Bundeswehr in Afghanistan "Der Leopard 2 könnte Leben schützen"
Sind Deutschlands Soldaten in Afghanistan schlecht ausgerüstet? Der designierte Wehrbeauftragte Königshaus fordert im Interview, endlich Leopard-2-Panzer einzusetzen.
Frage: Herr Königshaus, nach dem Tod von drei Soldaten bei Kundus stellt sich die Frage: Steht der Bundeswehr in Afghanistan alles Gerät zur Verfügung, das sie zum eigenen Schutz braucht?
Königshaus: Nein, das ist nicht der Fall. Seit Jahren klagen Verteidigungspolitiker darüber, dass zu wenig geschützte Fahrzeuge sowie Hubschrauber zur Verfügung stehen und moderne Aufklärungssysteme fehlen. Unser Hauptproblem ist, wie wir unsere Soldaten am Boden schützen. Die Soldaten verlassen das Lager nur noch in gepanzerten Fahrzeugen. Diese Fahrzeuge bieten aber keinen ausreichenden Schutz gegen Minen und Sprengfallen. Das hat sich am Karfreitag wieder gezeigt, als eines der Fahrzeuge auf eine Mine fuhr und vier Soldaten verletzt wurden.
Frage: Wie könnte die Bundeswehr das Problem der Schutzfahrzeuge beheben?
Königshaus: Die Bundeswehr müsste einige der Leopard-2-Kampfpanzer nach Kundus schaffen, die hier in Deutschland in Depots stehen. Es heißt, der Leopard 2 sei zu schwer für die afghanische Berge. Für die Hochebene von Kundus trifft das Argument nicht zu. Dort könnte dieser moderne Kampfpanzer Leben schützen. Er ist besser gegen Minen geschützt als der Marder oder der Dingo. Sein Einsatz hätte auch eine abschreckende Wirkung auf die Taliban. Wer in das Kanonenrohr eines Leopard 2 schaut, überlegt sich zwei Mal, ob er einen deutsche Patrouille angreift. Die Kanadier haben im übrigen mit dem Einsatz des Leopard 2 in Afghanistan gute Erfahrungen gemacht.
Frage: Wie lässt sich das Problem mit den Hubschraubern lösen?
Königshaus: Bei den Hubschraubern ist nun Entlastung zu erwarten, weil die Amerikaner starke Kräfte in den Raum Kundus verlegen und auch Hubschrauber zur Verfügung stellen. Ohne die Hilfe von US-Sanitätshubschraubern hätten wir am Karfreitag womöglich noch mehr Tote zu beklagen gehabt. Die Amerikaner wollen insgesamt 72 Hubschrauber nach Kundus bringen. Ich kann mir vorstellen, dass es dann keine Lücken mehr gibt.
Wir selbst müssen unsere Truppe aber so ausrüsten, dass sie auch ohne Hilfe der Amerikaner oder anderer Verbündeter klarkommt. Kampfhubschrauber fehlen der Bundeswehr seit Jahren. Hätten wir welche gehabt, wäre es im September 2009 wahrscheinlich nie zum Bombardement am Kundus-Fluss mit zivilen Opfern gekommen. Dann hätte Oberst Klein eine Alternative zur Anforderung von Kampfflugzeugen gehabt. Ihm standen aber ohne die Hubschrauber keine kleineren Eskalationsschritte zur Verfügung. Er hatte aber nur die Wahl, entweder gar nichts zu tun und seine Männer zu gefährden, oder aber den Luftschlag anzufordern.
- Datum 06.04.2010 - 20:43 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
- Kommentare 145
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





schon länger und genau so unergiebig geführt.
Panzer, Kampfhubschrauber und andere Massenvernichtungswaffen sind für einen Guerillakrieg ungeeignet. Zum Schluß führt man wieder eine "Kunduz"-Debatte.
