Milliardenkredit Island fürchtet den RuinSeite 2/2
Besonders pikant ist, dass es mit den Niederlanden und Großbritannien zwei EU-Staaten sind, die Island diese große Bürde auflasten wollen. Erst im Juli hat Island ein Beitrittsgesuch an die Europäische Union eingereicht, vor einer Aufnahme muss eine Volksabstimmung stattfinden. Der Staatenbund ist bei Bevölkerung und Politik äußerst umstritten. Der "Icesave"-Kredit wird sicher nicht dazu beitragen, das zu ändern.
Die Isländer fürchten, dass die Niederlande und Großbritannien ihre Macht ausnutzen, um den Kredit durchzusetzen. Ende Juli hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) angekündigt, dass die Auszahlung einer weiteren Rate des IWF-Kredits an Island verzögert würde. Auf Island wird gemutmaßt, das hänge damit zusammen, dass das Parlament den "Icesave"-Kredit noch nicht genehmigt hat.
Kritik an der britischen Regierung gibt es auch von der französisch-norwegischen Richterin Eva Joly, die die isländische Finanzkrise untersucht und für die französischen Grünen im EU-Parlament sitzt. "Der britische Premier Gordon Brown irrt, wenn er sagt, dass er und seine Regierung keine Verantwortung in dieser Sache hätten", schreibt Joly in einem Gastkommentar, der u.a. im britischen Daily Telegraph veröffentlicht wurde. Island sei nicht in der Lage, die Schulden zu bezahlen. Das "Icesave"-Abkommen bürde dem Land Schulden auf, die für Großbritannien einem Kredit in Höhe von 700 Milliarden Pfund (824 Milliarden Euro) entsprächen, so Joly.
Sie malt die Zukunft für Island sehr düster. Viele Isländer würden ihre wirtschaftlich geschwächte Heimat verlassen. "Letztlich werden weder der IWF, noch England oder die Niederlande entschädigt werden können. Nur ein paar zehntausend pensionierte Fischer werden auf Island verbleiben", so Joly.
Sie hat auch ein weiteres Argument parat, warum für Island mildernde Umstände gelten sollten – das Eigeninteresse der anderen Staaten. Island hat natürlichen Ressourcen und eine zentralen geostrategische Lage. Wenn die EU-Länder nicht aufpassten, werde das anderweitig genutzt. "Russland zum Beispiel, könnte das sehr interessant finden."
- Datum 10.08.2009 - 14:33 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Zu den Aufgaben der Misters/Mijnheeren Politiker in GB/NL gehört z.B.
- ...dafür zu sorgen, daß Geschäfte nur mit ordentlichem Vertrag (->kein reines Internetbanking) getätigt werden können
- ...dafür zu sorgen, daß die Risiken von Finanzprodukten deutlich ausgewiesen werden und
- ...die eigene Bevölkerung so gut auszubilden, daß sie entspr. Hinweise auch versteht
Zu den Aufgaben der Misters/Mijnheeren Politiker in GB/NL gehört z.B. NICHT:
- ...über die staatsdiplomatische Schiene die Rouletteverluste ihrer Staatsbürger abzufangen
Ähnliches gilt für deutsche Politiker:
Zu ihren Aufgaben gehört z.B.
- ... s.o.,
Zu ihren Aufgaben gehört u.a. NICHT
- mich als Steuerzahler dazu zu zwingen, Leuten auszuhelfen, die wg. 0,05% zusätzlicher Zinsen ihr Konto an ein 320.000-Einwohner-Inselchen verhökert haben
... des Zinseszins-Systems: ab in die Zinsknechtschaft. Zuerst nur kleine Bevölkerungsteile, dann immer mehr verarmende Massen, und irgendwann ganze Staaten. Globalisierung at it's worst.
Von Kritikern, welche man auch heute noch gerne in die Verschwörerecke sortiert, als "Systemfehler" bezeichnet, ist es aus Sicht der Profiteure gar "kein Bug, sondern ein Feature" (wie man in der IT-Szene sagen würde).
Ob unsere Kinder den Tag erleben werden, an dem man diesen Fehler beseitigt? Ist ja nicht so, daß man das schon früher erkannt hätte - Zinsen sind oder eher waren in allen großen Weltreligionen schonmal verboten ...
