Porsche-VW Winterkorn will billigeren Einstiegs-Porsche
Eine Modelloffensive hat der VW-Chef für den Sportwagenbauer skizziert. Bei den Fans der Hochpreis-Modelle dürfte das nicht für uneingeschränkte Begeisterung sorgen
© Porsche

Basismodell für den Rennsport: Der Porsche 911 GT3 RS ist alles andere als dezent
Eine gewisse Besorgnis war bei den Liebhabern der Marke Porsche spürbar, als klar wurde, dass die Zukunft des Sportwagenbauers die einer zehnten Marke innerhalb des VW-Konzerns sein würde. Was würde das bedeuten? Technik-Transfers zwischen Wolfsburg und Zuffenhausen, so wie heute schon zwischen VW und Audi? Gemeinsame Fahrzeug-Plattformen für Porsche und Skoda? Ein Porsche-Emblem für einen übermotorisierten VW Polo?
Die Angst um das Profil der Marke Porsche bemühten sich die Verantwortlichen den potenziellen Sportwagen-Käufern nach Kräften zu nehmen. Die Eigenständigkeit werde bleiben, ein Mischmodell wie den VW-Porsche der Siebziger werde es nie wieder geben.
© Porsche AG

Porsche ist kein selbstständiges Unternehmen mehr. Als die Marke es noch war, stand sie für den Mythos Porsche 911, für spektakuläre Rennsporterfolge (im Bild der Siegerwagen der "24 Stunden von Le Mans" 1998) und dafür, dass man sich im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten im Sportwagenbereich seine Unabhängigkeit bewahrt hatte. Das ist vorbei, seit die Übernahmeschlacht mit dem VW-Konzern verloren wurde. Wir zeigen die schönsten und spektakulärsten Modelle aus mehr als 60 Jahren in Bildern
Jetzt hat Porsche sein erstes neues Modell seit der Vereinigung mit VW angekündigt. Und weiter weg von einem Volkswagen könnte das kaum sein: Der Porsche 911 GT3 RS ist die Basisversion der Rennwagen des Porsche Supercup. 450 PS stark, üppig verspoilert, mit breiteren Reifen sowie einem kürzer übersetzten Getriebe als der Normal-Elfer. Knapp 150.000 Euro soll das Modell kosten.
Doch parallel dazu hat der VW- und damit auch Porsche-Chef Martin Winterkorn zum ersten Mal grob skizziert, was er sich für die Zukunft der Marke vorstellen könnte. Und seine Ideen dürften den Argwohn der Vereinigungs-Skeptiker nicht kleiner werden lassen.
Winterkorn möchte die Porsche-Modellpalette gern erweitern, und zwar nach unten. Im Interview schilderte Winterkorn drei Ideen dazu, welche Autos Porsche in Zukunft zusätzlich bauen könnte: ein neues Einstiegsmodell, preislich unterhalb des Boxsters angesiedelt. Einen zweiten Porsche-Geländewagen, kleiner als der viel gescholtene Cayenne. Und eine zusätzliche Variante des Panamera, der viertürigen Sport-Limousine, die Porsche in diesem Jahr vorgestellt hat.
Winterkorns letzte Idee bleibt vorerst rätselhaft und ist wohl auch dazu gedacht, Spannung aufzubauen. Was könnte das kommende Panamera-Modell werden? Ein Kombi? Eine offene Version des Fast-fünf-Meter-Wagens? Oder doch ein VW Phaeton mit anderem Firmenlogo?
Dagegen wäre ein kleineres SUV eigentlich nur logisch: Konkurrent BMW macht gute Geschäfte mit dem X3, die passende Technik liegt bei VW schon im Regal und wird unter anderem in VW Tiguan, Audi Q5 oder Skoda Yeti eingebaut. Außerdem hat sich gezeigt, dass Käufer eines Porsche-Geländewagens weniger Berührungsängste haben als die Sportwagen-Piloten. Schließlich wurde auch der Porsche Cayenne schon gemeinsam mit dem VW Touareg entwickelt, den Dieselmotor für den Porsche-Offroader liefert Audi zu.
Spannend dürfte allerdings der Versuch werden, einen billigeren Porsche zu bauen, ohne dem Markenimage dabei Schaden zuzufügen. Denn zwar lägen Synergie-Effekte auf der Hand, wenn Porsche zum Beispiel einen Kompakt-Sportler im Format des Audi S3 anbieten würde. Aber ein ähnliches Vorgehen hat die Porsche-Gemeinde schon in den Siebzigern gespalten. Denn der ursprünglich im VW-Auftrag entwickelte Porsche 924 verkaufte sich zwar sehr gut, wurde aber von den Fahrern der großen Modelle nie als richtiges Produkt des Hauses akzeptiert.