Der Vietnamkrieg war ein typisches Beispiel:
Diesen Krieg (nicht nur umgangssprachlich) können nur die Afghanen selbst gewinnen.
Unter diesen Geländebedingungen schwere Technik einzusetzen, dass ist genauso als würde man einen Blinden durchs Elbsandstein-Gebirge ohne Blindenhund schicken.
Was nützt in dem Gelände ein Panzer, der erst einmal rund herum von "Muckern" gesichert werden muss, damit die einheimischen "Freiheitskämpfer" keine Hohlhaftladungen von außen anbringen können?
Im 2-ten WK haben die Partisanen ja auch die deutschen Panzer haufenweise mit nur einem "Mann" ausgeschaltet.
Besser wäre es, die Leute alle Heim zu holen.
Denn was der Russe und der Ami nicht schafften, dass werden unsere "Salon"-Söldner auch nicht erreichen.
Kanada und Dänemark haben, im Gegensatz zu Deutschland, bei ihren Truppen in Afghanistan den Leopard 2 aus deutscher Produktion erfolgreich im Einsatz!
wendelin89 schrieb:
> Im 2. WK haben die Partisanen ja auch die deutschen
> Panzer haufenweise mit nur einem "Mann" ausgeschaltet.
Kanada und Dänemark haben, im Gegensatz zu Deutschland, bei ihren Truppen in Afghanistan den Leopard 2 aus deutscher Produktion erfolgreich im Einsatz!
wendelin89 schrieb:
> Im 2. WK haben die Partisanen ja auch die deutschen
> Panzer haufenweise mit nur einem "Mann" ausgeschaltet.
sie vergleichen panzer mit denen aus dem zweiten weltkrieg, dabei hat sich in den letzten 60 jahren viel geaendert.
die modernen panzer haben einen 360 grad rundumblick (infrarot und waermeempfindliche kameras). man kann sich nicht einem panzer naehern ohne entdeckt zu werden. auch wenn jemand es schaffen soll eine haftladung anzubringen, so wuerde das bei einem modernen panzer den selben effekt haben wie das anpinkeln. ein moderner schwerer kampfpanzer kann man entweder mit mehreren volltreffern einer modernen antipanzerraketen zerstoeren oder ihn auf etwa 100 kg tnt auffahren lassen.
israel hat 2006 gegen hisbollah mit merkava4 gekaempft. und obwohl die hisbollah sehr viele antipanzer waffen benutzt hat, wurden nur wenige merkava4 panzer tatsaechlich zerstoert. nun, ich verstehe, dass die bundeswehr nicht ueber eine merkava4 verfuegen, aber afghanistan ist auch weniger gefaehrlich, als libanon und dort gibt es weniger antipanzerwaffen. daher sehe ich einen leopard 2 panzer als voll ausreichend.
Moin,
ja, moderne Panzer mit Reaktiv- oder Chobham-Panzerung können ganz anderen Treffern standhalten als Panzer des WWII. Allerdings ist ein Panzer ohne PG-Begleitung in unübersichtlichem Gelände, insbesonders in urbanem Gelände in echter Gefahr durch IEDs. Die Merkava, die mit die besten aktuellen Panzer sind, wurden durch in ihrem Rücken auftauchende Angreifer in massive Schwierigkeiten gebracht, mit mehreren Totalverlusten (http://tinyurl.com/yencqay). Die RPG 7 der Hisbollah sind definitiv keine Gefahr mehr. Aber wenn die Taliban an höhere Modelle kommen sollten, könnte das anders werden. Und selbst wenn IEDs den Panzer nicht zerstören, sondern nur immobilisieren muß der Panzer dann doch abgeschleppt werden. Und der "Abschleppdienst" ist ein ideales Ziele für neue IEDs oder Scharfschützen.
Schwere Kampfpanzer sind nicht fürs Hochgebirge gedacht. Selbst wenn man daher nur flaches Terrain verteidigt (=Teilkapitulation!) wäre man in jedem Kaff, hinter jeder Gartenmauer, nebem jedem Kanal in Gefahr. Und die Fläche würde durch die Taliban weiter kontrolliert.