Das haben sie jetzt davon.
Immer noch ist mir unklar warum Island die Banken überhaupt verstaatlicht haben. Wäre es nicht einfacher und vorallem billiger gewesen sie einfach alle pleite gehen zu lassen.
Wer hätte dafür bezahlt?
Niederländer und Briten die WUSSTEN, wem sie ihr Geld da anvertrauten. Die gleichen die ihnen einen Wucherkredit aufdrängen um ihnen das Geld SOFORT wieder abzunehmen.
So dürfen 320000 Isländer für die Fehler und Gier von ein paar 100 bezahlen.
Auch in D-Land greift man lieber dem Volk in die Taschen. Aber diese Geschichte ist schon eine Nummer härter.
Da läßt man einen Staat über die Klinge springen, für Summen, die ansonsten unter Peanuts laufen.
5,6 Milliarden Dollar kostet der Iraküberfall monatlich.
* Kosten Afghanistan + Irak …………………………..…3.000.000.000.000
* Umsatz/Mitarbeiter in Rüstungsfirma…………….…200.000 USD/Jahr
* Tote insgesamt Afghanistan + Irak …………………1.000.000 ( kommt nicht so genau drauf an )
3.000.000.000.000/200.000/1.000.000=15 in Worten:
Jeder Tote in dem Afghanistan- und Irakkrieg hat 15 Arbeitsplätze gebracht.
http://tomswochenschau.wordpress.com/2008/03/15/die-kriege-der-usa/
Fazit: Die Konzentration von gemeinschaftlich erarbeitetem Vermögen in den Händen einer winzigen, asozialen Minderheit schafft weltweit nur Not, Verelendung und Tod.
Ob via Finanzindustrie oder per Militär ist nur eine Frage der jeweiligen Umstände.
Das sind zwei Seiten einer rundum schäbigen Medaille.
Auch in D-Land greift man lieber dem Volk in die Taschen. Aber diese Geschichte ist schon eine Nummer härter.
Da läßt man einen Staat über die Klinge springen, für Summen, die ansonsten unter Peanuts laufen.
5,6 Milliarden Dollar kostet der Iraküberfall monatlich.
* Kosten Afghanistan + Irak …………………………..…3.000.000.000.000
* Umsatz/Mitarbeiter in Rüstungsfirma…………….…200.000 USD/Jahr
* Tote insgesamt Afghanistan + Irak …………………1.000.000 ( kommt nicht so genau drauf an )
3.000.000.000.000/200.000/1.000.000=15 in Worten:
Jeder Tote in dem Afghanistan- und Irakkrieg hat 15 Arbeitsplätze gebracht.
http://tomswochenschau.wordpress.com/2008/03/15/die-kriege-der-usa/
Fazit: Die Konzentration von gemeinschaftlich erarbeitetem Vermögen in den Händen einer winzigen, asozialen Minderheit schafft weltweit nur Not, Verelendung und Tod.
Ob via Finanzindustrie oder per Militär ist nur eine Frage der jeweiligen Umstände.
Das sind zwei Seiten einer rundum schäbigen Medaille.
Es ist so im Leben, wer unverschuldet in Not gerät der hat zumindest moralisch ein Anrecht auf Hilfe und Solidarität. Verständnis so und so.
Wer aber über Jahre über seinen Verhältnissen lebt, alle Warnungen - und die gab es millionenfach sei es als Globalisierungskritik oder in Form von gestandenen Ökonomen - in den Wind schlägt und es so richtig krachen lässt, die Party in vollsten Zügen genießt... der darf dann auch nicht davonschleichen wenn es um's Aufräumen und Zahlen der Zeche geht.
Das ist halt so. Und noch viel weniger kann es angehen dass Staaten die zumindest nicht ganz so kurzsichtig gewirtschaftet haben auch noch dafür in Haftung genommen werden sollen. Da darf es auch keinen "Island-Bonus" geben, weil das ja so ein kleines hübsches Land ist, bzw. weil diese kleinen europäischen Länder von (Nord)Deutschen mit Vorliebe verniedlicht ("Putzige Sprache", etc.) und innig geliebt werden.
