Einschulung Nachhilfe schon in der ersten Klasse

In Berlin kommen die Kinder schon mit fünf Jahren zur Schule – für viele ist das zu früh. Denn die Unterrichtsmethoden haben sich nicht geändert. Lerninstitute gleichen Defizite aus

Sein Freund spielt jetzt Fußball. Max nicht. Er sitzt an einem runden Tisch, stützt den Kopf in die Hand und überlegt, wie viel zehn minus acht ist. Jeden Vormittag macht er das, eineinhalb Stunden lang. Obwohl Ferien sind. Vor ihm liegen rote Pappkarten mit blauen Plastikpunkten drauf, die angeordnet sind wie die Augen auf einem Würfel. Eine Diagonale mit drei Punkten ist eine Drei. Vier Punkte im Quadrat mit einem Punkt in der Mitte eine Fünf.

Max hat vor den Ferien die erste Klasse hinter sich gebracht. In der Schule sind ihm die Zahlen nicht als Würfelaugen begegnet, sondern meistens als arabische Ziffern. Die hinterließen in seinem Kopf keinen Eindruck, kein Bild, nichts. Wenn er fünf plus drei rechnen sollte, nahm er die Finger und zählte ab. Am Anfang kam er damit gut zurecht. Als die Zahlen größer wurden, reichten die Finger nicht mehr aus. Max bat seine Mutter, ihn vom Mathematikunterricht abzumelden. Er schaltete im Unterricht ab, träumte sich zum Fenster hinaus, zappelte, störte. Max hatte ein Problem. Und das schon in der ersten Klasse.

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„Wir kriegten Panik”, sagt Max’ Mutter an diesem Vormittag Ende August. „Schon in der ersten Klasse kommt der Junge nicht mit. Wo soll das hinführen? Er soll doch mal das Abitur machen.“ Auch sei der Druck unter den Eltern riesig. Schon in der Kita wollten ehrgeizige Mütter, dass die Eltern den Vierjährigen von ihren Berufen erzählen, damit sich die Kleinen früh darauf einstellen.

Max’ Mutter meldete ihren Sohn zu einem einwöchigen Ferienkurs im Nachhilfeinstitut „Lernwerk“ in der Zehlendorfer Nachbarschaft an. Max ist nicht der einzige Erstklässler, der hier ein neues Verhältnis zum Schulstoff finden soll. 118 Erstklässler bekamen 2008 im Lernwerk Hilfe, bis Juni dieses Jahres waren es 151. Immer mehr Berliner Kinder sind schon in den ersten Klassen überfordert, das merken auch andere Nachhilfeinstitute.

Schuld daran sei die frühe Einschulung mit fünfeinhalb Jahren und das jahrgangsübergreifende Lernen, sagt Swantje Goldbach, 43 Jahre alt, ausgebildete Realschullehrerin und die Gründerin des Lernwerks. Auch Max kam mit fünfeinhalb Jahren in die erste Klasse. Er ist ein kleiner, zarter Junge mit strohblonden Haaren. Viele Kinder seien mit fünf noch Kindergartenkinder, sagt Swantje Goldbach. Die dürfe man nicht abstrakt über die Ratio ansprechen. Die würden nur begreifen, wenn sie die Dinge sehen, tasten, riechen. Wenn die Lehrer darauf nicht vorbereitet sind, scheitern die Kleinen. Die Folge: Immer mehr Fünf- und Sechsjährige kommen ins Lernwerk mit der Diagnose Legasthenie, Dyskalkulie oder dem Zappelsyndrom ADS. „Manche haben angeblich schon alle drei Probleme zusammen“, sagt Goldbach und betont das „angeblich”. Denn sie glaubt das nicht. Die meisten seien einfach noch nicht schulreif. „Früher wurden diese Kinder ein Jahr zurückgestellt. Heute werden sie schon in der ersten Klasse pathologisiert“, sagt Goldbach. „So ein Quatsch.“ Dass Kindergartenkinder nicht 45 Minuten still sitzen und abstraktem Frontalunterricht folgen können, sei völlig normal. Viele Eltern kann Goldbach deshalb beruhigen. Und wie froh ist sie, dass sie an diesem Morgen in der Zeitung gelesen hat, dass Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) wieder Rückstellungen erleichtern will.

Dann macht sie die Tür zum Nebenraum auf, wo Max immer noch vor den roten Pappkarten mit den blauen runden Plastikplättchen sitzt. Seine Beine baumeln zehn Zentimeter über dem Boden, obwohl er auf dem Stuhl vorgerutscht ist, um sich besser konzentrieren zu können.

