Attacke auf Gaza-Hilfskonvoi "Befehl ausgeführt, Missgeschick passiert"

Der nächtliche Sturm der israelischen Marine auf einen Schiffskonvoi für Gaza endet anders als geplant – mit einem Blutbad. Eine Rekonstruktion der Ereignisse

Die türkische "Mavi Marmara" (r.) und ein Schiff der israelischen Marine

Die türkische "Mavi Marmara" (r.) und ein Schiff der israelischen Marine

Die See sei ruhig, schreibt Norman Paech am Sonntag in sein Online-Tagebuch, „die Sonne geht um fünf Uhr am wolkenlosen Himmel auf“. Ein Sommertag im Mittelmeer beginnt. Der 72-jährige Linken-Politiker befindet sich an Bord der „Miramar“, eines türkischen Kreuzfahrtschiffs, das von Famagusta aus nach Gaza unterwegs ist, um Hilfsgüter in den von Israel abgeriegelten Landstreifen zu bringen. Er weiß, dass Israel das nicht will. Dass die Regierung angedroht hat, den Konvoi zu stoppen, notfalls mit Gewalt.

Die Fahrt bis hierher war beschwerlich. Die Verladung der Hilfsgüter, darunter Fertighausteile, Zement und medizinisches Gerät, zog sich hin. Mit viertägiger Verspätung brach der Konvoi aus ursprünglich acht Fahrzeugen am Mittwoch in Athen auf. Nun wird er immer kleiner. Wegen technischer Probleme muss ein Schiff nach Zypern umkehren. Und die „Rachel Corrie“ aus Irland liegt zwei Tagesreisen zurück. „Nach dem Frühstück wurde entschieden, dass unser Schiff Wasser und Diesel von unserem Versorgungsschiff aufnimmt und weiter nach Gaza fährt“, schreibt Paech, der bis September 2009 dem Bundestag angehörte.

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Dann bricht der Kontakt zu ihm ab. Und eine Affäre beginnt, deren Folgen nicht absehbar sind. Amateuraufnahmen von der „Marmara“ zeigen, wie Eliteeinheiten der israelischen Armee gegen fünf Uhr morgens das Schiff stürmen. Auf den wackligen Bildern im Internet ist zu sehen, wie sich schwarz gekleidete Elitesoldaten aus Hubschraubern abseilen und mit Aktivisten aneinandergeraten. Als die Soldaten aus der Dunkelheit auftauchen, greifen die türkischen Aktivisten zum Mikrofon. „Wir werden angegriffen“, ruft ein Mann, der von dem Schiff aus im türkischen Fernsehen über die Kommandoaktion der israelischen Armee berichtet. Im Hintergrund sind Schüsse zu hören. „Auseinander!“, ruft der Mann den Umstehenden zu. „Sie schießen die ganze Zeit.“ Insgesamt sind rund 600 Menschen aus 40 Ländern an Bord, darunter viele türkische Aktivisten einer islamischen Hilfsorganisation. Mehrere von ihnen liegen verletzt an Deck, es herrscht Chaos. Die Soldaten hätten „in dem Moment zu schießen begonnen, als sie die Füße auf Deck setzten“, heißt es auf der Website der Bewegung Free Gaza, die die Hilfsmission mitorganisiert hat.

Diese Darstellung wies die israelische Regierung zurück. Der Sprecher von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der zum Zeitpunkt des Einsatzes in Kanada weilte, betonte, die Aktivisten an Bord des erstürmten Schiffs hätten als Erste Gewalt angewendet. „Wir haben alle denkbaren Bemühungen unternommen, um diesen Vorfall zu vermeiden“, sagte Regierungssprecher Mark Regew der Nachrichtenagentur AFP. „Leider gab es extrem gewalttätige Angriffe durch Leute auf dem Boot, mit Eisenstangen, Messern und scharfer Munition“, sagte Regew.

Israels Militär wollte im Schutz der Dunkelheit die „Freiheitsflotte“, den Solidaritäts- und Hilfsgüterkonvoi für den Gaza-Streifen stoppen. Das Vorgehen der Soldaten sollte erleichtert, die Live-Berichterstattung von den sechs Schiffen beeinträchtigt werden. Deshalb schlugen die Marine-Kommandos nicht in den von Israel beherrschten territorialen Gewässern 30 Seemeilen vor dem Gaza-Streifen zu, sondern in den 100 Seemeilen entfernten internationalen Gewässern südlich von Zypern.

