Impfung gegen Schweinegrippe Politik und Wirtschaft greifen Krankenkassen an
Die Krankenkassen drohen, die Beiträge wegen der Kosten für die Impfung gegen die sogenannte Schweinegrippe zu erhöhen. Doch sie stoßen dabei auf wenig Verständnis
Solange das entsprechende Gesetz nicht beschlossen ist, lassen die gesetzlichen Krankenkassen nicht locker. Mit immer neuen Rechnungen versuchen sie zu belegen, dass die Kosten für die im Herbst geplante Massenimpfung gegen die Amerikagrippe ihr Budget übersteigt. Sie sehen den Bund in der Pflicht. Doch Politik und Wirtschaft sehen das anders.
Aus der Politik meldete sich der Gesundheitsexperte der SPD, Karl Lauterbach, zu Wort. Er hält die Beitragserhöhung zur Finanzierung der Massenimpfung für undenkbar, wie er der Passauer Neuen Presse sagte. Die Kosten von rund 500 Millionen Euro, die auf die Kassen zukämen, lägen bei weniger als einem halben Prozentpunkt ihrer bisherigen Ausgaben, argumentierte Lauterbach. "Das ist nicht kriegsentscheidend für die Frage, ob man Zusatzbeiträge erhebt."
Bereits gestern hatte auch Gesundheitsstaatssekretär Klaus Theo Schröder die Kassen daran erinnert, dass Schutzimpfungen zu ihren Pflichtaufgaben gehörten. Außerdem verfügten die Kassen Schröders Angaben zufolge dank der Überschüsse im ersten Quartal über genügend Mittel, um die Impfung zu finanzieren. Darüber hinaus wären die Folgekosten der Pandemie ohne Impfung um 50 Prozent höher. Schröder schloss nicht aus, dass die Kassen die Schweinegrippe als Vorwand für die Forderung nach mehr Geld benutzten. In einem solchen Falle müssten sie schleunigst ihre Strategie ändern, forderte er.
Kritik übte auch die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, die thüringische Ministerin Christine Lieberknecht (CDU): "Krankenkassen sind keine Sparkassen. Die Kassen verfügen in diesem Jahr über einen Milliardenüberschuss. Daraus können die Impfungen finanziert werden", sagte sie der Rheinischen Post.
Auch aus der Wirtschaft kam Kritik. Für eine einmalige Impfaktion dürften nicht dauerhaft die Kassenbeiträge steigen, mahnte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Achim Dercks, in der Passauer Neuen Presse. "Beitragserhöhungen sind Gift für Arbeitsplätze - erst recht in Zeiten wirtschaftlicher Krise." Der Bundesverband der Arbeitgeber (BDA) nannte in der Berliner Zeitung eine Anhebung des Beitragssatzes "weder notwendig noch möglich".
Die Chefin des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung, Doris Pfeiffer, hatte am Donnerstag erklärt, eine Anhebung des allgemeinen Beitragssatzes von 14,9 Prozent sei eine Möglichkeit, um die Kosten von bis zu einer Milliarde Euro zu finanzieren. Eine andere Variante seien Zusatzbeiträge, über die die Kassen in eigener Regie entscheiden können.
- Datum 07.08.2009 - 10:24 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, dpa, sp
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Das Argument wäre eigentlich goldrichtig - wenn es nicht so fragwürdig wäre, ob die Impferei wirklich in der Lage ist, echten Nutzen zu stiften (von den Gewinnen für die Impfstoffproduzenten mal abgesehen).
(Verbot grenzüberschreitender Tiertransporte und der entsetzlichen Massentierhaltungen, wo sich durch den permanten Streß, die hochbelastete Stall-"Luft" sowie die Massierung zigtausender armer Tiere auf engstem Raum Seuchen aller Art in Windeseile verbreiten können), sucht die Pharmaindustrie, unterstützt von hörigen Politikern und Medien, wiederum nach milliardenschweren neuen Profitquellen.
Liebe für Tiere,
Ich habe in einem Vorläuferartikel fast die selbe Antwort gegeben. Leider ist es dazu dieses Mal zu spät. Prävention sollte grundsätzlich immer vor Bekämpfung stehen. Die Medien haben das schon aufgebauscht und die anstehenden Wahlen in Deutschland tun ihr Übriges zu dieser nutzlosen Debatte. Außerdem dürfte der Einfluss auf die Mexikanischen Behörden von Europa aus relativ gering sein.