Wenn man einen Kampf gegen Guerilla wirklich gewinnen will geht das nur mit gnadenloser Gewalt und viel(!) Infanterie (~80.000 Legionäre gegen ~300.000 Kämpfer). Die Römer in Galiläa haben damals lt. Josephus >1Mio Menschen eliminiert. Abgeschätzt hieße dies, man sollte bereit sein in Afghanistan ~10Mio Menschen abzuschlachten.
Fazit: Leos machen was her, bringen aber nicht wirklich weiter.
CU
Raus aus Afghanistan, das ist immernoch die beste lösung.
Der Leopard2 bringt auch nicht mehr als ein anderes Fahrzeug. Vor allem muss man den Panzer nicht einmal zerstören, es reicht wenn man die Ketten außer Gefecht setzt, die Besatzung kann ja nicht ewig da drin bleiben.
Eine steigerung der Bewaffnung ist doch hinsichtlich des Auftrages "Friedenssicherung" eher gegenläufig oder? Wer Frieden haben will schafft Waffen ab und fängt an zu helfen, zu verhandeln, zu verstehen.
Wir müssen uns nicht jedesmal den Stempel der amerikanischen, Paranoiden-Politik aufdrücken lassen. Karsai wird den Amerikanern sicher auch bald den Rücken zukehren, wenn er sieht dass er eine Marionette ist.
...sind mit deutschen Glattrohrkanonen ausgestattet. Der Leopard 2 wurde auch längst "aktualisiert".
Moin,
ja, moderne Panzer mit Reaktiv- oder Chobham-Panzerung können ganz anderen Treffern standhalten als Panzer des WWII. Allerdings ist ein Panzer ohne PG-Begleitung in unübersichtlichem Gelände, insbesonders in urbanem Gelände in echter Gefahr durch IEDs. Die Merkava, die mit die besten aktuellen Panzer sind, wurden durch in ihrem Rücken auftauchende Angreifer in massive Schwierigkeiten gebracht, mit mehreren Totalverlusten (http://tinyurl.com/yencqay). Die RPG 7 der Hisbollah sind definitiv keine Gefahr mehr. Aber wenn die Taliban an höhere Modelle kommen sollten, könnte das anders werden. Und selbst wenn IEDs den Panzer nicht zerstören, sondern nur immobilisieren muß der Panzer dann doch abgeschleppt werden. Und der "Abschleppdienst" ist ein ideales Ziele für neue IEDs oder Scharfschützen.
Schwere Kampfpanzer sind nicht fürs Hochgebirge gedacht. Selbst wenn man daher nur flaches Terrain verteidigt (=Teilkapitulation!) wäre man in jedem Kaff, hinter jeder Gartenmauer, nebem jedem Kanal in Gefahr. Und die Fläche würde durch die Taliban weiter kontrolliert.
Wenn man einen Kampf gegen Guerilla wirklich gewinnen will geht das nur mit gnadenloser Gewalt und viel(!) Infanterie (~80.000 Legionäre gegen ~300.000 Kämpfer). Die Römer in Galiläa haben damals lt. Josephus >1Mio Menschen eliminiert. Abgeschätzt hieße dies, man sollte bereit sein in Afghanistan ~10Mio Menschen abzuschlachten.
Fazit: Leos machen was her, bringen aber nicht wirklich weiter.
CU
Raus aus Afghanistan, das ist immernoch die beste lösung.
Der Leopard2 bringt auch nicht mehr als ein anderes Fahrzeug. Vor allem muss man den Panzer nicht einmal zerstören, es reicht wenn man die Ketten außer Gefecht setzt, die Besatzung kann ja nicht ewig da drin bleiben.
