Alternsforschung Für Männer tickt die Uhr schneller
Warum leben Frauen länger als Männer? Forscher finden dafür viele Gründe – sie reichen von biologischen Nachteilen des Mannes bis hin zu einer gefährlicheren Lebensweise
Fünf bis sechs Jahre, das ist eine ganze Menge Zeit. Ein Kind kann in ihr so weit heranwachsen, dass es schulreif wird, man kann in dieser Frist ein Studium absolvieren, und Beziehungen, die so lange halten, gelten heute als fest. Fünf bis sechs Jahre, so viel länger als Männer leben Frauen in Deutschland im Schnitt. Beträgt die mittlere Lebenserwartung der einen nur 76, so haben die anderen mit 82 Lebensjahren zu rechnen. Schon lange suchen Mediziner und Demografen nach der Ursache für dieses Phänomen, das als "gender gap" (zu Deutsch in etwa Geschlechterlücke) bekannt ist. Aber statt eines Grundes finden sie viele.
Männer sind biologisch benachteiligt
Die ungleichen Überlebenschancen zeigen sich schon vor der Geburt: Fehlgeburten kommen wesentlich häufiger bei männlichen Föten vor, männliche Frühgeborene haben deutlich schlechtere Überlebenschancen. Auf der Suche nach den genetischen Gründen stößt man zuerst auf die unterschiedliche Ausstattung mit Geschlechtschromosomen, XX bei der Frau, XY beim Mann. Notfalls reicht zum Leben auch die Ausstattung mit nur einem X, während das Y seinen Träger zwar zum Mann macht, er ohne X-Chromosom jedoch nicht leben kann.
Denn das steuert lebenswichtige Vorgänge. Bei bestimmten genetischen Erkrankungen (zum Beispiel der Bluterkrankheit), möglicherweise aber auch im Alter ist es für Frauen ein Vorteil, noch ein zweites X-Chromosom in petto zu haben. Diskutiert wird auch die These, dass Frauen länger leben, weil sie über mehr körpereigene Radikalenfänger verfügen, die Zellschädigungen verhindern. Wichtige Erbinformationen dafür liegen auf dem X-Chromosom.
Auf keinen Fall kommt man auf der Suche nach biologischen Unterschieden an der hormonellen Ausstattung der Geschlechter vorbei. So sorgt etwa das weibliche Geschlechtshormon Östrogen bei Frauen vor den Wechseljahren für ein besseres Verhältnis des "guten" HDL-Cholesterins zum "bösen", gefäßschädigenden LDL-Cholesterin. Herzinfarkte treffen Frauen im Schnitt zehn bis 15 Jahre später als Männer. Selbst wenn sie deutlich zu viele Pfunde mit sich herumtragen, verteilen sich die bei Frauen eher an Oberschenkeln und Po. Als "Birnentyp" sind sie dann weniger durch Diabetes und koronare Herzkrankheit gefährdet als der "Apfeltyp", der Fett im Bauchraum speichert.
Immer wieder wird überlegt, ob auch die Menstruation dazu beiträgt, den Frauen ein längeres Leben zu schenken. Tatsächlich haben Männer im Schnitt mehr Eisen und mehr rote Blutkörperchen im Blut. Bei Verletzungen bringt das Vorteile, die für unsere jagenden Vorfahren wichtig gewesen sein könnten. Allerdings können sich bei zähflüssigerem Blut leichter Gefäßverschlüsse bilden. "Die hormonellen Unterschiede sind aber weit höher zu bewerten", sagt der Urologe und Männergesundheitsforscher Theodor Klotz, der schon 1998 ein Buch mit dem dramatischen Titel "Der frühe Tod des starken Geschlechts" verfasste.
Ein weiterer möglicher Faktor ist das Immunsystem. In den Entwicklungsländern, in denen Infektionskrankheiten als Todesursache noch eine bedeutsame Rolle spielen, sterben viermal so viele männliche Nachkommen an Parasiten und Infektionen. Inzwischen wurde nachgewiesen, dass Frauen über eine größere Anzahl von T-Abwehrzellen verfügen, eine Art Gesundheitspolizei des körpereigenen Abwehrsystems. Aus evolutionsbiologischer Sicht brauchen die Frauen das robustere Immunsystem auch, um das Überleben der Nachkommen zu sichern.
