Klimaschutz-Maßnahmen Deutschland soll Emissionen wie geplant senkenSeite 2/2

Nach Röttgens Analyse scheiterte der Kopenhagener Gipfel vor allem an der Führungsschwäche der USA und der "Verhinderungsmacht Chinas“. Die andere potenzielle Verhinderungsmacht Indien hat unterdessen angekündigt, ihr nationales Klimaziel – Erhöhung der Energieeffizienz bis 2020 um 20 bis 25 Prozent im Vergleich zu 2005 – womöglich noch nachzubessern. Australien, das in Kopenhagen eine Führungsrolle hätte spielen sollen, will dagegen an seinem Klimaziel festhalten und zunächst analysieren, was andere anbieten, sagte Klimaministerin Penny Wong in Canberra.

 
Leser-Kommentare
    • joG
    • 24.12.2009 um 12:51 Uhr

    ...der Kopenhagener Gipfel vor allem an ..."

    Ja, es sind immer die Anderen. Ich denke, es war der etwas weltfremde Plan, den Deutschland und die EU dilettantisch versucheten den Anderen aufzuschwatzen. Das wird das deutsche Verhandlungsteam auch wissen. Aber sagen dürfen sie es nicht, wenn sie ihre Jobs behalten wollen.

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    • bivi
    • 25.12.2009 um 0:28 Uhr

    geht's auch mit Inhalt?

    • bivi
    • 25.12.2009 um 0:28 Uhr

    geht's auch mit Inhalt?

  1. soll die Welt genesen.

    Das Kalkül von Schwarzgeld - pardon - Schwarzgelb: Wenn man in Deutschland alle Fabriken abschaltet, sämtliche Kfz's abwrackt, deutschen Kühen den Hintern verkorkt (wegen der Blähungen) und den deutschen Michel das atmen verbietet, verbessert sich die CO2 Bilanz der Erde um mindestens 9% !!

    Den explodierten Kühen und dem erstickten deutschen Michel wird's die Welt danken - oder auch nicht.

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    • vikvik
    • 27.12.2009 um 16:57 Uhr

    Wenn es stimmt das Deutschland für 9% aller CO2 Emissionen weltweit verantwortlich ist. Dann ist es SEHR VIEL, wenn man bedenkt das wir Deutsche gerade mal 0,8 % der weltweiten Bevölkerung ausmachen!

    Dann wird auch gerne vergessen, das viele der O2 Emissionen weltweit indirekt durch uns entstehen. Für wem werden den die ganzen Produkte in China hergestellt?

    Oder was wäre Ihre Alternative, so weiter machen wie bis jetzt, nach uns die Sinnflut??? Bloß, in manchen Regionen dieser Welt ist die Sinnflut schon angekommen!

    • vikvik
    • 27.12.2009 um 16:57 Uhr

    Wenn es stimmt das Deutschland für 9% aller CO2 Emissionen weltweit verantwortlich ist. Dann ist es SEHR VIEL, wenn man bedenkt das wir Deutsche gerade mal 0,8 % der weltweiten Bevölkerung ausmachen!

    Dann wird auch gerne vergessen, das viele der O2 Emissionen weltweit indirekt durch uns entstehen. Für wem werden den die ganzen Produkte in China hergestellt?

    Oder was wäre Ihre Alternative, so weiter machen wie bis jetzt, nach uns die Sinnflut??? Bloß, in manchen Regionen dieser Welt ist die Sinnflut schon angekommen!

  2. Mir wird schlecht, wenn ich diesen Unsinn ständig anhören muß!

    • ADoria
    • 24.12.2009 um 16:16 Uhr

    ... sollte die Rechtschreibung trotzdem nicht darunter leiden.
    Die Unterschrift ist falsch: Bundesumweltminister Röttgen will, dass ... Das Komplement "dass" leitet in diesem Fall einen Objektsatz ein.
    Im letzten Absatz: Die Verhinderungsmacht ..., ihr ... Ein Possessivpronomen muss zum Geschlecht des Subjekts passen.

    Frohe Weihnachten

  3. Röttgen ist unglaubwürdig! Man muß nur das Kohlekraftwerk in Datteln betrachten.
    http://www.bund.net/kohle...
    Er sollte lieber etwas tun als Luftblasen zu erzeugen!