„Zehn minus acht, wie sieht das aus“, fragt die 27-jährige Mathematikstudentin, die ihm gegenübersitzt. „Kannst du acht wegzaubern?“ Max wirft sich ein Lächeln über sein schmales Gesichtchen und nickt: „Na klar.“ Dann dreht er die blauen Plastikpunkte um. Jetzt sieht man ihre rote Unterseite, wodurch sie auf der roten Pappkarte fast verschwinden. Erst lässt er auf diese Weise eine Fünfer-Anordnungen verschwinden, dann eine Dreier-Diagonale. Es bleiben zwei blaue Plastikpunkte liegen.

Leser-Kommentare
  1. für Kinder verloren gegangen oder sind all diese Leute keine Eltern und haben den Umgang mit Kinder nur aus der Theorie gelernt?

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    • Isaidy
    • 01.09.2009 um 11:11 Uhr

    "um Gottes willen". Offensichtlich wird in Deutschland im Schulsystem immer nur eingeführt, aber niemals abgestimmt, geplant oder angepasst. Der Druck wird dann an die Schüler weitergegeben, hier schon an die allerkleinsten. "Mein Sohn soll doch mal Abitur machen und jetzt kommt er schon in der ersten Klasse nicht mit".... Welche Erwartungshaltung steckt in diesen Eltern, die mehr Vertrauen in die Benotungen und Bewertungen des Schulsystems haben als in ihre eigenen Kinder? Nun, sie werden bei dieser Haltung ihr Kind mit großer Wahrscheinlichkeit noch öfter unter immensen Druck setzen, denn die Umschulung mit 10 verläuft ebenfalls nicht vorrangig nach der Leistungsfähigkeit, sondern nach der "sozialen Kompetenz", der Anpassungsfähigkeit. Wenn eine Gesellschaft ihre Kinder nur noch nach deren Systemkompatibilität einstuft, dann wird sie entspechende eingeschüchterte Ja-Sager bzw. "versagende" Querschläger en masse erhalten - je nach Charakter. Offensichtlich kommt in Deutschland kaum jemand auf den Gedanken, die Schule endlich mal den Kindern anzupassen und nicht die Kinder andauernd an das System Schule. G8, jahrgangsübergreifendes Lernen, Einschulung mit fünf, aber aus Mangel an Mitteln bitte ohne zusätzliche Kosten und Aufwand. Ein- und Aussortieren scheint eine Leidenschaft der Deutschen zu sein, auch wenn sie sich eine dabei entstehende immense Verschwendung von Leistungspotential bei immer geringerer Kinderzahl weiß Gott nicht mehr leisten können.

    • Isaidy
    • 01.09.2009 um 11:11 Uhr

    "um Gottes willen". Offensichtlich wird in Deutschland im Schulsystem immer nur eingeführt, aber niemals abgestimmt, geplant oder angepasst. Der Druck wird dann an die Schüler weitergegeben, hier schon an die allerkleinsten. "Mein Sohn soll doch mal Abitur machen und jetzt kommt er schon in der ersten Klasse nicht mit".... Welche Erwartungshaltung steckt in diesen Eltern, die mehr Vertrauen in die Benotungen und Bewertungen des Schulsystems haben als in ihre eigenen Kinder? Nun, sie werden bei dieser Haltung ihr Kind mit großer Wahrscheinlichkeit noch öfter unter immensen Druck setzen, denn die Umschulung mit 10 verläuft ebenfalls nicht vorrangig nach der Leistungsfähigkeit, sondern nach der "sozialen Kompetenz", der Anpassungsfähigkeit. Wenn eine Gesellschaft ihre Kinder nur noch nach deren Systemkompatibilität einstuft, dann wird sie entspechende eingeschüchterte Ja-Sager bzw. "versagende" Querschläger en masse erhalten - je nach Charakter. Offensichtlich kommt in Deutschland kaum jemand auf den Gedanken, die Schule endlich mal den Kindern anzupassen und nicht die Kinder andauernd an das System Schule. G8, jahrgangsübergreifendes Lernen, Einschulung mit fünf, aber aus Mangel an Mitteln bitte ohne zusätzliche Kosten und Aufwand. Ein- und Aussortieren scheint eine Leidenschaft der Deutschen zu sein, auch wenn sie sich eine dabei entstehende immense Verschwendung von Leistungspotential bei immer geringerer Kinderzahl weiß Gott nicht mehr leisten können.

