Gesundheitspolitik Schweinerei mit der GrippeSeite 2/2

Beschäftigen müssten sich Europarat und Berichterstatter laut Wodarg insbesondere mit der Rolle der UN-Weltgesundheitsorganisation (WHO), die im Juni für die Schweinegrippe die höchste Pandemiestufe ausgerufen hat. Erstmals sei das Kriterium für die Höherstufung hierbei nicht mehr das tatsächliche Krankheitsrisiko gewesen, sondern die Zahl der Krankheitsfälle.

Damit galt die Infektion als weltweite Seuche, die Staaten wurden zum Handeln gedrängt. Der hundertmillionenfache Kauf kaum getesteter Impfstoffe und Medikamente weltweit sei die Reaktion gewesen – trotz der Zurückhaltung einiger weniger skeptischer Staaten wie Polen, Luxemburg oder der Schweiz.

Weil die WHO nicht parlamentarisch kontrolliert werde, müssten dort nun die Regierungen Konsequenzen verlangen, fordert Wodarg. Es könne nicht sein, dass man die Pandemie-Definition einer Organisation überlasse, die offensichtlich dem Einfluss von Pharmaverkäufern unterliege. Viele der Entscheidungsträger dort kämen aus der Industrie und gingen wieder dahin zurück, sagte Wodarg. Zu untersuchen sei zudem die Rolle von und die Einflussnahme auf Paul-Ehrlich- und Robert-Koch-Institut, die in Deutschland entscheidenden Stellen.

In der Vergangenheit hat schon einmal eine Europaratsuntersuchung Staub aufgewirbelt. Im Jahr 2005 wurde der Schweizer Politiker Dick Marty beauftragt, den vermuteten geheimen Gefangenentransporten und Gefangenenlagern der CIA in Europa nachzuspüren. Seine Berichte belegten die Existenz von CIA-Geheimgefängnissen in Polen und Rumänien und das Mitwissen mehrerer europäischer Länder um die illegalen Aktivitäten.

 
Leser-Kommentare
  1. Es heißt ja nicht umsonst so. Es wurden von Menschen erfunden, die man im Volksmund als "Schweine" bezeichnet. Das erstaunliche daran ist, daß sich viele Menschen auch nach BSE-und Vogelgrippe - Nullnummern so leicht verhohnepiepeln lassen, traurig, dumm und sehr wenig selbstbewußt.
    Der Vorteil dieser Aktion ist, daß es womöglich mehr Menschen als bisher lernen, auf ihre Instinkte zu achten und nicht den Medien zu glauben, die ja gerne jede vermeintliche Sensation aufgreifen und bisweilen auch noch aufbauschen.
    Ich persönlich kenne niemanden, auch keinen Arzt, der sich hat impfen lassen... das läßt hoffen.

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    • Midway
    • 16.12.2009 um 16:06 Uhr

    Vorsicht! Jeder Dorfmediziner würde Ihnen gehörig die Meinung sagen.
    Vogelgrippe ist nicht zu unterschätzen. Im Gegenteil!
    Bitte darüber informieren.

    Zu Schweinegrippe. Naja dazu haben Sie gesagt, was ich hätte sagen können.

    • Midway
    • 16.12.2009 um 16:06 Uhr

    Vorsicht! Jeder Dorfmediziner würde Ihnen gehörig die Meinung sagen.
    Vogelgrippe ist nicht zu unterschätzen. Im Gegenteil!
    Bitte darüber informieren.

    Zu Schweinegrippe. Naja dazu haben Sie gesagt, was ich hätte sagen können.

    • xpol
    • 16.12.2009 um 15:50 Uhr

    ... es mal wirklich eine gefährliche Epedemie geben sollte, nimmt das dann keiner mehr ernst.

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    Das ist der eigentliche Skandal an der Schweinegrippe. So wie es aussieht, ist der Verlauf eher harmlos, man hätte es also "aussitzen" können. Ein paar Impfdosen für die Risikogruppen, objektive Berichterstattung und das Thema wäre durch. Wenn es wirklich mal zu einer echten Pandemie mit schwerwiegenden Folgen kommen sollte, besteht das Risiko, dass die Bevölkerung sagt, "Ach, die Nummer wieder!" Die Impfmüdikeit ist Schuld der Pharmalobby, der Politiker, die sich haben einlullen lassen und der Medien, die sich traditionell an Panikberichterstattung gerne beteiligt (Bad news are good news).

