Seid Ihr wirklich so fleißig?
Könnt Ihr Euch vorstellen, im Ausland zu arbeiten oder seht Ihr Eure Zukunft in China?
Ich bin gerade mit meinem Bachelor fertig geworden und werde bald nach New York gehen, dort weiterstudieren und auch meinem PhD machen. Ich will anschließend auch einige Zeit im Ausland arbeiten. Damit wird es später leichter, in China einen Job zu finden. Am häufigsten gehen Naturwissenschaftler wie ich ins Ausland, weil bei uns die Technologie noch nicht so gut ist. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis diese Lücke geschlossen ist.
Yu Jiang Lei, 20, studiert Physik in Peking
- Datum 13.08.2009 - 16:59 Uhr
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Alle Studenten, mit denen man spricht, sind höchst fleißig, und lernen und studieren 24 Stunden am Tag, und wenn's sein muss, nehmen sie die Nacht mit dazu. Allerdings: Alle beklagen sich, dass die anderen 7 Studenten, die im gleichen Wohnheimzimmer wohnen, laut und faul sind, und nur miteinander quatschen, statt zu lernen. Das kann man, wenn man so einen Studenten in den Freizeiten per Handy kontaktiert, auch live erleben (und man schreibt dann doch lieber eine SMS, weil ein Gespräch nicht nur wegen den Sprachbarrieren völlig unmöglich ist). Wenn man die Studenten im Wohnheim besucht, bekommt man einen ganz anderen Eindruck - da sind sie nämlich alle ganz brav, leise und schüchtern. Natürlich können auch die Asiaten ihre eigene Leistungsfähigkeit richtig einschätzen, und büffeln eben nicht ständig den ganzen Tag und die halbe Nacht - und schlafen nach Prüfungen auch aus. Aber das erfährt man erst, wenn ein entsprechendes Vertrauen da ist. Die Studenten genießen schon, dass sie der direkten Kontrolle der Eltern entzogen sind, und ihre eigenen Angaben, wie fleißig sie tatsächlich studieren, nicht nachprüfbar sind.
In einem (wieder zunehmend) konfuzianistisch geprägten Land kann man auch nichts anderes erwarten. Bildung (genauer gesagt: Bestandene Prüfungen) gilt als der einzige Weg des Aufstiegs für jedermann, und dementsprechend ist der hier verächtlich "Streber" genannte Musterstudent das Vorbild schlechthin. Die Studenten setzen sich alle ehrgeizige Ziele (gemessen in Noten, und Zeit, die für das Studium benötigt wird), und versuchen die tatsächlich, durch Büffeln und schnelles Scheuklappenstudium zu erreichen - dazu werden sie auch von den Eltern angehalten, die ihnen Nebenjobs verbieten und dafür lieber selbst den Gürtel enger schnallen.
Das ist jedenfalls meine Erfahrung - die Zahl der Studenten, die ich kenne, ist definitiv nicht groß genug, um repräsentativ zu sein. Aber eines weiß ich ganz sicher: Kurze, oberflächliche und unpersönliche Kontakte ermöglichen keinen Einblick, da wird nur eine Fassade aufgebaut und Eindruck geschunden. Aber so arg tiefschürfend ist auch das dahinter nicht - man betrachtet ein Studium als Wettbewerb um die besten Noten, als Stufen auf der Karriereleiter, aber nicht primär als Mittel zum Erkenntnisgewinn und zur persönlichen Reifung. Letzteres ist eine völlig europäische Sicht. Den deutschen Bummelstudenten des 19. Jahrhunderts wird man in Asien jedenfalls nicht finden, auch keine Burschenschaften, in denen Saufen die Hauptbeschäftigung ist. Der Aufbau der ganz wichtigen Beziehungsgeflechte gelingt auch ohne. Beliebt sind auch vor allem Studiengänge, mit denen man etwas in der freien Wirtschaft anfangen kann. So groß ist der Unterschied zu den europäischen Studenten des 21. Jahrhundert also nicht, auch wenn hier der Trend zum pragmatischen Scheuklappenstudium (Bologna-Prozess) von oben kommt, und nicht primär von den Studenten selbst.