Was Winterkorn mit der Modelloffensive erreichen will, erklärte er dem Manager Magazin ebenfalls. Er wolle den Absatz der Marke Porsche bis 2012 oder 2013 auf 150.000 Fahrzeuge steigern, sagte der VW-Chef. Im Geschäftsjahr 2007/2008 hatte Porsche knapp 100.000 Autos verkauft. Im laufenden Jahr werden es wohl krisenbedingt nur noch 75.000 sein.
Außerdem bestätigte Winterkorn, dass eine Kooperation von VW mit Suzuki ins Auge gefasst ist. Aber einen Porsche Swift wird es wohl trotzdem nicht geben.
- Datum 04.09.2009 - 16:20 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Cayenne wie Pfeffer. Cheyenne ist was anderes.
Was, der Porsche Cheyenne soll ein Geländewagen sein? Ich muss sagen, ich kenne mich mit Autos nicht aus, aber für mich wirkt er echt zu schwer und zu klobig, um ein Geländewagen zu sein. Damit bleibt man doch gleich nach der ersten Pfütze in der Wildniss stecken, oder nicht?
"Ich kenne mich mit Autos nicht aus..." ja, das merkt man. Sie hätten besser geschwiegen, so ist man versucht, ein paar hämische Bemerkungen anzbringen. Tu ich aber nicht. Höchstens diese: Porsche heisst Cayenne, nicht Cheyenne. Der Pfeffer im A...., keinen Indianer.
"Ich kenne mich mit Autos nicht aus..." ja, das merkt man. Sie hätten besser geschwiegen, so ist man versucht, ein paar hämische Bemerkungen anzbringen. Tu ich aber nicht. Höchstens diese: Porsche heisst Cayenne, nicht Cheyenne. Der Pfeffer im A...., keinen Indianer.
... und Gesamtschule. Im Zweifelsfall gibt es für die 'Elite' noch die Privatschule - Bentley und Bugatti.
Michel Katzentisch
"Ich kenne mich mit Autos nicht aus..." ja, das merkt man. Sie hätten besser geschwiegen, so ist man versucht, ein paar hämische Bemerkungen anzbringen. Tu ich aber nicht. Höchstens diese: Porsche heisst Cayenne, nicht Cheyenne. Der Pfeffer im A...., keinen Indianer.
Nehmen Sie meine Kritik bitte nicht persönlich, aber Sie verkennen bei Ihrem 50er Jahre / PS Vergleich, dass die damaligen Porsche mit 80 PS eben doch viel mehr Leistung hatten als vergleichbare Fahrzeuge. Zudem war auch damals ein 356 oder ähnliche (wunderbare Fahrzeuge) im Verhältnis unerschwinglich. Setzen Sie dafür mal den damaligen Preis eines VW Käfer und eines 356 gegeneinander...
Also auch schon in den 50er und Wirtschaftswunderjahren war ein Porsche etwas exklusives, und vermögenden Käufern und aufkommenden Yuppies vorbehalten (denke da an den spyder mythos...). Der 924 oder 944 war der Volksporsche und das blieb er auch....
Ich denke Porsche sollte seiner Linie, technisch ausgereifte (alltagstaugliche) und eigenständige (vorallem im Bezug auf die Designsprache, die macht einen "echten" Porsche sprich 911, Cayman erst aus...) Sportwagen zu bauen treu bleiben.
Ein Cayenne kostet gar nicht so viel und ein Boxter ist nun auch (im Vergleich zu höher motorisierten Z4 oder SLK) nicht überteuert. Das sollte das untere Ende der Palette bleiben. Recht gebe ich Ihnen in Hinblick auf Hybrid etc!!! Da muss Porsche neue Wege gehen.
Was Porsche nicht braucht ist, nur um den Absatzzahlen willen, eine übergroße Modellpalette wie sie alle Marken (BMW, Mercedes, Audi) jetzt haben. Früher gab es nur Geländewagen (G und M) bei Mercedes und jetzt wollen alle jedes Segment bedienen. Alle haben kleine und große Geländewagen, Kleinwagen, Limousinen, SuV etc etc.. Diesen Irrsinn will man jetzt also auch bei Porsche, die "Ihr" Modell 911 ja schon mit dem Boxter und einem Geländewagen und einem GrandTourismo ausgeweitet haben. Für Liebhaber bleibt der 911 "der" Porsche und diesen Mythos, der sich sehr gut verkauft (und wenn es in der Krise mal weniger sind, na und?) und nicht in dieser Form noch einmal zu kreieren ist... Das Image ist das Wichtigste hier!