    • Isaidy
    • 01.09.2009 um 11:11 Uhr

    "um Gottes willen". Offensichtlich wird in Deutschland im Schulsystem immer nur eingeführt, aber niemals abgestimmt, geplant oder angepasst. Der Druck wird dann an die Schüler weitergegeben, hier schon an die allerkleinsten. "Mein Sohn soll doch mal Abitur machen und jetzt kommt er schon in der ersten Klasse nicht mit".... Welche Erwartungshaltung steckt in diesen Eltern, die mehr Vertrauen in die Benotungen und Bewertungen des Schulsystems haben als in ihre eigenen Kinder? Nun, sie werden bei dieser Haltung ihr Kind mit großer Wahrscheinlichkeit noch öfter unter immensen Druck setzen, denn die Umschulung mit 10 verläuft ebenfalls nicht vorrangig nach der Leistungsfähigkeit, sondern nach der "sozialen Kompetenz", der Anpassungsfähigkeit. Wenn eine Gesellschaft ihre Kinder nur noch nach deren Systemkompatibilität einstuft, dann wird sie entspechende eingeschüchterte Ja-Sager bzw. "versagende" Querschläger en masse erhalten - je nach Charakter. Offensichtlich kommt in Deutschland kaum jemand auf den Gedanken, die Schule endlich mal den Kindern anzupassen und nicht die Kinder andauernd an das System Schule. G8, jahrgangsübergreifendes Lernen, Einschulung mit fünf, aber aus Mangel an Mitteln bitte ohne zusätzliche Kosten und Aufwand. Ein- und Aussortieren scheint eine Leidenschaft der Deutschen zu sein, auch wenn sie sich eine dabei entstehende immense Verschwendung von Leistungspotential bei immer geringerer Kinderzahl weiß Gott nicht mehr leisten können.

  2. Jahrgangsübergreifendes Lernen ist also doch nicht das Nonplusultra, wie es sich jeder normal denkende Mensch von vornherein vorstellen konnte.
    Dabei ist die Theorie doch so schön, die grossen Kinder helfen freudig den kleinen Kindern beim Rechnen und Lesen lernen, der Lehrer ist nur noch Moderator.
    Das bei solcher Methodik die Kleinsten und Schwächsten vollkommen überfordert sein könnten, kommt keinem "Bildungsexperten" in den Sinn. Hauptsache dem Modetrend, "alle Kinder lernen gemeinsam" wird Genüge getan.

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    Mit jahrgangsübergreifendem Lernen als solchem hat das Thema überhaupt nichts zu tun. Das Problem ist, dass die Didaktik den Gruppen nicht angepasst ist.

    In der Regel (und das bitte hinter die Ohren schreiben) sollen Kinder in altersgemischten Gruppen nicht alle das gleiche zur gleichen Zeit lernen sondern nach individuellem(!) Vermögen und Tempo. Nach der Logik Ihrer Aussage würden altersmäßige Zweitklässler ja ewig das gleiche wie die neu hinzugekommenen Erstklässler lernen. Es könnte keinen Lernfortschritt geben.

    Unlogisch also, oder?

    Bitte vorher informieren, bevor man sich äußert, "jeder normal denkende Mensch" könne sich die Probleme "von vornherein vorstellen". Diese Aussage ist schlicht Unsinn.

    Mit jahrgangsübergreifendem Lernen als solchem hat das Thema überhaupt nichts zu tun. Das Problem ist, dass die Didaktik den Gruppen nicht angepasst ist.

    In der Regel (und das bitte hinter die Ohren schreiben) sollen Kinder in altersgemischten Gruppen nicht alle das gleiche zur gleichen Zeit lernen sondern nach individuellem(!) Vermögen und Tempo. Nach der Logik Ihrer Aussage würden altersmäßige Zweitklässler ja ewig das gleiche wie die neu hinzugekommenen Erstklässler lernen. Es könnte keinen Lernfortschritt geben.

    Unlogisch also, oder?

    Bitte vorher informieren, bevor man sich äußert, "jeder normal denkende Mensch" könne sich die Probleme "von vornherein vorstellen". Diese Aussage ist schlicht Unsinn.

  3. Gegen Dummheit ist offensichtlich kein Kraut gewachsen. Wie kann man so stur so drohdumm sein und nicht erkennen, dass der Mensch nicht Rechnen lernt, wenn man ihm Rechnungen vorsetzt, sondern er lernt das, was die Situation für ihn bedeutet:
    Wenn ihm langweiliog ist, übt er mit Hilfe der Rechnungen Langeweile ein. Wenn er sich für einen Versager hält, übt er mit Hilfe der Rechnungen ein, ein Versager zu werden. Wenn er am liebsten alle in die Luft sprengen würde für das, was er da gerade tun muss, übt er ein, ein potentieller Amokläufer zu werden.
    In der neuen Ich-kann-Schule habe ich die unterschwelligen, unbewussten Suggetsivwirkungen einer Pädagogik aufgezeigt, die nicht weiß, was sie tut, weil sie keine Ahnung davon hat, wie es wirkt. Selbst der Blödeste kann doch langsam nicht mehr übersehen, wie die Probleme immer noch mehr wachsen, wenn wir uns wieder einmal in unseren Bemühungen, die zu lösen, steigern. Es reicht uns noch nicht, dass es inzwischen lebensgefährlich ist, in die Schule zu gehen: wir wollen noch mehr herausfordern. Was wir säen, werden wir ernten müssen.
    Not amused.
    Franz Josef Neffe

