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Zehn hilfreiche Web-Tools für Gründer
Planung, PR, Networking: Im Internet gibt es Werkzeuge, die den Einstieg in die Selbstständigkeit erleichtern und dabei das Budget schonen
©:Volker Hartmann/ddp

Um ein erfolgreiches Start-Up-Unternehmen zu gründen, muss man vieles beachten
Eine hohe Hürde vor jeder Unternehmensgründung ist der Businessplan. Geschäftsidee, Markt und Zielgruppen, Konkurrenten, Kosten und Finanzierung – vieles muss der Gründer bedenken. Denken kann das Internet zwar noch nicht, doch Open-Source-Serviceseiten im Netz können helfen, keinen der obligatorischen Punkte zu vergessen.
Kosten: Keine
Registrierung: Nein
Nachteil: Für komplexere Konzepte sind die Businessplan-Vorlagen leider nicht ausreichend
Das Projektmanagement-Werkzeug project2manage kann bei kleinen Projekten helfen, nicht den Überblick zu verlieren
2. Das Projektmanagement
Den Überblick über To-Do-Listen, Milestones und Mitarbeiter zu behalten, ist eine Herausforderung. Das Geld für teure Projektmanagement-Software kann man sparen, wenn man Webangebote benutzt. Basecamp beispielsweise wird inzwischen von vielen großen Firmen verwendet. Der Internetdienst umfasst viele Funktionen, ein Teil davon ist als kostenlose Testversion nutzbar. Komplett gratis ist dagegen Tool Project2manage.
Kosten: project2manage keine, Basecamp-Basis-Paket 24 Dollar pro Monat
Registrierung: Ja
Nachteil: Für beide Internetdienste gibt es derzeit keine deutsche Version
http://basecamphq.com,http://www.project2manage.com
Mit der Software Wordpress kann ein Weblog für das eigene Unternehmen erstellt und gepflegt werden
3. Die eigene Webseite
Null Treffer beim Googeln sind für ein Start-up ungünstig. Die eigene Webseite ist wichtig für die Kundenakquise. Wem Webdesign-Kompetenzen fehlt, der kann sich mit einem Weblog behelfen: Blogs sind schnell und unkompliziert eingerichtet und im Arbeitsalltag einfach zu verwalten.
Kosten: Die Grundvoraussetzung ist eine Domain. Die sollte man sofort registrieren lassen, sobald das Unternehmen einen Namen hat. Die Domain inklusive E-Mail-Adressen, Datenbank und Webspace gibt es ab fünf Euro monatlich. Die Blogsoftware wie beispielsweise Wordpress ist kostenlos.
Registrierung: Ja
Nachteil: Blogsysteme gibt es viele. Die höchste Flexibilität bietet derzeit Wordpress. Jedoch sind beim Aufsetzen des Blogs Grundkenntnisse in HTML, CSS und PHP nötig. Zudem steht Wordpress im Verruf, im Vergleich zu anderen Weblog-Systemen relativ häufig von Sicherheitsproblemen betroffen zu sein. Die Alternativen haben eine niedrigere Einstiegsbarriere – allerdings auf Kosten von Design und Funktionalität.
www.all-inkl.com, www.wordpress-deutschland.org
Mit etwas Glück findet sich im Gestalter-Netzwerk 12designer ein günstiger Grafikdesigner
4. Das eigene Design
Logo, Corporate Design oder Werbeanzeige benötigt, von Design jedoch keine Ahnung? 12designer ist eine Plattform für Kreativ-Projekte als Wettbewerb. Der Auftraggeber schreibt seine Designjobs aus und legt einen Preis fest. Die registrierten Gestalter fertigen Entwürfe an,und der Auftraggeber bestimmt den Gewinner-Vorschlag.
Kosten: Für Registrierung und Auftrag fallen keine Kosten an. Überzeugt ein Entwurf, zahlt man dem Designer den vorher festgelegten Preis.
