Gesellschaft "Es gibt keine falschen Antworten, nur ehrliche"

Die Leute stellen keine interessanten Fragen mehr. Davon ist der Autor Mikael Krogerus überzeugt. Sein "Fragebuch" soll Abhilfe schaffen

Die "Fragebuch"-Autoren Mikael Krogerus (li.) und Roman Tschäppeler

Die "Fragebuch"-Autoren Mikael Krogerus (li.) und Roman Tschäppeler

ZEIT ONLINE: Herr Krogerus, Sie haben ein Buch verfasst, in dem mehr als 700 Fragen zu den unterschiedlichsten Themen stehen. In der Anleitung schreiben Sie, dass man bei der Beantwortung dieser Fragen nicht zu lange überlegen sollte. Wie würden Sie folgende Fragen aus Ihrem Buch spontan beantworten: Welche drei Dinge würden Sie retten, wenn Ihr Haus/Ihre Wohnung brennt?

Mikael Krogerus: Ich glaube, ich würde nichts retten. Ich könnte ohne alles leben, was ich momentan besitze.

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ZEIT ONLINE: Hätten Sie sich gerne selbst als Freund?

Krogerus: Ja, aber ich würde mir nicht immer trauen.

ZEIT ONLINE: Warum?

Krogerus: Weil ich Seiten an mir habe, die ich nicht gut finde. Ich habe zum Beispiel Freunde so behandelt, wie ich nicht behandelt werden will. Ich war nicht immer 100-prozentig ehrlich, nicht immer loyal, und ich habe nicht immer unsere Freundschaft über alles gestellt. Das wünsche ich mir nicht von meinen Freunden. Die Frage wäre also: Darf man von anderen etwas erwarten, was man selbst nicht einhalten kann?

ZEIT ONLINE: Ein Film, bei dem Sie richtig Angst hatten?

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