- Datum 26.08.2009 - 15:28 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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"Die Männergesundheitsbewegung hat an Fahrt gewonnen" heisst es im Artikel. Schön wärs! Tatsächlich wird die Männergesundheitsbewegung behindert und ausgebremst durch eine massive Diskriminierung der Männer gerade im Gesundheitswesen:
Es mangelt an flächendeckender Gesundheitsaufklärung speziell für Männer, es gibt weder Männergesundheitsberichte noch ein ausgedehntes Netz von Männerärzten oder Männergesundheitszentren, im Gegensatz zu analogen Einrichtungen für Frauen.
Die gesetzliche Hautkrebs-Früherkennung beginnt bei Frauen mit dem 30., bei Männern aber erst mit dem 45. Lebensjahr. Im Gegensatz zur Bekämpfung des Brustkrebs ist die Bekämpfung des Prostatakrebs ist nicht als Gesundheitsziel des Bundesgesundheitsministeriums formuliert !!
"Dass es die Frauen sind, die den Männern derart lebensverkürzend zusetzen, ist von der Wissenschaft aber längst als falsch entlarvt. Im Gegenteil: Die Institution der Ehe wirkt lebensverlängernd, wie Studien zeigen – wenn auch nur für die Männer."
Richtig interessant würde das Ergebnis sicher, wenn man die Daten z.B. für homosexuelle Männer ebenfalls erführe. Schließlich erfahren wir ja:
"Tatsächlich leben die Mönche dort länger als ihre Geschlechtsgenossen draußen in der Welt – und zwar ganze vier Jahre. Bei den Nonnen zeigt sich kein Unterschied, sodass der Unterschied in der Lebenserwartung männlicher und weiblicher Ordensleute auf knappe zwei Jahre zusammenschnurrt."
Ist es nur ein Zufall, dass die Männer, die im Schnitt weniger Kontakt zu Frauen haben und nicht im Wettbewerb um Geschlechtspartner stehen, älter werden als der Rest? Woran liegt das?
"Luy hat die Mönche auch befragt, welche Gründe sie selbst für ihr längeres Leben sehen. Und hörte dabei immer wieder zwei Antworten: Wir haben einen geregelten Tageslauf mit gesunder Ernährung und wenig Stress, und wir hören nicht mit der Rente plötzlich auf zu arbeiten. Warum davon dann nicht auch die Nonnen profitieren, ist nicht klar."
Ich horche auf, als ich lese: "wenig Stress".
Ist nicht ein beträchtlicher Teil des Stresses, dem "Mann" außerhalb der Klostermauern ausgesetzt ist, ist im Endeffekt dem Wettbewerb um Geschlechtspartner geschuldet? Könnte es so einfach sein? Mann lebt länger, wenn er vom Wettbewerb mit den Geschlechtsgenossen befreit ist und durch z.B. die Ehe nebenher auch der erwähnte geregelte Tagesablauf einsetzt, weil "die Jagd" vorbei ist?
"Inzwischen zeichnet sich in vielen Ländern eine umgekehrte Entwicklung ab: Bei insgesamt noch steigender Lebenserwartung wird der Abstand zwischen Männern und Frauen kleiner. Das sieht auch der Mediziner Theodor Klotz so: "Die Frauen holen auf, was den ungesunden Lebensstil betrifft, sie haben mehr beruflichen Stress, und sie rauchen mehr."
Meinen Glückwunsch zur Emanzipation, möchte man fast sagen...
Vielleicht stellt sich ja bei erreichter Gleichstellung in Beruf und Gesellschaft heraus, dass Männer unter gleichen Bedingungen leistungsfähiger und langlebiger sind als Frauen...wer weiß das schon?;-)
"Hinsichtlich der Lebenserwartung unterscheiden sich Männer und Frauen heute in Deutschland weniger als Arme und Reiche oder Menschen mit viel und wenig Bildung."
Mich hätte es noch interessiert, ob die Menschen mit viel oder mit wenig Bildung länger leben...
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There always seems to be something great in the personality of a great leader.
