Sauerland-Prozess Schreckliche Geständnisse mit einem Lächeln

Im Sauerland-Prozess hat der Hauptangeklagte Fritz G. ein ausführliches Geständnis abgelegt. Das hat das Klima im Gericht erheblich verändert

Ein bemerkenswerter Klimawandel ist im Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgerichts Düsseldorf spürbar. Als am Montag nach zwei Monaten die erste Sitzung im "Sauerland-Verfahren" anstand, hatten die vier Angeklagten ebenso ein Lächeln auf den Lippen wie ihre Verteidiger und sogar die Vertreter der Bundesanwaltschaft. Obwohl es um den Heiligen Krieg und Anschlagspläne ging, deren Ziel es war, Tod und Schrecken in die Welt zu tragen, leitete der sonst eher autoritäre Richter Ottmar Breidling das Verfahren in sanftem Ton. Ja, sagt auch Johannes Pausch, Rechtsanwalt des Beschuldigten Daniel S.: "Es war der Tag der Entladung."

Der Montag brachte tatsächlich einen richtungweisenden Auftritt für das weitere Verfahren: Fritz G. hat gestanden, der "Islamischen Dschihad Union"(I-JU) angehört und Sprengstoff-Anschläge vorbereitet zu haben. Sein Ziel und das seiner drei Mitstreiter sei es gewesen, mit Bomben sowohl möglichst viele amerikanische Soldaten zu töten, als auch Signale an die deutsche Öffentlichkeit zu senden. Fast vier Stunden dauerte Gelowicz‘ Aussage – zu Recht hatte seine Verteidigung ein "umfassendes Geständnis" angekündigt.

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Im Juni hatten die vier jungen Männer der sogenannten "Sauerland-Zelle" überraschend angekündigt, ihr Schweigen zu brechen und ihre Version der Wahrheit zu berichten. Ihnen wird von der Bundesanwaltschaft vorgeworfen, der IJU angehört und im Jahr 2007 Autobombenanschläge auf amerikanische Kasernen und Pubs in Deutschland geplant zu haben.

Seit der Ankündigung waren sie von Beamten des Bundeskriminalamts verhört worden – alle vier haben inzwischen ihre Geständnisse zu Protokoll gegeben. 1584 Seiten umfasst die Akte nun inklusive aller Anhänge – Material genug, um vermutlich den Rest des Sitzungsjahres damit zu verbringen.

Am Montag schilderte Fritz G., ein deutscher Konvertit aus Ulm, wie er zum Terroristen wurde. Im Januar 2005 begab er sich auf eine Pilgerreise nach Mekka und Medina, bei der die Idee des "Dschihad", des "Heiligen Kriegs", plötzlich in den Vordergrund rückte. Schon im Sommer 2005 sei G. und seinen religiösen Freunden Adem Y. und Atilla S. klar gewesen, dass sie möglichst schnell "Dschihad machen" wollten – "uns war eigentlich egal, wo".

G. berichtete von einer Odyssee: Eigentlich wäre er gerne in den Irak gezogen, um amerikanische Soldaten zu töten – doch nach einem Aufenthalt in Syrien verabredete er sich mit Y. zum "Heiligen Krieg" in Tschetschenien. Daraus wurde letztlich doch eine abenteuerliche Reise nach Wasiristan, in das Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan.

Leser-Kommentare
  1. Der Nachname des Angeklagten wird zunaechst als "G." abgekuerzt, taucht dann aber in der zweiten Haelfte des Artikels gleich mehrfach in voller Laenge auf.

    Ein journalistischer Lapsus, der die Persoenlichkeitsrechte untergraebt? Oder ebenfalls ein journalistischer Lapsus, der nur stilistische Regeln bricht?

    (Anmerkung: Vielen Dank für Ihren Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert. Die Redaktion/jk)

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    das ist einfach nur von den Simpsons abgekupfert: "Nennen wir sie Lisa S. Nein, das ist zu offensichtlich, sagen wir L. Simpson."

