menschen leicht verletzt worden waren, ist demnach von der Separatistenorganisation verübt worden. Zu den aufgelisteten Terrorakten zählt auch ein Anschlag, der am 19. Juni einen Inspektor in Arrigorriaga im Baskenland das Leben kostete und ein Bombenanschlag am 10. Juli auf das Parteibüro der Sozialisten in Durango (bei Bilbao). Die Strategie der spanischen Regierung, die Eta mit polizeilichen Mitteln zu besiegen, sei gescheitert, heißt es in dem Schreiben weiter.

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Am Samstag kam es in der nordspanischen Küstenstadt San Sebastián zu Auseinandersetzungen zwischen Eta-Anhängern und der Polizei. Die Beamten lösten eine illegale Kundgebung von Separatisten auf. Zwei Männer wurden festgenommen.
 

 
Leser-Kommentare
  1. Lange mussten wir auf das Schuldbekenntnis der mutmaßlichen Täter warten. Jetzt hat es endlich geklappt.

    Wurde die Authentizität des LOGOs auch überprüft?

    Ich habe keine Lust mehr auf diese ganze Berichterstattung. Wir brauchen keine Schuldigen, sondern strengt EUCH endlich einmal an, dass es keine so aufgebrachten Menschen mehr gibt, die aus blinder Wut töten wollen, weil sie missachtet und diskriminiert werden.

    Nicht die Organisationen sind die Urheber der Wut, sondern die Machthaber der neuen System fördern diese Wut, durch unmenschliche, unmoralische Entscheiden.

    Zum Streiten gehören immer zwei. Das gilt auch für die Politik. Auch gewählte Regierungen sind nicht unfehlbar.

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  • Serie News
  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, aku
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