Stadion-Ranking "Wollt ihr mich verarschen?"
Die radikal subjektive Rangliste der schönsten Fußballstadien der Welt hat im Netz für Unruhe gesorgt. Die Reaktionen, zusammengefasst in einer Foren-Blog-Kommentar-Schau

Das Stadion des VfL Bochum im Abendlicht. Der zweite Platz in der ZEIT ONLINE-Stadion-Rangliste sorgte in Bochum für Begeisterung
"Wollt ihr mich verarschen?" Erik Hauth alias ring2 kann es nicht fassen. Das Ostseestadion vor dem „Weltkulturerbe“ Millerntor. Hauth fragt sich ernsthaft, wieso er ZEIT ONLINE-Sport auf Twitter weiter folgen soll – "die haben offensichtlich keine Ahnung von Fußball."
Eine radikal subjektive Rangliste der schönsten Fußballstadien der Welt hatte die ZEIT ONLINE-Redaktion aufgestellt, inspiriert von einer Rangliste der Times "The top ten football stadiums", die den Signal Iduna Park in Dortmund zum schönsten Fußballstadion der Welt gekürt hatte.
Obwohl, wie Kommentator Lesegast vermutet, "die Zeit-Online-Redaktion ein Vielfaches an Arbeitszeit in ihr Ranking gesteckt hat, als es bei der Times der Fall war", ist die Entrüstung im Netz groß. Die Rangliste, angeführt vom Giants Stadium in New Jersey und dem Ruhrstadion in Bochum, stößt in Fußballdeutschland auf Unverständnis.
Doch wer wird denn gleich einen Stadionstreit anzetteln wollen? Erik Hauth vermisst den Celtic Park in Glasgow, das Santiago-Bernabéu-Stadion in Madrid, das Stadion An der Alten Försterei in Berlin-Köpenick und die Adolf-Jäger-Kampfbahn in Hamburg-Altona. Saumselig twittert: "Ostseestadion? Noch einmal: Ostseestadion!? Das finden selbst Rostocker äh - naja. immerhin ein Stadion". Auch Kiwein stimmt nicht überein mit der Bewertung: "Das Bruchwegstadion ist eines der schlimmsten Stadien Deutschlands. Direkt hinter Kaiserslautern." Und bengel2 schreibt: "Das Parkstadion? Da dürften Sie selbst unter den treuesten Schalke-Fans Probleme haben, Leute zu finden, die dieser zugigen und ungastlichen Stätte auch nur eine Träne nachweinen."
Unverständnis von der Ostsee bis zur Isar? Mitnichten. "Silber für Bochum!" vermeldet die Pressestelle des VfL Bochum den Erfolg des Ruhrstadions stolz auf ihrer Website: "Nachdem die Times eine streitbare Rangliste mit den angeblich schönsten Stadien der Welt veröffentlichte, zog die Online- Ausgabe der ZEIT nun mit dem richtigen Ranking nach. Für ZEIT-Redakteur Matthias Bossaller ist unser Stadion seit den achtziger Jahren die unangefochtene Nummer eins in Europa."
Was würde dazu wohl ZEIT ONLINE-Community-Mitglied fubafan sagen? Der hatte bereits die Pressestelle von Borussia Dortmund kritisiert, die die "vermeintliche Rangliste der Times so sehr verbreitet hatte." Schließlich habe der Times-Journalist Tony Evans, ein Liverpool-Fan, zugegeben, dass er die Atmosphäre im Signal-Iduna-Park nur vom Uefa-Cup-Finale 2001 kenne – die in den anderen deutschen Stadien, München ausgenommen, gar nicht.
Mehr Objektivität als Evans Rangliste verspricht die Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS). In Kooperation mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) vergibt sie alle zwei Jahre den einzigen internationalen Architekturpreis für Sportstätten.
- Datum 02.09.2009 - 16:31 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Fast so schlimm wie fanatische Religionsgemeinschaften.
(Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf unnötige Polemik und herabwürdigende Pauschalisierungen. Die Redaktion/jk)
Und alle immer noch besser als selbst-gerechte, sich selbst auf ein Podest stellende Pseudo-Intellektuelle wie Sie.
PS: Das Beste und schönste Stadion ist das Grünwalder. So marode es auch sein mag.
Jaaaaaaa, nach dem Motto Brot und Spiele?!
Ich denke, das man diese Sportart sowohl stark aus der emotionalen Sichtweise betrachten kann (Personifiziert in Klinsmann und Klopp), als auch auf intellektueller Basis (Rangnick, Löw) seinen Gefallen findet.
