Leserdebatte Welche Ergebnisse fordern Sie vom Klimagipfel?

Die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen soll im Dezember Maßnahmen gegen den Klimawandel beschließen. Wie müssen diese aussehen?

Smog über der philippinischen Hauptstadt Manila

Smog über der philippinischen Hauptstadt Manila

Die Weltgemeinschaft soll auf dem Treffen in der dänischen Hauptstadt ein Nachfolgeprotokoll für das Kyoto-Protokoll beschließen. Die Vorverhandlungen verliefen allerdings zäh, auch wenn sich die EU, China und die USA zum Klimaschutz bekannt haben.

Nachhaltigkeit
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Das ist auch dringend nötig, denn die Prognosen zum Anstieg des Meeresspiegels sind alarmierend. Experten warnen bereits davor, dass die Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad kaum zu schaffen ist, sollte die Menschheit nicht entscheidende Umstellungen in Lebensgewohnheiten, Produktionsmethoden und Energiepolitik in die Wege leiten.

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Was muss im Dezember entschieden werden? Welche konkreten Maßnahmen sollten Ihrer Meinung nach beschlossen werden und wie schnell muss die Umsetzung erfolgen?

Schreiben Sie Ihre Forderungen an die Teilnehmer des UN-Klimagipfels auf und diskutieren Sie mit!

 
Leser-Kommentare
  1. Was geht da ab? Wir hinterlassen unseren Kindern Atommüll von dem wir noch keine Ahnung haben wie sie sich vor der Schädlichkeit schützen können.Wir betreiben trotz Kenntnis der Schädlichkeit auf Luft und Klima Kohlekraftwerke. Wir fischen in blanker Gier die Meere leer. Wir hinterlassen ihnen Milliardenschulden.- Geht´s noch? Wie können Parteien überhaupt noch zur Wahl stehen, die diesen Egotripp noch fortsetzen wollen. Wenn unsere Kinder angesichts dieser Aussichten aggressiv reagieren ist das nicht krank, sondern wir sind es mit unserer Ignoranz und Rücksichtslosigkeit. Warum haben früher die Bauern Bäume gepflanzt die sie selbst nicht geerntet haben. Wo entwickeln wir uns hin?

    • iDog
    • 07.09.2009 um 20:14 Uhr

    klimagipfel abschaffen !
    klarstellen, dass computersimmulationen kaffesatzleserei ist.
    katastrophenangstmache einstellen und daruf basierte geschaefte absagen !
    auf wissenschaftlicher basis oeffentliche debatten fuehren!
    die grossindustrie als verschmutzer nummer eins erkennen und analysieren!
    die agrarwirtschaft kritisch ueberdenken!
    alle produkte vom markt nehmen, die die umwelt belasten!
    die vergiftungszustaende von wasser (ozeane), luft und boeden transparent darstellen und die verursachung klarstellen.
    umweltschutz vor profitinteressen stellen!
    produzentendummheit der konsumentendummheit ueberordnen und logisch ins verursacherprinzip einbinden!
    die kontrolle des umweltschutzes den organisationen ueberantworten , die eine echte kompetenz vorzuweisen haben! (oh ja, diese kompetenz gibt es - aber sie ist bedroht)

  2. 1. Verträge mit den ärmsten Ländern der Erde abschließen:
    Pachtverträge für menschenleere Wüstengebiete gegen anständige jährliche Pachtzahlungen.
    2. Solarthermie in diesen Wüstengebieten grosstechnisch machen
    3. Mit Hilfe von Soda CO2 aus der Luft filtern
    4. Strom aus der Solarthermie vor Ort in Wasserstoff umsetzen
    5. Das CO2 mit dem Wasserstoff zu Methanol umsetzen.
    6. Das Methanol in Tankern nach Europa schaffen.
    7. Hier zum Autofahren, Stromherstellung, Heizung benutzen. Es verbrennt wieder zu Wasser und CO2.
    8. Der Kreislauf ist geschlossen. Null CO2 Emmision in 30 Jahren und zwar für die Gesamtenergie und nicht nur für Strom
    9. Endlich auch wirtschaftlich gute Aussichten für Länder wie Mauretanien, Mali, Tschad, Namibia,...
    10. Insgesamt eine Win,win, Win Situation für Klima, Industrienationen und Entwicklungsländer
    Warum fangen wir nicht endlich an ???

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Die Technik ist fertig und einsatzbereit.
    Wir hätten keine Veränderung in der Lebensqualität.
    Die Einkommen von Scheich & Co. bleiben gesichert also bleiben Sie brav.
    Leiderleider
    denken die Herrschenden in Quartalszahlen
    und die Regierenden nur an die nächste Wahl.

    Die Technik ist fertig und einsatzbereit.
    Wir hätten keine Veränderung in der Lebensqualität.
    Die Einkommen von Scheich & Co. bleiben gesichert also bleiben Sie brav.
    Leiderleider
    denken die Herrschenden in Quartalszahlen
    und die Regierenden nur an die nächste Wahl.

    • wahain
    • 12.09.2009 um 12:25 Uhr

    Meine Forderung an die Teilnehmer des UN-Klimagipfels heißt: Den CO2-Ausstoß pro Kopf in den Industrieländern auf 5 Tonnen pro Jahr begrenzen. Das entspricht etwa einer Halbierung für Deutschland und Österreich. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 4 Tonnen. In China sind es 2 Tonnen. Experten fordern einen Durchschnitt von 3 Tonnen weltweit.

