Betrugsskandal Börsenaufsicht war vor Madoff gewarnt
Bernard Madoff gehört zu den größten Betrügern der Geschichte. Nun kommt heraus: Jahrelang gab es Hinweise auf die Machenschaften des Finanzbetrügers. Tätig wurde niemand
Die US-Börsenaufsicht SEC ist innerhalb von 16 Jahren sechsmal vor den Geschäften des Betrügers Bernard Madoff gewarnt worden. Wie der Generalinspektor der Börsenaufsicht, David Kotz, nach Angaben des Wall Street Journals sagte, habe die Behörde auch wegen unzureichend ausgebildeter Mitarbeiter zahlreiche Chancen versäumt, den Schwindel auffliegen zu lassen. Es habe sich jedoch kein Anhaltspunkt dafür ergeben, dass Mitarbeiter der SEC von Madoff oder seiner Familie beeinflusst worden seien.
Die Chefin der Börsenaufsicht, Mary Schapiro, sagte in einer Erklärung, die Behörde bedauere, dass zahlreiche Gelegenheiten, den Schwindel aufzudecken, nicht genutzt worden seien. Die Börsenaufsicht habe als Reaktion auf den Fall Madoff bereits Veränderungen in ihrer Vorgehensweise unternommen. Dazu zähle auch der Einsatz von besser ausgebildeten Mitarbeitern.
Madoff, der zu 150 Jahren Haft verurteilt wurde, hatte mit einem Schneeballsystem über Jahre Tausende Anleger um 65 Milliarden Dollar (46 Mrd Euro) geschädigt.
- Datum 03.09.2009 - 07:55 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 6
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... oder so ähnlich.
Da gab es vor einigen Wochen einen guten Beitrag im britischen Fernsehen. Ein Reporter war ihm auf der Schliche und hat versucht die Machenschaften Madoffs bei der Finanzaufsicht anzuzeigen. Aber Madoff war ja ein Berater (Fragen des Computerhandels an den Börsen) der Finanzaufsicht ...
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Unsere Rente ist sicher - und die Erde ist eine Scheibe.
Die Pleite und der Betrug von Madoff trifft keine Armen, und auch die immense Summe von 65 Milliarden sind nur "peanuts" im großen Geschäft.
Madoff hat bewiesen, dass die schlimmsten grundlegenden Eigenschaften der Menschen, nämlich Gier und Neid in Kombination mit Dummheit in allen Bevölkerungsschichten gleichermaßen verbreitet sind. Auf die Nutzung dieser Faktoren basierte sein System.
Euer Joe.
Der Klügere gibt nach. Diese traurige Wahrheit bergündet die Weltherrschaft der Dummheit..... Time for changes!
in 5 Jahren hat er seine 150 Jahre abgesessen.
Mehr sage ich nicht dazu.
für 100000 eine Million,das tat Madow für seine Kunden.Alle Idioten die ihn um diese Gabe baten ,sind vo9n ihm [...] worden,aber keiner hats gemerkt.
[Gekuerzt, bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke. /Die Redaktion pt.]
"Die Börsenaufsicht habe als Reaktion auf den Fall Madoff bereits Veränderungen in ihrer Vorgehensweise unternommen. Dazu zähle auch der Einsatz von besser ausgebildeten Mitarbeitern."
Eine gute Idee kommt wohl immer erst später. Nach Jahren, in denen inkompetentes Personal eingesetzt wurde, entscheidet man jetzt, mal die besser ausgebildeten Mitarbeiter ranzulassen. Wo waren die all die Jahre? Die haben doch wohl kaum gestern früh in der Tür gestanden und gesagt:
"Sie haben ein Kompetenzproblem in ihrem Hause? Wir kommen, um es zu lösen."
Dass so was als genialer Einfall zelebriert werden kann ist peinlich...
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There always seems to be something great in the personality of a great leader.
Sadly history has shown that great folly will suffice.
dass der gute Bernie das allein durchgezogen hat, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Da wird wohl so mancher Dollar geflossen sein, um seine Akte vom Stapel ganz oben wieder ganz nach unten wandern zu lassen.
Vor einigen Jahren sind auf dem Weg von Bagdad in die USA, ich glaube es waren 20 Milliarden Dollar in bar, Saddams Portokasse, spurlos verschwunden. Der Fall ist bis heute nicht geklärt. Die Amis sind wahrlich in allem gross, auch in Korruption.
MfG
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