Registrierung: Ja
Nachteil: 12designer ist günstig, doch man weiß nie, ob der eingestellte Auftrag am Ende in einem erfolgreichen Entwurf mündet. Ein persönlicher Kontakt und eine gute Agentur können eine sinnvolle Investition sein
www.12designer.de
Wer beim Microblogging-Dienst Twitter zuviel Werbung verschickt, gerät unter seinen Followern schnell in Verruf
5. Der Twitter-Account
Messenger, Nachrichtenkanal, Miniatur-Blog oder Quatsch? Was genau ist der Microblogging-Dienst Twitter? Zehntausende Verfolger und Verfolgte haben sich bereits vernetzt und senden sich in höchstens 140 Zeichen Botschaften und Links zu. Twitter kann ein Unternehmen transparenter machen, Kunden werden auf neue Produkte und Angebote aufmerksam gemacht. Doch nicht vergessen: Auch die Kunden twittern!
Kosten: Keine
Registrierung: Ja
Nachteil: Das Web2.0 hat seine Tücken. Werbung und PR sind im Social Web nicht gerne gesehen. Also aufpassen, dass die Tweets des Unternehmens nicht zum #fail werden
Bei Googles Office-Paket im Browser ist Vorsicht geboten: Die Daten sind nur durch ein einziges Passwort geschützt
6. Das Office im Web
Microsoft Office war gestern. Google Docs and Spreadsheets haben inzwischen nahezu dieselben Funktionen – und zwar alles online im Browser. Verschiedene Mitarbeiter können im Internet an einem Dokument, einer Power-Point-Präsentation oder einer Excel-Tabelle arbeiten. Das Synchronisieren verschiedener Dateiversionen ist dann nicht mehr nötig.
Kosten: Keine
Registrierung: Ja
Nachteil: Datenkrake Google: Mit nur einem Passwort geschützt, sollten wichtige Unternehmensdaten nicht den Google-Servern anvertraut werden. Eine legale Alternative ist OpenOffice, ein kostenloses Open-Source-Programm, vergleichbar mit MS Office
"Wiki" ist hawaiisch und heißt übersetzt "schnell". Um die gewöhnungsbedürftige Wiki-Syntax zu verstehen, brauchen viele Menschen allerdings etwas länger
7. Der Wissensspeicher
Die einen machen es zur Enzyklopädie, andere zum Wissensspeicher ihres Unternehmens. In einem Wiki arbeiten viele Menschen an einem zentralen Datenbestand, sie verändern und erweitern ihn. Businessplan, Projektpläne, Werbetexte, Unternehmensgrundsätze – alles das kann online im Kollektiv erarbeitet werden. Hat ein Kollege die Zahlen im Businessplan verdreht, kann dank des Versionsmanagements die alte Textvariante wieder hergestellt werden. Die Streitgespräche erfolgen dann auf der Diskussionsseite.
Kosten: Keine
Registrierung: Nein
Nachteil: Um das MediaWiki, auf dem auch die Wikipedia basiert, nutzen zu können, kommt man um gewisse Grundkenntnisse in verschiedenen Skriptsprachen nicht herum. Die sogenannte Wikisyntax ist für Laien zunächst gewöhnungsbedürftig und stellt eine Einstiegsbarriere dar.
www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki
8. Die Entscheidungsfindung
Wann ist der beste Termin für das nächste Teammeeting? Wohin soll der Betriebsausflug gehen? Doodle hilft, die beste Entscheidung zu treffen. Umfrage erstellen, Link zur Abstimmung an die Teilnehmenden schicken und online verfolgen, wofür die Teilnehmenden stimmen.
Kosten: Keine
Registrierung: Nein, aber von Vorteil
Nachteil: Den Doodle-Muffeln muss der Chef trotzdem nachtelefonieren
Xing ist ein Social Network, in dem Menschen ihre geschäftlichen Kontakte verwalten können
9. Das Netzwerken
Die Businessplattformen XING oder LinkedIn versprechen weltweites Networking. Millionen von Mitgliedern managen über diese Plattformen ihre Geschäftskontakte. Angemeldete Benutzer tragen berufliche und private Daten in ein Profil ein und formulieren Kontaktwünsche als Gesuche und Angebote.
Kosten: Keine. Mit einem Abo kann man jedoch zusätzliche Funktionen nutzen.
Registrierung: Ja
Nachteil: "Es ist möglich" bedeutet XING auf Chinesisch. Alle Funktionen gibt es nur mit einem Premium-Zugang. Uneingeschränkter Nachrichtenversand sowie vollumfängliche Suchfunktionen bieten die kostenlosen Accounts nicht.
