Ein-Liter-Auto Invasion der Supersparer

VW und General Motors haben Autos angekündigt, die nur einen Liter Benzin je 100 Kilometer verbrauchen sollen. Zumindest in einem der Fälle hat die Sache allerdings einen Haken

VWs Ein-Liter-Auto von 2002. Mit diesem Wagen fuhr Ferdinand Piech sogar zur Hauptversammlung

VWs Ein-Liter-Auto von 2002. Mit diesem Wagen fuhr Ferdinand Piech sogar zur Hauptversammlung

VW und General Motors haben in dieser Woche angekündigt, in den kommenden Jahren Autos zu präsentieren, die nur noch rund einen Liter Treibstoff benötigen, um 100 Kilometer weit zu fahren. Mit zwei völlig unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten wollen die beiden Autobauer das große Ziel erreichen.

Wie die Braunschweiger Zeitung berichtete und VW inzwischen bestätigte, setzen die Wolfsburger weiter auf einen konventionellen Verbrennungsantrieb. Genauer, auf einen per Kompressor oder Turbolader aufgeladenen Dieselmotor mit zwei Zylindern, für den man Leistungswerte zwischen 30 und 45 PS ankündigt.

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Zu Temperament und Sparsamkeit sollen dem kommenden Ein-Liter-Mobil geringes Gewicht und eine windschnittige Karosserie verhelfen. Ein Rahmen aus Aluminium und Magnesium, Titan für die Radnaben und sogar Radlagerkugeln aus Keramik – jedes Einzelteilchen soll seinen Anteil dazu beitragen, dass das VW-Gefährt nur rund 350 Kilogramm auf die Waage bringt. Mehr als zwei Sitzplätze passen allerdings nicht in das Leichtgefährt. Im September soll es als Studie auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt gezeigt werden, ein Serienstart ist um 2013 herum geplant.

Allerdings wird das Wolfsburger Konzept von Ankündigungen aus Detroit zu einem reinen Behelfsmobil degradiert. Denn General Motors will sein Ein-Liter-Auto schon im kommenden Jahr auf die Straße bringen: Als Chevrolet Volt, eine ausgewachsene Familienkutsche mit Platzverhältnissen, wie man sie auch von anderen Autos kennt. Opel will das Modell ein Jahr später unter dem Namen "Ampera" auf den Markt bringen.

Dem "Volt" soll eine Mischung aus Elektro- und Benzinantrieb zur Mitgliedschaft im Ein-Liter-Club verhelfen. 230 Meilen pro Gallone Verbrauch kündigte GM-Chef Fritz Henderson für den Wagen im Stadtverkehr an, was exakt einem Liter pro 100 Kilometer entspricht. Dabei stützte sich Henderson auf einen Test nach dem Fahrzyklus, der in den USA zur Zulassung eines Fahrzeugmodells absolviert werden muss.

Allerdings gäbe es da noch ein paar Details anzumerken, die Henderson bei seiner Ankündigung verschwieg. Im Detail funktioniert der "Volt" nämlich so: Angetrieben wird der Wagen von einem Elektromotor, der seinerseits von einer Batterie mit Strom versorgt wird. Ist die prall gefüllt, reicht die Energie für gut 60 Kilometer elektrisches Fahren.

Soll es danach noch weitergehen, ohne dass man eine Ladepause einlegen will, dann kommt ein sogenannter "Range Extender" ins Spiel. Das ist ein Benzinmotor, der als Generator benutzt wird, um die Batterie parallel zum Fahren zu laden. Die Ein-Liter-Rechnung für den "Volt" sieht vor, dass erst einmal die gefüllte Batterie leer gefahren werden muss. Mit Benzin wird nur noch das bewältigt, was zu den vollen 100 Kilometern fehlt. "Ein Liter, plus der Strom", müsste die Aussage also korrekterweise lauten.

