Tod des US-Senators Obamas Erfolg ist das Erbe Kennedys

Ein Amerika für alle: 1962 schaffte "Ted" Kennedy die rassistischen Einwanderungsgesetze ab und bewies schon damals sein Talent zum Kompromiss – und seine Weitsicht

Er war nie Präsident und hat Amerika doch weit mehr verändert als viele Präsidenten. Vielleicht sogar mehr als seine beiden ermordeten Brüder John und Robert, in deren Schatten er lange stand. Seine größte Leistung: dieses bunte, muntere, vielfältige Amerika von heute, diese multikulturelle Gesellschaft, die am 4. November 2008 zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Schwarzen zum Präsidenten wählte, ist sein Verdienst.

Kaum Senator, trugen ihm seine älteren Kollegen 1962 auf, für ein neues Einwanderungsgesetz zu streiten. Kennedy widmete sich dieser Aufgabe mit Leidenschaft, denn das alte Quotensystem empfand er als "kaum hinnehmbar". Das neue Gesetz von 1965, das drei Jahre später in Kraft trat, änderte Amerika radikal.

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Es machte Schluss mit der Bevorzugung weißer, europäischer Immigranten, mit der Begünstigung von Nordeuropäern gegenüber Mitteleuropäern und von Mitteleuropäern gegenüber Südeuropäern.

In der Debatte beruhigte Kennedy damals, die neuen Regeln würden nicht viel verändern. "Anders als manche behaupten", donnerte er im Senat, "werden die Vorschriften Amerika nicht mit Immigranten aus einem bestimmten Land oder einer Region überschwemmen. Die ethnische Zusammensetzung unseres Landes wird nicht umgestoßen."

Mit überwältigender Mehrheit stimmte der Kongress schließlich für das Gesetz, das so deutlich Kennedys Handschrift trug. 326 Abgeordnete des Repräsentantenhauses votierten mit Ja, nur 69 mit Nein, 76 Senatoren waren dafür, nur 18 dagegen. Mit Neid blickt man heute auf solch eindeutige Mehrheiten für einschneidende Reformen.

Doch Kennedys Prophezeiung damals war falsch, wahrscheinlich wusste er es. Denn Amerika wandelte sich gewaltig. Das Ende des Quotensystems öffnete das Tor weit für Einwanderer aus Asien und Afrika – vor allem aber aus Lateinamerika. Waren 1960 noch rund fünf Prozent aller Amerikaner einst im Ausland und überwiegend in Europa geboren, waren es 2000, 32 Jahre nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes, bereits rund 11 Prozent. Doch nur noch jeder Sechste kam aus Europa, jeder Vierte bereits aus Asien und jeder Zweite aus Mittel- und Südamerika.

Leser-Kommentare
  1. Als ich irgendwo die Überschrift las "Bruder John F. Kennedys gestorben" war alles klar. Der arme Mann hat das Pech, dass sein seit fast 50 Jahren toter Bruder berühmter ist als er, obwohl JFK wenig geleistet hat, um seinen Ruhm und seine Beliebtheit zu begründen. Wer war dieser JFK aus einem Bündel leerer Versprechen. der unscheinbare Johnson hat mehr für die Schwarzen und den amerikanischen Wohlfahrtsstaat getan als irgendein Kennedy. Über Edward man in zwei Monaten weniger reden als über Robert, der ebenfalls erschossen wurde. Kuriosum der Geschichte, dass sich für dessen Ermordung und deren Hintergründe kein Schwein interessiert.

  2. Also ich weiss ja nicht wie man etwas von einem praesidenten halten kann der wie Obama den unter Busch in kraft gesetzten Patriat Act nicht zuruecknehmen will..der mehr Truppen nach Afghanistan schickt...der weiterhin Uranmunition einsetzten laesst was fuer eine Verseuchung der Natur in Afghanistan und Irak sorgt sowie fuer die Geburt von missgebildeten Kindern verantwortlich ist. Auch wird der Protest gegen Obama nicht nur von rechtskonservativen Kreisen oder gar Nazis getragen...er kommt aus allen Bevoelkerungsschichten der USA...auch von vielen Afroamerikanern denen klar ist das auch Obama nur eine Marionette ist....

    Wer das Buch von Michel Chossudovsky kennt "global Brutal" sollte wissen das dieser ganz sicher nicht zu den Neokonservativen Kreisen gehoert:

    und sollte sich mal jenen Artikel von ihm durchlesen...

    globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=12793

    und diesen einer anderen Journalistin

    Monsanto's Man in the Obama Administration
    The Return of Michael Taylor

    by Isabella Kenfield

    globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=14826

    (Zeitleser wissen sicher was Monsanto fuer ein Konzern ist)

    Es ist schade das die Zeit auch auf diesen unreflektierten und gefaehrlich falschen Obamajubelzug aufspringt und sich von dem laecherlichen Floskelwahlkampf "We are Change", "Yes we can " hat beeindrucken lassen.

