Schweinegrippe Die Angst vor der Impfung
H1N1 ist bislang kein Killervirus, das millionenfach tötet. Gut, dass der Impfstoff da ist – schlecht, dass Zweifel an ihm überzogen sind. Hartmut Wewetzer kommentiert.
© Ralf Hirschberger/dpa/lsn

Impfstoffherstellung im Labor: Es gibt nur wenig berechtigte Zweifel daran, dass die Impfung gegen den Erreger der als Schweinegrippe bekannt gewordenen Influenza wirksam und sicher ist
Stell’ dir vor, es ist Schweinegrippe-Impfung, und fast niemand geht hin. Diese Vorstellung könnte Wirklichkeit werden, wenn die Impfung Ende des Monats beginnt. Noch vor ein paar Monaten wäre das undenkbar gewesen. Als im Frühjahr mit der Amerikagrippe ein neues Grippevirus in Mexiko auftauchte und sich in Windeseile über die Welt ausbreitete, war die Furcht groß. Die grauenvolle Spanische Grippe von 1918 warf plötzlich einen langen Schatten in die Gegenwart. Nur eine Impfung schien der Pandemie Einhalt gebieten zu können.
Jetzt, ein halbes Jahr, später, ist es vollbracht, der Impfstoff in Rekordzeit hergestellt und in ausreichender Menge vorhanden. Aber dieser Triumph der Medizin freut niemanden so recht. Stattdessen dominiert die Kritik. Der Impfstoff habe Risiken, die Schweinegrippe dagegen stelle sich als ziemlich harmlos heraus. Warum also überhaupt impfen?
Die Impfskepsis hat ihre Berechtigung, wenn sie auch überzogen ist. Der für Deutschland bestellte Impfstoff enthält Verstärker, weil man mit seiner Hilfe den Impfstoff strecken und das Immunsystem gegen den neuartigen Erreger vom Typ H1N1 besonders gut "scharf" machen kann. Die bisherige Erfahrung mit Schweinegrippe-Impfstoffen spricht dafür, dass bereits nach wenigen Tagen ein zuverlässiger Schutz vor dem Erreger erreicht wird.
Häufige Nebenwirkungen der Impfung sind eine gerötete, tastempfindliche und geschwollene Haut an der Einstichstelle, Kopf- und Gliederschmerzen, selten auch Fieber. Altbekanntes also. Zudem gibt es ein nicht auszuschließendes Risiko für seltene, schwere Nebenwirkungen, über die nur spekuliert werden kann.
- Datum 16.10.2009 - 11:48 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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ich werde mich trotzdem nicht Impfen lassen und viele Menschen mit Verstand werden es ebenfalls nicht tun.
Nur weil die WHO einfach mal die Definition von einer Pandemie geändert hat, lasse ich mich nicht von dieser Medienhysterie anstecken oder impfen. Impfungen sind grundsätzlich sinnvoll, müssen aber gegen die Risiken abgewogen werden. Hier überwiegen für mich die Risiken. Aber das muss jeder für sich selbst beantworten!
...würde genügen, um das Gebäude des Artikels zusammenfallen zu lassen. Vermutungen werden als Tatsachen hingestellt und dann wird weiter darauf aufgebaut.
Oder der Autor ist, wie neben vielen anderen undoffensichtlich auch unseren entsprechend verantwortlichen Politikern in Berlin, Hellseher.
Wenns den Nobelpreis für Marketing gäbe, wüsse ich ja, wer die heissesten Anwärter wären, u.a. B.......
Wie wäre es, wenn Sie in Erfahrung brächten und veröffentlichten, wie lange es von der Impfung bis zum Impfschutz dauert.
Sind es 3 Tage, 1 Woche, 1 Monat oder was.
Diese Information würde allen Lesern direkt nutzen. Mit der Nichtveröffentlichung dieser Zahlen will die Politik und die Pharmaindustrie Vorsichtige dazu bringen, sich sehr frühzeitig impfen zu lassen. Nach dem Motto: Sicher ist sicher.
komisch nur, dass Merkel und co einen speziellen Schweinegrippe Impfstoff erhalten. Also ist der Impfstoff für Normalbürger, doch nicht so unbedenklich, wie man es uns weiszumachen versucht.
http://www.spiegel.de/wis...
http://diepresse.com/home...
und
http://www.spiegel.de/wis...
Vielleicht sollte man sich einmal die Miglieder der
Stiko und ihre Nähe zur Industrie etwas ansehen .....
Sonderimpfstoff für Politiker ? Ja, natürlich ! Schwarzgelb spricht doch immer von "Leistungsgerechtigkeit" und da ist es doch selbstverständlich, dass die "Elite" dieses unseres Landes, einen besseren Impfstoff bekommt. Leistung muss sich doch lohnen und nicht "Nichtleistung" wird mit fiesen Nebenwirkungen doch "bestraft" !
1. Die Sache ist ganz einfach - man impft nicht gegen nachweislich harmlose Erkrankungen. Das Impfrisiko ist immer vorhanden, wenn dem gegenüber kein Nutzen steht, ist Impfen fahrlässig.
2. Darf ich an die saisonale Influenza erinnern? 5 Millionen Infizierte und 5000-20000 Tote jedes Jahr - nur in Deutschland. Dem gegenüber stehen aktuell knapp 20.000 Infektionen mit der Schweinegrippe - und 1 Toter.
3. Der Erreger kann mutieren? Ja sicher! Das machen alle Grippeviren sehr gerne. Nur sind Ihre Schlußfolgerungen Unsinn. Ein mutiertes Virus kann mit dem jetzt vorhandenen Impfstoff mit größter Wahrscheinlichkeit nicht bekämpft werden. Natürlich benötigt eine Mutation einen neuen, angepassten Impfstoff. Also kein Grund, die jetzige Impfung zu empfehlen.
4. Die Regierung und die Bundeswehr bekommt einen verträglicheren Impfstoff. Denn Celvapan kommt ohne Squalen und Thiomersal aus. Die Regierung hat einfach schlecht gehandelt - sie hätte nicht sofort ordern müssen bzw. dem Druck der Pharmalobby nicht nachgeben dürfen. Die Pharmahersteller haben es sehr geschickt angestellt. Erst haben sie den teueren adjuvantierten Impfstoff verkauft. Dann kam die Zulassung für den preiswerteren und verträglicheren Impfstoff Celvapan, der nun auch sehr gut verkauft wird, weil ihn nun alle haben wollen.
So kann auch die Bevölkerungsentwicklung gesteuert werden.
Man (ich) stelle sich (mir) vor, ein Labor entwickelt im Auftrag einer Regierung,Interessengruppe oder weiß der Teufel einen gefährlichen Virus.
Parallel dazu gibt es bereits (zeitgleich in weiser Vorraussicht) 2 verschiedene Impfstoffe. Einen für die Elite und Gutmenschen und einen (Placebo-)Impfstoff für das niedere, dumme, bildungsferne "Dummvolk".
Na ist das nicht ein Stoff für Filmemacher oder Schriftsteller ?
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