    Die Angeklagten haben jetzt das Spiel der Reue gespielt. Können sie jetzt entlassen werden, damit sie ihre Anschläge durchführen können? Ich hoffe ernsthaft, dass das Gericht sich nicht an der Nase herumführen lässt! Als ob die so mir nichts dir nichts wieder "normal" geworden sind.

    das ist einfach nur von den Simpsons abgekupfert: "Nennen wir sie Lisa S. Nein, das ist zu offensichtlich, sagen wir L. Simpson."

    Die Angeklagten haben jetzt das Spiel der Reue gespielt. Können sie jetzt entlassen werden, damit sie ihre Anschläge durchführen können? Ich hoffe ernsthaft, dass das Gericht sich nicht an der Nase herumführen lässt! Als ob die so mir nichts dir nichts wieder "normal" geworden sind.

  2. das ist einfach nur von den Simpsons abgekupfert: "Nennen wir sie Lisa S. Nein, das ist zu offensichtlich, sagen wir L. Simpson."

    Die Angeklagten haben jetzt das Spiel der Reue gespielt. Können sie jetzt entlassen werden, damit sie ihre Anschläge durchführen können? Ich hoffe ernsthaft, dass das Gericht sich nicht an der Nase herumführen lässt! Als ob die so mir nichts dir nichts wieder "normal" geworden sind.

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    Denn, sehen Sie: Sie wären ohne Einblick, sogar mit geringerem Einblick als die Beteiligten Richter, Staatsanwälte usw., ins Seelenleben der Angeklagten bereit, aufgrund Ihrer "Meinung" abzuurteilen. Von unreflektierten Vorurteilen aller Art aber geht immer Gefahr aus.
    Abgesehen davon steht ja nicht im geringsten zur Debatte, dass die Angeklagten jetzt freigelassen werden. Trotz Geständnissen (auch wenn es aufrichtige sind) werden langjährige Haftstrafen verhängt werden.

    Konfuzius: Ich bin gut zu den Guten und gerecht zu den Unguten.
    Laozi: Ich bin gut zu den Guten und gut zu den Unguten. So kommt Güte in die Welt.

    Kurzum, ich hoffe, dass 1. die Angeklagten ein wenig nachgedacht und gefühlt haben 2. dass Ihre Hoffnung in Erfüllung geht 3. aber nicht so wie Sie's meinen; sondern dass das Gericht sich nicht an der Nase herumführen lässt und das auch keiner versucht.
    "Normal" geworden... oje, dass möchte ich nicht hoffen. Womöglich gar christlich? Nö, friedlich und Moslem reicht ja schon, wenn man denn schon unbedingt irgendeinem Wahn anhängen muss.

    Denn, sehen Sie: Sie wären ohne Einblick, sogar mit geringerem Einblick als die Beteiligten Richter, Staatsanwälte usw., ins Seelenleben der Angeklagten bereit, aufgrund Ihrer "Meinung" abzuurteilen. Von unreflektierten Vorurteilen aller Art aber geht immer Gefahr aus.
    Abgesehen davon steht ja nicht im geringsten zur Debatte, dass die Angeklagten jetzt freigelassen werden. Trotz Geständnissen (auch wenn es aufrichtige sind) werden langjährige Haftstrafen verhängt werden.

    Konfuzius: Ich bin gut zu den Guten und gerecht zu den Unguten.
    Laozi: Ich bin gut zu den Guten und gut zu den Unguten. So kommt Güte in die Welt.

    Kurzum, ich hoffe, dass 1. die Angeklagten ein wenig nachgedacht und gefühlt haben 2. dass Ihre Hoffnung in Erfüllung geht 3. aber nicht so wie Sie's meinen; sondern dass das Gericht sich nicht an der Nase herumführen lässt und das auch keiner versucht.
    "Normal" geworden... oje, dass möchte ich nicht hoffen. Womöglich gar christlich? Nö, friedlich und Moslem reicht ja schon, wenn man denn schon unbedingt irgendeinem Wahn anhängen muss.