Sadly history has shown that great folly will suffice.
"Richtig interessant würde das Ergebnis sicher, wenn man die Daten z.B. für homosexuelle Männer ebenfalls erführe."
- Haben Homosexuelle Männer denn weniger Stress bei der Partnerwahl? Möchte ich bezweifeln. Eher würde ich erwarten, dass vorallem unter Teenagern da die Suizidrate die höchste ist, aber vielleicht ist es ja besser als ich denke.
"Ist nicht ein beträchtlicher Teil des Stresses, dem "Mann" außerhalb der Klostermauern ausgesetzt ist, ist im Endeffekt dem Wettbewerb um Geschlechtspartner geschuldet? Könnte es so einfach sein? Mann lebt länger, wenn er vom Wettbewerb mit den Geschlechtsgenossen befreit ist und durch z.B. die Ehe nebenher auch der erwähnte geregelte Tagesablauf einsetzt, weil "die Jagd" vorbei ist?"
- Dem Wettbewerb um Geschlechtspartner sind die nicht-Nonnen ebenso ausgesetzt, ganz so einfach und platt wirds wohl nicht sein. Der stressige Wettbewerb mit Geschlechtsgenossen zielt zudem häufig nicht darauf ab Frauen zu beeindrucken, Beispiele dafür wären: Turmspringen oder Kampftrinken. Sie werden lange suchen müssen um eine Frau zu finden, die sich wegen solchen albernen Spielchen in einen Mann verliebt hätte, glaube ich. Aber selbstredend "diszipliniert" eine stabile Partnerschaft Männer meist mehr als Frauen (die sich immernoch seltener bis über die Schmerzgrenze "ausleben", aus meiner Sicht: zum Großteil anerzogenes Verhalten).
""Die Frauen holen auf, was den ungesunden Lebensstil betrifft, sie haben mehr beruflichen Stress, und sie rauchen mehr."
Meinen Glückwunsch zur Emanzipation, möchte man fast sagen...
Vielleicht stellt sich ja bei erreichter Gleichstellung in Beruf und Gesellschaft heraus, dass Männer unter gleichen Bedingungen leistungsfähiger und langlebiger sind als Frauen...wer weiß das schon?;-)"
- Erstmal vielen Dank, allerdings fallen hier (Wunsch-)Denken und Wirklichkeit immer noch sehr auseinander. Ich sage nur: 250 Millionen Frauen in der EU - und nicht eine einzige gut genug? Dann: die genauen Lebenserwartungen aus der Zeit vor der Emanzipation sind mir jetzt unbekannt (und diese Daten sind ja auch immer mit Vorsicht zu genießen wegen unserer allzu-kriegerischen Vergangenheit), insgesamt ist sie aber sicher ebenso gestiegen wie die der Männer. Aktuell scheint es aber keine Hinweise darauf zu geben, dass Männer unter gleichen Bedingungen leistungsfähiger und langlebiger wären. Da hatten Sie ja schon die Mönche zur Kenntnis genommen: und die sterben eben auch früher, obwohl zwischen dem Leben von Nonne und Mönch keine Unterschiede auszumachen sind.
"Mich hätte es noch interessiert, ob die Menschen mit viel oder mit wenig Bildung länger leben..."
- Ja, warum wurde uns das nicht gesagt? Wenns so wäre wie bei den Fliegen, dann würde der Zielgruppe das Ergebnis wohl weniger gefallen:
"Die Wissenschaftler glauben, dass ein aktives Gehirn die Fliegen schneller altern lässt."
Ich höre in Gedanken bereits die ersten Männer höhnen ...
Aber: wie seriös wäre es denn, wissenschaftlichen Glauben über Fliegen auf den Menschen zu übertragen?
Bin aber gespannt, ob jemand hier mehr darüber weiß. Mensch sollte immer bereit sein für mentale Herausforderungen.
"Richtig interessant würde das Ergebnis sicher, wenn man die Daten z.B. für homosexuelle Männer ebenfalls erführe."
- Haben Homosexuelle Männer denn weniger Stress bei der Partnerwahl? Möchte ich bezweifeln. Eher würde ich erwarten, dass vorallem unter Teenagern da die Suizidrate die höchste ist, aber vielleicht ist es ja besser als ich denke.