Gerade in Asien wird viel gelernt jedoch reicht dieses Wissen gerade um den naechsten Test zu bestehen. Darauf basiert das asiatische System das der Angepasste besteht, der Kreative durchs Netz faellt. Am Ende lernen all diese fleissigen Studenten wie man von A nach B kommt, jedoch das Wissen anwenden das haben die wenigsten parat. Deswegen durch gute Untertanen hat man am Ende keine guten Wissenschaftler und da nuetzt auch kein Kopieren wenn der Geist der Entwicklung nicht vorhanden ist. Das hatte Japan den anderen Laendern voraus.
Ich habe durch persoenliche Erfahrungen im wissenschaftlichen System die Unterschiede der lehre und Forschung vergleichen duerfen. In Asien erhaelt man die besten Zeugnissen und Noten jedoch haben die nichts mit dem Wissen der Person zu tun. Dort wird geklaut gemobbt gefakt nur um weiterzukommen. Die Zeugnisse oder Englischtest (IELS) sind meistens gefakt wie auch die Zeugnisse. Die Studenten die kommen haben die hoechsten Punkte die selbst Einheimische Native Speaker nicht erreichen wuerden und sprechen und verstehen kein Englisch. Die Frage ist wie kann das sein?
im Fach Mathematik für Ingenieure machen können.
Die Grundlagen sitzen einfach nicht. Zum Beispiel ist die algebraische Basis überhaupt nicht festsitzend. Sie denken zunehmend in Formeln und nicht in Begriffen. Zum Beispiel fällt mir eine wachsende einseitig-spezialisierte mathematische Allgemeinbildung der Chinesen in den letzten 20 Jahren auf. Mir kommt es vor, als ob eine Schnellbesohlung, ohne Nachhaltigkeit, auf konkrete Anwendungsfälle zugeschnitten, gewollt ist.
im Fach Mathematik für Ingenieure machen können.
Die Grundlagen sitzen einfach nicht. Zum Beispiel ist die algebraische Basis überhaupt nicht festsitzend. Sie denken zunehmend in Formeln und nicht in Begriffen. Zum Beispiel fällt mir eine wachsende einseitig-spezialisierte mathematische Allgemeinbildung der Chinesen in den letzten 20 Jahren auf. Mir kommt es vor, als ob eine Schnellbesohlung, ohne Nachhaltigkeit, auf konkrete Anwendungsfälle zugeschnitten, gewollt ist.
Ich habe einige chinesische Studenten in der Uni betreut und die Erfahrung gemacht, dass Mathematik bei allen sehr ausgeprägt ist. Überhaupt keine Beziehung fanden die Studenten zu kreativer Tätigkeit oder Teamarbeit. Wenn diese dann gemerkt haben, dass Professoren ihnen Boni wegen der Sprachbarrieren einräumten, wurde diese in einem Maße ausgenutzt, wie es jedem deutschen Studenten peinlich gewesen wäre.
Wer von so weit kommt, da liegt es doch nahe, dass er oder sie sich in die Sielen legt. Warum auch nicht, wenn’s der Kopf es doch hergibt. Die Chinesen wollen erst mal rauf auf den Berg. Wir trudeln bereits runter.
im Fach Mathematik für Ingenieure machen können.
Die Grundlagen sitzen einfach nicht. Zum Beispiel ist die algebraische Basis überhaupt nicht festsitzend. Sie denken zunehmend in Formeln und nicht in Begriffen. Zum Beispiel fällt mir eine wachsende einseitig-spezialisierte mathematische Allgemeinbildung der Chinesen in den letzten 20 Jahren auf. Mir kommt es vor, als ob eine Schnellbesohlung, ohne Nachhaltigkeit, auf konkrete Anwendungsfälle zugeschnitten, gewollt ist.
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