  3. Deutschland braucht anscheinend unbedingt Terroristen, die es hinter Gitter bringen muss. Blondiermittel-Attentäter, die über ein halbes Jahr beobachtet wurden. Und seit deren Verhaftung jeder Frisör und jeder Bademeister sein Desinfektionsmittel öffentlich rechtlich genehmigt einkaufen muss.

    Der Staat braucht wichtige Aufgaben für seine teure Daseinsberechtigung, vor allem für das jeweilige Führungspersonal. "Wir beschützen EUCH!" - sagen SIE uns damit.

    Sie wollen uns sogar mit der Bundeswehr im INNEREN beschützen und der Polizei (eigenständige GEWALT) die Kompetenz rauben = Auflösung der Gewaltenteilung.

    Schäuble versucht es schon seit 2006. Seit der Fußball-Weltmeisterschaft und Jung machte heute (10.08.09) wieder einen Versuch. Die somalische Geiselnahme war dieses Mal der Vorwand.

    Liebe CDU! Ihr braucht uns nicht vor den bösen Buben beschützen. Mir wäre lieber es gäbe jemanden, der uns vor EUCH beschützt. Steuerbetrügereien, Erbschaftsfälschungen, Waffenschiebereien und Handgeld von Lobbyisten, alles keine Straftaten, wenn es um ein Ehrenwort eines Ehrenmannes (Helmut Kohl) geht.

    Gibt es noch keine Polizeiinstanz, die die Politiker überwacht?

    Es wäre Zeit für eine derartige GG-Änderung, denn auch von Regierungsseite könnte Gefahr für das Volk bestehen. Nennt sich das STAATSTERRORISMUS?

    Ach JA! Wir haben ja GG Art. 20 (4). Oder ist dessen Anwendung bereits TERRORISMUS?!?!

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    Sie haben recht , Deutschland braucht einen Terroristen

    Die Islamische Dschihad-Union ist laut Baden Württembergischen Verfassungsdienst
    eine Interneterfindung

    Wenn ich einen Kommentar wie den Ihren lese, weiß ich warum ich nach über 20 Jahren nun keine linke Partei mehr wählen werde!
    Zu Ihrem Kommentar habe ich übrigens das passende Kurzvideo "Apologists for evil": http://www.youtube.com/wa...

    Sie haben recht , Deutschland braucht einen Terroristen

    Die Islamische Dschihad-Union ist laut Baden Württembergischen Verfassungsdienst
    eine Interneterfindung

    Wenn ich einen Kommentar wie den Ihren lese, weiß ich warum ich nach über 20 Jahren nun keine linke Partei mehr wählen werde!
    Zu Ihrem Kommentar habe ich übrigens das passende Kurzvideo "Apologists for evil": http://www.youtube.com/wa...

  4. Denn, sehen Sie: Sie wären ohne Einblick, sogar mit geringerem Einblick als die Beteiligten Richter, Staatsanwälte usw., ins Seelenleben der Angeklagten bereit, aufgrund Ihrer "Meinung" abzuurteilen. Von unreflektierten Vorurteilen aller Art aber geht immer Gefahr aus.
    Abgesehen davon steht ja nicht im geringsten zur Debatte, dass die Angeklagten jetzt freigelassen werden. Trotz Geständnissen (auch wenn es aufrichtige sind) werden langjährige Haftstrafen verhängt werden.

    Konfuzius: Ich bin gut zu den Guten und gerecht zu den Unguten.
    Laozi: Ich bin gut zu den Guten und gut zu den Unguten. So kommt Güte in die Welt.