Drei Hubschrauber ließen jeweils 15 Kämpfer auf die „Marmara“ nieder. Gleichzeitig enterten mehrere Kommandoboote vier kleinere Boote mit insgesamt 100 Personen an Bord und näherten sich dem großen Schiff. Ein fünftes Boot wurde erst nach dem Morgengrauen gewaltlos eingenommen.

Die Israelis waren nach israelischen Angaben angehalten, bei Widerstand Farbbeutel abzuschießen. Geplant war also eine Paintball-Aktion. Die Passagiere sollten neutralisiert, nicht getötet werden. Auf den fünf Booten wurde nur passiver Widerstand geleistet. Doch auf der „Marmara“ wurde angeblich von Anfang an erheblicher Widerstand geleistet. Sie wehrten sich mit Holzlatten und Eisenstangen, langen Messern und Molotowcocktails. Soldaten wurden einzeln angegriffen, ihrer Waffen, Helme und Ausrüstung beraubt, so dass einige „über Bord sprangen aus Angst, gelyncht zu werden“, heißt es in israelischen Medien. Aus mindestens zwei der von den Passagieren eroberten Pistolen soll mehrfach geschossen worden sein. Laut einer Version gab einer einen Warnschuss in die Luft ab, woraufhin die Soldaten das Feuer in Richtung des sich in der Menge versteckenden Schießenden eröffneten. Nach zwei Stunden hatten die Marinekommandos auch die Schiffsbrücke erobert und damit das Schiff in ihrer Gewalt. „Generalstabschef, ich melde: Befehl ausgeführt, aber es ist ein Missgeschick passiert.“ So informierte der Oberkommandierende der israelischen Marine, Admiral Eliezer Merom, laut israelischen Medien seinen Boss Gabi Ashkenasi über die Ereignisse.

Leser-Kommentare
    • Runan
    • 31.05.2010 um 19:49 Uhr

    das würde ich ja alles gerne glauben. Aber das sind Elitekommandos der Israelis. Wenn das wahr wäre müsste Israel diese Einheit sofort auflösen. So diletantisch ist nicht einmal eine Milizeinheit. Hier ist ein Killerkommando losgeschickt worden - nur mit der heftigen Reaktion der Welt hat man nicht gerechnet.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Wenn das ein "Killerkommando" war, wieso gibt es anscheinend nur auf dem "türkischen" Schiff Opfer zu beklagen? Vielleicht deswegen, weil da die "Friedensaktivisten" offensichtlich doch nicht so friedlich waren!?

    ...aus Berichten von Menschen, die in und um Israel arbeiten, sind "völlig unglaubliche dilettantische und menschenverachtende Aktionen" durchaus Alltag im palästinensisch-israelischen Alltag.

    Eine journalistische Dreistigkeit ist es im Übrigen, die Linken-Abgeordneten zur leichteren "Einordnung" als "ultralink" (was ist das?) zu bezeichnen, weil sie dezident gegen die israelische Politik protestieren... m.E. ist diese Haltung sehr leicht, jedes Jahr israelischer inhumaner Aktionen leichter, nachzuvollziehen.

    • joG
    • 01.06.2010 um 9:42 Uhr

    ....taten, was man erwarten musste, wenn man eine Seeblockade zu durchbrechen sucht. Immerhin ist eine Seeblockade in internationaler Auslegung ein erklärtes Kriegsgebiet. Da darf keiner verwundert sein und die Käptene der Schiffe gehören ins Gefängnis, da sie Laib und Leben der Personen riskierten, als sie in die Kriegszone führen.

    im höchsten Masse glaubwürdig.

    Israel hat durch gewaltätige Auseinandersetzungen nichts zu gewinnen, Gewalt wird grundsätzlich gegen Israel interpretiert.
    Also wäre es reichlich dumm, Gewalt nicht zu vermeiden.

    Wenn im Dunkeln ein Aktivist bei einem Militärkommando in die Luft schießt, so ist das grobe Fahrlässigkeit hinsichtlich der möglichen Reaktionen und eine reine Provokation.
    Warum sollten solche speziell geschulten Soldaten schießen, wenn sie nicht bedroht würden? Wenn sie die Kontrolle des Schiffes auch so erlangen können.
    Ich gehe davon aus, dass hier bewusst versucht wurde, eine solche Reaktion zu erzwingen.

    Alles andere widerspricht jeder Logik!

    H.

    Wenn das ein "Killerkommando" war, wieso gibt es anscheinend nur auf dem "türkischen" Schiff Opfer zu beklagen? Vielleicht deswegen, weil da die "Friedensaktivisten" offensichtlich doch nicht so friedlich waren!?