Ein anderer Gedanke keimt allerdings auf, wenn die Krankenkassen ständig jammern, dass alles ihr Budget übersteigt, warum kommt dann keiner auf die Idee deren Wirtschaftlichkeit an sich zu überprüfen. Warum braucht man zum Beispiel 150 (oder so) Krankenkassen, deren 150 Vorstände, Geschäftsführer, etc. von den Beiträgen bezahlt werden, bevor überhaupt irgendeine Leistung für den Versicherten bezahlt wird. Dann meine ich mich zu erinnern, dass auch immer mehr Medikamente und Behandlungen von den "Kunden" selbst bezahlt werden müssen. Als nächstes wird man die Behandlung von alten Leuten, die sich der Erkrankung an Diabetes, Alzheimer oder sonstigen kostenintensiven Krankheiten schuldig gemacht haben, nicht mehr bezahlen, denn sie sollten eh schon längst nicht mehr da sein. Warum sind sie so alt geworden?, das erhöht doch nur die Chancen dass man an irgendwas "unbezahlbarem" erkrankt. Ein Schuldiger wird sich dafür schon finden, erst muss aber gespart werden, koste es was es wolle. Und wenn das nicht hilft, muss halt der Staat zahlen, denn schließlich was für Banken und Versicherungen gilt ...
Wo ist denn das Geld hin? Klar kommen weniger Gelder rein, selbst der wenig an Politik interessierte Bürger sollte mittlerweile bemerkt haben, dass die Arbeitsmarktstatistik ein Fake ist. Dann heißt es halt wirtschaftlicher arbeiten und nicht einfach nur die Hand aufhalten und den Staat für alles verantwortlich machen. Wenn ihr nicht wisst wie es funktioniert, fragt die ganzen Harz IV Empfänger die jeden Euro dreimal umdrehen.
Und dann noch: Muss wirklich fast jeder geimpft werden? Und was für Folgekosten sollten das denn sein? Beerdigungskosten? (sorry, vielleicht ein bisschen morbid, aber wenn die Kassen das Szenario schon bis ins Detail ausgemalt haben, sollte man sie dann nicht fragen, was die Kosten im Falle einer Erkrankung wären und wer überhaupt gefährdet ist?)
Ich sehe hier nur einen Gewinner: Die Pharmaindustrie
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Unsere Rente ist sicher - und die Erde ist eine Scheibe.
Liebe für Tiere,
Ich habe in einem Vorläuferartikel fast die selbe Antwort gegeben. Leider ist es dazu dieses Mal zu spät. Prävention sollte grundsätzlich immer vor Bekämpfung stehen. Die Medien haben das schon aufgebauscht und die anstehenden Wahlen in Deutschland tun ihr Übriges zu dieser nutzlosen Debatte. Außerdem dürfte der Einfluss auf die Mexikanischen Behörden von Europa aus relativ gering sein.
Ein anderer Gedanke keimt allerdings auf, wenn die Krankenkassen ständig jammern, dass alles ihr Budget übersteigt, warum kommt dann keiner auf die Idee deren Wirtschaftlichkeit an sich zu überprüfen. Warum braucht man zum Beispiel 150 (oder so) Krankenkassen, deren 150 Vorstände, Geschäftsführer, etc. von den Beiträgen bezahlt werden, bevor überhaupt irgendeine Leistung für den Versicherten bezahlt wird. Dann meine ich mich zu erinnern, dass auch immer mehr Medikamente und Behandlungen von den "Kunden" selbst bezahlt werden müssen. Als nächstes wird man die Behandlung von alten Leuten, die sich der Erkrankung an Diabetes, Alzheimer oder sonstigen kostenintensiven Krankheiten schuldig gemacht haben, nicht mehr bezahlen, denn sie sollten eh schon längst nicht mehr da sein. Warum sind sie so alt geworden?, das erhöht doch nur die Chancen dass man an irgendwas "unbezahlbarem" erkrankt. Ein Schuldiger wird sich dafür schon finden, erst muss aber gespart werden, koste es was es wolle. Und wenn das nicht hilft, muss halt der Staat zahlen, denn schließlich was für Banken und Versicherungen gilt ...