    Kurzum, ich hoffe, dass 1. die Angeklagten ein wenig nachgedacht und gefühlt haben 2. dass Ihre Hoffnung in Erfüllung geht 3. aber nicht so wie Sie's meinen; sondern dass das Gericht sich nicht an der Nase herumführen lässt und das auch keiner versucht.
    "Normal" geworden... oje, dass möchte ich nicht hoffen. Womöglich gar christlich? Nö, friedlich und Moslem reicht ja schon, wenn man denn schon unbedingt irgendeinem Wahn anhängen muss.

    Antwort auf "Falsch,"
  5. Das Ausmaß an Wohlwollen sowohl vor Gericht als auch im Rahmen der Berichterstattung auf Zeit Online ist wirklich ganz außerordentlich erstaunlich.

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    Erstaunlich im Sinne von "da schau her!" oder im Sinne von "das geht ja gar nicht!"?
    Ersteres Erstaunen kann ich nachvollziehen, über zweiteres müsste ich doch sehr staunen. Denn wenn Angeklagte ohne Vorbehalte Geständnisse ablegen und glaubhaft kundtun, dass ihr Tun Quatsch war - wie sollte man denn dann, außer mit Wohlwollen, reagieren?
    Weil die zu ihrem "Gott" Allah sagen Rübe ab, oder was?

    Erstaunlich im Sinne von "da schau her!" oder im Sinne von "das geht ja gar nicht!"?
    Ersteres Erstaunen kann ich nachvollziehen, über zweiteres müsste ich doch sehr staunen. Denn wenn Angeklagte ohne Vorbehalte Geständnisse ablegen und glaubhaft kundtun, dass ihr Tun Quatsch war - wie sollte man denn dann, außer mit Wohlwollen, reagieren?
    Weil die zu ihrem "Gott" Allah sagen Rübe ab, oder was?

  6. Sie haben recht , Deutschland braucht einen Terroristen

    Die Islamische Dschihad-Union ist laut Baden Württembergischen Verfassungsdienst
    eine Interneterfindung

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    • keox
    • 10.08.2009 um 21:47 Uhr

    teilen sogar glaubwürdige Quellen

    • LJA
    • 10.08.2009 um 23:32 Uhr

    dann können das ja keine Terroristen sein, wenn die nicht einmal einer Organisation mit einem vernünftigen Namen angehören. Wahrscheinlich sind die nicht mal im Vereinsregister eingetragen und haben auch keine Mitgliedsausweise. Von solchen Leuten kann natürlich keine Gefahr ausgehen.

    • keox
    • 10.08.2009 um 21:47 Uhr

    teilen sogar glaubwürdige Quellen

    • LJA
    • 10.08.2009 um 23:32 Uhr

    dann können das ja keine Terroristen sein, wenn die nicht einmal einer Organisation mit einem vernünftigen Namen angehören. Wahrscheinlich sind die nicht mal im Vereinsregister eingetragen und haben auch keine Mitgliedsausweise. Von solchen Leuten kann natürlich keine Gefahr ausgehen.

  7. Erstaunlich im Sinne von "da schau her!" oder im Sinne von "das geht ja gar nicht!"?
    Ersteres Erstaunen kann ich nachvollziehen, über zweiteres müsste ich doch sehr staunen. Denn wenn Angeklagte ohne Vorbehalte Geständnisse ablegen und glaubhaft kundtun, dass ihr Tun Quatsch war - wie sollte man denn dann, außer mit Wohlwollen, reagieren?
    Weil die zu ihrem "Gott" Allah sagen Rübe ab, oder was?

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    • keox
    • 10.08.2009 um 21:54 Uhr

    damit wurde eine gewisse Skepsis angedeutet, angesichts einer rundum befriedigenden Farce, die die dringende Notwendigkeit aller so genannten Sicherheitsgesetze im Sinne des Erfinders offenbart.