Eine steigerung der Bewaffnung ist doch hinsichtlich des Auftrages "Friedenssicherung" eher gegenläufig oder? Wer Frieden haben will schafft Waffen ab und fängt an zu helfen, zu verhandeln, zu verstehen.
Wir müssen uns nicht jedesmal den Stempel der amerikanischen, Paranoiden-Politik aufdrücken lassen. Karsai wird den Amerikanern sicher auch bald den Rücken zukehren, wenn er sieht dass er eine Marionette ist.
...sind mit deutschen Glattrohrkanonen ausgestattet. Der Leopard 2 wurde auch längst "aktualisiert".
Sie wissen schon, dass die Russen sehr lange mit schwerem Gerät in Afghanistan waren? Die Folgen kennt man. Und wenn man sagt: Ja, aber jetzt finanzieren und unterstützen ja nicht mehr die US-Amerikaner die Aufständischen!, dann wird man antworten müssen: Tja, es werden sich wohl andere gefunden haben, die die 'Terroristen' mit Waffen, Munition, Sprengstoff, Geld und Nahrungsmitteln versorgen, denn sonst könnten sie ja nicht seit Jahren Widerstand leisten.
Das Problem ist doch dass sich die Politiker nicht dazu bekennen wollen dass es sich um einen Kriegseinsatz handelt und darum die Truppe eher wie eine Art von "bewaffnetes THW" auszustatten scheinen.
Die Ausrüstung ist vorhanden! Über die ganze Bundesrepublik verteilt stehen zigtausende von Panzern etc. in den Depots und warten auf den "Verteidigungsfall", der hoffentlich und wahrscheinlich nie kommen wird. Anstatt den Soldaten in Afghanistan bestmöglichen Schutz zu liefern, meiner Meinung nach ist jeder gefallene Soldat der mit "schwerem Gerät" noch am Leben sein könnte ein Fall für den Staatsanwalt!
Deutsche Militärs und Politiker konnten noch nie erkennen und zugeben, wenn sie sich verspekuliert haben.
Weil nicht falsch gewesen sein darf, was einmal falsch entschieden wurde, wird weiter gerüstet und geschossen. Offensichtlich solange, bis man seine Niederlage eingestehen muss.
.
Was machen deutsche Soldaten eigentlich in Afghanistan?
Führen sie dort die soziale Marktwirtschaft ein?
Ich hoffe nur, dass diejenigen, die den Befehl zum Kriegseintritt gegeben haben,sich für die Toten, Verletzten und Verstümmelten irgendwann einmal vor einem ordentlichen Gericht verantworten müssen.
Aber mit diesen Zweifeln sind Sie einige Jahre zu spät dran, in jedem Falle sind diese Soldaten nun dort und das in unserem Namen - es handelt sich um eine Parlamentsarmee und nicht um die eines Monarchen oder Feldherren.
Und solange wir die Bundeswehr nicht aus Afghanistan abziehen haben wir für eine bestmögliche Ausrüstung zu sorgen, egal ob aus Faulheit dafür "auf die Straße zu gehen" oder weil man von der Sinnhaftigkeit dieses Einsatzes überzeugt ist: bisher formiert sich so oder so keine "spürbare" gesellschaftliche Opposition gegen diesen Einsatz, der chronische Unmut der Deutschen über das "deutsche Wetter" ist auch nicht geringer.
Eine Demokratie lebt vom Mitmachen, wenn zukünftige Generationen über diesen Einsatz zu Gerichte sitzen sollten dann werden WIR ALLE uns verantworten müssen. Nachfolgende Generationen lassen sich mit Schutzbehauptungen und Ausflüchten nämlich selten abspeisen.
Aber mit diesen Zweifeln sind Sie einige Jahre zu spät dran, in jedem Falle sind diese Soldaten nun dort und das in unserem Namen - es handelt sich um eine Parlamentsarmee und nicht um die eines Monarchen oder Feldherren.