    Um das zu erreichen muss es für jede Person in den Industrieländern ein CO2-Konto von 5 Tonnen geben, das nicht überschritten werden darf. Überschreitungen sollen mit Strafzahlungen belegt werden. Keine Zertifikate! Kein "Ankauf" von "Verschmutzungsrechten"! Das Verhindern von CO2, verhindert auch andere Emissionen und umweltschädliche Abgase. Aufklärung hat in den vergangenen Jahrzehnten nichts gebracht. Der Einzelne verschiebt das Problem auf andere. Es geht nur mit Strafzahlungen und im Extremfall mit dem Abschalten der Energielieferung. Das gilt auch für die Industrie und die Unternehmen.

    Und es muss eine weltweite Bevölkerungskontrolle geben. Die Weltbevölkerung sollte von derzeit etwa 6,78 Mia. auf etwa 3 Mia. zurückgehen.

    Die Menschheit befindet sich nahe am Abgrund. Wir zerstören unseren Lebensraum und damit uns selbst. Wir haben nur noch wenige Jahrzehnte um eine menschliche Tragödie globalen Ausmaßes zu verhindern. Wir müssen rasch und konsequent handeln.

    Meine Internetseiten dazu:
    http://web.utanet.at/maha...
    http://web.utanet.at/maha...

    • Crest
    • 14.09.2009 um 11:48 Uhr

    Was der Klimagipfel für Ziele haben sollte?

    Die Identifikation der besonderen Gewinner und Verlierer eines möglichen Klimawandels und ein darauf aufbauender Ausgleich. (Persönlich wundere ich mich über das Verhalten Chinas, denn die werden zu den Verlierern gehören. Dass sie es drauf ankommen lassen, muss am gewaltigen sozialen Druck liegen, der den Machthabern kurzfristig sehr viel mehr Sorgen bereitet.) Russland wird vermutlich zu den Gewinnern gehören, da Taiga und Tundra neue Perspektiven bieten könnten.

    Also Verzicht auf ein striktes CO-2 Management? Man muss es mit dem CO-2 Ausstoß nicht übertreiben, aber die derzeitige Fokussierung auf eine CO-2 Reduktion hat es abscheulich Totalitäres.

    Ein Kommentator fragt: "Wo entwicklen wir uns hin?". Antwort: Auf den Sprung in den Weltraum. Und wenn ich dieses Bild einmal weiter benutze: Wir können beim Start in den Orbit nicht auf halbem Wege haltmachen, denn dann stürzen wir wieder ab.

    Die Sorge um unsere Nachkommen, sollte uns nicht den Blick dafür verstellen, dass diese ihre Problem selbst lösen werden. Oder: Unsere Ängste müssen nicht deren Ängste sein.

    Zum Schluss ein persönlichs Statement: Ich finde unsere Gegenwart samt der ihr innewohnenden Perspektiven für lebenswert. Ich habe keine Angst vor dem Atom"müll" und ich habe auch keine Angst vor einem Klimawandel. Vorwürfe, davor müsste man doch Angst haben, insbesondere wenn sie moral(ist)isch gefärbt sind, berühren mich also nicht.

    Herzlichst, Crest

  3. Die Technik ist fertig und einsatzbereit.
    Wir hätten keine Veränderung in der Lebensqualität.
    Die Einkommen von Scheich & Co. bleiben gesichert also bleiben Sie brav.
    Leiderleider
    denken die Herrschenden in Quartalszahlen
    und die Regierenden nur an die nächste Wahl.

    • WIHE
    • 17.09.2009 um 16:20 Uhr

    Es gab Zeiten, da war der CO2-Gehalt der Luft viel höher als heute.
    Schaut man sich den Verlauf über die letzten 200 Millionen Jahre am, dann beschleicht einen der Eindruck, in den letzten 50 Millionen Jahren sei der CO2-Gehalt der Luft stetig gesunken und man hat das Gefühl, den Bäumen (Pflanzen allgemein) könnte irgendwann das CO2 zur Photosynthese ausgehen.
    Der CO2-Gehalt der Luft für die Photosynthese ist schon heute suboptimal,
    optimal läge der CO2-Geahlt bei 1000 ppm, mehr als dem doppelten des heutigen Gehaltes.

    Von daher könnte man auf die Idee kommen, Kohleverbrennung sei umweltfreundliches Recycling, Kohle tot in der Erde liegend wird zurück in den Naturkreislauf gebracht, wo das CO2 erneut von Pflanzen genutzt werden kann.

  4. Ich sag's Ihnen:

    - ca. 30 Tonnen bunt bedrucktes Papier
    - unverfängliche Willensbekundungen
    - hunderte neuer Powerpoint-Präsentationen
    - Menschen, die sich selbst oder andere gerne reden hören
    - pseudowissenschaftliches Geschwafel
    - ein gutes Geschäft für Catering-Betriebe
    - Fingerfood vom Feinsten
    - Kaffee und Tee satt von Sklavenplantagen
    - ein ausgefeiltes Abendprogramm im Tivoli
    - mehrere neue Aids-Patienten
    - ein gutes Geschäft für Dolmetscher
    - 6.000 Tonnen zusätzliches Zeh-Oh-Zwei durch Pazifik-/Atlantikflüge
    - gutes Essen und Trinken für alle Beteiligten
    - 4 Tonnen zusätzliches Methan aller beteiligten Sesselfurzer
    - einen neuen Termin für den nächsten Klimagipfel

    Sollte ich etwas Wesentliches vergessen haben, dürfen Sie gerne ergänzen.

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