"Ist nicht ein beträchtlicher Teil des Stresses, dem "Mann" außerhalb der Klostermauern ausgesetzt ist, ist im Endeffekt dem Wettbewerb um Geschlechtspartner geschuldet? Könnte es so einfach sein? Mann lebt länger, wenn er vom Wettbewerb mit den Geschlechtsgenossen befreit ist und durch z.B. die Ehe nebenher auch der erwähnte geregelte Tagesablauf einsetzt, weil "die Jagd" vorbei ist?"
- Dem Wettbewerb um Geschlechtspartner sind die nicht-Nonnen ebenso ausgesetzt, ganz so einfach und platt wirds wohl nicht sein. Der stressige Wettbewerb mit Geschlechtsgenossen zielt zudem häufig nicht darauf ab Frauen zu beeindrucken, Beispiele dafür wären: Turmspringen oder Kampftrinken. Sie werden lange suchen müssen um eine Frau zu finden, die sich wegen solchen albernen Spielchen in einen Mann verliebt hätte, glaube ich. Aber selbstredend "diszipliniert" eine stabile Partnerschaft Männer meist mehr als Frauen (die sich immernoch seltener bis über die Schmerzgrenze "ausleben", aus meiner Sicht: zum Großteil anerzogenes Verhalten).
""Die Frauen holen auf, was den ungesunden Lebensstil betrifft, sie haben mehr beruflichen Stress, und sie rauchen mehr."
Meinen Glückwunsch zur Emanzipation, möchte man fast sagen...
Vielleicht stellt sich ja bei erreichter Gleichstellung in Beruf und Gesellschaft heraus, dass Männer unter gleichen Bedingungen leistungsfähiger und langlebiger sind als Frauen...wer weiß das schon?;-)"
- Erstmal vielen Dank, allerdings fallen hier (Wunsch-)Denken und Wirklichkeit immer noch sehr auseinander. Ich sage nur: 250 Millionen Frauen in der EU - und nicht eine einzige gut genug? Dann: die genauen Lebenserwartungen aus der Zeit vor der Emanzipation sind mir jetzt unbekannt (und diese Daten sind ja auch immer mit Vorsicht zu genießen wegen unserer allzu-kriegerischen Vergangenheit), insgesamt ist sie aber sicher ebenso gestiegen wie die der Männer. Aktuell scheint es aber keine Hinweise darauf zu geben, dass Männer unter gleichen Bedingungen leistungsfähiger und langlebiger wären. Da hatten Sie ja schon die Mönche zur Kenntnis genommen: und die sterben eben auch früher, obwohl zwischen dem Leben von Nonne und Mönch keine Unterschiede auszumachen sind.
"Mich hätte es noch interessiert, ob die Menschen mit viel oder mit wenig Bildung länger leben..."
- Ja, warum wurde uns das nicht gesagt? Wenns so wäre wie bei den Fliegen, dann würde der Zielgruppe das Ergebnis wohl weniger gefallen:
"Die Wissenschaftler glauben, dass ein aktives Gehirn die Fliegen schneller altern lässt."
Ich höre in Gedanken bereits die ersten Männer höhnen ...
Aber: wie seriös wäre es denn, wissenschaftlichen Glauben über Fliegen auf den Menschen zu übertragen?
Bin aber gespannt, ob jemand hier mehr darüber weiß. Mensch sollte immer bereit sein für mentale Herausforderungen.
Tja, schwierige Entscheidung! Für ein paar Jährchen mehr, auf "Wein, Weib und Gesang" zu verzichten!
"Richtig interessant würde das Ergebnis sicher, wenn man die Daten z.B. für homosexuelle Männer ebenfalls erführe."
- Haben Homosexuelle Männer denn weniger Stress bei der Partnerwahl? Möchte ich bezweifeln. Eher würde ich erwarten, dass vorallem unter Teenagern da die Suizidrate die höchste ist, aber vielleicht ist es ja besser als ich denke.