Typisch VW Denken! : Alle Größen bedienen und alles ausschöpfen! Für ein Golf ok und VW-Marken wie Bugatti sind viel zu exklusiv, als das dort jemand einen Suv etc. fordern würde....
Ich seh schon einen kleinen Boxter auf Golf6 Basis, wie früher die Schalter im 911 aus dem Golf 2.... und mit dem düsen dann Scriocco Kunden über die Straße!
nichts gelernt hat. er möchte die autoproduktion von porsche erhöhen. mehr stückzahlen, billigere autos. dabei ist doch unbestreitbar, dass es den markt für teure sportwagen gibt und porsche mit den teuren modellen gut verdient hat. auf die idee einen teuren sportwagen mit focus auf anwendung umweltfreundlicher technologien zu setzen kommt herr winterkorn oder seine berater anscheinend nicht.
ein ästhetisch ansprechender sportwagen mit geringem benzinverbrauch wäre eine innovation die der marke porsche gut stehen würde ! ein getunter tiguan ist nur ein weiteres überflüssiges modell im preiskampf mit zehn anderen marken!
sehr richtig! ich denke auch, porsche sollte seine bislang hervorragende stellung in punkto technik auch auf hybrid etc ausweiten.
und zudem, was viele ja gar nicht bedenken (und die typischen "bonzen" kritiker auch nicht sehen wollen...) ist ja, dass ein 911er im vergleich bei der leistung doch auch im verbrauch sparsam ist (ja das wort "sparsam" wird dann immer mit smarts auf idealen strecken sprich 3,5 L gesehen)! nehmen sie mal einen vergleichbaren benziner mit dieser leistung: eine corvette schnell mal über 20 L und auch ein q7 mit der großen maschine. ein 911er lässt sich im alltag gut bewegen und der verbrauch ist bei normaler fahrweise auch relativ niedrig, tollen motoren sei dank!
diesen umstand sollte man ausbauen, ich sehe wie sie auch keine notwendigkeit für "alles auf stückzahl ausrichten" und volksporsche auf vw basis...
der cayenne diesel ist ein anfang, ein hybrid wird kommen, das ganze auf den benziner 911 zu übertragen oder auf den grantourismo, das ist die herausforderung!
sehr richtig! ich denke auch, porsche sollte seine bislang hervorragende stellung in punkto technik auch auf hybrid etc ausweiten.
und zudem, was viele ja gar nicht bedenken (und die typischen "bonzen" kritiker auch nicht sehen wollen...) ist ja, dass ein 911er im vergleich bei der leistung doch auch im verbrauch sparsam ist (ja das wort "sparsam" wird dann immer mit smarts auf idealen strecken sprich 3,5 L gesehen)! nehmen sie mal einen vergleichbaren benziner mit dieser leistung: eine corvette schnell mal über 20 L und auch ein q7 mit der großen maschine. ein 911er lässt sich im alltag gut bewegen und der verbrauch ist bei normaler fahrweise auch relativ niedrig, tollen motoren sei dank!
diesen umstand sollte man ausbauen, ich sehe wie sie auch keine notwendigkeit für "alles auf stückzahl ausrichten" und volksporsche auf vw basis...
der cayenne diesel ist ein anfang, ein hybrid wird kommen, das ganze auf den benziner 911 zu übertragen oder auf den grantourismo, das ist die herausforderung!
sehr richtig! ich denke auch, porsche sollte seine bislang hervorragende stellung in punkto technik auch auf hybrid etc ausweiten.
und zudem, was viele ja gar nicht bedenken (und die typischen "bonzen" kritiker auch nicht sehen wollen...) ist ja, dass ein 911er im vergleich bei der leistung doch auch im verbrauch sparsam ist (ja das wort "sparsam" wird dann immer mit smarts auf idealen strecken sprich 3,5 L gesehen)! nehmen sie mal einen vergleichbaren benziner mit dieser leistung: eine corvette schnell mal über 20 L und auch ein q7 mit der großen maschine. ein 911er lässt sich im alltag gut bewegen und der verbrauch ist bei normaler fahrweise auch relativ niedrig, tollen motoren sei dank!
diesen umstand sollte man ausbauen, ich sehe wie sie auch keine notwendigkeit für "alles auf stückzahl ausrichten" und volksporsche auf vw basis...
der cayenne diesel ist ein anfang, ein hybrid wird kommen, das ganze auf den benziner 911 zu übertragen oder auf den grantourismo, das ist die herausforderung!
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