Leser-Kommentare
  1. Zwar wird von der Atomlobby gerne behauptet, Atomenergie sei ohne CO2 zu haben (wie auch in diesem Artikel behauptet).
    Diese falsche Behauptung wird aber durch ständiges wiederholen auch nicht richtiger.
    Um den Abbau von Uran, Aufbereitung und Transport von Uran, Bau und Betrieb von Atomkraftwerken, Wiederaufarbeitung, Zwischenlagerung, Endlagerung über lange Zeit und Abriss von Atomkraftwerken wird derart viel fossile Energie verbraucht, dass Atomkraftwerke sogar eine negative fossile Energiebilanz haben können.
    Kurz gesagt: Man könnte Benzin, Diesel und Kohle gleich in einem konventionellen Kraftwerk verfeuern und hätte genauso viel Strom.
    Ohne die ganzen Risiken.
    Von CO2frei kann natürlich in beiden Fällen keine Rede sein.

  2. Aus dem Artikel geht hervor, dass der Volt 1 Liter pro 100km verbrauche, allerdings nur wenn die ersten 60 Kilometer unter Strom zurückgelegt werden. Also 1 Liter Benzin für die verbleibenden 40 Kilometer. Macht mit Dreisatz 2,5 Liter pro 100 Kilometer. Das wäre ja beachtlich, aber dem widerspricht der Rest des Artikels.

    Weiter unten im Artikel steht dass man mit einer Tankfüllung (55 Liter) 1000 Kilometer weit komme, woraus der Autor 5,5 Liter pro 100 Kilometer ableitet. Abgesehen davon dass der Hersteller in dieser Rechnung sicherlich davon ausgeht dass die ersten 60 Kilometer wieder unter Strom zurückgelegt werden (wie bei der 230 Meilen pro Gallone Rechnung) (was 5,85 Liter pro 100 Kilometer ergäbe) ist dies auf jeden Fall doppelt so viel wie zu Anfang des Artikels angedeutet.

    Ja wieviel verbraucht er denn nun im Durchschnitt nach US Zyklus wirklich der Chevy Volt? 2,5 Liter, 5,5 Liter oder 5,85 Liter pro 100 Kilometer? Ach so, 4,8 Liter hätte ich auch im Angebot, allerdings sind die Quellen mysteriös.

    • ilot
    • 13.08.2009 um 19:01 Uhr

    Liebe ZEIT-Online Redaktion,

    macht es wirklich immer Sinn, sich allein auf die großen Autoriesen zu konzentrieren, von denen insbesondere General Motors nur noch durch gigantische Summen an Steuergeldern am Leben erhalten wird?

    Hier ein kleiner Hinweis zu dem, was die Hamburger Kollegen von nebenan schon im Jahr 2007 entdeckten:
    Bericht von SPIEGEL-TV

    Und auch im Jahr 2009, dieses Mal von den Kollegen vom Deutschlandfunk thematisiert:
    Bericht von Sönke Gäthke

    Das Teil fährt übrigens schon mit E-Motor

    Wie schrieb die rp-online schon im Jahr 2007? "Eines der saubersten Autos der Welt wird gebaut"

    Aufwachen, bitte!

    • ilot
    • 13.08.2009 um 19:06 Uhr

    So, hier der korrekte Link zum Artikel von rp-online. Sorry. ;)

    • K.P.R.
    • 13.08.2009 um 19:36 Uhr

    Stromautos machen Sinn, weil
    ihre Batterie überschüssigen Strom aus Wind, Sonne, Bio speichern kann,
    die Prozess- Abwärme eines Kraftwerkes genutzt werden kann, nicht die eines Autos,
    Luftverschmutzung und Lärm wesentlich reduziert werden,
    ein eAuto wesrtentlich weniger Wartung und eine höhere Lebensdauer hat
    etc....
    eAutos bedingen ein neues System.

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    • otto_B
    • 13.08.2009 um 20:11 Uhr

