Bundesverfassungsgericht Sexualkunde-Unterricht geht vor Religion
Das Bundesverfassungsgericht gibt Schulpflicht Vorrang: Wenn Eltern ihre Kinder vom Unterricht fernhalten, reicht es künftig nicht, auf religiöse Überzeugungen zu verweisen
Das Verfassungsgericht in Karlsruhe musste die Klage eines baptistischen Elternpaares aus Ostwestfalen verhandeln, das seine beiden Söhne von einem Theaterprojekt der Grundschule zum Thema "Sexueller Missbrauch" und einer Karnevalsveranstaltung befreite.
Solange die Schule Neutralität und Toleranz gegenüber der erzieherischen Vorstellung der Eltern wahrt, dürfen Schüler nicht vom Sexualkundeunterricht befreit werden. Auch die Konfrontation mit Landestraditionen wie Fastnacht sei religiösen Minderheiten zumutbar.
Aus Sicht der Eltern beruhte das teilnahmepflichtige Projekt mit dem Titel "Mein Körper gehört mir" auf einer "absolut einseitigen emanzipatorischen Sexualerziehung". Den Kindern werde beigebracht, dass sie selbst über ihre Sexualität bestimmen können, ungeachtet göttlicher Gebote. Die Fastnacht hielten sie für ein katholisches Kirchenfest.
Beidem widersprach das Gericht. Deshalb könnten sich die Eltern weder auf Religionsfreiheit noch das Erziehungsrecht berufen. Andere Denkweisen müssen Kinder aushalten: "Denn solche mit dem Schulbesuch verbundenen Spannungen zwischen der religiösen Überzeugung einer Minderheit und einer damit in Widerspruch stehenden Tradition einer anders geprägten Mehrheit sind grundsätzlich zumutbar", heißt es in der Entscheidung.
Andererseits habe die Schule die Pflicht, keine gezielte Beeinflussung in einer politischen, ideologischen oder weltanschaulichen Richtung vorzunehmen. Diese Grenzen habe die Schule nicht überschritten.
Die Eltern müssen nun ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro zahlen.
- Datum 06.08.2009 - 16:19 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, sp
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War das wirklich so gemeint?
"Andererseits habe die Schule die Pflicht, gezielte Beeinflussung in einer politischen, ideologischen oder weltanschaulichen Richtung vorzunehmen."
[Vielen Dank für Ihren Hinweis. Der Fehler wurde inzwischen korrigiert. / Die Redaktion as]
Ein Staat, der seinen Nachwuchs nicht ideologisch schult, der tritt sich selbst ins Knie.
Meine Kinder haben das Glück, Ostdeutschland vor und nach der Wende erlebt zu haben.
Meinen Söhnen wurde eben auch nach der Wende eingehämmert, dass sie in den Kindereinrichtungen der DDR bevormundet und dazu gezwungen wurden, diese zu besuchen.
Darauf hin fragte ich meine Kinder:
Warum wolltet ihr denn eigentlich überhaupt nicht nach Hause, wenn wir euch vom Kindergarten abholten?
Auf einmal fanden beide keine Argumente mehr. - Ich war ja auch kein "Rabenvater", denn ich war ständig mit meinen Söhnen im Wohngebiet unterwegs und habe mich mit ihnen beschäftigt.
Schauen Sie sich doch die Berichte heute in den Medien an - unschwer lässt sich erkennen, in wessen Auftrag hier berichtet wird.
In der Schule ist es das Gleiche. Viele Schüler, vor allem im Westen, haben überhaupt keinen Schimmer, wie es in der DDR wirklich war. Die plappern nur das nach, was sie zu hören bekommen.
Das beste Beispiel ist und bleibt immer wieder unsere Bundeskanzlerin:
Einerseits wird behauptet, dass "Pfarrerskinder" nicht studieren durften und gesellschaftlich benachteiligt wurden.
Andererseits wird behauptet, dass man in der DDR nur Karriere machen konnte, wenn man linientreu alle Beschlüsse von Partei und Regierung mit trug und wenigstens einer Blockpartei angehörte.