Und solange wir die Bundeswehr nicht aus Afghanistan abziehen haben wir für eine bestmögliche Ausrüstung zu sorgen, egal ob aus Faulheit dafür "auf die Straße zu gehen" oder weil man von der Sinnhaftigkeit dieses Einsatzes überzeugt ist: bisher formiert sich so oder so keine "spürbare" gesellschaftliche Opposition gegen diesen Einsatz, der chronische Unmut der Deutschen über das "deutsche Wetter" ist auch nicht geringer.
Eine Demokratie lebt vom Mitmachen, wenn zukünftige Generationen über diesen Einsatz zu Gerichte sitzen sollten dann werden WIR ALLE uns verantworten müssen. Nachfolgende Generationen lassen sich mit Schutzbehauptungen und Ausflüchten nämlich selten abspeisen.
... daran gedacht, die Bundeswehr auf Taliban-Jagd ins unwegsame Gebirge zu schicken.
Es geht weiter um die Verbesserung der Infrastruktur, also Arbeit in erschlossenen und bewohnten Gebieten.
Da kann es kaum schaden, minensichere und mit tragbaren Waffen schlimmstenfalls zu beschädigende Fahrzeuge zu haben.
Auch Mörser wären nicht schlecht, falls jemand einen befestigten Hinterhalt gebaut haben sollte.
Für einen offensiven Einsatz bräuchte es sicher mehr, aber die aktuelle Aufgabe erscheint mit dem vorhandenen Material lösbar - man bräuchte es nur auszumotten.
Ich kann gar nicht beschreiben, wie mich dieses Interview anwidert. Der Mann sollte schnellstens entmilitarisiert werden.
"Wer in das Kanonenrohr eines Leopard 2 schaut, überlegt sich zwei Mal, ob er einen deutsche Patrouille angreift." Jetzt geht man also mit Leopard-Panzern auf Patrouille ist ist auch noch superstolz darauf. Die Parallelen zu den Russen könnten nicht klarer zum Ausdruck gebracht werden, die in der Endphase auch mit schwerem Gerät auf Spatzen schossen und ansonsten die gepanzerten Fahrzeuge nicht mehr verliessen. Wahnsinn eben.
Und dann die folgende Argumentation: Leos, weil als einzige Alternative Jagdbomber in Frage kämen, was noch schlimmer wäre. Warum lässt man es dann nicht besser gleich?
Der Gipfel ist aber die Aussage, dass man aus einem Leo "Leben schützen" würde.
die neuen tief fliegenden Eurocopter haben, die mit den neuen Zielselbstsuchdrohnen ausgerüstet sind und die neuen A 400 M für den flexiblen Transport der Panzer- und Helikopterverbände haben, denn werden wir den Taliban so zusammenhauen, dass keine Turban mehr auf dem Kopf dieser Terroristen bleibt, weil unserer Jungs die Köpfe weggeblasen haben."
So oder so ähnlich hörte ich am Ostersamstag in einem kleinen ital. Restaurant in der Nähe der BW Universität in Hamburg eine 4er Gruppe von jungen, dynamischen und ausgesprochen motiviert wirkenden Offiziersanwärtern (glaube ich) schwadronieren.
Das ganze verheisst also nicht zu einer Angelegenheit der nüchternen, rationalen und kritischen Vernunft zu werden.
Wir "taumeln" da wohl wieder mal in so eine "Geschichte" rein, die hinterher niemand so wirklich gewollt hat.
Und wer den Herrn Struck heute im Fernsehen hörte, der muss sich fragen, ob unsere Parlamentarier überhaupt noch über wesentliche Vernunftspotentiale verfügen. Der Mann schien eher wie einer, der von seinen eigenen Visionen vollständig umnebelt ist und in einer infantilen, prä-adoleszenten Magiewelt herum geistert.
Es kommt da wohl auf uns noch etwas zu, vor dem wir uns besser fürchten sollen.