Wo ist denn das Geld hin? Klar kommen weniger Gelder rein, selbst der wenig an Politik interessierte Bürger sollte mittlerweile bemerkt haben, dass die Arbeitsmarktstatistik ein Fake ist. Dann heißt es halt wirtschaftlicher arbeiten und nicht einfach nur die Hand aufhalten und den Staat für alles verantwortlich machen. Wenn ihr nicht wisst wie es funktioniert, fragt die ganzen Harz IV Empfänger die jeden Euro dreimal umdrehen.
Und dann noch: Muss wirklich fast jeder geimpft werden? Und was für Folgekosten sollten das denn sein? Beerdigungskosten? (sorry, vielleicht ein bisschen morbid, aber wenn die Kassen das Szenario schon bis ins Detail ausgemalt haben, sollte man sie dann nicht fragen, was die Kosten im Falle einer Erkrankung wären und wer überhaupt gefährdet ist?)
Ich sehe hier nur einen Gewinner: Die Pharmaindustrie
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...ob die Impfung überhaupt Sinn macht. Bei den bekannten Fällen ist der Verlauf der Erkrankung überaus mild. Es scheint (wie leider viel zu oft im deutschen Gesundheitssystem) mehr um eine Subvention einzelner Pharmahersteller zu gehen.
Die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenversicherung lagen im Jahre 2006 bei rund 8.100.100.000 EUR (8,1 Mrd. EUR). Die Vorstände der Krankenkassen betreiben finanzielle Selbstbedienung, aber wenn man etwas dagegen sagt, dann brüllen in Deutschland ganze Herden Heiliger Kühe. Wozu gibt es immer noch 187 gesetzliche Krankenkassen von ehemals 1.200 (!) und wozu gibt es immer noch so viele Vorstandsmitglieder, die Traumgehälter kassieren? Eine einzige deutsche gesetzliche Krankenkasse würde ausreichen. Dann brauchten wir keinen zusätzlichen Spitzenverband Bund der gesetzlichen Krankenkassen namens GKV-Spitzenverband und dann würde endlich auch der Nonsens vom "Wettbewerb" unter den Krankenkassen aufhören. Ade Bauchtanz, Hallo Grippeimpfung!
Die eigentliche Frage ist: Wird mit der Impfung nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen? Oder wie ist das Kosten-/Nutzenverhältnis der Impfung?
Ansonsten gilt:
Wenn die Krankenkassen mit ihrem Geld nicht zurecht kommen, müssen sie zusehen, wie sie die Lücke füllen. Da bleibt am Ende entweder der Versicherte bzw. über die paritätische Kostenbeteiligung die Unternehmen oder der Steuerzahler. Das Argument, dass der Ausbruch einer mutierten Schweinegrippe eventuell mehr kostet, zieht nicht. Erstens ist dieser Fall das Worst-Case-Szenario. Auch dann muss die Krankenkasse sehen, wo sie ihr Geld herbekommt.
Die Krankenkassen haben recht.
Warum sollen sie die Pharmaindustrie subventionieren sodas die den grossen Parteien Spenden in Millionenhöhe zukommen lassen - wahrscheinlich haben sie das sowieso schon getan und holen sich auf diese weise ihr Geld zurück.
Ich sehe ja ein das es Menschengruppen gibt die diese Spritze wirklich brauchen, aber die breite Mehrheit der Bevölkerung wird halt über die nächsten Monate krank, bleibt ein paar Tage im Bett und sieht fern - die Medien und Werbeindustrie wird sich darüber freuen.
Liebe für Tiere,
Ich habe in einem Vorläuferartikel fast die selbe Antwort gegeben. Leider ist es dazu dieses Mal zu spät. Prävention sollte grundsätzlich immer vor Bekämpfung stehen. Die Medien haben das schon aufgebauscht und die anstehenden Wahlen in Deutschland tun ihr Übriges zu dieser nutzlosen Debatte. Außerdem dürfte der Einfluss auf die Mexikanischen Behörden von Europa aus relativ gering sein.