    Das Schlimme an solchen Dingen ist ja immer, die, die die Katastrophe herauf beschwören, haben leider am Ende immer recht. Kommt die Pandemie, haben sie recht, kommt sie nicht, haben sie auch recht, weil die Imfpung, die Vorsichtsmaßnahmen ect. dazu geführt haben, dass sie nicht kommt.

    Das ist der eigentliche Skandal an der Schweinegrippe. So wie es aussieht, ist der Verlauf eher harmlos, man hätte es also "aussitzen" können. Ein paar Impfdosen für die Risikogruppen, objektive Berichterstattung und das Thema wäre durch. Wenn es wirklich mal zu einer echten Pandemie mit schwerwiegenden Folgen kommen sollte, besteht das Risiko, dass die Bevölkerung sagt, "Ach, die Nummer wieder!" Die Impfmüdikeit ist Schuld der Pharmalobby, der Politiker, die sich haben einlullen lassen und der Medien, die sich traditionell an Panikberichterstattung gerne beteiligt (Bad news are good news).

    Das Schlimme an solchen Dingen ist ja immer, die, die die Katastrophe herauf beschwören, haben leider am Ende immer recht. Kommt die Pandemie, haben sie recht, kommt sie nicht, haben sie auch recht, weil die Imfpung, die Vorsichtsmaßnahmen ect. dazu geführt haben, dass sie nicht kommt.

  2. ich habe die ganze Zeit die kritische Begleitung durch die Medien in dieser Angelegenheit vermisst. Statt dessen hatte man des öfteren den Eindruck Verlautbarungen der Pharmahersteller zu lesen.
    Leider fiel auch die ZEIT nicht durch distanzierte und kritische Berichterstattung auf

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    Wie bitte? Sie vermissen die "kritische" Berichterstattung? Ich habe eher den Eindruck das es auschlieslich kritische Berichte gibt in klassischer deutscher Bedenkenträger-Manier.

    Man fühlt sich als Impf-Befürworter ja schon fast als verfolgte Minderheit, sosehr rauscht das Mainstream Impf-Bashing auf einem nieder.

    Nüchtern betrachtet haben wir wohl einfach Glück gehabt. Und wenn es anders gekommen wäre, gebe es die gleiche Hysterie nur mit vertauschten Rollen.

    Wie bitte? Sie vermissen die "kritische" Berichterstattung? Ich habe eher den Eindruck das es auschlieslich kritische Berichte gibt in klassischer deutscher Bedenkenträger-Manier.

    Man fühlt sich als Impf-Befürworter ja schon fast als verfolgte Minderheit, sosehr rauscht das Mainstream Impf-Bashing auf einem nieder.

    Nüchtern betrachtet haben wir wohl einfach Glück gehabt. Und wenn es anders gekommen wäre, gebe es die gleiche Hysterie nur mit vertauschten Rollen.

  3. 4.

    Die Schweiz steht der Schweinegrippe mitnichten kritisch gegenüber. Für 7.7 Millionen Gesamtbevölkerung wurden 13 Millionen Impfdosen bestellt. Bisher hat sich nicht mal eine Million Leute impfen lassen (12% der Bevölkerung). 10-20% der Bestellmenge soll als humanitäre Hilfe an Drittweltländer gehen. Bleiben 10 Millionen bezahlte Imofdosen: wer hat noch nicht, wer will noch mal?
    Novartis ist eine Schweizer Pharmafirma und hat mit Pandemrix arg abgeschöpft, die Steuereinnahmen davon dürften der Schweiz wohlbekommen. Und wer sich trotzdem die Schweinegrippe eingefangen hat - für den haben wir Tamiflu von der Basler Roche...

    • Midway
    • 16.12.2009 um 16:06 Uhr
    5.