    • bivi
    • 25.12.2009 um 0:28 Uhr

    geht's auch mit Inhalt?

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    Im Fall von 3 - guhvieh - wird das wohl nichts, der ist auch im SZ-Forum so.

    • joG
    • 27.12.2009 um 17:26 Uhr

    ...ein öffentliches Gut weltweit zu organisieren. Da es zum Einen Gebiete und Bevölkerungen gibt, die ganz unterschiedlich von einer Klimaerwärmung betroffen werden und von den Beschränkungen einer Klimagasausstoßreduzierung getroffen würden, sind die Maßnahmen für manche Länder gut und für andere schlecht. Wenn ein Exporteur von Carbonenergieträger oder ein Land, das durch die Erwärmung riesige neue Gebiete Landwirtschaftlich nutzen wird können hört, dass ein anderes Land dies verhindern will, um mit dem Export der dazu notwendigen Geräte sich eine goldene Nase verdienen zu können, so überzeugt ihn das vielleicht nicht. Das war aber der deutsche Standpunkt.
    Zum Anderen gibt es mehrere andere internationale öffentliche Güter, die momentan und in Zukunft hergestellt werden müssen. Die Erzeugerländer wenden grosse Summen auf, dies zu tun und haben wenig Lust nun auch noch ein weiteres Gut produzieren zu müssen, wenn die Herstellung von bspw Sicherheit nicht weiterhin gewährleistet bleibt und ihre Kosten auf mehr Schultern verteit werden. Deutschland hat diesen Aspekt völlig vernachläßigt im Verkauf seines Klimaschutzprogrammes. Auch das überzeugt nicht und es ist blauäugig zu glauben, man könne sein Konzept durchsetzen, wenn man dieses Thema ungelöst lässt.

    Im Fall von 3 - guhvieh - wird das wohl nichts, der ist auch im SZ-Forum so.

    • joG
    • 27.12.2009 um 17:26 Uhr

    ...ein öffentliches Gut weltweit zu organisieren. Da es zum Einen Gebiete und Bevölkerungen gibt, die ganz unterschiedlich von einer Klimaerwärmung betroffen werden und von den Beschränkungen einer Klimagasausstoßreduzierung getroffen würden, sind die Maßnahmen für manche Länder gut und für andere schlecht. Wenn ein Exporteur von Carbonenergieträger oder ein Land, das durch die Erwärmung riesige neue Gebiete Landwirtschaftlich nutzen wird können hört, dass ein anderes Land dies verhindern will, um mit dem Export der dazu notwendigen Geräte sich eine goldene Nase verdienen zu können, so überzeugt ihn das vielleicht nicht. Das war aber der deutsche Standpunkt.
    Zum Anderen gibt es mehrere andere internationale öffentliche Güter, die momentan und in Zukunft hergestellt werden müssen. Die Erzeugerländer wenden grosse Summen auf, dies zu tun und haben wenig Lust nun auch noch ein weiteres Gut produzieren zu müssen, wenn die Herstellung von bspw Sicherheit nicht weiterhin gewährleistet bleibt und ihre Kosten auf mehr Schultern verteit werden. Deutschland hat diesen Aspekt völlig vernachläßigt im Verkauf seines Klimaschutzprogrammes. Auch das überzeugt nicht und es ist blauäugig zu glauben, man könne sein Konzept durchsetzen, wenn man dieses Thema ungelöst lässt.

  4. 7. Fehler

    Liebe/r ADoria,
    vielen Dank für den Hinweis, die Fehler sind behoben.
    Schöne Feiertage,
    Adrian Pohr

  5. Bin ganz auf der Seite von Roettgen und Soeder - wenn man etwas als richtig erkannt hat, dann soll man das auch durchfuehren, auch wenn die anderen noch nicht mitziehen, eine Ueberzeugung wird dann im Uebrigen auch leichter.
    Dass der BDI "warnt" ist ein alter Hut, und wenn man diesen Erpressern nicht das Handwerk legen kann oder will, dann muss man sie ignorieren, der Staat tanzt schon genug nach der Pfeife der Konzerne.

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