Ein, zwei, viele Berlins
Berlin kennt eigentlich jeder. Trotzdem kann die Hauptstadt immer noch überraschen. Das Ear-Book Berlin – A Personal View bietet dazu sogar noch den passenden Soundtrack. Auf vier CDs sind Lieder von und aus Berlin versammelt, die zeitlich und stilistisch eine große Bandbreite abdecken. Marlene Dietrich, Conny Froboess, Ideal und Nina Hagen singen über ihre Stadt. Der Betrachter kann aber auch in die Berliner Club- und Undergroundszene eintauchen: Die dazugehörigen Fotos zeigen Graffitis, Wände, Gartenzwerge, verschwommene Barszenen. Doch auch die berühmten Gebäude Berlins dürfen nicht fehlen, zum Beispiel die Reichtagskuppel oder die Quadriga auf dem Brandenburger Tor. Der Bildband zeigt den Charme einer Stadt, in der jede Menge Paralleluniversen existieren, ohne sich jemals zu berühren. Berlin ist für alle da, man muss nur nach seiner Lieblingsecke suchen. Und die muss nicht unbedingt in Mitte liegen.
- Datum 17.11.2009 - 10:00 Uhr
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Paralleluniversen die sich nicht berühren ? Tja, das mag heute sein. Das echte, gewachsene Berlin hatte seinen
einzigartigen Charme .... weil sich die verschiedenen
Universen interessiert, neugierig, offen und kreativ berührten und befruchteten. Das machte den echten Berliner
aus. Das war gelebte Metropole. Davon ist nichts mehr übrig.
Was jetzt ist.. können die Kuhkaffler( jene, die nach Berlin
kamen um nichts zu verstehen und wieder zu gehen )für sich behalten. Ich spreche von West - Berlin bis 1989.
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