Presseschau "Rums – das hat gesessen!"

"Erfolg für die SPD", "keine Trendwende für die SPD", "desaströses Ergebnis für Althaus" – die Landtagswahlen und die Folgen für die Berliner Politik sind das beherrschende Thema der Kommentatoren

Kein rauschender, aber ein schöner Erfolg – Süddeutsche Zeitung
Wenn man am Verdursten ist, dann ist jeder Tropfen recht – ob er aus Thüringen, dem Saarland oder aus Köln kommt. Die Generalprobe zur Bundestagswahl ist für die SPD kein rauschender, aber doch ein schöner Erfolg geworden, der in erster Linie im Absturz der CDU in Erfurt und Saarbrücken besteht. Trinklieder stimmen die Sozialdemokraten ja heutzutage schon an, wenn sie nur Sprudelwasser serviert bekommen. Aus dem Erfolg wird so ein gefühlter großer Sieg, aus einem beendeten Abwärtstrend eine Trendwende. Man darf das den Sozialdemokraten gönnen. Sie werden zeigen müssen, dass sie die kleine Gunst der Stunde nutzen und in Koalitionsverhandlungen tragen können, dass sie also ihr Glück nicht wieder so entsetzlich verspielen wie in Hessen.

Ungenügend hergerichtetes HausFrankfurter Rundschau
In Sachsen landet die SPD hinter der FDP. Auch in Thüringen liegt sie weit abgeschlagen hinter der Linkspartei. Da taugt ein Moment der Hoffnung auf Rot-Rot-Grün im Saarland nicht zum Beweis, dass die SPD Wahlen gewinnen und die Union schlagen kann. Das Haus der SPD ist für den ungeliebten Mitbewohner ungenügend hergerichtet. In der Sozial-, Wirtschafts- und Steuerpolitik haben die Sozialdemokraten noch nicht definiert, was sie im Verbund mit der Linkspartei für machbar halten und was nicht.

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Der Souverän hat keine Rote-Socken-Kampagne verdient – Die Welt
Es gibt Situationen, in denen der Souverän die eine Partei in die Opposition schicken und die andere an die Regierung bringen will. 1998 war solch ein Moment: Die Deutschen beendeten mit Absicht die Ära Kohl. Die gestrigen Landtagswahlen könnten in zwei der drei Bundesländer, im großen Thüringen und im kleinen Saarland, zu Regierungswechseln führen. Traditionell gesprochen: von schwarz zu rot bis dunkelrot geführten Regierungen. Es sieht nicht so aus, als sei das der ausdrückliche Wille des Souveräns gewesen. In beiden Ländern hat die CDU deutlich verloren – aber von einem Ausgangspunkt aus, der in dieser Höhe keine Normalität ausdrückte. Der Rückgang ist eher ein Pendelschlag, in Thüringen wohl auch deswegen so heftig, weil Ministerpräsident Althaus im Wahlkampf keine gute Figur machte. Den Denkzetteln, die der Wähler der CDU überreicht hat, entspricht kein auch nur annähernd deutlicher Regierungsauftrag, eine von SPD, Linker und gegebenenfalls auch den Grünen zu bilden. Nicht aus eigener Stärke, sondern aufgrund der Schwäche der CDU käme Rot-Rot-Grün zustande. Die Grünen sollten sich gut überlegen, ob sie sich in diese Konstellation einfügen sollten. Sie sind im Kern eine bürgerliche Partei. Und sie nennen sich "Bündnis90/Die Grünen", in Erinnerung daran, dass in sie ein Teil der Bürgerrechtsbewegung der DDR eingeflossen ist. Kann diese Partei es verantworten, mit Honeckers Erben zu koalieren? Zu dem politisch-moralischen Argument kommt das taktische: Insbesondere das Ergebnis der Linkspartei in Thüringen zeigt, dass dieser Partei auch im Osten die Bäume nicht mehr in den Himmel wachsen. Was also spricht dafür, dieser Partei der Vergangenheit neues Regierungsleben einzuhauchen? Sehr viel näher läge es daher, neue Mehrheiten unter Ausschluss der Linken zu suchen – seien es große Koalitionen oder Bündnisse, in denen endlich einmal FDP und Grüne gemeinsam Regierungsverantwortung übernehmen. Dem Publikum bliebe dann, im Blick auf den 27. September, eine andernfalls drohende Rote-Socken-Kampagne erspart. Die hat der Souverän, stilistisch anspruchsvoll geworden, nicht verdient.