    Ihrem Evangelium zu folgen bin ich bereit, wenn Beweise dafür vorliegen, daß es funktioniert. Ich bin dabei durchaus Insider: Ich hab ~6000 elektrische Kilometer auf einem Moped hinter mir, und seit einem Jahr eine Leiche in der Garage stehen.
    Ihr Statement kommt wieder der häufig strapezierte Blick auf die Systemkomponente "Akkumulator" als eine Art perpetuum mobile durch. In der Szene wird dann über Zyklenzahl, Tricks zu deren Erweiterung (oder überhaupt Erreichung!!!) diskutiert, oder die Frage ob man nun Blei, NiCd, oder Lithium nimmt. Mit Verlaub: ich bin's leid. Mehr als ein Hobby ist es nicht, und dabei "billig" auf garkeinen Fall.
    Mit Blick auf die Kosten der Akku-Abschreibung wird es völlig egal, ob man zum Fahren gelb-giftigen-yello-Atomstrom, oder feilchenduftenden Lichblickstrom nimmt. Mit dem schönen Schlagwort: "life-cycle-analysis" wird deutlich, daß der während der Lebensdauer eines Akkusatzes verbrauchte Ladestrom im Bezug einen Bruchteil dessen ausmacht, was der Akkusatz selbst kostet.
    Insofern sind mir die schöngeistigen Reden um "vehicle-to-grid" absolut nicht nicht nachvollziehbar. O.k.- ein Ladegerät hat man, aber bei der Rückspeisung kommt neben den Kosten des Akku-Verschleißes noch der Wechselrichter. Das wird alles vom rückgespeisten Strom bezahlt? --dakönnen wir uns aber auf schöne Tarife im "ökologischen Zeitalter" freuen.
    Und kaputtgehen darf von der chinesischen Elektronik auch nichts.
    Auf all das bin ich ja gespannt, wenn die etablierten Autokonzerne die Sache jetzt "selbst in die Hand" nehmen wollen.

    Ich würde mal gern wissen wer Ihnen diese Flöhe ins Ohr gesetzt hat.
    Bei Autos ensteht der größte Lärm durch das Abrollgeräusch der Reifen - fliegen tun die e-wägelchen bisher nicht. Das mit dem Energiespeichern ist ein urbaner Mythos. Ein Akkumulator ist nach einigen 100 Speicherzyklen perdü. Beim Laden und Entladen wird Abwärme abgegeben die allein schon die Energiebilanz derbe schrumpfen lässt. Dazu kommt noch dass, falls eine Rückspeisung geschehen soll. der Strom wechselgerichtet und hochtransformiert werden muss. (Wärme wärme wärme).
    Und die Reichweiten des e-autos lassen ich problemlos mit dem öffentlichen Personennahverkehr bewältigen. knapp 50 Prozent der Autos werden jedóch als Firmenwagen zugelassen und sollen deutlich mehr als 100 km am Tag zurücklegen. Mit Akkus? Keine Chance.
    Ihre Argumentation ist niedlich - aber leider unzutreffend.

    • otto_B
    • 13.08.2009 um 20:11 Uhr

    Ihrem Evangelium zu folgen bin ich bereit, wenn Beweise dafür vorliegen, daß es funktioniert. Ich bin dabei durchaus Insider: Ich hab ~6000 elektrische Kilometer auf einem Moped hinter mir, und seit einem Jahr eine Leiche in der Garage stehen.
    Ihr Statement kommt wieder der häufig strapezierte Blick auf die Systemkomponente "Akkumulator" als eine Art perpetuum mobile durch. In der Szene wird dann über Zyklenzahl, Tricks zu deren Erweiterung (oder überhaupt Erreichung!!!) diskutiert, oder die Frage ob man nun Blei, NiCd, oder Lithium nimmt. Mit Verlaub: ich bin's leid. Mehr als ein Hobby ist es nicht, und dabei "billig" auf garkeinen Fall.
    Mit Blick auf die Kosten der Akku-Abschreibung wird es völlig egal, ob man zum Fahren gelb-giftigen-yello-Atomstrom, oder feilchenduftenden Lichblickstrom nimmt. Mit dem schönen Schlagwort: "life-cycle-analysis" wird deutlich, daß der während der Lebensdauer eines Akkusatzes verbrauchte Ladestrom im Bezug einen Bruchteil dessen ausmacht, was der Akkusatz selbst kostet.
    Insofern sind mir die schöngeistigen Reden um "vehicle-to-grid" absolut nicht nicht nachvollziehbar. O.k.- ein Ladegerät hat man, aber bei der Rückspeisung kommt neben den Kosten des Akku-Verschleißes noch der Wechselrichter. Das wird alles vom rückgespeisten Strom bezahlt? --dakönnen wir uns aber auf schöne Tarife im "ökologischen Zeitalter" freuen.
    Und kaputtgehen darf von der chinesischen Elektronik auch nichts.
    Auf all das bin ich ja gespannt, wenn die etablierten Autokonzerne die Sache jetzt "selbst in die Hand" nehmen wollen.

