Lebensgefühl

24 Stunden in Berlin

Kann man den Geist einer Stadt sichtbar machen? Für das Projekt "24 h Stunden" Berlin haben die Fotografen der Agentur Ostkreuz einen ganzen Tag lang ihre Stadt abgelichtet.

Tobias Kruse porträtierte für seine "Berlin-Geschichte" ein schwules Paar, den Architekten Mirko und den Schauspieler Lutz. Der Fotograf begleitete die beiden im Bett, beim Aufstehen, Zähneputzen, Streiten, Einkaufen und Ausgehen. Mit dieser Fotoserie offenbaren die beiden Männer nicht nur ihre Liebesgeschichte, sondern auch ihren persönlichen Blick auf die Stadt, in der sie leben.

Alle Fotografien sind ab 5. September 2009 – genau ein Jahr nach ihrer Entstehung – als Buch im Steidl-Verlag erhältlich. Die Bilder werden in der C/O-Galerie in Berlin ausgestellt. Das Buch entstand parallel zu dem filmischen Stadtporträt, das arte und der rbb am 5. September 24 Stunden lang nonstop ausstrahlen

Leser-Kommentare
  1. [entfernt. Bitte formulieren Sie trotz allem Ihre Kritik sachlich und und tragen Sie zu einer sachbezogenen Debatte bei. Die Redaktion/ mwe]

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  2. [entfernt. Bitte formulieren Sie trotz allem Ihre Kritik sachlich und und tragen Sie zu einer sachbezogenen Debatte bei. Die Redaktion/ mwe]

    Antwort auf "Sommerloch"
  3. 3. hm,

    öy! gehen die nicht auch mal arbeiten? oder hängen alle berliner tagsüber im bett 'rum?

  4. Gut, ich gebe meiner Verwunderung darüber Ausdruck, dass ironische Kommentare bei ZeitOnline nicht erwünscht sind und formuliere meinen Kommentar sachlich und trocken:
    Die Relevanz dieser Fotostrecke ist für mich nicht nachvollziehbar, es handelt sich um die banale Abbildung von Alltagsszenen und ist vermutlich dem Sommerloch geschuldet.
    Dass Zeit-Redakteure den Alltag eines schwulen Paares offenbar für so exotisch halten, um daraus eine Bildstrecke zu machen, zeigt mir, dass wir mit der schwul-lesbischen Emanzipation noch nicht am Ziel sind.
    Oder anders ausgedrückt: auch solch eine Bildstrecke hat etwas Diskriminierendes.
    Sollte in den nächsten Tagen an dieser Stelle eine Bilderserie: 24 Stunden im Alltag von Thomas und Claudia aus Wilmersdorf zu sehen sein, ziehe ich meine Kritik zurück.

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    Dann bin ich gespannt ob Sie jede Fotostrecke hier derart "ironisch" (immer eine schöne Hintertür) kommentieren. Zum Beispiel die über die arktische Weißfuchsfamilie neulich (http://kommentare.zeit.de...)
    Haben Sie nicht? So ein Zufall.

    Und "banal" kann man letztlich alles bezeichnen, Banalitäten machen das Leben aus.

    Dann bin ich gespannt ob Sie jede Fotostrecke hier derart "ironisch" (immer eine schöne Hintertür) kommentieren. Zum Beispiel die über die arktische Weißfuchsfamilie neulich (http://kommentare.zeit.de...)
    Haben Sie nicht? So ein Zufall.

    Und "banal" kann man letztlich alles bezeichnen, Banalitäten machen das Leben aus.

  5. Vielen Dank für den Einblick in die Normalität eines schwulen Paares in Berlin.

    Ich habe mich über diese Bilder einfach gefreut.

  6. Belanglos, überflüssig und langweilig - und deshalb ein wenig ärgerlich für eine Zeitung vom Niveau der ZEIT. Warum um alles in der Welt soll der Alltag eines schwulen Paares interessanter sein als derjenige eines nicht-schwulen? 1969 wäre das vielleicht spannend gewesen, aber heute??? Nebenbei gesagt, ich bin selber schwul; vielleicht ärgert es mich gerade deshalb.

  7. 7. [...]

    [Entfernt. Für Äußerungen dieser Art ist hier kein Platz. Danke. /Die Redaktion pt.]

  8. Geht's nur mir so oder erkennt man berliner Schwule wirklich am Outfit? ;-)
    Gerade das mit der Haarschneidemaschinen-Glatze seh ich da total oft in der Szene.

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    * Geht's nur mir so oder erkennt man berliner Schwule wirklich am Outfit?

    Japp - besonders an dem aus #6. :-)

    Die Frisur? Naja, die ist ja heutzutage ziemlich weit verbreitet. Was mir übrigens gefiel war die Wohnung (bis auf den Lampenschirm, der eine glatte Frechheit ist).

    * Geht's nur mir so oder erkennt man berliner Schwule wirklich am Outfit?

    Japp - besonders an dem aus #6. :-)

    Die Frisur? Naja, die ist ja heutzutage ziemlich weit verbreitet. Was mir übrigens gefiel war die Wohnung (bis auf den Lampenschirm, der eine glatte Frechheit ist).

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