Nun frage ich mich, worin liegt die eigentliche Wahrheit, wenn schon unsere Kanzlerin als "Pfarrerstochter" in der DDR eine Karriere, in politischer und beruflicher Hinsicht, hinlegen konnte, die nicht einmal ein intelligentes ostdeutsches Arbeiterkind hinlegen konnte, obwohl es über Jahre engagiert in allen Massenorganisationen mitarbeitete und später sogar noch als Parteimitglied tätig war; dessen Eltern aber in keine Partei eintreten wollten.
Hier gibt es noch viele offene Fragen - die Wahrheit liegt nämlich stets im Sinne des Betrachters.
Es gibt zwar keine absolute Wahrheit. Dafür treffen wir aber auf eine Menge Halbwahrheiten.
Halbwahrheiten sind aber schlimmer als Lügen.
Nun sagen unsere Politiker ja auch nicht immer die Wahrheit. Sie Lügen ja auch nicht. Dann bleiben nur noch die sogenannten Halbwahrheiten.
Halbwahrheiten werden produziert, indem man nur die Leute reden lässt, die ins System passen.
Das ist heute so, das war früher so und das geht auch so weiter.
Sagen Sie ihrem Chef einmal die Wahrheit ins Gesicht, was glauben Sie, wird dann wohl folgen?
Dies zu erlernen ist ja schließlich auch die Pflicht der Lehrer, denn diese müssen ja auch in ihrer Tätigkeit treu zum Grundgesetz stehen - jedenfalls offiziell.
Ein Staat, der seinen Nachwuchs nicht ideologisch schult, der tritt sich selbst ins Knie.
Meine Kinder haben das Glück, Ostdeutschland vor und nach der Wende erlebt zu haben.
Meinen Söhnen wurde eben auch nach der Wende eingehämmert, dass sie in den Kindereinrichtungen der DDR bevormundet und dazu gezwungen wurden, diese zu besuchen.
Darauf hin fragte ich meine Kinder:
Warum wolltet ihr denn eigentlich überhaupt nicht nach Hause, wenn wir euch vom Kindergarten abholten?
Auf einmal fanden beide keine Argumente mehr. - Ich war ja auch kein "Rabenvater", denn ich war ständig mit meinen Söhnen im Wohngebiet unterwegs und habe mich mit ihnen beschäftigt.
Schauen Sie sich doch die Berichte heute in den Medien an - unschwer lässt sich erkennen, in wessen Auftrag hier berichtet wird.
In der Schule ist es das Gleiche. Viele Schüler, vor allem im Westen, haben überhaupt keinen Schimmer, wie es in der DDR wirklich war. Die plappern nur das nach, was sie zu hören bekommen.
Das beste Beispiel ist und bleibt immer wieder unsere Bundeskanzlerin:
Einerseits wird behauptet, dass "Pfarrerskinder" nicht studieren durften und gesellschaftlich benachteiligt wurden.
Andererseits wird behauptet, dass man in der DDR nur Karriere machen konnte, wenn man linientreu alle Beschlüsse von Partei und Regierung mit trug und wenigstens einer Blockpartei angehörte.
Nun frage ich mich, worin liegt die eigentliche Wahrheit, wenn schon unsere Kanzlerin als "Pfarrerstochter" in der DDR eine Karriere, in politischer und beruflicher Hinsicht, hinlegen konnte, die nicht einmal ein intelligentes ostdeutsches Arbeiterkind hinlegen konnte, obwohl es über Jahre engagiert in allen Massenorganisationen mitarbeitete und später sogar noch als Parteimitglied tätig war; dessen Eltern aber in keine Partei eintreten wollten.
Hier gibt es noch viele offene Fragen - die Wahrheit liegt nämlich stets im Sinne des Betrachters.
Es gibt zwar keine absolute Wahrheit. Dafür treffen wir aber auf eine Menge Halbwahrheiten.
Halbwahrheiten sind aber schlimmer als Lügen.
Nun sagen unsere Politiker ja auch nicht immer die Wahrheit. Sie Lügen ja auch nicht. Dann bleiben nur noch die sogenannten Halbwahrheiten.