"Ist nicht ein beträchtlicher Teil des Stresses, dem "Mann" außerhalb der Klostermauern ausgesetzt ist, ist im Endeffekt dem Wettbewerb um Geschlechtspartner geschuldet? Könnte es so einfach sein? Mann lebt länger, wenn er vom Wettbewerb mit den Geschlechtsgenossen befreit ist und durch z.B. die Ehe nebenher auch der erwähnte geregelte Tagesablauf einsetzt, weil "die Jagd" vorbei ist?"
- Dem Wettbewerb um Geschlechtspartner sind die nicht-Nonnen ebenso ausgesetzt, ganz so einfach und platt wirds wohl nicht sein. Der stressige Wettbewerb mit Geschlechtsgenossen zielt zudem häufig nicht darauf ab Frauen zu beeindrucken, Beispiele dafür wären: Turmspringen oder Kampftrinken. Sie werden lange suchen müssen um eine Frau zu finden, die sich wegen solchen albernen Spielchen in einen Mann verliebt hätte, glaube ich. Aber selbstredend "diszipliniert" eine stabile Partnerschaft Männer meist mehr als Frauen (die sich immernoch seltener bis über die Schmerzgrenze "ausleben", aus meiner Sicht: zum Großteil anerzogenes Verhalten).
""Die Frauen holen auf, was den ungesunden Lebensstil betrifft, sie haben mehr beruflichen Stress, und sie rauchen mehr."
Meinen Glückwunsch zur Emanzipation, möchte man fast sagen...
Vielleicht stellt sich ja bei erreichter Gleichstellung in Beruf und Gesellschaft heraus, dass Männer unter gleichen Bedingungen leistungsfähiger und langlebiger sind als Frauen...wer weiß das schon?;-)"
- Erstmal vielen Dank, allerdings fallen hier (Wunsch-)Denken und Wirklichkeit immer noch sehr auseinander. Ich sage nur: 250 Millionen Frauen in der EU - und nicht eine einzige gut genug? Dann: die genauen Lebenserwartungen aus der Zeit vor der Emanzipation sind mir jetzt unbekannt (und diese Daten sind ja auch immer mit Vorsicht zu genießen wegen unserer allzu-kriegerischen Vergangenheit), insgesamt ist sie aber sicher ebenso gestiegen wie die der Männer. Aktuell scheint es aber keine Hinweise darauf zu geben, dass Männer unter gleichen Bedingungen leistungsfähiger und langlebiger wären. Da hatten Sie ja schon die Mönche zur Kenntnis genommen: und die sterben eben auch früher, obwohl zwischen dem Leben von Nonne und Mönch keine Unterschiede auszumachen sind.
"Mich hätte es noch interessiert, ob die Menschen mit viel oder mit wenig Bildung länger leben..."
- Ja, warum wurde uns das nicht gesagt? Wenns so wäre wie bei den Fliegen, dann würde der Zielgruppe das Ergebnis wohl weniger gefallen:
"Die Wissenschaftler glauben, dass ein aktives Gehirn die Fliegen schneller altern lässt."
Ich höre in Gedanken bereits die ersten Männer höhnen ...
Aber: wie seriös wäre es denn, wissenschaftlichen Glauben über Fliegen auf den Menschen zu übertragen?
Bin aber gespannt, ob jemand hier mehr darüber weiß. Mensch sollte immer bereit sein für mentale Herausforderungen.
"- Haben Homosexuelle Männer denn weniger Stress bei der Partnerwahl? Möchte ich bezweifeln. Eher würde ich erwarten, dass vorallem unter Teenagern da die Suizidrate die höchste ist, aber vielleicht ist es ja besser als ich denke."
Was mich daran beschäftigte war vor allem die Frage: Ist es für Männer evtl.(ich will nichts unterstellen, mich interessiert es nur) "stressiger", um Frauen zu buhlen, bzw. mit ihnen zurechtzukommen als mit anderen Männern? Ich wüsste das wirklich gerne-nicht dass ich daraus Konsequenzen ziehen würde- schließlich empfinde ich Frauen nicht als unangenehmer als Männer sondern häufig(nicht immer-beide Geschlechter haben ihre Totalausfälle...) als ruhiger, ausgeglichener und "fröhlicher" als Männer. Vielleicht färbt das ja bei verheirateten Paaren ja auch einfach etwas ab...eine andere Idee.