Wenn man das Kurzpassspiel eines FC Barcelona oder Liverpool FC betrachtet, kommt man genauso ins Schwärmen wie beim Kampfes-/Siegeswillen eines Jermaine Jones.
Aber wenn man sich halt nicht dafür interessiert und man keinen Einblick in die Sportart hat, sollte man nicht deren Fans dafür kritisieren.
Es gibt schon einen Grund, warum Fußball genauso viele Anhänger hat, die man schlichtweg als Hooligans bezeichnen kann, wie es auch Sportwissenschaftler gibt, die sich auf naturwissenschaftlich-mathematischer Grundlage mit dem Sport beschäftigen.
Es gibt viele Sichtweisen auf diesen Sport, lassen Sie sich nicht in die Irre führen von den Medien, die gerne auf "Soccer-Hooligans" einschlagen und den allgemeinen Fußball-Fan verunglimpfen und pauschalisieren - das scheint nämlich eine bessere Auflage zu versprechen.
Sie könnten ja mal in Zukunft als Lektüre das Buch "Fever Pitch" von Nick Hornby in Angriff nehmen, um mehr über diese Sportart und v.a. deren Fans zu erfahren und danach nochmals urteilen.
Zum Artikel: Es ist und bleibt für mich persönlich unerklärbar, dass Anfield nicht berücksichtigt wurde. Falls der Autor der Liste diesen Kommentar lesen sollte, würde ich gern mal eine Begründung bekommen. Nicht, weil ich darüber verärgert wäre - ich nehme gerne andere Meinungen an und lasse mich umstimmen. Ich kann es mir aber nur schwer vorstellen, weil ich persönlich dieses Stadion, den Verein und deren Fans außergewöhnlich finde.
Und alle immer noch besser als selbst-gerechte, sich selbst auf ein Podest stellende Pseudo-Intellektuelle wie Sie.
PS: Das Beste und schönste Stadion ist das Grünwalder. So marode es auch sein mag.
Jaaaaaaa, nach dem Motto Brot und Spiele?!
Ich denke, das man diese Sportart sowohl stark aus der emotionalen Sichtweise betrachten kann (Personifiziert in Klinsmann und Klopp), als auch auf intellektueller Basis (Rangnick, Löw) seinen Gefallen findet.
Wenn man das Kurzpassspiel eines FC Barcelona oder Liverpool FC betrachtet, kommt man genauso ins Schwärmen wie beim Kampfes-/Siegeswillen eines Jermaine Jones.
Aber wenn man sich halt nicht dafür interessiert und man keinen Einblick in die Sportart hat, sollte man nicht deren Fans dafür kritisieren.
Es gibt schon einen Grund, warum Fußball genauso viele Anhänger hat, die man schlichtweg als Hooligans bezeichnen kann, wie es auch Sportwissenschaftler gibt, die sich auf naturwissenschaftlich-mathematischer Grundlage mit dem Sport beschäftigen.
Es gibt viele Sichtweisen auf diesen Sport, lassen Sie sich nicht in die Irre führen von den Medien, die gerne auf "Soccer-Hooligans" einschlagen und den allgemeinen Fußball-Fan verunglimpfen und pauschalisieren - das scheint nämlich eine bessere Auflage zu versprechen.
Sie könnten ja mal in Zukunft als Lektüre das Buch "Fever Pitch" von Nick Hornby in Angriff nehmen, um mehr über diese Sportart und v.a. deren Fans zu erfahren und danach nochmals urteilen.
Zum Artikel: Es ist und bleibt für mich persönlich unerklärbar, dass Anfield nicht berücksichtigt wurde. Falls der Autor der Liste diesen Kommentar lesen sollte, würde ich gern mal eine Begründung bekommen. Nicht, weil ich darüber verärgert wäre - ich nehme gerne andere Meinungen an und lasse mich umstimmen. Ich kann es mir aber nur schwer vorstellen, weil ich persönlich dieses Stadion, den Verein und deren Fans außergewöhnlich finde.
Und alle immer noch besser als selbst-gerechte, sich selbst auf ein Podest stellende Pseudo-Intellektuelle wie Sie.
PS: Das Beste und schönste Stadion ist das Grünwalder. So marode es auch sein mag.
Jaaaaaaa, nach dem Motto Brot und Spiele?!
