Afghanistan Jungs KommunikationsdesasterSeite 3/3
In Deutschland streiten sich momentan Experten, Bundeswehrvertreter und Journalisten vor allem darum, ob Zivilisten bei der Bombardierung starben und wenn, wie viele. Diese Debatte nutzt jedoch keinem, denn in Afghanistan zweifelt niemand daran, dass Unschuldige ums Leben kamen. Verwandte von Opfern geben Interviews, Präsident Hamid Karsai verurteilt den Anschlag und ausländische Reporter berichten über zivile Opfer.
Spätestens nach diesen Zeugenaussagen kann die Bundeswehr ihre Angabe, dass kein Zivilist zu Schaden kam, nicht mehr aufrecht erhalten. Am Montag wird das Verteidigungsministerium einräumen müssen, dass der Einsatz doch kein voller Erfolg gewesen ist. Zu harsch fällt selbst die Kritik bei den Verbündeten aus. Wenn der Verteidigungsminister dann weiterhin von einem erfolgreichen Einsatz spricht, wäre das ein Skandal. Ein schwerer Imageschaden für die Bundeswehr und die deutsche Außenpolitik lässt sich nur noch mit Offenheit abwehren.
Selbst in der EU gerät Deutschland mittlerweile unter Druck. Frankreichs Außenminister Kouchner kritisierte am Samstag den Luftangriff auf die Afghanen. "Wir müssen mit ihnen zusammenarbeiten, statt sie zu bombardieren", sagte er am Samstag beim EU-Außenministertreffen in Stockholm. "Es war ein großer Fehler." Auch andere EU-Außenminister sprachen von einer Katastrophe und einer Tragödie. Ein Bundeswehrsprecher teilte am Sonnabend hingegen auf Anfrage von ZEIT ONLINE mit, es gebe keinen neuen Stand. Die Bundeswehr bleibe bei ihrer Bewertung des Einsatzes.
- Datum 07.09.2009 - 11:44 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Es klingt zwar zynisch aber jeder weis ein bischen Schwanger gibt es nicht. Entweder ist die Bundeswehr in einem lebensgefährlichen Einsat
(entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Die Redaktion/jk) Was bracuht man hier die Luftwaffe? Wenn man rechtzeitig seine Kräfte hier in die Kampfhandlungen eingebunden hätt
Laut \"Zeit\"-Artikel (gestern) waren die Tanker (von den Taliban geraubt) in einem Fluss festgefahre
es gäbe einen Krieg ohne zivile Opfer. Den gibt es nicht (man nenne mir wenigstens einen aus der Geschichte). \n\nDeshalb ist es bei einem Kriegseinsatz unbedingt notwendi
Es erinnert mich an Berichte aus einem anderen Deutschlan
die Taliban jetzt auch schon hier bei allen Kommentaren den letzten Buchstaben geklaut? Oder ist das 'n Fehler meines Browsers?
Das Problem ist ja wohl ehe
Wenn sich die Bewohner Afghanistans ein Tankfahrzeug aneignen wollen ist das Ihr gutes Recht, immerhin hat die USA/NATO ihnen den Zapfhahn abgedreht.
Aber diese Vorgehensweise kennen wir, von der CIA organisiert, von der NATO ausgeführt. Die Tragödie der Zivilen Opfer durfte bis neulich die USA mit Drohnenangriffen übernehmen. Bei dieser Tragödie und hohen Opferzahl des NATO Luftangriffs ist es für mich unbegreiflich wie Politiker und Militärs davon sprechen dürfen, nur bedingt Kolateralschäden verursacht zu haben, geschweige den soeine Aktion gutzuheißen. Im Umkehrschluss kann das nicht stimmen, denn nach Schätzungen der Opposition v. Pakistan kommen bei Drohnenangriffen auf 14 Tote Taliban, 700 tote Zivilisten.
Die Vasallen der US Regierung werden bei der Bundestagswahl ihr blaues Wunder erleben.
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