Der Datenschutz ist umstritten doch der Dienst ist mächtig: Google Analytics analysiert die Zugriffe auf Webseiten und weiß die Herkunft der Besucher, ihre Verweildauer und Suchbegriffe in Suchmaschinen
10. Die Konkurrenzbeobachtung
Was plant die Konkurrenz? Was spricht die Welt über Ihr Unternehmen? Wer keine Überraschungen erleben möchte, muss seine Umwelt im Auge behalten. Monitoring heißt das Stichwort und Google Alerts und Analytics helfen dabei, Zugriffszahlen, Nutzerstruktur und besondere Suchbegriffe nicht aus dem Blick zu verlieren. Wer aufkeimende Kritik frühzeitig erkennt, kann reagieren bevor es zu spät ist.
Kosten: Keine
Registrierung: Ja
Nachteil: Vorsicht mit den Unternehmensdaten. Google ist zwar gut und günstig, doch der Datenschutz ist unzureichend.
www.google.de/alerts, www.google.de/analytics








ERP/CRM "wie die Grossen", aber open source: Postbooks
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Lassen wir Taten folgen:
Werden Sie Mitglied, wählen Sie die Piratenpartei.
Für Freiheit und Demokratie.
Denn etwas besseres als den Tod finden wir überall.
Es gibt in der Planungsphase ein anderes nützliches Tool, mit dem ein Gründer detailliert vorhersagen kann wie sich sein Unternehmen angesichts laufender Ausgaben und Einnahmen entwickeln wird.
http://www.ugs.de/
Der Reiz dieser Software ist, dass sie schon vor der Planung Schlüsse zulässt, ob ein Unternehmen unter den Annahmen des Gründers überhaupt rentabel sein kann. Außerdem hilft dieses Tool einen fundierten Businessplan zu erstellen und kann dann nach der Gründung auch noch hilfreich sein um die Abweichungen der realen Unternehmensentwicklung von der Prognose nachzuverfolgen.
Nachteil ist aber, diese Software kostet etwas.
Tool einspart kann man mit XING und Twitter schnell wieder verplempern. Es sei denn, man befragt vorher das DSS Tool. - Eine schöne Sammlung von Tools, nur nicht in sich konsistent. Journalist müsste man sein !
Bei der Gründung eines stationären Unternehmens mit Kundenverkehr ist eine Standortanalyse unerlässlich.
Jetzt gibt es auch ein Web Tool, das eine datengestützte Standortanalyse erstellt, den "Online Standortcheck".
Zu gründerfreundlichen Preisen werden qualitativ hochwertige Standortanalysen mit Unsatzprognosen erzeugt, die auch beim Bankengespräch überzeugen.
Infos zu der günstigen Standortanalyse im Internet unter http://www.standortanalys...
Design-Crowdsourcing ist sicherlich eine tolle Sache, nur bin ich etwas verwundert dass hier ausgerechnet dieses Portal empfohlen wird. Unangefochtener Marktführer in Deutschland ist immerhin designenlassen.de. Dort kann man sich auch relativ sicher sein, dass man viele Designvorschläge erhält, da dieses Portal die mit Abstand größte Community hat. Wenn ich mir 12designer so anschaue, sind da bei den Projekten auch immer recht wenig Entwürfe eingereicht wurden.
Warum sollte man eines der beiden vorgeschlagenen Werkzeuge verwenden, wenn es andere Angebote gibt, die keinen der hier angeführten Mängel (Kosten, Registrierungspflicht, Englisch) haben?!
Da wäre z.B. Collabtive:
Eine in Deutschland entwickelte Projektverwaltungs-Software, die es nicht nur mit deutschsprachiger Oberfläche, sondern gleich in über 25 Sprachen gibt. Sie ist Open Source. Sie erfordert keine Registrierung, da man sie wahlweise auf dem eigenen Server installieren kann.
Und darüber hinaus ist sie auch noch kostenlos.
Ist halt schade, wenn man sich in diesem Gebiet nicht wirklich auskennt, und einem daher nichts besseres einfällt, als den Platzhirsch zu empfehlen...
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