Ich denke, das man diese Sportart sowohl stark aus der emotionalen Sichtweise betrachten kann (Personifiziert in Klinsmann und Klopp), als auch auf intellektueller Basis (Rangnick, Löw) seinen Gefallen findet.
Wenn man das Kurzpassspiel eines FC Barcelona oder Liverpool FC betrachtet, kommt man genauso ins Schwärmen wie beim Kampfes-/Siegeswillen eines Jermaine Jones.
Aber wenn man sich halt nicht dafür interessiert und man keinen Einblick in die Sportart hat, sollte man nicht deren Fans dafür kritisieren.
Es gibt schon einen Grund, warum Fußball genauso viele Anhänger hat, die man schlichtweg als Hooligans bezeichnen kann, wie es auch Sportwissenschaftler gibt, die sich auf naturwissenschaftlich-mathematischer Grundlage mit dem Sport beschäftigen.
Es gibt viele Sichtweisen auf diesen Sport, lassen Sie sich nicht in die Irre führen von den Medien, die gerne auf "Soccer-Hooligans" einschlagen und den allgemeinen Fußball-Fan verunglimpfen und pauschalisieren - das scheint nämlich eine bessere Auflage zu versprechen.
Sie könnten ja mal in Zukunft als Lektüre das Buch "Fever Pitch" von Nick Hornby in Angriff nehmen, um mehr über diese Sportart und v.a. deren Fans zu erfahren und danach nochmals urteilen.
Zum Artikel: Es ist und bleibt für mich persönlich unerklärbar, dass Anfield nicht berücksichtigt wurde. Falls der Autor der Liste diesen Kommentar lesen sollte, würde ich gern mal eine Begründung bekommen. Nicht, weil ich darüber verärgert wäre - ich nehme gerne andere Meinungen an und lasse mich umstimmen. Ich kann es mir aber nur schwer vorstellen, weil ich persönlich dieses Stadion, den Verein und deren Fans außergewöhnlich finde.
und zwar den hier
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Lassen wir Taten folgen:
Werden Sie Mitglied, wählen Sie die Piratenpartei.
Für Freiheit und Demokratie.
Denn etwas besseres als den Tod finden wir überall.
Ich wusste es ja schon lange.
Das Westfalenstadion(Signal Iduna Park), der Spielort meines Heimatvereins hat einfach die beste Atmosphäre.
Nun hat es eine englische Zeitschrift öffentlich gemacht.
Aber anstatt, dass sich die Deutschen darüber freuen, dass eine ENGLISCHE Tageszeitung einen DEUTSCHEN Fußballtempel in höchsten Tönen lobt, schmeissen einige einem anderem Verein zugehörige Fans mit verbalen Plastikbechern.
"Das kann doch nicht sein! Unser Stadion ist das schönste!?", "Nein unser Stadion ist das schönste, schliesslich hat da xy in der 98 Minute ein Fallrückziehertor gegen Buxtehude gemacht."
Das alles resultiert aus nichts anderem als Neid.
Wir haben in Dortmund ein wunderbares Stadion, mit großartiger Atmosphäre. Jeder Schiedsrichter berichtet davon, welch eine erfurchtseinflössende Kulisse sich vor ihm aufbaut. Und nicht zuletzt die schiere Atmosphäre hat schon den einen oder anderen Spieler ueberzeugt, sein Kreuz unter einem Vetrag mit dem BVB Symbol zu machen.
Vielleicht ist es nicht das schönste. Vielleicht nicht das lauteste. Aber mit Sicherheit eines der besten Stadien der Welt mit regelmässig 75.000-80.000 Besuchern!
Also sollte man sich einfach mit diesem !unterhaltendem Stadionranking! ohne seriöse und penible Statistiken abfinden und sich darüber freuen, dass die Engländer anerkennen, dass das Herz des Fußballs auch in Deutschland am lautesten schlägt.
Ich bin zwar erst ein Vierteljahrhundert alt. Aber seitdem ich laufen konnte, habe ich mit meinem Vater diese Spielstätte besucht. Und sie hatte schon immer etwas mystisches für mich. Der Umbau um die Jahrtausendwende hat dem Stadion nichts von seinem Glanz genommen.
Ich bin Fan des BVB, Sohn eines BVB-Fans. Mein Vater hat dieses Stadion seit 1974 besucht. Ich bin ein Fan. Und meine Söhne werden mit ihren Söhnen die Spiele des BVB ansehen, wenn ich tot bin. Und es wird für mich das schönste Stadion der Welt sein.
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