Desaströses Wahlergebnis – Frankfurter Allgemeine Zeitung
Es wäre zu kurz gegriffen, führte man das desaströse Wahlergebnis der Thüringer CDU im Wesentlichen auf das gesunkene Ansehen ihres Spitzenkandidaten zurück. Vermessen wäre es auch, eine direkte Linie von dem tragischen Skiunfall des Ministerpräsidenten, bei dem eine Frau zu Tode kam, zu dem neuen Tiefpunkt der CDU zu ziehen. Der Wahrheit näher kommt vielmehr der Befund, dass Althaus, der 2004 nach nur einem Jahr an der Spitze der Landesregierung kaum hinter seinem Vorgänger Vogel zurückstand, schon zur Mitte der Legislaturperiode erheblich an Ausstrahlungskraft eingebüßt hatte. Nicht er alleine, die Thüringer CDU insgesamt erwies sich als auf wichtigen Politikfeldern unentschieden, vor allem aber als nicht mit hinreichend geeigneten Persönlichkeiten versehen, um Programmen ein Gesicht zu geben.

Keinerlei Trendwende für die SPD – Financial Times Deutschland
Das Wahl-Triple verändert die Lage vor der Bundestagswahl auch deshalb nicht, weil die SPD trotz der kräftigen Einbußen der CDU keinerlei Trendwende zu ihren Gunsten beanspruchen kann. In Sachsen hat sie ein ähnlich blamables Ergebnis eingefahren wie 2004. In Thüringen liegt sie so deutlich hinter der Linken, dass es absurd wäre, wenn sie als kleinerer Regierungspartner den Posten des Ministerpräsidenten fordern würde. Und im Saarland kann es zwar zu einer Koalition mit Linken und Grünen unter Führung der SPD kommen. Angesichts der Tatsache, dass die SPD ein solches Bündnis auf Bundesebene ausschließt, kann aber auch das keine Signalwirkung haben. Die einzige Erkenntnis liegt darin, dass es im Bund anstelle von Schwarz-Gelb eine Fortsetzung der Großen Koalition geben kann. Aber das war schon vorher bekannt.

Leser-Kommentare
    • lispm
    • 31.08.2009 um 12:25 Uhr

    Es gibt auf Bundesebene manches, was gegen die FDP spricht. Zwei Punkten fallen mir sofort ein:

    * Guido als Aussenminister? Bitte nicht!

    * Was war eigentlich die Haltung der FDP zu den Fehlentwicklungen in der Wirtschaft in den letzten zwei/drei Jahren: Gier, Dummheit im Bankensektor, virtuelle Finanzprodukte, Börsenwirtschaft, Deregulierung, Privatisierung von öffentlichem Eigentum, Verkauf von öffentlichem Eigentum an windige Investoren, ...??? Wird die FDP die Ursachen bekämpfen oder wird sie genau das verhindern?

    Die CDU kann da wohl nicht richtig ansetzen, da sie sonst ihren Wunschpartner aktiv 'bekämpfen' müsste - aber solche und ähnliche Fragen (wie kann verhindert werden, das eine Krise in einem Wirtschaftssektor sich so bedrohlich auf die Gesamtwirtschaft auswirkt?) dürften potentielle CDU-Wähler schon interessieren.

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    • CM
    • 31.08.2009 um 13:31 Uhr

    Wenn die Linken und die NPD als Denkzettel- und Protestpartei bezeichnet werden, dann hat sich die FDP redlich den Titel der Verlegenheitspartei verdient: man kann mit CDU und SPD nichts anfangen, mit all den anderen noch weniger, also wählt man FDP. Das ist beim Fussball der Stürmer, der nur abstaubt, aber nicht vorbereitet.
    Mancher verkennt, daß die FDP nicht mehr politisch "zwischen rechts und links" steht, denn das tat sie nie, konnte aber aus dieser Position immer gut das Zünglein an der Waage spielen und sich viele Ministerien sichern. Heute gilt das noch viel mehr. Die FDP hat sich aber vor allem von einer Partei, der Bürgerrechte etwas bedeuteten und in der zumindest einer etwas von Außenpolitik verstand, hin zu einem Aussenposten der wirtschaftsliberalen Lobbyisten gewandelt, denen wir die derzeitige globale Krise zu verdanken haben.

