Schweinegrippe Einigung über Impfkosten erzielt
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und die Krankenkassen haben ihren Streit beigelegt. Die Kassen zahlen für die Schweinegrippe-Impfung - mit einer Obergrenze
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat sich mit den Krankenkassen über die Finanzierung der Schweinegrippe-Impfung geeinigt. Die Schutzimpfung für 50 Prozent der Bevölkerung werde von den Kassen bezahlt, sagte Schmidt am Donnerstag in Berlin.
Sollte es Bedarf für zusätzliche Impfungen geben, trügen Bund und Länder ab dieser Marke die Kosten. Notfalls müsse ein Teil der Impfkosten aus Steuermitteln bereitgestellt werden, um Zusatzbelastungen für die Bürger zu vermeiden. Schmidt bezifferte die Kosten für die Impfung von 50 Prozent der Bevölkerung auf etwa eine Milliarde Euro.
Die Kassen haben sich dagegen gewehrt, dass sie allein die Kosten für die Impfungen tragen sollten. Ihren Angaben zufolge wird allein die erste Impfwelle zwischen 700 Millionen und 1 Milliarde Euro kosten. Die Kassen warnen daher vor Zusatzbeiträgen. Die Bundesregierung geht im bisherigen Verordnungsentwurf dagegen von Kosten für die Kassen von maximal 600 Millionen Euro aus.
- Datum 13.08.2009 - 13:53 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 6
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"Notfalls müsse ein Teil der Impfkosten aus Steuermitteln bereitgestellt werden, um Zusatzbelastungen für die Bürger zu vermeiden."
Nett. Wer zahlt denn die Steuern, Frau Schmidt?
Grüße, Hinterfrager
Man könnte genauso gut die die halbe Milliarde € in einen Ofen verbrennen.
Jetzt haben die Krankenkassen selbstverständlich einen Grund, die Beiträge zu erhöhen.
Jedenfalls verstehe ich den Aufwand nicht... die Schweinegrippe ist nicht infektiöser als jede andere Influenza, mmn. Ebenso der Verlauf ist undramatisch. Korrigiert mich wenn ich falsch liege.
Und deswegen soll jetzt soviel Geld für diese Hysterie verschwendet werden?
Zumal die möglichen Nebenwirkungen natürlich nicht beachtet werden. Ich erinnere mich an den Vater meines Cheffs, der nach einer Grippe-Impfung eine Überreaktion seines Imunsystems bekam. Was zur Folge hatte, dass er eine Hundehaarallergie bekam. Schweren Herzens musste er sich von seinen Hund trennen...
Ist zwar jetzt nicht lebensbedrohlich, aber wer kann einen garantieren, dass da nicht schlimmeres passieren könnte.
Abgesehen davon kann niemand sagen, was es evolutionsbedingt für Folgen hat, wenn man sich wegen jedem Mist impfen lässt. Irgendwann kann sich das menschliche Imunsystem nicht mehr selbstständig gegen Krankheitsereger wappnen...
Wundert es noch jemanden, dass die Pharmaindustrie eigenmächtig und mit Hilfe der Medien jetzt ihr eigenes Konjunkturprogramm auflegt? Immerhin sitzen dort die erfahrenen Spezialisten für PR und Meinungsmanipulation aller Art.
Dr. Wodard, MdB
Schweinegrippe - das Geschäft mit der Angst
http://www.wodarg.de/show...
Die Angst soll regieren und das tumbe Volk gefügig machen: Terroristenangst, Schweinegrippeangst, Internetschweinereienangst, Angst, Angst, Angst ....
Und der deutsche Michel wird am Ende ein Inkontinenzfall.
Sorry, aber warum heißen die eigentlich Krankenkassen, wenn die bei jedem bisschen was sie zahlen sollen gleich nach dem Staat schreien?
Nicht das ich diese Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe als gerechtfertigt ansehe, aber wofür bezahle ich Beiträge?
Damit ich immer mehr Leistungen selber tragen muß (wenn auch, wie in diesem Fall, indirekt über Steuergelder)?
Ach nein, stimmt ja, eine Krankenkasse muß ja Gewinn erwirtschaften.
Das geht nunmal nicht wenn die Leute für ihre Beiträge Leistungen bezahlt bekommne wollen.
Wer sich einer nicht erprobten Impfung auf der Basis von tierischen Krebszellen unterzieht, bei der allergische Reaktionen vorprogrammiert und Krebserkrankungen als Späterscheinung nicht auszuschließen ist, ist einfach schlecht informiert oder leichtsinnig.
Für die Pharmaindustrie ist ein flächendeckender Menschenversuch neben dem eingefahrenen Gewinn ein zusätzliches Schnäppchen.
(Verbot grenzüberschreitender Tiertransporte und der entsetzlichen Massentierhaltungen, wo sich durch den permanten Streß, die hochbelastete Stall-"Luft" sowie die Massierung zigtausender armer Tiere auf engstem Raum Seuchen aller Art in Windeseile verbreiten können), sucht die Pharmaindustrie, unterstützt von hörigen Politikern und Medien, wiederum nach milliardenschweren neuen Profitquellen.
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