Ein anderer Gedanke keimt allerdings auf, wenn die Krankenkassen ständig jammern, dass alles ihr Budget übersteigt, warum kommt dann keiner auf die Idee deren Wirtschaftlichkeit an sich zu überprüfen. Warum braucht man zum Beispiel 150 (oder so) Krankenkassen, deren 150 Vorstände, Geschäftsführer, etc. von den Beiträgen bezahlt werden, bevor überhaupt irgendeine Leistung für den Versicherten bezahlt wird. Dann meine ich mich zu erinnern, dass auch immer mehr Medikamente und Behandlungen von den "Kunden" selbst bezahlt werden müssen. Als nächstes wird man die Behandlung von alten Leuten, die sich der Erkrankung an Diabetes, Alzheimer oder sonstigen kostenintensiven Krankheiten schuldig gemacht haben, nicht mehr bezahlen, denn sie sollten eh schon längst nicht mehr da sein. Warum sind sie so alt geworden?, das erhöht doch nur die Chancen dass man an irgendwas "unbezahlbarem" erkrankt. Ein Schuldiger wird sich dafür schon finden, erst muss aber gespart werden, koste es was es wolle. Und wenn das nicht hilft, muss halt der Staat zahlen, denn schließlich was für Banken und Versicherungen gilt ...
Wo ist denn das Geld hin? Klar kommen weniger Gelder rein, selbst der wenig an Politik interessierte Bürger sollte mittlerweile bemerkt haben, dass die Arbeitsmarktstatistik ein Fake ist. Dann heißt es halt wirtschaftlicher arbeiten und nicht einfach nur die Hand aufhalten und den Staat für alles verantwortlich machen. Wenn ihr nicht wisst wie es funktioniert, fragt die ganzen Harz IV Empfänger die jeden Euro dreimal umdrehen.
Und dann noch: Muss wirklich fast jeder geimpft werden? Und was für Folgekosten sollten das denn sein? Beerdigungskosten? (sorry, vielleicht ein bisschen morbid, aber wenn die Kassen das Szenario schon bis ins Detail ausgemalt haben, sollte man sie dann nicht fragen, was die Kosten im Falle einer Erkrankung wären und wer überhaupt gefährdet ist?)
Ich sehe hier nur einen Gewinner: Die Pharmaindustrie
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Unsere Rente ist sicher - und die Erde ist eine Scheibe.
Was eine Frechheit der Krankenkassen ist, dass sie monatlich so viel Geld einnehmen und Millardenübeschüsse haben und trotzdem nichts bezahlen wollen. Wofür gibts diese Zwangsversicherung überhaupt? Damit unnütze Menschen nicht in die Arbeitslosenstatistik fallen? 200000€ bekommt ein Vorstand einer Krankenkasse in etwa, wofür? Dieser ganze Krankenversicherungsapparat mit circa 170 Krankenkassen ist so aufgebläht wie die Immobilienblase kurz vor der Krise. Krankenkassenbeiträge können nach Belieben erhöht werden, man braucht nur nen Vorwand wie die Schweinegrippe, man kann sich dagegen eh nicht wehren und schon ist es wieder ein prozentpunkt mehr auf der monatlichen Abrechnung. Das Schlimmste ist jedoch, dass diese 15,5% monatlich ziemlich auf den Geldbeutel schlagen und dieses Problem der maroden Krankenkassen in Dtl. nicht Einzug in die Politik findet. Wenn SPD, CDU und Co. sich mal um solche wirklichen Probleme kümmern würden und die Bürgern dadurch entlasten würden, bekämen sie auch wieder mehr Zuwachs und Zustimmung. Aber wahrscheinlich sind die Spenden und der Lobbyismus von Pharmaindustrie und Krankenkassen so groß, dass unsere Entscheidungsträger Scheuklappen aufhaben. Soziale Gerechtigkeit, wie sie im Grundgesetz steht, sieht anders aus. Ich denke, eine einheitliche Bundeskrankenkasse könnte zumindestens die "Schmerzen" lindern. Das Problem selber wird wohl erst dann zurückgehen, wenn auch die Zahl der "alten Menschen" zurückgeht. Aber das kann noch Jahrzehnte dauern.
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