Sie sprechen von Entmilitarisierung und davon, dass ihnen übel würde, wenn ein Leopard 2A6M Soldaten schützen würde.
Danke dass sie nur klagen und keine Lösungsvorschläge geben. Nicht mal den Abzug propagieren sie.
Also, wenn die Bundeswehr in Afghanistan nicht bewaffnet auftreten soll und wenn sie sich nicht- wie die Russen damals (ihr Vergleich) nur in ihren Blechkisten sitzen sollen- wird das WIE von ihnen vorgestellt?
Sollen die dt. Soldaten im Auftrag zu Missionieren (Demokratie, Antitaliban, gar Christentum) in Umhängen und Gebetskutten, unbewaffnet und zu Fuß wie auf einer Prozession, auf den Feldwegen patroullieren?
So wertvolle Beiträge und Kommentare wie der ihrige wird doch sicher von denen der Kommentatoren sehr gerne gelesen, die Soldaten sind und gar in Afghanistan stationiert sind.
(Sarkasmus)
Ich bin entsetzt darüber, dass man deutsches Leben so leichtfertig auf´s Spiel setzt und nicht alles gibt, um sie zu sichern.
Wenn schon die Industrie den Tiger, den NH90 und den Puma noch nicht liefern kann, dann soll die Bundeswehr den Soldaten doch liefern dürfen, was es zur Besserung der Situation zur Verfügung hat.
Die Panzerhaubitze (enorme Schussreichweite)/ Bomben für die Tornados, Leopard 2A6M oder wenigstens viel mehr Marder Schützenpanzer, mehr große Transporthubschrauber (CH53) (die Retten vielleicht keine Soldatenleben, mahcen aber von den USA unabhäniger)
Da dem deutschen Volk aufgrund der eigenen, geschichtlichen Vergangenheit und der Tatsache, dass die Auslandseinsätze nicht nach dem Willen des deutschen Volkes sondern dem der amerikanischen Regierung beschlossen werden, wird diesem Volk nie erklärbar sein, die Rüstungsausgaben um mehr als die Hälfte auf notwenige 50 Mrd. Euro zu erhöhen (um zu gewährleisten, dass deutsche Soldaten nicht einfachen, mit AKs bewaffnete Menschen unterlegen sind und vielleicht mehr als 5000 von insgesamt 250000 Soldaten gut ausgerüstet sind.
Entweder Aufstockung des Etats, oder die Bundeswehr bleibt eben in Deutschland und partizipiert nicht mehr an Einsätzen.
Die von mir befürwortete 3. Möglichkeit:
Wir haben 250000 Soldaten, von denen sind nicht mal 5000 gut ausgerüstet.
Durch die Transformation wurde die Soldatenzahl schon signifikant gesenkt, um mir Geld für höheren Sold und Material zu mobilisieren. Dieses Mehr an Geld reicht offenbar nicht.
Daher vertrete ich die Idee, die Soldatenzahl auf 200000 weiter zu reduzieren, um die Schmach des unselbsständigen Einsatzes (da ständige Unterstützung durch die USA) und noch viel wichtiger die Sicherheit und Schlagkraft der deutschen Soldaten zu erhöhen und auf einen guten Stand zu bringen.
Wie denkt ihr darüber?
Grüße
Nur noch eine Kleinigkeit.
Der Ein oder Andere von euch, könnte gegen die Idee folgendes Anführen:
Deutschland ist das mit Abstand (20 Mio. mehr als Fr/GB/It) bevölkerungsreichste Land in der EU, hat aber einen kleineren Etat als Fr/GB. Am Etat will ich gemäß meines Vorschlages nicht rütteln (auch aufgrund der demographischen Entwicklung kaum änderbar).
Deutschland hatte zu Hochzeiten des Kalten Krieges gerade mal 3500 Kampfpanzer, momentan sollen es nur noch für die Armeegröße lächerliche 250-400 sein.