Halbwahrheiten werden produziert, indem man nur die Leute reden lässt, die ins System passen.
Das ist heute so, das war früher so und das geht auch so weiter.
Sagen Sie ihrem Chef einmal die Wahrheit ins Gesicht, was glauben Sie, wird dann wohl folgen?
Dies zu erlernen ist ja schließlich auch die Pflicht der Lehrer, denn diese müssen ja auch in ihrer Tätigkeit treu zum Grundgesetz stehen - jedenfalls offiziell.
Ich bin froh das eine solche Entscheidung getroffen wurde.
Es wäre wohl das falsche Zeichen gewesen "Den Kindern werde beigebracht, dass sie selbst über ihre Sexualität bestimmen können, ungeachtet göttlicher Gebote" als legitimes Argument anzuerkennen.
In einer modernen Gesellschaft sollte Freiheit und damit Selbstbestimmung Priorität haben.
Ein Staat, der seinen Nachwuchs nicht ideologisch schult, der tritt sich selbst ins Knie.
Meine Kinder haben das Glück, Ostdeutschland vor und nach der Wende erlebt zu haben.
Meinen Söhnen wurde eben auch nach der Wende eingehämmert, dass sie in den Kindereinrichtungen der DDR bevormundet und dazu gezwungen wurden, diese zu besuchen.
Darauf hin fragte ich meine Kinder:
Warum wolltet ihr denn eigentlich überhaupt nicht nach Hause, wenn wir euch vom Kindergarten abholten?
Auf einmal fanden beide keine Argumente mehr. - Ich war ja auch kein "Rabenvater", denn ich war ständig mit meinen Söhnen im Wohngebiet unterwegs und habe mich mit ihnen beschäftigt.
Schauen Sie sich doch die Berichte heute in den Medien an - unschwer lässt sich erkennen, in wessen Auftrag hier berichtet wird.
In der Schule ist es das Gleiche. Viele Schüler, vor allem im Westen, haben überhaupt keinen Schimmer, wie es in der DDR wirklich war. Die plappern nur das nach, was sie zu hören bekommen.
Das beste Beispiel ist und bleibt immer wieder unsere Bundeskanzlerin:
Einerseits wird behauptet, dass "Pfarrerskinder" nicht studieren durften und gesellschaftlich benachteiligt wurden.
Andererseits wird behauptet, dass man in der DDR nur Karriere machen konnte, wenn man linientreu alle Beschlüsse von Partei und Regierung mit trug und wenigstens einer Blockpartei angehörte.
Nun frage ich mich, worin liegt die eigentliche Wahrheit, wenn schon unsere Kanzlerin als "Pfarrerstochter" in der DDR eine Karriere, in politischer und beruflicher Hinsicht, hinlegen konnte, die nicht einmal ein intelligentes ostdeutsches Arbeiterkind hinlegen konnte, obwohl es über Jahre engagiert in allen Massenorganisationen mitarbeitete und später sogar noch als Parteimitglied tätig war; dessen Eltern aber in keine Partei eintreten wollten.
Hier gibt es noch viele offene Fragen - die Wahrheit liegt nämlich stets im Sinne des Betrachters.
Es gibt zwar keine absolute Wahrheit. Dafür treffen wir aber auf eine Menge Halbwahrheiten.
Halbwahrheiten sind aber schlimmer als Lügen.
Nun sagen unsere Politiker ja auch nicht immer die Wahrheit. Sie Lügen ja auch nicht. Dann bleiben nur noch die sogenannten Halbwahrheiten.
Halbwahrheiten werden produziert, indem man nur die Leute reden lässt, die ins System passen.
Das ist heute so, das war früher so und das geht auch so weiter.
Sagen Sie ihrem Chef einmal die Wahrheit ins Gesicht, was glauben Sie, wird dann wohl folgen?
Dies zu erlernen ist ja schließlich auch die Pflicht der Lehrer, denn diese müssen ja auch in ihrer Tätigkeit treu zum Grundgesetz stehen - jedenfalls offiziell.