    Auch der Film "The Obama Deception" bringt einiges an Aufklaerung.

    video.google.com/videoplay?docid=-677452080360739397

    Interessant die Trainingsvideos von Kindern fuer Obamas Wahlkampf. Erschreckende Methoden. Erinnern an duestere Teile der dt. Geschichte

    Die Quellen dieser Doku kann ja jeder selbst nachpruefen...

    http://www.videogold.de/d...

    Weiterhin empfehle ich ein Interview mit dem ehemaligen Tagesschau Sonderkorrespondenen "Christoph Hörstel, der für verschiedene deutsche Medien und Behörden seit Anfang der 80er Jahre und bis in die Gegenwart hinein immer wieder Afghanistan und Pakistan bereist hat. Seine journalistische Tätigkeit führte ihn auch in den Irak, Iran, Jordanien und Syrien. Aufgrund dieser Auslandserfahrungen war er ab 1985 beim ARD-Fernsehen als Sonderkorrespondent, später auch als Nachrichtenmoderator mit 2.500 live-Sendungen sowie als leitender Redakteur tätig. Bis heute zeichnet ihn aus, dass er sich für niemanden einspannen läßt, er berichtet und schreibt, was er wirklich erfahren hat. So blieb es nicht aus, dass er wegen andauernder Fehlberichterstattung die ARD verlies und in die Industrie wechselte, wo er jedoch die Korruption nicht lange aushielt. Er war als Coach für ausgewählte Führungskräfte der Bundeswehr und Gastdozent am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) in Hamburg tätig.

    Im Interview für NuoViso berichtet er über die gegenwärtige Situation in Afghanistan und Pakistan. Seine wohlbedachten Worten sind dennoch deutlich und unmissverständlich: Den USA geht es weder um die Bekämpfung des internationalen Terrorismus, noch um einen Wiederaufbau Afghanistans, sondern vielmehr um den strategischen Ausbau ihrer Vormachtstellung in dieser Region. Inszenierte Terroranschläge, wie der am 11. September 2001, gehören dabei ebenso zu den völkerrechtswidrigen Methoden wie der Einsatz von Uran-Waffen, die ganze Landstriche entvölkern können."
    Quelle: nuoviso.tv

    Mit freundlichen gruessen und auf eine zukuenftige bessere und mutigere Berichterstattung hoffend...die auch mal das Thema 9/11 aufgreift...Warum war z.B. im Freitag nicht zu lesen das an der Universitaet Kopenhagen herausgefunden wurde...das Sprengstoff der auschliesslich fuer Gebaeudeabrisse im Worldtraedecenterstaub gefunden wurde...

    siehe link zur Uni Kopenhagen:

    www.bentham-open.org/page...

    und Interview mit dem daenischen Wissenschaftler:

    alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/04/interview-mit-prof-dr-niels-harrit.html

    world911truth.org/tag/niels-harrit/

    aus dem daenischen Fernsehen:

    alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/04/d.html

    Keine neue Untersuchung zum 9/11 von Obama !!! WARUM !!!

    Legitimierung der Todesstrafe Lissabonner Vertrag:

    eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2007:303:0017:0035:DE:PDF

    auch die neue rheinische Zeitung berichtet Intressantes ... was alles so unter Obama passiert...?

    www.nrhz.de/flyer/beitrag...

    auch interessant

    info.kopp-verlag.de/news/obamas-wissenschaftsberater-holdren-befuerwortet-zwangssterilisation.html

    Experte (ehemal. ARD Topjournalist) : Obama plant Bürgerkrieg für Afghanistan, Polizeistaat in den USA als "Lösung" auf selbst geschaffene Probleme

    infokrieg.tv/2009_08_24_hoerstel_afghanistan.html

    infokrieg.tv/obama_internetsicherheit_2009_06_01.html

    Im uebrigen werte Zeit...ich hoffe das Euch ufgrund der propagandistischen Fehlberichterstattung demnaechst anfangen euch die LEser wegzulaufen...ich bin schon seit 2 jahren kein Kaeufer eures blattes mehr und werde diverse Freunde auch noch davon ueberzeugen Euch den Reucken zuzukehren bis Ihr anfangt mal wichtige Themen aufzugreifen und vor allem serioese investigative Berichterstattung abzuliefern... er eine oder andere Journalist der bei euch zensiert oder wird tut mir sehr leid...

    [Anmerkung: Bitte formulieren Sie trotz allem Ihre Kritik sachlich und verzichten Sie Ihrerseits auf verschwörungstheoretische Inhalte und persönliche Angriffe. Die Redaktion/ mwe]

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