Deutschland hat 80 Mio. Einwohner, Israel ca. mit Palästinenser 7 Mio. Israel hat 4000 Kampfpanzer und nach Mobilmachung mehr Soldaten (1,5Mio) als Deutschland.
Wäre Israel ein Nachbarland von Deutschland, könnte das Land in der Theorie, obwohl es weniger als 10 mal weniger Einwohner als Deutschland hat, Deutschland erobern!
Daher wäre die Bundeswehr mit nur noch 200000 Soldaten in den Augen vieler eine Lachnummer.
Ich kann diese Ausführung nachvollziehen.
Aber lieber eine kleinere (übrigens mehre sie nicht kleiner als die von GB) aber sehr gut ausgerüstete Armee als eine um 50000 Mann größere aber viel schlechter ausgestattete Armee, die gegen Partisanen eines Entwicklungslandes unterliegt.
Wie denkt ihr darüber?
Wenn ich vom niedrigsten Fall ausgehe:
2000 Brutto durschnittlich/Soldat dann ergibt sich bei 50000 weniger Soldaten:
Die Bundeswehr hätte mindestens 1,2 vielleicht auch 5 Mrd. (da 2000 Brutto wenig wäre) mehr für bessere Ausrüstung.
die neuen tief fliegenden Eurocopter haben, die mit den neuen Zielselbstsuchdrohnen ausgerüstet sind und die neuen A 400 M für den flexiblen Transport der Panzer- und Helikopterverbände haben, denn werden wir den Taliban so zusammenhauen, dass keine Turban mehr auf dem Kopf dieser Terroristen bleibt, weil unserer Jungs die Köpfe weggeblasen haben."
So oder so ähnlich hörte ich am Ostersamstag in einem kleinen ital. Restaurant in der Nähe der BW Universität in Hamburg eine 4er Gruppe von jungen, dynamischen und ausgesprochen motiviert wirkenden Offiziersanwärtern (glaube ich) schwadronieren.
Das ganze verheisst also nicht zu einer Angelegenheit der nüchternen, rationalen und kritischen Vernunft zu werden.
Wir "taumeln" da wohl wieder mal in so eine "Geschichte" rein, die hinterher niemand so wirklich gewollt hat.
Und wer den Herrn Struck heute im Fernsehen hörte, der muss sich fragen, ob unsere Parlamentarier überhaupt noch über wesentliche Vernunftspotentiale verfügen. Der Mann schien eher wie einer, der von seinen eigenen Visionen vollständig umnebelt ist und in einer infantilen, prä-adoleszenten Magiewelt herum geistert.
Es kommt da wohl auf uns noch etwas zu, vor dem wir uns besser fürchten sollen.
Sie sprechen von Entmilitarisierung und davon, dass ihnen übel würde, wenn ein Leopard 2A6M Soldaten schützen würde.
Danke dass sie nur klagen und keine Lösungsvorschläge geben. Nicht mal den Abzug propagieren sie.
Also, wenn die Bundeswehr in Afghanistan nicht bewaffnet auftreten soll und wenn sie sich nicht- wie die Russen damals (ihr Vergleich) nur in ihren Blechkisten sitzen sollen- wird das WIE von ihnen vorgestellt?
Sollen die dt. Soldaten im Auftrag zu Missionieren (Demokratie, Antitaliban, gar Christentum) in Umhängen und Gebetskutten, unbewaffnet und zu Fuß wie auf einer Prozession, auf den Feldwegen patroullieren?
So wertvolle Beiträge und Kommentare wie der ihrige wird doch sicher von denen der Kommentatoren sehr gerne gelesen, die Soldaten sind und gar in Afghanistan stationiert sind.
(Sarkasmus)
Ich bin entsetzt darüber, dass man deutsches Leben so leichtfertig auf´s Spiel setzt und nicht alles gibt, um sie zu sichern.
