Leseraktion Fragen Sie die Spitzenkandidaten!
Sie fragen online, die Spitzenkandidaten der großen Parteien antworten im Fernsehen.
© ZEIT ONLINE
Das TV-Duell zwischen Merkel und Steinmeier verlief weitgehend langweilig. Auf einen offenen Schlagabtausch wartete man vergeblich. Manchem Fragen wichen die Kandidaten aus, andere wurden von den Moderatoren erst gar nicht gestellt. Beispielsweise blieb die Bildungssituation in Deutschland außen vor. Die Opposition war gar nicht erst eingeladen worden.
Am kommenden Wochenende kann das alles anders werden. Am 19. und 20. September wird nämlich live im ZDF-Infokanal und in einer Zusammenfassung im ZDF-Hauptprogramm am 20. September um 23.30 Uhr die Sendung "Erst fragen, dann wählen" ausgestrahlt. Dort stellen sich die Spitzenkandidaten aller fünf im Bundestag vertretenen Parteien den Fragen – Ihren Fragen. Denn auf der Website des Projekts "Erst fragen, dann wählen", das eine gemeinsame Aktion von ZEIT ONLINE, dem ZDF und der VZ-Gruppe ist, haben Sie die Möglichkeit, den Spitzenkandidaten die Fragen zu stellen, die bisher noch offen geblieben sind. Welche Fragen später in die Sendung kommen, entscheiden die Wähler über eine Ranking-Funktion selbst. Mit dabei sind Angela Merkel (CDU; angefragt), Frank-Walter Steinmeier (SPD), Guido Westerwelle (FDP), Jürgen Trittin (Grüne), Gregor Gysi (Linke) und Peter Ramsauer (CSU).
Verfolgen Sie das Programm zu Erst fragen, dann wählen am 19.9. und 20.9.2009 live auf ZEIT ONLINE unter:
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-09/erst-fragen-dann-waehlen-2
- Datum 19.09.2009 - 12:48 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 9
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fehlt nur die einbeziehung von vontane
nicht wählen - verbinden - merkel kann das -
viel glück - uns!
"Frau Bundeskanzlerin Merkel,
werden Sie sich nach der Bundestagswahl, gemeinsam mit dem neuen oder alten Bundesfinanzminister, dafür einsetzen, dass die Banken, die von Seiten der Politik unterstützt wurden, jetzt aber wieder schwarze Zahlen schreiben, diese Gelder dann auch wieder zurückzahlen?"
"Herr Außenminister Steinmeier,
- noch möchte ich Sie in dieser Form ansprechen, weil es ja sein könnte, dass dies in ein paar Tagen nicht mehr möglich ist - sehen Sie eine Korrelation zwischen der mangelnden Popularität der SPD (25 statt 35%) und der Installierung der Hartz IV-Gesetze?"
"Herr Westerwelle,
würden Sie für 3,50 Euro Spargel stechen gehen?"
"Herr Trittin,
halten Sie es im Nachhinein für einen großen Fehler der Grünen, gemeinsam mit der SPD dafür gesorgt zu haben, dass Derivate und ähnliche schwer durchschaubare Papiere relativ "unbeobachtet" auf den Markt geworfen werden konnten?"
"Herr Gysi,
die jetzige 'Linke' ist ja durch die "Fusion" der PDS und der WASG entstanden. Nach wie vor aber sprechen ja viele, wenn sie über die 'Linke' reden, von der (ehemaligen) SED. Können Sie den Wählern etwas über die Mitglieds-Struktur Ihrer Partei verraten?"
(Red.: Bitte entspr. korr. Danke!)
"Herr Ramsauer,
ist es absolut ausgeschlossen, dass Ministerpräsident Seehofer das Amt des Gesundheitsministers innerhalb einer schwarz-gelben Regierung einnehmen wird - und Sie eventuell als sein Nachfolger als Ministerpräsident in Bayern in Betracht kommen könnten?"
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