"Dem Wettbewerb um Geschlechtspartner sind die nicht-Nonnen ebenso ausgesetzt, ganz so einfach und platt wirds wohl nicht sein."
Grundsätzlich stimmt das natürlich-im allgemeinen entsteht aber bei mir der Eindruck, dass wir Männer(im Grunde ein saublödes Verhalten) uns wesentlich mehr Stress aussetzen(selbst) und auch untereinander vermutlich ein anderer Druck herrscht, "unter die Haube zu kommen"-ich bin mir sicher, Sie verstehen, was ich meine.
Vielleicht täuscht mich der Eindruck. Frauen scheinen aber besser damit zurechtzukommen, ohne Partner zu sein.
"Ich sage nur: 250 Millionen Frauen in der EU - und nicht eine einzige gut genug?"
Nehmen Sie es mir bitte nicht übel, aber ich bin kein Quotenverfechter. Die Aussage:
"Es gibt 250 Millionen Frauen in Europa – da sollte es nicht zu schwierig sein, geeignete Kandidatinnen unter ihnen zu finden."
Das hat natürlich den Haken, dass 1. nicht 250 Millionen Frauen politisch aktiv sind-kennen Sie die aktuelle Quote politisch aktiver Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Pendants?
Ich nicht-aber die Auswahl wird sicher nicht unter 250 Millionen getroffen, sondern nur unter denen, die zur Verfügung stehen. So sehr ich es den kompetenten Frauen wünsche, dass sie es ebenfalls an die Spitze der EU und anderer Institutionen schaffen: es geht NICHT darum, möglichst schnell Frauen an die Spitze zu bringen, sondern die kompetentesten Leute. Wenn dies nur Frauen sein sollten, lasse ich mich gerne von diesen kompetenten Alpha-Weibchen regieren-ich vermute aber, dass sowohl Quote als auch Kompetenz bei der Entscheidung außen vor bleiben werden.
"Aktuell scheint es aber keine Hinweise darauf zu geben, dass Männer unter gleichen Bedingungen leistungsfähiger und langlebiger wären. Da hatten Sie ja schon die Mönche zur Kenntnis genommen."
Touché-da haben Sie wohl recht. Zumindest mit der Lebensdauer.;-)
"Die Wissenschaftler glauben, dass ein aktives Gehirn die Fliegen schneller altern lässt."
Ich höre in Gedanken bereits die ersten Männer höhnen ...
Machen Sie sich nichts draus: ich kenne eine ganz andere Studie, die besagt, dass entspannte Menschen ihre Lebensdauer auf diese Weise strecken.
Meine Gedanken zur Hirnaktivität: wenn wir Männer mit größerer Gehirnmasse(Volumen) den gleichen Gedanken denken wie eine Frau, dann strahlen wir die dabei entstandene Hitze(die aus dem Volumen gebildet wird) über verhältnismäßig weniger Schädeloberfläche(mathematisch/physikalisch begründet) ab. Die Luft um unseren Schädel herum wird also stärker erhitzt, da mehr Abwärme auf weniger Umluft verteilt werden muss. Pro gedachtem Gedanken produzieren wir Männer also als Nebenprodukt mehr von dem, was dieser Gedankengang ebenfalls ist: heiße Luft;-)
Oder, um es kürzer zu machen: nur weil jemand denkt muss dabei noch lange nichts sinnvolles herauskommen.
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There always seems to be something great in the personality of a great leader.
Sadly history has shown that great folly will suffice.
"- Haben Homosexuelle Männer denn weniger Stress bei der Partnerwahl? Möchte ich bezweifeln. Eher würde ich erwarten, dass vorallem unter Teenagern da die Suizidrate die höchste ist, aber vielleicht ist es ja besser als ich denke."