    • CM
    • 31.08.2009 um 13:31 Uhr

    Wenn die Linken und die NPD als Denkzettel- und Protestpartei bezeichnet werden, dann hat sich die FDP redlich den Titel der Verlegenheitspartei verdient: man kann mit CDU und SPD nichts anfangen, mit all den anderen noch weniger, also wählt man FDP. Das ist beim Fussball der Stürmer, der nur abstaubt, aber nicht vorbereitet.
    Mancher verkennt, daß die FDP nicht mehr politisch "zwischen rechts und links" steht, denn das tat sie nie, konnte aber aus dieser Position immer gut das Zünglein an der Waage spielen und sich viele Ministerien sichern. Heute gilt das noch viel mehr. Die FDP hat sich aber vor allem von einer Partei, der Bürgerrechte etwas bedeuteten und in der zumindest einer etwas von Außenpolitik verstand, hin zu einem Aussenposten der wirtschaftsliberalen Lobbyisten gewandelt, denen wir die derzeitige globale Krise zu verdanken haben.

  1. 2. die...

    ...linke wird bei der bundestagswahl mehr stimmen bekommen als die spd, wartets ab.

    • CM
    • 31.08.2009 um 13:31 Uhr

    Wenn die Linken und die NPD als Denkzettel- und Protestpartei bezeichnet werden, dann hat sich die FDP redlich den Titel der Verlegenheitspartei verdient: man kann mit CDU und SPD nichts anfangen, mit all den anderen noch weniger, also wählt man FDP. Das ist beim Fussball der Stürmer, der nur abstaubt, aber nicht vorbereitet.
    Mancher verkennt, daß die FDP nicht mehr politisch "zwischen rechts und links" steht, denn das tat sie nie, konnte aber aus dieser Position immer gut das Zünglein an der Waage spielen und sich viele Ministerien sichern. Heute gilt das noch viel mehr. Die FDP hat sich aber vor allem von einer Partei, der Bürgerrechte etwas bedeuteten und in der zumindest einer etwas von Außenpolitik verstand, hin zu einem Aussenposten der wirtschaftsliberalen Lobbyisten gewandelt, denen wir die derzeitige globale Krise zu verdanken haben.

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    • Toreon
    • 31.08.2009 um 17:12 Uhr

    Also es ist doch schlimm, wenn die Linken und die NPD als DIE Protestparteien gelten.

    Beide sollte man nur wählen, wenn man von den Zielen überzeugt ist, dafür sind sie zu extrem.

    Eine reale demokratische Option für Protestwähler stellen seit jüngstem doch eigentlich nur die Piraten dar. Auch oder sogar aufgrund ihres sehr begrenztem Programms.

    • Toreon
    • 31.08.2009 um 17:12 Uhr

    Also es ist doch schlimm, wenn die Linken und die NPD als DIE Protestparteien gelten.

    Beide sollte man nur wählen, wenn man von den Zielen überzeugt ist, dafür sind sie zu extrem.

    Eine reale demokratische Option für Protestwähler stellen seit jüngstem doch eigentlich nur die Piraten dar. Auch oder sogar aufgrund ihres sehr begrenztem Programms.

  2. Westerwelle als Aussenminister, ich weiss nicht, zu sehr belastet ihn das Image als" Spasspolitiker" von Guttenberg ja und gerne, er fuehrt aber das
    Wirtschaftsministerium und es waere schoen wenn es so bliebe, Steinbrueck ist FUER MICH sicher in allen Aemtern gut, aber der Herr College Frank-Walther war ist und bleibt etwas farblos, brauchen wir nicht
    in dieser Krisenzeit ist Frau MERKEL gestern erstmal zu einem Tieftaucherlehrgang abgereist, wird Heute aber doch wohl auftauchenern muessen. Schoen "fuer die Menschen" , dass wieder mal alle Sieger sind, wen wundert es, wenn die Menschen " draussen im Lande" nichts mehr fuer ernst nehmen, SPD feiert sich auch als Sieger, unglaublich wie WIR hier verarscht werden, LAFONTAINE ist Sieger und daran geht kein Weg vorbei, man haette besser damals "Gazprom Gerhard" gehen lassen und OSCAR behalten, ich glaube wir haetten heute bessere Zahlen mit IHM. Gut, die FDP holt auf und hat zum ersten mal die SPD ueberholt, ich fuerchte aber im September ist einer 'ausser Konkurrenz' besser im Rennen, wenn , dann heisst er wohl HORST SCHLAEMMER und die "Volksparteien" sind selbst schuld daran ! Warten wie vergnuegt mal ab !gruesse vom: arno-cote d'azur

  3. viele Wähler haben die 16 Jahre Kohl noch nicht ganz vergessen. Die 7 Jahre Schröder schon garnicht. Die LInken sind ihnen zu suspekt (noch?). Also wählen sie die FDP.