    Ich würde mal gern wissen wer Ihnen diese Flöhe ins Ohr gesetzt hat.
    Bei Autos ensteht der größte Lärm durch das Abrollgeräusch der Reifen - fliegen tun die e-wägelchen bisher nicht. Das mit dem Energiespeichern ist ein urbaner Mythos. Ein Akkumulator ist nach einigen 100 Speicherzyklen perdü. Beim Laden und Entladen wird Abwärme abgegeben die allein schon die Energiebilanz derbe schrumpfen lässt. Dazu kommt noch dass, falls eine Rückspeisung geschehen soll. der Strom wechselgerichtet und hochtransformiert werden muss. (Wärme wärme wärme).
    Und die Reichweiten des e-autos lassen ich problemlos mit dem öffentlichen Personennahverkehr bewältigen. knapp 50 Prozent der Autos werden jedóch als Firmenwagen zugelassen und sollen deutlich mehr als 100 km am Tag zurücklegen. Mit Akkus? Keine Chance.
    Ihre Argumentation ist niedlich - aber leider unzutreffend.

  3. ... denn schon Handy aufladen wurde als Entlassungsgrund angeführt.

    Michel Katzentisch

  4. Hallo Soylentyellow und ilot,

    da ich derjenige bin, der den Text weiter oben geschrieben hat, hier eine Antwort auf Ihre Kommentare.

    Erst einmal: Wieviel verbraucht der Volt jetzt nun eigentlich? Die Frage ist spannend. Noch mysteriöser wird die Angelegenheit nämlich dann, wenn man bedenkt, dass im fraglichen US-Fahrzyklus nicht annähernd 100 Kilometer reiner Stadtverkehr abgespult werden.

    Das wirft die Frage auf, wie Herr Henderson den einen Liter eigentlich hochgerechnet hat. Allerdings gibt es dazu keine Angaben, auch nicht dazu, wie die unterschiedlichen Werte eigentlich zusammenpassen. Deshalb habe ich die GM-Angaben im Text erwähnt, in der Hoffnung, dass Leser genau das tun würden, was Sie getan haben: erkennen, dass bei den unterschiedlichen GM-Zahlen etwas nicht plausibel zu sein scheint.

    Was den Loremo angeht: Natürlich gibt es den. Allerdings habe ich im Text auch nicht behauptet, dass VW und GM die einzigen sind, die sparsame Autos bauen können (wenn sie es können). Dass wir auch ein Herz für kleine Hersteller haben, können Sie zum Beispiel hier sehen:

    http://www.zeit.de/online...

    Auch den Loremo hatten wir schon mehrfach auf der Seite. Wenn auch, zugegebenermaßen, immer in größeren Zusammenhängen. Zum Beispiel:

    http://www.zeit.de/2007/4...

    http://www.zeit.de/auto/a...

    Mit freundlichen Grüßen

    Kai Kolwitz

    • otto_B
    • 13.08.2009 um 20:11 Uhr

    Ihrem Evangelium zu folgen bin ich bereit, wenn Beweise dafür vorliegen, daß es funktioniert. Ich bin dabei durchaus Insider: Ich hab ~6000 elektrische Kilometer auf einem Moped hinter mir, und seit einem Jahr eine Leiche in der Garage stehen.
    Ihr Statement kommt wieder der häufig strapezierte Blick auf die Systemkomponente "Akkumulator" als eine Art perpetuum mobile durch. In der Szene wird dann über Zyklenzahl, Tricks zu deren Erweiterung (oder überhaupt Erreichung!!!) diskutiert, oder die Frage ob man nun Blei, NiCd, oder Lithium nimmt. Mit Verlaub: ich bin's leid. Mehr als ein Hobby ist es nicht, und dabei "billig" auf garkeinen Fall.
    Mit Blick auf die Kosten der Akku-Abschreibung wird es völlig egal, ob man zum Fahren gelb-giftigen-yello-Atomstrom, oder feilchenduftenden Lichblickstrom nimmt. Mit dem schönen Schlagwort: "life-cycle-analysis" wird deutlich, daß der während der Lebensdauer eines Akkusatzes verbrauchte Ladestrom im Bezug einen Bruchteil dessen ausmacht, was der Akkusatz selbst kostet.
    Insofern sind mir die schöngeistigen Reden um "vehicle-to-grid" absolut nicht nicht nachvollziehbar. O.k.- ein Ladegerät hat man, aber bei der Rückspeisung kommt neben den Kosten des Akku-Verschleißes noch der Wechselrichter. Das wird alles vom rückgespeisten Strom bezahlt? --dakönnen wir uns aber auf schöne Tarife im "ökologischen Zeitalter" freuen.
    Und kaputtgehen darf von der chinesischen Elektronik auch nichts.
    Auf all das bin ich ja gespannt, wenn die etablierten Autokonzerne die Sache jetzt "selbst in die Hand" nehmen wollen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • lef
    • 13.08.2009 um 20:42 Uhr