Was mich daran beschäftigte war vor allem die Frage: Ist es für Männer evtl.(ich will nichts unterstellen, mich interessiert es nur) "stressiger", um Frauen zu buhlen, bzw. mit ihnen zurechtzukommen als mit anderen Männern? Ich wüsste das wirklich gerne-nicht dass ich daraus Konsequenzen ziehen würde- schließlich empfinde ich Frauen nicht als unangenehmer als Männer sondern häufig(nicht immer-beide Geschlechter haben ihre Totalausfälle...) als ruhiger, ausgeglichener und "fröhlicher" als Männer. Vielleicht färbt das ja bei verheirateten Paaren ja auch einfach etwas ab...eine andere Idee.
"Dem Wettbewerb um Geschlechtspartner sind die nicht-Nonnen ebenso ausgesetzt, ganz so einfach und platt wirds wohl nicht sein."
Grundsätzlich stimmt das natürlich-im allgemeinen entsteht aber bei mir der Eindruck, dass wir Männer(im Grunde ein saublödes Verhalten) uns wesentlich mehr Stress aussetzen(selbst) und auch untereinander vermutlich ein anderer Druck herrscht, "unter die Haube zu kommen"-ich bin mir sicher, Sie verstehen, was ich meine.
Vielleicht täuscht mich der Eindruck. Frauen scheinen aber besser damit zurechtzukommen, ohne Partner zu sein.
"Ich sage nur: 250 Millionen Frauen in der EU - und nicht eine einzige gut genug?"
Nehmen Sie es mir bitte nicht übel, aber ich bin kein Quotenverfechter. Die Aussage:
"Es gibt 250 Millionen Frauen in Europa – da sollte es nicht zu schwierig sein, geeignete Kandidatinnen unter ihnen zu finden."
Das hat natürlich den Haken, dass 1. nicht 250 Millionen Frauen politisch aktiv sind-kennen Sie die aktuelle Quote politisch aktiver Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Pendants?
Ich nicht-aber die Auswahl wird sicher nicht unter 250 Millionen getroffen, sondern nur unter denen, die zur Verfügung stehen. So sehr ich es den kompetenten Frauen wünsche, dass sie es ebenfalls an die Spitze der EU und anderer Institutionen schaffen: es geht NICHT darum, möglichst schnell Frauen an die Spitze zu bringen, sondern die kompetentesten Leute. Wenn dies nur Frauen sein sollten, lasse ich mich gerne von diesen kompetenten Alpha-Weibchen regieren-ich vermute aber, dass sowohl Quote als auch Kompetenz bei der Entscheidung außen vor bleiben werden.
"Aktuell scheint es aber keine Hinweise darauf zu geben, dass Männer unter gleichen Bedingungen leistungsfähiger und langlebiger wären. Da hatten Sie ja schon die Mönche zur Kenntnis genommen."
Touché-da haben Sie wohl recht. Zumindest mit der Lebensdauer.;-)
"Die Wissenschaftler glauben, dass ein aktives Gehirn die Fliegen schneller altern lässt."
Ich höre in Gedanken bereits die ersten Männer höhnen ...
Machen Sie sich nichts draus: ich kenne eine ganz andere Studie, die besagt, dass entspannte Menschen ihre Lebensdauer auf diese Weise strecken.
Meine Gedanken zur Hirnaktivität: wenn wir Männer mit größerer Gehirnmasse(Volumen) den gleichen Gedanken denken wie eine Frau, dann strahlen wir die dabei entstandene Hitze(die aus dem Volumen gebildet wird) über verhältnismäßig weniger Schädeloberfläche(mathematisch/physikalisch begründet) ab. Die Luft um unseren Schädel herum wird also stärker erhitzt, da mehr Abwärme auf weniger Umluft verteilt werden muss. Pro gedachtem Gedanken produzieren wir Männer also als Nebenprodukt mehr von dem, was dieser Gedankengang ebenfalls ist: heiße Luft;-)
Oder, um es kürzer zu machen: nur weil jemand denkt muss dabei noch lange nichts sinnvolles herauskommen.
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There always seems to be something great in the personality of a great leader.
Sadly history has shown that great folly will suffice.