Ich frage mich wirklich was ihre DDR debatte mit diesem Artikel zu tun hat?! Der Fehler aus dem ersten Kommentar wurde schon ausgebessert und steht nun wie folgt im Artikel:
"Andererseits habe die Schule die Pflicht, keine gezielte Beeinflussung in einer politischen, ideologischen oder weltanschaulichen Richtung vorzunehmen."
Hier geht es um "Religion vs. Erziehung".
Ich frage mich wirklich was ihre DDR debatte mit diesem Artikel zu tun hat?! Der Fehler aus dem ersten Kommentar wurde schon ausgebessert und steht nun wie folgt im Artikel:
"Andererseits habe die Schule die Pflicht, keine gezielte Beeinflussung in einer politischen, ideologischen oder weltanschaulichen Richtung vorzunehmen."
Hier geht es um "Religion vs. Erziehung".
Ich frage mich wirklich was ihre DDR debatte mit diesem Artikel zu tun hat?! Der Fehler aus dem ersten Kommentar wurde schon ausgebessert und steht nun wie folgt im Artikel:
"Andererseits habe die Schule die Pflicht, keine gezielte Beeinflussung in einer politischen, ideologischen oder weltanschaulichen Richtung vorzunehmen."
Hier geht es um "Religion vs. Erziehung".
Nein hier geht es um Eltern vs. Staat.
Oder erzieht Religion nicht?
Die Erziehung des Kindes ist natürliches Recht der Eltern, die Schule sollte sollte die Verfeinerung zum mündigen Staatsbürger anstreben.
Wenn man dann aber hört dass die Schule die Kinder mit alternativen "Lebensentwürfen" "konfrontrieren möge, und solche Heftchen verteilt werden mit dem Titel "Andersrum gehts auch" dann schießt die Schule ganz eindeutig über ihr Ziel hinaus.
Man hat manchmal das Gefühl das Eltern Stück für Stück bei der Erziehung ihrer Kinder entmündigt - gleichzeitig aber die Eltern die Unterstützung nötig hätten durchweg allein gelassen werden.
Der Hinweis oben bezüglich DDR war durchaus legitim - Schule heute ist nicht weniger ideologisch als zu deren Zeiten.
Hier geht es, wie nachfolgend schon geschrieben, um die Familie und ihre Rolle in der Gesellschaft.
Richtig ist, dass die Eltern primär für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind.
Tun sie es nicht, dann ist der Staat gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen.
Ich wollte nur Eines einmal klar stellen:
Egal in welcher Ideologie die Kinder aufwachsen - das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewusstsein und hier sind auch stets die Eltern gefordert.
Immer und immer wieder muss man sich das unqualifizierte Gequatsche über die Bildung und Erziehung im Osten anhören.
Fakt ist aber:
Wo wären einige Polit- oder Wirtschaftsgrößen heute, hätten diese nicht eine hervorragende Ausbildung im Osten genossen und sich auch weithin hervorragend mit dem System arrangiert.
Wer im Osten seine Kinder nicht zur Schule schicken wollte oder eben auch vernachlässigte, bei der Flucht einfach zurück ließ, der musste zwangsläufig damit rechnen, das Sorgerecht zu verlieren. Die Menschen wussten das.
Fragt sich nur, was hier mehr zählte:
Die Liebe zum Geld oder die Liebe zum Kind!
Wer sein Kind liebt, der behütet es und sorgt für dessen beste Bildung.
Dargestellt wird dieses Problem aber heute weitaus anders, obwohl die heutige Rechtslage im Prinzip das Gleiche Handeln billigt.
Wer seine Kinder, egal aus welchem Grund auch immer, im Stich oder zurück lässt, diese vorsätzlich gesundheitlich gefährdet oder ihren Tod in Kauf nimmt, der hat seine Aufsichts- und Sorgfaltspflicht in keiner Weise begriffen.
In Bezug auf die religiöse Erziehung ist es voll und ganz richtig, wenn den Eltern hier ihre Grenzen aufgezeigt werden.
Egal, welcher Religion jemand angehört:
Staat und Kirche sind zwei unterschiedliche Dinge, auch wenn die Kirche stets versucht, ihre eigenen Interessen über die des Staates zu stellen.