    Nur meint Hr. Westerwelle, alle FDP Wähler würden wegen ihm die FDP wählen.
    Schließlich und endlich kann ihm das aber auch egal sein. Wenn er von unserem Bundespräsidenten auf ein Ministeramt vereidigt wird, kann er 4 Jahre lang so richtige Spaß-Politik machen. Für viele derjenigen die ihn gewählt haben, wird sich dieser Spaß aber sehr in Grenzen halten.

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    • Toreon
    • 31.08.2009 um 17:29 Uhr

    16 Jahre Schwarz/Gelb ist noch im Gedächtnis. Da hat man es sich mit der autokratischen Art mit fast allen verscherzt.

    ...dann kamen 7 Jahre Rot/Grün. die für mehr Stimmen, viel von dem aufgegeben haben, was ihre Wähler eigentlich von ihnen erwartet hätten.

    Worauf wir zu aktuellen großen Koalition kamen, die im Gegensatz zu dem bekannten Verhalten, zwar viel umgesetzt haben, dies aber immer mehr zum Entsetzen der Bevölkerung. Da wünscht man sich sich fast die Lethargie der letzten großen Koalition zurück.

    Also was bleibt. Leider für viele Links und Rechts außen. Aber das war zu erwarten.

    Und was machen all diejenigen, die weder politisch gutgläubig ihren alten Parteien vertrauen, noch weit außen wählen wollen???

    Um hier nur für mich zu sprechen, da bleibt mir nur noch die Piratenpartei.
    Unverbracuth, basisdemokratisch, keine veralteten Links-Rechts Meinungen und einige wesentliche Themen, die bei allen Parteien links liegen gelassen wurden... Bürgerrechte, Freiheit, Datenschutz.

    Im Vergleich zu den Lügengeschichten der Anderen, sind die paar Themen bereits Welten mehr wert.

    but jm2c.

    • Scampi
    • 31.08.2009 um 22:17 Uhr

    "Nur meint Hr. Westerwelle, alle FDP Wähler würden wegen ihm die FDP wählen."

    Erschreckend ist: die Leute, die ich kenne, die der FDP ihre Stimme geben tun es genau deswegen(das macht mir Angst...)

    "Wenn er von unserem Bundespräsidenten auf ein Ministeramt vereidigt wird"

    Ich werde nicht müde zu fragen: hat irgendwer ihn seit seiner Wiederwahl gesehen? Was tut er? Hat er sich einen Bart wachsen lassen und Fähren getauft?
    Wo ist unser Staatsoberhaupt?

    "kann er 4 Jahre lang so richtige Spaß-Politik machen."

    Ich habe gerade die schreckliche Vorstellung, dass er im Aussenministerium eine fliegende Fortsetzung des Guidomobils inszenieren könnte...ich glaube, DAS muss ich sehen;-)
    Davon abgesehen: wenn er Aussenminister wird ist er nicht mehr so oft in Deutschland.
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------
    There always seems to be something great in the personality of a great leader.
    Sadly history has shown that great folly will suffice.

    • Toreon
    • 31.08.2009 um 17:29 Uhr

    16 Jahre Schwarz/Gelb ist noch im Gedächtnis. Da hat man es sich mit der autokratischen Art mit fast allen verscherzt.

    ...dann kamen 7 Jahre Rot/Grün. die für mehr Stimmen, viel von dem aufgegeben haben, was ihre Wähler eigentlich von ihnen erwartet hätten.

    Worauf wir zu aktuellen großen Koalition kamen, die im Gegensatz zu dem bekannten Verhalten, zwar viel umgesetzt haben, dies aber immer mehr zum Entsetzen der Bevölkerung. Da wünscht man sich sich fast die Lethargie der letzten großen Koalition zurück.

    Also was bleibt. Leider für viele Links und Rechts außen. Aber das war zu erwarten.

    Und was machen all diejenigen, die weder politisch gutgläubig ihren alten Parteien vertrauen, noch weit außen wählen wollen???

    Um hier nur für mich zu sprechen, da bleibt mir nur noch die Piratenpartei.
    Unverbracuth, basisdemokratisch, keine veralteten Links-Rechts Meinungen und einige wesentliche Themen, die bei allen Parteien links liegen gelassen wurden... Bürgerrechte, Freiheit, Datenschutz.

    Im Vergleich zu den Lügengeschichten der Anderen, sind die paar Themen bereits Welten mehr wert.

    but jm2c.