Mann muss nicht auf "Wein, Weib und Gesang" verzichten, um etwas älter zu werden. Wie die im Artikel ausdrücklich genannten Mönche zeigen, sind Wein und Gesang durchaus erlaubt (gibts ja auch im Kloster). Bleiben also nur die Weibsleut, die das männliche Durchschnittsalter drücken. Da ist echte Abstinenz angesagt ;-)
Frau Schwarzer schätzte mal, es seien nur noch etwa 10 % der heutigen deutschen Männer, die weiterhin offensiv und vermutlich bis zum letzten Atemzug gegen die weibliche Gleichberechtigung kämpfen würden. Und die sollten wir Frauen eben einfach aussterben lassen.
An dem Punkt können wir uns also die Hand reichen. Ist doch auch mal was.
Frau Schwarzer schätzte mal, es seien nur noch etwa 10 % der heutigen deutschen Männer, die weiterhin offensiv und vermutlich bis zum letzten Atemzug gegen die weibliche Gleichberechtigung kämpfen würden. Und die sollten wir Frauen eben einfach aussterben lassen.
An dem Punkt können wir uns also die Hand reichen. Ist doch auch mal was.
und zwar bei den Gender-Beauftragten:
"... Die Geschlechter sind nun einmal nicht gleich. Wir brauchen intelligente Ansätze, mit denen wir Frauen und Männern Sport und gesundes Essen auf unterschiedlichen Wegen schmackhaft machen. ..."
Wo doch angeblich zwei Geschlechter und die biologischen Unterschiede dazwischen "ein Mythos" sind ...
Haben Sie die Unterschiede zwischen sex (=biologisches Geschlecht) und gender (=soziale Rolle) noch nicht verstanden, oder war das nur Ihre Art von Humor?
Soweit mir bekannt gibt es wirklich nur sehr wenig Menschen auf dem Planeten, die BIOLOGISCHE Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht anerkennen würden. Die Frage beim Verhalten ist aber immer: was kann gar nicht anders als wie vorgefunden sein, und was ist "nur" gesellschaftlich tradiert und so gewollt. Und da gehen die Meinungen bekanntermaßen sehr weit auseinander zwischen Männlein und Weiblein.
Haben Sie die Unterschiede zwischen sex (=biologisches Geschlecht) und gender (=soziale Rolle) noch nicht verstanden, oder war das nur Ihre Art von Humor?
Soweit mir bekannt gibt es wirklich nur sehr wenig Menschen auf dem Planeten, die BIOLOGISCHE Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht anerkennen würden. Die Frage beim Verhalten ist aber immer: was kann gar nicht anders als wie vorgefunden sein, und was ist "nur" gesellschaftlich tradiert und so gewollt. Und da gehen die Meinungen bekanntermaßen sehr weit auseinander zwischen Männlein und Weiblein.
Ich denke, dass gerade der Faktor Stress eine große hinsichtlich der Lebenserwartung spielt. Da dieser aufgrund zunehmender beruflicher (Zeitarbeit, befristete Arbeitsverträge, Arbeitslosigkeit) und privater Veränderungen (zunehmende Scheidungsraten, Zerfall von Familien) bei immer mehr Menschen zunimmt, glaube ich auch den demographischen Prognosen nicht, die von einer steigenden durchschnittlichen Lebenserwartung der Menschen ausgehen. In Russland ist aufgrund der gesellschaftlichen Umbrüche und Unsicherheiten, die sehr viele Männer zur Flasche greifen lassen, die durchschnittliche Lebensdauer massiv gesunken. Vielleicht sollten wir dem Finanzminister zuliebe uns auch wieder mal mehr zuprosten, zumal sich im besoffenen Zustand die Politik in unserem Land besser ertragen lässt.
Haben Sie die Unterschiede zwischen sex (=biologisches Geschlecht) und gender (=soziale Rolle) noch nicht verstanden, oder war das nur Ihre Art von Humor?
Soweit mir bekannt gibt es wirklich nur sehr wenig Menschen auf dem Planeten, die BIOLOGISCHE Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht anerkennen würden. Die Frage beim Verhalten ist aber immer: was kann gar nicht anders als wie vorgefunden sein, und was ist "nur" gesellschaftlich tradiert und so gewollt. Und da gehen die Meinungen bekanntermaßen sehr weit auseinander zwischen Männlein und Weiblein.
Warum sollte denn die Biologie am Verhalten halt machen?
Warum sollte denn die Biologie am Verhalten halt machen?
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