  4. auf unsere vielbeschrieene Leistungsgesellschaft. Darauf sind wir doch alle so stolz, oder nicht? Wie heißt es so schön: "Früh kümmt sich, was ein Häkchen werden will". Und um heute noch ein Häkchen zu werden muss man eben nicht nur der Beste sondern auch noch der Schnellste sein! Deshalb ist es unbedingt notwendig Kinder so früh wie irgend möglich in die Schule zu schicken. Die Seele baumeln lassen können sie noch lange genug, wenn sie später einmal Rentner sind. Erstmal kommt der Ernst des Lebens, und dafür müssen die Eltern ihren Kindern zu einer guten Startposition verhelfen: Einschulung ein Jahr eher ist da das mindeste, was sie für ihre Schützlinge tun können.

    Ist doch alles herrlich, oder?

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    • Isaidy
    • 01.09.2009 um 14:33 Uhr

    sie denn je noch eine Rente erhalten werden ;-).

    Wie ich es verstanden habe, haben die Eltern auf den frühen Einschulungstermin doch gar keinen Einfluss mehr. In NRW wird es durch die Verlegung des Stichtages genauso kommen, bald sitzen lauter 5 1/2Jährige in den 1.Klassen.

    Was sollen Eltern also tun wenn sie merken, ihr Kind schafft es nicht? Abwarten ist leicht gesagt, wenn es schon in der 1. Klasse am Rechnen hapert wird sich das voraussichtlich wie ein Rattenschwanz durch die Folgejahre ziehen.

    Mein eigener Sohn wäre in dem jungen Alter nie und nimmer schulreif gewesen und ich bin einfach nur froh, dass alle meine Kinder ihre Schulzeit hinter sich gebracht haben. Was da an unausgegorenen Methoden und Organisation auf die Kinder zurollt wird noch viel Zündstoff bergen.

    • Isaidy
    • 01.09.2009 um 14:33 Uhr

    sie denn je noch eine Rente erhalten werden ;-).

    Wie ich es verstanden habe, haben die Eltern auf den frühen Einschulungstermin doch gar keinen Einfluss mehr. In NRW wird es durch die Verlegung des Stichtages genauso kommen, bald sitzen lauter 5 1/2Jährige in den 1.Klassen.

    Was sollen Eltern also tun wenn sie merken, ihr Kind schafft es nicht? Abwarten ist leicht gesagt, wenn es schon in der 1. Klasse am Rechnen hapert wird sich das voraussichtlich wie ein Rattenschwanz durch die Folgejahre ziehen.

    Mein eigener Sohn wäre in dem jungen Alter nie und nimmer schulreif gewesen und ich bin einfach nur froh, dass alle meine Kinder ihre Schulzeit hinter sich gebracht haben. Was da an unausgegorenen Methoden und Organisation auf die Kinder zurollt wird noch viel Zündstoff bergen.

    • Isaidy
    • 01.09.2009 um 14:33 Uhr

    sie denn je noch eine Rente erhalten werden ;-).

    Antwort auf "Ein Hoch"
  5. Wie ich es verstanden habe, haben die Eltern auf den frühen Einschulungstermin doch gar keinen Einfluss mehr. In NRW wird es durch die Verlegung des Stichtages genauso kommen, bald sitzen lauter 5 1/2Jährige in den 1.Klassen.

    Was sollen Eltern also tun wenn sie merken, ihr Kind schafft es nicht? Abwarten ist leicht gesagt, wenn es schon in der 1. Klasse am Rechnen hapert wird sich das voraussichtlich wie ein Rattenschwanz durch die Folgejahre ziehen.

    Mein eigener Sohn wäre in dem jungen Alter nie und nimmer schulreif gewesen und ich bin einfach nur froh, dass alle meine Kinder ihre Schulzeit hinter sich gebracht haben. Was da an unausgegorenen Methoden und Organisation auf die Kinder zurollt wird noch viel Zündstoff bergen.

    Antwort auf "Ein Hoch"
    • PGMN
    • 01.09.2009 um 15:22 Uhr

    umso mehr kommt es mir vor, dass der Hintergedanke in der Politik weniger der ist, den Kindern zu helfen, als sie aus den Kindertagesstätten herauszubekommen und dadurch mehr Tagesstättenplätze für dasselbe Geld zur Verfügung stellen zu können. Wenn das der Fall sein sollte, dann haben wir es nur wieder einmal mit der "get something for nothing"-Mentalität zu tun, die in der deutschen Politik um sich greift. Kurzum: Es hapert, wie so oft, am System.

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