40 Jahre Woodstock Diesseits von EdenSeite 3/3
Auch von Woodstock II gibt es Album und Film. Dennoch redet niemand mehr darüber. Zum Generationsmythos ist es nicht geworden. Die Illusionen fehlten. Ihr Medium, ihre Musik war längst etabliert und weidlich vernutzt. In Wadleighs Woodstock-Film spricht ein ruhiger Junge das Mögliche und das Überspannte schon 1969 aus: "Ich bin einfach ein Mensch", sagt er schlicht. "Das ist alles, was ich sein will. I don't want a mass change because that means mass insanity. Die Leute kommen von sonst wo, weil sie glauben, hier gebe es eine Antwort. Aber die gibt es nicht. Die Leute wissen nicht, wie sie leben und was sie machen sollen. Und sie glauben, hier könnten sie es rausfinden. People are very lost."
Woodstock I war ein Hafen. Woodstock II war Party. 1994 erschien auch der Director's Cut von Michael Wadleighs Film. Zum Abspann singen Crosby, Stills, Nash & Young Find The Cost Of Freedom, dazu liest man die Namen der Gefallenen: Jimi Hendrix, Janis Joplin, Keith Moon, Tim Hardin, Paul Butterfield, Richard Manuel, Bill Graham … – in summa "Woodstock Generation 19** – 20**. R.I.P. Tear it up. Have a Ball."
Frank Schäfer: "Woodstock '69. Die Legende." Residenz Verlag, St. Pölten – Salzburg 2009, 206 Seiten, 17,90 Euro
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- Datum 15.08.2009 - 14:52 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Danke, Christoph!!!
Sympathy for the devil, Hells Angels, Messerstecherei.
"... das Katastrofenfestival von Altamont, bei dem Hells Angels, als Ordner angeheuert, während des Auftritts der Rolling Stones den 18-jährigen Meredith Hunter erstachen."
Ja, ja, der Mythos. Ich hab mal nachgeschaut wie es mit dem Mythos Altamont aussieht und folgendes gelesen: Der von den Hells Angels erstochene Meredith Hunter zog unter Drogen eine Pistole (soll in den Staaten ja vorkommen), woraufhin er von einem Ordner erstochen wurde. Der Ordner wurde freigesprochen, weil er die Tat in Notwehr verübte. Diese geschah, als die Stones gerade "Under my thumb" spielten und nicht "Sympathy for the devil".
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