Nicht etwa aus Nächstenliebe und Barmherzigkeit, sondern aus knallharten ökonomischen Aspekten.
Die Kirche ist ein knallhart geführtes Wirtschaftsunternehmen - nur eben mit einem anderen Anstrich.
Nein hier geht es um Eltern vs. Staat.
Oder erzieht Religion nicht?
Die Erziehung des Kindes ist natürliches Recht der Eltern, die Schule sollte sollte die Verfeinerung zum mündigen Staatsbürger anstreben.
Wenn man dann aber hört dass die Schule die Kinder mit alternativen "Lebensentwürfen" "konfrontrieren möge, und solche Heftchen verteilt werden mit dem Titel "Andersrum gehts auch" dann schießt die Schule ganz eindeutig über ihr Ziel hinaus.
Man hat manchmal das Gefühl das Eltern Stück für Stück bei der Erziehung ihrer Kinder entmündigt - gleichzeitig aber die Eltern die Unterstützung nötig hätten durchweg allein gelassen werden.
Der Hinweis oben bezüglich DDR war durchaus legitim - Schule heute ist nicht weniger ideologisch als zu deren Zeiten.
Hier geht es, wie nachfolgend schon geschrieben, um die Familie und ihre Rolle in der Gesellschaft.
Richtig ist, dass die Eltern primär für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind.
Tun sie es nicht, dann ist der Staat gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen.
Ich wollte nur Eines einmal klar stellen:
Egal in welcher Ideologie die Kinder aufwachsen - das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewusstsein und hier sind auch stets die Eltern gefordert.
Immer und immer wieder muss man sich das unqualifizierte Gequatsche über die Bildung und Erziehung im Osten anhören.
Fakt ist aber:
Wo wären einige Polit- oder Wirtschaftsgrößen heute, hätten diese nicht eine hervorragende Ausbildung im Osten genossen und sich auch weithin hervorragend mit dem System arrangiert.
Wer im Osten seine Kinder nicht zur Schule schicken wollte oder eben auch vernachlässigte, bei der Flucht einfach zurück ließ, der musste zwangsläufig damit rechnen, das Sorgerecht zu verlieren. Die Menschen wussten das.
Fragt sich nur, was hier mehr zählte:
Die Liebe zum Geld oder die Liebe zum Kind!
Wer sein Kind liebt, der behütet es und sorgt für dessen beste Bildung.
Dargestellt wird dieses Problem aber heute weitaus anders, obwohl die heutige Rechtslage im Prinzip das Gleiche Handeln billigt.
Wer seine Kinder, egal aus welchem Grund auch immer, im Stich oder zurück lässt, diese vorsätzlich gesundheitlich gefährdet oder ihren Tod in Kauf nimmt, der hat seine Aufsichts- und Sorgfaltspflicht in keiner Weise begriffen.
In Bezug auf die religiöse Erziehung ist es voll und ganz richtig, wenn den Eltern hier ihre Grenzen aufgezeigt werden.
Egal, welcher Religion jemand angehört:
Staat und Kirche sind zwei unterschiedliche Dinge, auch wenn die Kirche stets versucht, ihre eigenen Interessen über die des Staates zu stellen.
Nicht etwa aus Nächstenliebe und Barmherzigkeit, sondern aus knallharten ökonomischen Aspekten.
Die Kirche ist ein knallhart geführtes Wirtschaftsunternehmen - nur eben mit einem anderen Anstrich.
Nein hier geht es um Eltern vs. Staat.
Oder erzieht Religion nicht?
Die Erziehung des Kindes ist natürliches Recht der Eltern, die Schule sollte sollte die Verfeinerung zum mündigen Staatsbürger anstreben.
Wenn man dann aber hört dass die Schule die Kinder mit alternativen "Lebensentwürfen" "konfrontrieren möge, und solche Heftchen verteilt werden mit dem Titel "Andersrum gehts auch" dann schießt die Schule ganz eindeutig über ihr Ziel hinaus.
Man hat manchmal das Gefühl das Eltern Stück für Stück bei der Erziehung ihrer Kinder entmündigt - gleichzeitig aber die Eltern die Unterstützung nötig hätten durchweg allein gelassen werden.
