iPhone-Apps Der Spion im TelefonSeite 2/2

Das klingt vielmehr nach Erpressung, weswegen in Blogs nun vom Datenklau oder Datenraub geschrieben wird und Pinchmedias Programm nur noch "Spyware" heißt. Ein Vorwurf, gegen den sich die Firma heftig wehrt. Man wünsche sich das auch anders, heißt es in dem Firmenblog. Aber das sei doch immer noch transparenter als die Strategien, mit denen die Internetwerbeindustrie Daten sammele und das Einverständnis dafür erzwinge.

Allerdings haben diese Websites einen entscheidenden Vorteil: eine Firewall. Solche auch auf dem iPhone nutzen zu können, wird gerade von vielen im Netz gefordert. Keine dumme Idee für ein Gerät, das ständig mit dem Internet verbunden ist.

 
Leser-Kommentare
  1. alle Welt geschätzet werde.

    So soll es sein.

  2. 2. dass

    dass

  3. 3. (...)

    (entfernt. Bitte halten Sie sich an die gängigen Verkehrssprachen. Die Redaktion/jk)

  4. Überraschung, Apple ist wohl doch nicht der liebe Freund der komplett selbstlos handelt und mehr eine Wohltätigkeistorganisation als ein profitgelenkter Konzern (manche Aussagen von überzeugten Applenutzern klingen so...). Natürlich arbeitet Apple nach dem gleichen Muster wie Google, Microsoft, div. soziale Netzwerke im Netz etc. etc. Daten sammeln bis zum erbrechen und daraus Profit schlagen!

  5. Für die meisten Apps bezahlt man doch Geld, oder etwa nicht? Ein Stück weit das ganze dann berechtigt, wenn man 1. tatsächlich nichts bezahlt und 2. Bescheid weiß, welche Daten gesendet werden. Im Zweifelsfall muss man eben verzichten bzw. kostenpflichtige Software kaufen, die einen nicht ausspioniert. Irgend wie müssen solche Angebote schließlich finanziert werden.

    • wortx
    • 07.10.2009 um 0:20 Uhr

    ... und verschenken die Chance, sich als wirkmächtig zu erleben. ... Kleiner Scherz. Das mit der Wirksamkeit, meine ich. Irgendwie möchte ich Sie aber anstiften, dran zu bleiben. ... Pinch und Co können nach Belieben am deutschen Markt agieren. Ämter scheitern schon an der Frage der Zuständigkeit (http://www.waswirmeinen.d...), die Politik setzt auf Bewährtes: Datenschutz mit Fachleuten diskutieren, von Google. Wir brauchen hier eine andere Art Presse, traditioneller. Mit Rechtsgutachten unterm Arm harte Thesen präsentieren: App Store randvoll mit illegalem Code - und kaum jemand interessiert das! Die moralische Bewertung von Technikern ist unterhaltsam, vielleicht entsteht letztlich sogar ein gewisser Druck durch die Bloggerei. Wenn Sie sich aber damit begnügen, der flotter Textende zu sein, anstatt eigene steile Gedanken zu entwickeln, lösen Sie damit gleichzeitig Ihr Ticket. Als Passagier der Globalisierung.

    Ist Datenschutz vollkommen outdated? Welche Folgen könnte der Verlust des Privaten haben, was steht eigentlich auf dem Spiel? Jetzt verrät uns das Handy, morgen verrät uns der Kühlschrank - welche Entwicklungen stehen uns bevor? Wie müssten Entscheidungsprozesse moduliert werden, damit wir nicht ständig von Pinch und Co überholt werden? Werden Sie bitte schneller, Herr Biermann...

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