Die Isländer sind nicht unverschuldet in Not geraten und nach allen Berichten gab es zwischen Politik und Wirtschaft dort Verflechtungen sowie Vetternwirtschaft die alles was man Kontinentaleuropa kennt erblassen lassen.
"Ich zahle nicht für eure Krise" gilt auch für Nationen die sich als Casino geriert haben.
Auch in D-Land greift man lieber dem Volk in die Taschen. Aber diese Geschichte ist schon eine Nummer härter.
Da läßt man einen Staat über die Klinge springen, für Summen, die ansonsten unter Peanuts laufen.
5,6 Milliarden Dollar kostet der Iraküberfall monatlich.
* Kosten Afghanistan + Irak …………………………..…3.000.000.000.000
* Umsatz/Mitarbeiter in Rüstungsfirma…………….…200.000 USD/Jahr
* Tote insgesamt Afghanistan + Irak …………………1.000.000 ( kommt nicht so genau drauf an )
3.000.000.000.000/200.000/1.000.000=15 in Worten:
Jeder Tote in dem Afghanistan- und Irakkrieg hat 15 Arbeitsplätze gebracht.
http://tomswochenschau.wordpress.com/2008/03/15/die-kriege-der-usa/
Fazit: Die Konzentration von gemeinschaftlich erarbeitetem Vermögen in den Händen einer winzigen, asozialen Minderheit schafft weltweit nur Not, Verelendung und Tod.
Ob via Finanzindustrie oder per Militär ist nur eine Frage der jeweiligen Umstände.
Das sind zwei Seiten einer rundum schäbigen Medaille.
Die Isländer müssten ja wahnsinnig sein auf soetwas einzugehen.
Wer Geld anlegt, und das noch in einem ausländischen Wirtschaftsraum muss damit rechnen dass es u.U. weg ist.
eine falsche Geldpolitik betrieben und sich zu einseitig an die US-Banken gehängt. Der Schlag war umso härter. Kein Mensch vermutete jedoch, dass die amerikanischen Banken schlapp machen könnten. Insofern kann Island als Opfer gesehen werden, dass mit EU-Unterstützung wieder auf die Füße gestellt werden sollte.
http://kallewestrich.blog...
In Deutschland haben Kunden der eigenen Volkswirtschaft Geld entzogen und es in Island angelegt zu höheren Zinsen. Wahrscheinlich hatten sie damals nicht vor, den deutschen Staat an diesen zusätzlichen Gewinnen zu beteiligen. Zumindest habe ich nichts entsprechendes gehört. Das diese Banken dort keinem Sicherungsnetz angehören hatte damals keine Rolle gespielt. Jetzt wo die Sache schief gegangen ist, sollen die anderen Bürger, die ihr Geld zu schlechteren Konditionen bei der Sparkasse gelassen haben, die sollen jetzt für die Verluste aufkommen.
Und Politiker in England und den Niederlanden meinen an Popularität zu gewinnen, wenn sie in diesem Fall sich für englische und niederländische Kunden einsetzen. Und dabei zum Schaden des isländischen Staates ihr Staaten obendrein noch finanziell gewinnen.
Es gibt eben keine persönliche Verantwortung mehr. Wenn es gut läuft, wird gezockt. Geht es schief halten wir uns an den Staat. Langfristig landen wir alle im Aus auf diese Weise. Man ist fast versucht zu glauben, wir leben nicht mehr im Kapitalismus, sondern schon im Kommunismus.
Alle Volkswirtschaften würden gewinnen, wenn den Bürgern klar gemacht würde, das Chancen und Risiken zusammen betrachtet werden müssen. Wenn er einen Gewinn macht, gut, wenn er einen Verlust macht, ist es auch sein Problem.
und werden von den Medien auch als solche vermarktet.
Dabei ist die GIER, die deutsche Kleinbürger dazu brachte, ein paar lausige tausend euro in Island anzulegen, ja wohl keinen Deut geringer als die der inzwischen gründlich gescholtenen Banker und Manager.
und werden von den Medien auch als solche vermarktet.
Dabei ist die GIER, die deutsche Kleinbürger dazu brachte, ein paar lausige tausend euro in Island anzulegen, ja wohl keinen Deut geringer als die der inzwischen gründlich gescholtenen Banker und Manager.
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