    Vorsicht! Jeder Dorfmediziner würde Ihnen gehörig die Meinung sagen.
    Vogelgrippe ist nicht zu unterschätzen. Im Gegenteil!
    Bitte darüber informieren.

    Zu Schweinegrippe. Naja dazu haben Sie gesagt, was ich hätte sagen können.

    Antwort auf "Schweine-Grippe"
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    Voralem wudenw egen dieser blöden Grippe milliarden Tiere bei lebendigem Leib und vollem Bewusstsein verbrannt! Einfach unglaiblich. Tiere mögen nicht so klug sein wie wir, aber sie leiden wie wir. Schon Kant wusste, dass ein Mensch, der einem Tier leid antut, niemals ein guter Mensch sein kann! Es führt zu verrohung!

    Voralem wudenw egen dieser blöden Grippe milliarden Tiere bei lebendigem Leib und vollem Bewusstsein verbrannt! Einfach unglaiblich. Tiere mögen nicht so klug sein wie wir, aber sie leiden wie wir. Schon Kant wusste, dass ein Mensch, der einem Tier leid antut, niemals ein guter Mensch sein kann! Es führt zu verrohung!

  4. Endlich mal ein Politiker der die ganzen Schweinereien der Pharma-industrie und des Medienklüngels durchschaut...
    Die Schweinegrippe ist gemessen an Erkrankungen und v.a. an Todesfällen weitaus ungefährlicher als die normale Grippe. Der Vertrieb von Impfstoffen äußerts lukrativ für Roche und co.

    Wenn irgendwann mal wirklich eine Pandemie ausbricht und sie keiner mehr ernst nimmt, dann haben wir es diesen Pharma-Schweinen und der Gewissenlosigkeit der WHO zu verdanken. Weiter so Herr Wordag, meine Stimme haben Sie!!!

  5. Wie bitte? Sie vermissen die "kritische" Berichterstattung? Ich habe eher den Eindruck das es auschlieslich kritische Berichte gibt in klassischer deutscher Bedenkenträger-Manier.

    Man fühlt sich als Impf-Befürworter ja schon fast als verfolgte Minderheit, sosehr rauscht das Mainstream Impf-Bashing auf einem nieder.

    Nüchtern betrachtet haben wir wohl einfach Glück gehabt. Und wenn es anders gekommen wäre, gebe es die gleiche Hysterie nur mit vertauschten Rollen.

    Antwort auf "Vermisst"
  6. Auszug aus dem Buch Die Selbstorganisation des Universums von Erich Jantsch, Seite 260-262, ISBN 3-423-04297-0:

    Ein besonders interessantes Beispiel kann in der langfristigen Evolution des Influenzavirus A erblickt werden, die durch die Arbeiten von Stephan Fazeskas de St. Groth geklärt worden ist (Staehelin, 1976). Dieser Virus evolviert innerhalb eines Subtyps durch mehrere Jahre, indem er jeweils eine antigen wirkende Aminosäure durch eine größere ersetzt. Diese „Vorwärts“-Evolution, mit dem der Virus eine Zeitlang erfolgreich der Immunisierung durch koevolvierende Antikörper entgeht, führt früher oder später in eine Sackgasse. Daher mutiert die Grundform des Subtyps (die in einer Anzahl von Exemplaren überlebt hat) in einer anderen Aminosäure-Position und bildet damit einen neuen Subtyp. Mit dem Erscheinen der ersten Population des neuen Subtyps treten weltweite Pandemien mit schwersten Erkrankungswellen auf. Im Jahre 1918 raffte der A5-Subtyp als „spanische Seuche“ innerhalb weniger Monate mehr als 20 Millionen Menschen dahin. Nur in jenen Gebieten, in denen eine für die Evolution des neuen Subtyps erforderliche Zwischenstufe bereits lokale Epidemien ausgelöst hat, hat das menschliche Immunsystem diesen Vorsprung halbwegs aufgeholt und übt eine gewisse Schutzwirkung aus. Infolge der begrenzten Zahl von Aminosäurepositionen, die für eine Mutation zur Verfügung stehen, schreitet diese Evolution von Subtypen aber nicht einfach fort, sondern schließt sich

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