    Es wird schon wieder im Artikel "vergessen", dass weder der Strom noch der Akkumulator gratis "vom Himmel fallen".

    Allerdings ist "vergessen" inzwischen wirklich nicht mehr as richtige Wort - ein "Zeit"-Artikelschreiber sollte wenigsten ETWAS Intelligenz besitzen und diese Frage recherchieren!
    Kein Wunder, dass der Schreiber hier anonym bleiben möchte - für diesen Unsinn wäre ich auch nicht gern verantwortlich.

    Noch Mal Klartext:

    Eine KWh kostet per Tank und Tankstelle ca. 6 ct. (z.B. PÖL oder Erdgas) ,
    Wirkungsgrad bis zu 80% (im Winter), sonst ca. 50%.

    Die KWh per Steckdose kostet zur Zeit ca. 20 ct., Wirkungsgrad im Sommer 80%, aber im Winter kommt die Heizung hinzu, das wird sehr teuer.

    ABER am teuersten ist der Akku selbst:

    Eine KWh in einen Akkumulator zu speichern kostet (nur für den Akku!!) ca. 25 bis 35 ct/KWh. (optimale Pflege, Ladung usw. voraus gesetzt!)

    Fazit: Wer E-Auto oder Hybridauto fähren will, wird nur ärmer, nichts Anderes.

    "Sauber" ist E-Autofahren auch nur deshalb, weil (in mehrfacher Menge!!) die Schadstoffe und die Umweltbelastung irgendwo anders produziert werden,
    z.B. bei der Akkuproduktion in China, Indien ff.
    Dieser Dreck kommt dann per Wind zurück zum wahren BVerursacher - dem E-Autobesitzer.

    • lef
    • 13.08.2009 um 20:42 Uhr

    Es wird schon wieder im Artikel "vergessen", dass weder der Strom noch der Akkumulator gratis "vom Himmel fallen".

    Allerdings ist "vergessen" inzwischen wirklich nicht mehr as richtige Wort - ein "Zeit"-Artikelschreiber sollte wenigsten ETWAS Intelligenz besitzen und diese Frage recherchieren!
    Kein Wunder, dass der Schreiber hier anonym bleiben möchte - für diesen Unsinn wäre ich auch nicht gern verantwortlich.

    Noch Mal Klartext:

    Eine KWh kostet per Tank und Tankstelle ca. 6 ct. (z.B. PÖL oder Erdgas) ,
    Wirkungsgrad bis zu 80% (im Winter), sonst ca. 50%.

    Die KWh per Steckdose kostet zur Zeit ca. 20 ct., Wirkungsgrad im Sommer 80%, aber im Winter kommt die Heizung hinzu, das wird sehr teuer.

    ABER am teuersten ist der Akku selbst:

    Eine KWh in einen Akkumulator zu speichern kostet (nur für den Akku!!) ca. 25 bis 35 ct/KWh. (optimale Pflege, Ladung usw. voraus gesetzt!)

    Fazit: Wer E-Auto oder Hybridauto fähren will, wird nur ärmer, nichts Anderes.

    "Sauber" ist E-Autofahren auch nur deshalb, weil (in mehrfacher Menge!!) die Schadstoffe und die Umweltbelastung irgendwo anders produziert werden,
    z.B. bei der Akkuproduktion in China, Indien ff.
    Dieser Dreck kommt dann per Wind zurück zum wahren BVerursacher - dem E-Autobesitzer.

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