Wenn schon die Industrie den Tiger, den NH90 und den Puma noch nicht liefern kann, dann soll die Bundeswehr den Soldaten doch liefern dürfen, was es zur Besserung der Situation zur Verfügung hat.
Die Panzerhaubitze (enorme Schussreichweite)/ Bomben für die Tornados, Leopard 2A6M oder wenigstens viel mehr Marder Schützenpanzer, mehr große Transporthubschrauber (CH53) (die Retten vielleicht keine Soldatenleben, mahcen aber von den USA unabhäniger)
Da dem deutschen Volk aufgrund der eigenen, geschichtlichen Vergangenheit und der Tatsache, dass die Auslandseinsätze nicht nach dem Willen des deutschen Volkes sondern dem der amerikanischen Regierung beschlossen werden, wird diesem Volk nie erklärbar sein, die Rüstungsausgaben um mehr als die Hälfte auf notwenige 50 Mrd. Euro zu erhöhen (um zu gewährleisten, dass deutsche Soldaten nicht einfachen, mit AKs bewaffnete Menschen unterlegen sind und vielleicht mehr als 5000 von insgesamt 250000 Soldaten gut ausgerüstet sind.
Entweder Aufstockung des Etats, oder die Bundeswehr bleibt eben in Deutschland und partizipiert nicht mehr an Einsätzen.
Die von mir befürwortete 3. Möglichkeit:
Wir haben 250000 Soldaten, von denen sind nicht mal 5000 gut ausgerüstet.
Durch die Transformation wurde die Soldatenzahl schon signifikant gesenkt, um mir Geld für höheren Sold und Material zu mobilisieren. Dieses Mehr an Geld reicht offenbar nicht.
Daher vertrete ich die Idee, die Soldatenzahl auf 200000 weiter zu reduzieren, um die Schmach des unselbsständigen Einsatzes (da ständige Unterstützung durch die USA) und noch viel wichtiger die Sicherheit und Schlagkraft der deutschen Soldaten zu erhöhen und auf einen guten Stand zu bringen.
Wie denkt ihr darüber?
Grüße
Nur noch eine Kleinigkeit.
Der Ein oder Andere von euch, könnte gegen die Idee folgendes Anführen:
Deutschland ist das mit Abstand (20 Mio. mehr als Fr/GB/It) bevölkerungsreichste Land in der EU, hat aber einen kleineren Etat als Fr/GB. Am Etat will ich gemäß meines Vorschlages nicht rütteln (auch aufgrund der demographischen Entwicklung kaum änderbar).
Deutschland hatte zu Hochzeiten des Kalten Krieges gerade mal 3500 Kampfpanzer, momentan sollen es nur noch für die Armeegröße lächerliche 250-400 sein.
Deutschland hat 80 Mio. Einwohner, Israel ca. mit Palästinenser 7 Mio. Israel hat 4000 Kampfpanzer und nach Mobilmachung mehr Soldaten (1,5Mio) als Deutschland.
Wäre Israel ein Nachbarland von Deutschland, könnte das Land in der Theorie, obwohl es weniger als 10 mal weniger Einwohner als Deutschland hat, Deutschland erobern!
Daher wäre die Bundeswehr mit nur noch 200000 Soldaten in den Augen vieler eine Lachnummer.
Ich kann diese Ausführung nachvollziehen.
Aber lieber eine kleinere (übrigens mehre sie nicht kleiner als die von GB) aber sehr gut ausgerüstete Armee als eine um 50000 Mann größere aber viel schlechter ausgestattete Armee, die gegen Partisanen eines Entwicklungslandes unterliegt.
Wie denkt ihr darüber?
Wenn ich vom niedrigsten Fall ausgehe:
2000 Brutto durschnittlich/Soldat dann ergibt sich bei 50000 weniger Soldaten:
Die Bundeswehr hätte mindestens 1,2 vielleicht auch 5 Mrd. (da 2000 Brutto wenig wäre) mehr für bessere Ausrüstung.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren