Schiffbau Wadan-Werft geht an russischen InvestorSeite 2/2
Der Schweriner Regierungschef setzt auf eine "strategische Partnerschaft" mit Russland, die dazu führen soll, dass etwa eisbrechende Schiffe in Mecklenburg-Vorpommern statt in Korea oder China bestellt werden. Weltmarkt-Chancen werden Wadan angesichts drastischer Überkapazitäten im klassischen Containergeschäft nur im Spezialschiffbau eingeräumt.
- Datum 17.08.2009 - 18:21 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Zum Glück haben die Russen genug Geld, um die Pleitebetriebe aus der DDR-Zeit aufzufangen. Vielleicht können diese Besitzer etwas verändern. Wenigstens kapitalschonend für hiesige Unternehmer ...
http://kallewestrich.blog...
Ich bin sicher das die Russen plötzlich mehr Freunde haben als auch schon... Stand erst kürzlich auch hier "Zu Besuch bei Freunden"...
Warum diese Freundschaft wie ein sanfter Nebel mal da ist und doch nie wirklich greifbar noch permanent?
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Es ist schon merkwürdig, wie Merkel für insolvente Aushängeschilder der deutschen Wirtschaft immer wieder einen russischen Investor aus dem Hut zaubern kann. Opel soll von der Sberbank gerettet werden, und die Wadan-Werften in Merkels Heimat von Gazprom? Dahinter steckt ja letztlich immer der russische Staat. Was genau steckt dahinter - hat Putin irgendwelche Verpflichtungen gegenüber Merkel im Wahlkampf zu erfüllen? Mir fällt so recht keine Erklärung ein, wo Merkel bislang immer anti-russische Töne geblasen hatte.
Es ist schon merkwürdig, wie Merkel für insolvente Aushängeschilder der deutschen Wirtschaft immer wieder einen russischen Investor aus dem Hut zaubern kann. Opel soll von der Sberbank gerettet werden, und die Wadan-Werften in Merkels Heimat von Gazprom? Dahinter steckt ja letztlich immer der russische Staat. Was genau steckt dahinter - hat Putin irgendwelche Verpflichtungen gegenüber Merkel im Wahlkampf zu erfüllen? Mir fällt so recht keine Erklärung ein, wo Merkel bislang immer anti-russische Töne geblasen hatte.
Es ist schon merkwürdig, wie Merkel für insolvente Aushängeschilder der deutschen Wirtschaft immer wieder einen russischen Investor aus dem Hut zaubern kann. Opel soll von der Sberbank gerettet werden, und die Wadan-Werften in Merkels Heimat von Gazprom? Dahinter steckt ja letztlich immer der russische Staat. Was genau steckt dahinter - hat Putin irgendwelche Verpflichtungen gegenüber Merkel im Wahlkampf zu erfüllen? Mir fällt so recht keine Erklärung ein, wo Merkel bislang immer anti-russische Töne geblasen hatte.
„...immer wieder einen russischen Investor aus dem Hut zaubern...“ – genau so könnte man natürlich auch schreiben, sie zaubere täglich chinesische oder amerikanische Investoren aus dem Hut, schließlich sind bei Opel auch Ripplewood und BAIC mit von der Partie. Was sowohl auf die eine wie die andere Seite Humbug ist. Merkel ging weder nach China noch in die USA noch nach Russland auf Investorensuche. Bleibt also noch die Wadan-Werft, womit sich das „immer wieder“ auf einen einzigen Fall bezieht. Aber die Reaktion von Kommentator politz ist symptomatisch: sobald sich Unternehmen oder Investoren aus Russland engagieren wollen, macht sich Argwohn und Misstrauen breit. Rationale Gründe gibt es eigentlich keine dafür. Auch nicht der, dass der russische Staat letztlich dahinter steht. Das ist ja bei VW/Porsche genau so der Fall, nur dass es sich dort um einen arabischen Staat handelt. Wo ist der Unterschied?
„...immer wieder einen russischen Investor aus dem Hut zaubern...“ – genau so könnte man natürlich auch schreiben, sie zaubere täglich chinesische oder amerikanische Investoren aus dem Hut, schließlich sind bei Opel auch Ripplewood und BAIC mit von der Partie. Was sowohl auf die eine wie die andere Seite Humbug ist. Merkel ging weder nach China noch in die USA noch nach Russland auf Investorensuche. Bleibt also noch die Wadan-Werft, womit sich das „immer wieder“ auf einen einzigen Fall bezieht. Aber die Reaktion von Kommentator politz ist symptomatisch: sobald sich Unternehmen oder Investoren aus Russland engagieren wollen, macht sich Argwohn und Misstrauen breit. Rationale Gründe gibt es eigentlich keine dafür. Auch nicht der, dass der russische Staat letztlich dahinter steht. Das ist ja bei VW/Porsche genau so der Fall, nur dass es sich dort um einen arabischen Staat handelt. Wo ist der Unterschied?
„...immer wieder einen russischen Investor aus dem Hut zaubern...“ – genau so könnte man natürlich auch schreiben, sie zaubere täglich chinesische oder amerikanische Investoren aus dem Hut, schließlich sind bei Opel auch Ripplewood und BAIC mit von der Partie. Was sowohl auf die eine wie die andere Seite Humbug ist. Merkel ging weder nach China noch in die USA noch nach Russland auf Investorensuche. Bleibt also noch die Wadan-Werft, womit sich das „immer wieder“ auf einen einzigen Fall bezieht. Aber die Reaktion von Kommentator politz ist symptomatisch: sobald sich Unternehmen oder Investoren aus Russland engagieren wollen, macht sich Argwohn und Misstrauen breit. Rationale Gründe gibt es eigentlich keine dafür. Auch nicht der, dass der russische Staat letztlich dahinter steht. Das ist ja bei VW/Porsche genau so der Fall, nur dass es sich dort um einen arabischen Staat handelt. Wo ist der Unterschied?
... ist es nie ein Thema, wenn bundesdeutsche Großkonzerne in Kauflaune mal nebenbei die ganzen ehem. Staatskonzerne diverser (süd-)osteuropäischer Länder aufkaufen, mitsamt der dortigen Öl-, Gas-, Telekom-und Bahngesellschaften.
Wenn Saudi-Arabien 15% am Mercedes-Benz hat, dann ist auch das kein Thema für Aufregung, auch das eine "befreundete" Vorzeige-Demokratie, nich´wahr?...
ABER die russischen Beteiligungen sind "anders", sie werden kritisch beäugt, sie seien gefährlich, es ginge ja schließlich um - sic! - russische Interessen, gefährlich sowas, ... (wir haben freilich nie welche)
Zack34
... ist es nie ein Thema, wenn bundesdeutsche Großkonzerne in Kauflaune mal nebenbei die ganzen ehem. Staatskonzerne diverser (süd-)osteuropäischer Länder aufkaufen, mitsamt der dortigen Öl-, Gas-, Telekom-und Bahngesellschaften.
Wenn Saudi-Arabien 15% am Mercedes-Benz hat, dann ist auch das kein Thema für Aufregung, auch das eine "befreundete" Vorzeige-Demokratie, nich´wahr?...
ABER die russischen Beteiligungen sind "anders", sie werden kritisch beäugt, sie seien gefährlich, es ginge ja schließlich um - sic! - russische Interessen, gefährlich sowas, ... (wir haben freilich nie welche)
Zack34
... ist es nie ein Thema, wenn bundesdeutsche Großkonzerne in Kauflaune mal nebenbei die ganzen ehem. Staatskonzerne diverser (süd-)osteuropäischer Länder aufkaufen, mitsamt der dortigen Öl-, Gas-, Telekom-und Bahngesellschaften.
Wenn Saudi-Arabien 15% am Mercedes-Benz hat, dann ist auch das kein Thema für Aufregung, auch das eine "befreundete" Vorzeige-Demokratie, nich´wahr?...
ABER die russischen Beteiligungen sind "anders", sie werden kritisch beäugt, sie seien gefährlich, es ginge ja schließlich um - sic! - russische Interessen, gefährlich sowas, ... (wir haben freilich nie welche)
Zack34
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