Der Hinweis oben bezüglich DDR war durchaus legitim - Schule heute ist nicht weniger ideologisch als zu deren Zeiten.
Es ist ein Unterschied, ob Eltern ihre Kinder erziehen oder ob sie ihnen wissentlich sexuelle Selbstbestimmung vorenthalten, und genau darum geht es hier. Egal, welche Religion die Eltern haben, das Kind behält sexuelle Selbstbestimmung, und dazu muss es wissen, was Sex ist, wie das geht (biologisch, nicht Porno schauen ;) ), was das mit ihm macht, wie, wann und warum man schwanger wird etc..
Das DÜRFEN Eltern ihrem Kind nicht verweigern. Anderenfalls wäre es auch ok, das Kind mit 10 zum Sex zu zu animieren/zwingen, da es ja der eigenen Religion folgt (wäre einfach der umgekehrte Weg zu dem, was die besagten Eltern wollten. Dazu zwingen statt verbieten). Hier endet das Recht der Eltern auf Erziehung, und zwar am Recht des Kindes auf sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung, und genau das drückt das Urteil auch aus.
Hier geht es, wie nachfolgend schon geschrieben, um die Familie und ihre Rolle in der Gesellschaft.
Richtig ist, dass die Eltern primär für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind.
Tun sie es nicht, dann ist der Staat gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen.
Ich wollte nur Eines einmal klar stellen:
Egal in welcher Ideologie die Kinder aufwachsen - das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewusstsein und hier sind auch stets die Eltern gefordert.
Immer und immer wieder muss man sich das unqualifizierte Gequatsche über die Bildung und Erziehung im Osten anhören.
Fakt ist aber:
Wo wären einige Polit- oder Wirtschaftsgrößen heute, hätten diese nicht eine hervorragende Ausbildung im Osten genossen und sich auch weithin hervorragend mit dem System arrangiert.
Wer im Osten seine Kinder nicht zur Schule schicken wollte oder eben auch vernachlässigte, bei der Flucht einfach zurück ließ, der musste zwangsläufig damit rechnen, das Sorgerecht zu verlieren. Die Menschen wussten das.
Fragt sich nur, was hier mehr zählte:
Die Liebe zum Geld oder die Liebe zum Kind!
Wer sein Kind liebt, der behütet es und sorgt für dessen beste Bildung.
Dargestellt wird dieses Problem aber heute weitaus anders, obwohl die heutige Rechtslage im Prinzip das Gleiche Handeln billigt.
Wer seine Kinder, egal aus welchem Grund auch immer, im Stich oder zurück lässt, diese vorsätzlich gesundheitlich gefährdet oder ihren Tod in Kauf nimmt, der hat seine Aufsichts- und Sorgfaltspflicht in keiner Weise begriffen.
In Bezug auf die religiöse Erziehung ist es voll und ganz richtig, wenn den Eltern hier ihre Grenzen aufgezeigt werden.
Egal, welcher Religion jemand angehört:
Staat und Kirche sind zwei unterschiedliche Dinge, auch wenn die Kirche stets versucht, ihre eigenen Interessen über die des Staates zu stellen.
Nicht etwa aus Nächstenliebe und Barmherzigkeit, sondern aus knallharten ökonomischen Aspekten.
Die Kirche ist ein knallhart geführtes Wirtschaftsunternehmen - nur eben mit einem anderen Anstrich.
Wer ist denn "die Kirche"? Gibt es nur die eine? Und wenn nicht, warumm dann genau die? Und wenn sie schon von anderen Religionen sprechen, was ist mit denen die nicht zentral-organisiert sind?
Wer ist denn "die Kirche"? Gibt es nur die eine? Und wenn nicht, warumm dann genau die? Und wenn sie schon von anderen Religionen sprechen, was ist mit denen die nicht zentral-organisiert sind?
Wer ist denn "die Kirche"? Gibt es nur die eine? Und wenn nicht, warumm dann genau die? Und wenn sie schon von anderen Religionen sprechen, was ist mit denen die nicht zentral-organisiert sind?
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