    Wenn der einzige Kommentar den man vom Gericht(durch die Medien) zu hören bekommt der ist, dass man beeindruckt sei vom Geständnis der Angeklagten, dann klingt das nicht objektiv. Ein Richter sollte sich solche positiven Meinungsäusserungen(genauso wie negative) am Anfang eines Prozesses gegen einen potentiellen Massenmörder verkneifen um nicht Stimmung für oder gegen einen Angeklagten zu machen.
    Es geht nicht um einen vereitelten Schulstreich und auch nicht um einen armen, fehlgeleiteten, verwöhnten Arztsohn. Der Mann hat sich eine lange Zeit ernsthaft auf seine Mission vorbereitet, alles dafür getan möglichst viele Unschuldige im Namen des Dshihads in den Tod zu reissen. Es wäre naiv zu glauben dass er plötzlich(wodurch überhaupt?) geläutert sei und einen anderen Sinn in seinem Leben erkennen würde. Er behauptet ja nichtmal etwas anderes, vermeidet trotz allem seine Absichten zu bereuen. Er würde das nächstemal sicher einiges anders machen. Verständlich, denn seine Vorgehensweise wird ihn ja auch hinter Gittern bringen. Aber Reue ist nicht zu erkennen und darf auch nicht erwartet werden.

    Der Richter täte gut daran ihn als das zu sehen was er ist, einen Terroristen der vor nichts zurück schreckt und auch nichts bereut. Jemand dem nicht mehr zu helfen ist, der sich absolut freiwillig dazu entschieden hat. Jemand der mit einem Rechtsstaat nichts anfangen kann. Wem wurde durch das Geständnis geholfen? Es werden keine Hintermänner verhaftet werden oder andere Anschläge vereitelt. Die einzigen denen das Geständnis hilft sind die Angeklagten. Beeindruckend!

    • keox
    • 10.08.2009 um 21:54 Uhr

    damit wurde eine gewisse Skepsis angedeutet, angesichts einer rundum befriedigenden Farce, die die dringende Notwendigkeit aller so genannten Sicherheitsgesetze im Sinne des Erfinders offenbart.

    Wenn der einzige Kommentar den man vom Gericht(durch die Medien) zu hören bekommt der ist, dass man beeindruckt sei vom Geständnis der Angeklagten, dann klingt das nicht objektiv. Ein Richter sollte sich solche positiven Meinungsäusserungen(genauso wie negative) am Anfang eines Prozesses gegen einen potentiellen Massenmörder verkneifen um nicht Stimmung für oder gegen einen Angeklagten zu machen.
    Es geht nicht um einen vereitelten Schulstreich und auch nicht um einen armen, fehlgeleiteten, verwöhnten Arztsohn. Der Mann hat sich eine lange Zeit ernsthaft auf seine Mission vorbereitet, alles dafür getan möglichst viele Unschuldige im Namen des Dshihads in den Tod zu reissen. Es wäre naiv zu glauben dass er plötzlich(wodurch überhaupt?) geläutert sei und einen anderen Sinn in seinem Leben erkennen würde. Er behauptet ja nichtmal etwas anderes, vermeidet trotz allem seine Absichten zu bereuen. Er würde das nächstemal sicher einiges anders machen. Verständlich, denn seine Vorgehensweise wird ihn ja auch hinter Gittern bringen. Aber Reue ist nicht zu erkennen und darf auch nicht erwartet werden.

    Der Richter täte gut daran ihn als das zu sehen was er ist, einen Terroristen der vor nichts zurück schreckt und auch nichts bereut. Jemand dem nicht mehr zu helfen ist, der sich absolut freiwillig dazu entschieden hat. Jemand der mit einem Rechtsstaat nichts anfangen kann. Wem wurde durch das Geständnis geholfen? Es werden keine Hintermänner verhaftet werden oder andere Anschläge vereitelt. Die einzigen denen das Geständnis hilft sind die Angeklagten. Beeindruckend!

    • keox
    • 10.08.2009 um 21:47 Uhr

    teilen sogar glaubwürdige Quellen

    Antwort auf "bauernopfer"

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