    • Scampi
    • 31.08.2009 um 22:17 Uhr

    "Nur meint Hr. Westerwelle, alle FDP Wähler würden wegen ihm die FDP wählen."

    Erschreckend ist: die Leute, die ich kenne, die der FDP ihre Stimme geben tun es genau deswegen(das macht mir Angst...)

    "Wenn er von unserem Bundespräsidenten auf ein Ministeramt vereidigt wird"

    Ich werde nicht müde zu fragen: hat irgendwer ihn seit seiner Wiederwahl gesehen? Was tut er? Hat er sich einen Bart wachsen lassen und Fähren getauft?
    Wo ist unser Staatsoberhaupt?

    "kann er 4 Jahre lang so richtige Spaß-Politik machen."

    Ich habe gerade die schreckliche Vorstellung, dass er im Aussenministerium eine fliegende Fortsetzung des Guidomobils inszenieren könnte...ich glaube, DAS muss ich sehen;-)
    Davon abgesehen: wenn er Aussenminister wird ist er nicht mehr so oft in Deutschland.
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    There always seems to be something great in the personality of a great leader.
    Sadly history has shown that great folly will suffice.

    • Toreon
    • 31.08.2009 um 17:12 Uhr

    Also es ist doch schlimm, wenn die Linken und die NPD als DIE Protestparteien gelten.

    Beide sollte man nur wählen, wenn man von den Zielen überzeugt ist, dafür sind sie zu extrem.

    Eine reale demokratische Option für Protestwähler stellen seit jüngstem doch eigentlich nur die Piraten dar. Auch oder sogar aufgrund ihres sehr begrenztem Programms.

  4. sagte gestern unkittelbar vor der Fernsehübertragung des Statements von Herrn Pofalla in Dresden im Kreise feiernder CDU-Wähler: "Das Landttagswahl-Ergebis in Sachsen liegt 10 % über dem Bundestrend der CDU." (Die Sachsen-CDU erreichte etwas über 40%). Ich denke mal, der Mann kennt sich aus und weiß ganz gut, wovon er spricht.

    __________________________________________
    So let us not talk falsely now, the hour is getting late

    • Toreon
    • 31.08.2009 um 17:29 Uhr

    16 Jahre Schwarz/Gelb ist noch im Gedächtnis. Da hat man es sich mit der autokratischen Art mit fast allen verscherzt.

    ...dann kamen 7 Jahre Rot/Grün. die für mehr Stimmen, viel von dem aufgegeben haben, was ihre Wähler eigentlich von ihnen erwartet hätten.

    Worauf wir zu aktuellen großen Koalition kamen, die im Gegensatz zu dem bekannten Verhalten, zwar viel umgesetzt haben, dies aber immer mehr zum Entsetzen der Bevölkerung. Da wünscht man sich sich fast die Lethargie der letzten großen Koalition zurück.

    Also was bleibt. Leider für viele Links und Rechts außen. Aber das war zu erwarten.

    Und was machen all diejenigen, die weder politisch gutgläubig ihren alten Parteien vertrauen, noch weit außen wählen wollen???

    Um hier nur für mich zu sprechen, da bleibt mir nur noch die Piratenpartei.
    Unverbracuth, basisdemokratisch, keine veralteten Links-Rechts Meinungen und einige wesentliche Themen, die bei allen Parteien links liegen gelassen wurden... Bürgerrechte, Freiheit, Datenschutz.

    Im Vergleich zu den Lügengeschichten der Anderen, sind die paar Themen bereits Welten mehr wert.

    but jm2c.

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    etwas, was auch die Grünen für mich nicht wählbar machen. Die Grünen haben die "wirtschaftspolitische Kompetenz" damals der Schröder-SPD überlassen und dafür den Atomaustieg bekommen. Die Grünen haben kein eignes wirtschaftspolitisches Profil. Und das fehlt auch den Piraten. Wenn die mit einer der großen Parteien koalieren, bekommen sie ihre Internetfreiheit und überlassen den andern alles andere. Und das kann ganz schön unsozial und ungerecht werden.

    etwas, was auch die Grünen für mich nicht wählbar machen. Die Grünen haben die "wirtschaftspolitische Kompetenz" damals der Schröder-SPD überlassen und dafür den Atomaustieg bekommen. Die Grünen haben kein eignes wirtschaftspolitisches Profil. Und das fehlt auch den Piraten. Wenn die mit einer der großen Parteien koalieren, bekommen sie ihre Internetfreiheit und überlassen den andern alles andere. Und das kann ganz schön unsozial und ungerecht werden.

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