    ...aus Berichten von Menschen, die in und um Israel arbeiten, sind "völlig unglaubliche dilettantische und menschenverachtende Aktionen" durchaus Alltag im palästinensisch-israelischen Alltag.

    Eine journalistische Dreistigkeit ist es im Übrigen, die Linken-Abgeordneten zur leichteren "Einordnung" als "ultralink" (was ist das?) zu bezeichnen, weil sie dezident gegen die israelische Politik protestieren... m.E. ist diese Haltung sehr leicht, jedes Jahr israelischer inhumaner Aktionen leichter, nachzuvollziehen.

    • joG
    • 01.06.2010 um 9:42 Uhr

    ....taten, was man erwarten musste, wenn man eine Seeblockade zu durchbrechen sucht. Immerhin ist eine Seeblockade in internationaler Auslegung ein erklärtes Kriegsgebiet. Da darf keiner verwundert sein und die Käptene der Schiffe gehören ins Gefängnis, da sie Laib und Leben der Personen riskierten, als sie in die Kriegszone führen.

    im höchsten Masse glaubwürdig.

    Israel hat durch gewaltätige Auseinandersetzungen nichts zu gewinnen, Gewalt wird grundsätzlich gegen Israel interpretiert.
    Also wäre es reichlich dumm, Gewalt nicht zu vermeiden.

    Wenn im Dunkeln ein Aktivist bei einem Militärkommando in die Luft schießt, so ist das grobe Fahrlässigkeit hinsichtlich der möglichen Reaktionen und eine reine Provokation.
    Warum sollten solche speziell geschulten Soldaten schießen, wenn sie nicht bedroht würden? Wenn sie die Kontrolle des Schiffes auch so erlangen können.
    Ich gehe davon aus, dass hier bewusst versucht wurde, eine solche Reaktion zu erzwingen.

    Alles andere widerspricht jeder Logik!

    H.

  1. Weil die Fakten inzwischen zu deutlich den üblen Charakter Israels manifestieren, ist Israel dazu übergegangen, selbst für pro-Israel-Kommentare zu sorgen:

    Haaretz : http://tinyurl.com/2f3l5gq
    Firefox-Apps : http://giyus.org/
    Spiegelfechter: http://tinyurl.com/9qu2dw
    Inquirer: http://tinyurl.com/l3mwh2

    Peinlich, nicht wahr?

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    Am dollsten ist ja das Firefox Plugin.

    "Auch die mittlerweile über 30.000 Nutzer zählende GIYUS-Gemeinde hat derzeit viel zu tun. GIYUS ist ein Tool, das separat oder als Firefox-Plugin den gewogenen Nutzer auf Online-Umfragen im Web aufmerksam macht, die zugunsten der israelischen Position manipuliert werden sollen."

    Da scheinen die bezahlten(?) Kommentatoren jetzt richtig in Fahrt zu kommen. Dass Militärs bezahlte "Blogger" einsetzen ist nichts neues - das machen die Amerikaner auch. Nur gibt es bei denen zumindest offiziell die Regel, dass diese sich auch als angehörige der Streitkräfte ausgeben müssen.

    Ich habe heute nun schon diverse Kommentarwellen mit z.T. einfachsten Copy&Paste-Inhalten auf verschienden Webseiten (auch international) beobachtet. Interessanterweise habe ich sehr ähnlich klingende Beiträge auch hier schon gesehen. Da müssen die bezahlten Kommentatoren aber noch ein wenig kreativer werden, damit das glaubwürdig wird...

    Und wie peinlich das ist. Da hat die aktuelle Regierung in Israel wohl die Wunderwaffe "Propoganda" entdeckt. Wer weiß, vielleicht wird das sich als angesehener Beruf etablieren, wofür man studieren muss und mit ein bisschen Anstrengung überbietet man auch Göbbels. Man sehe sich schon an, welch unverschämte Tricks die jetztigen Blogger benutzen. Die "brutalen, tierartigen" Zivilisten, die sich gegen den Führer Israel wiedersetzen, seien bewaffnet gewesen.

    Entfernt. Äußern Sie sich bitte mit konsturktiven Argumenten zum Thema dieses Artikels. Danke. Die Redaktion/sh

    Das Video zur Aktion beweist eindeutig gewalttätigen Widerstand auf dem Schiff, noch bevor die Soldaten selbst tätig werden konnten.

    H.

    Am dollsten ist ja das Firefox Plugin.

    "Auch die mittlerweile über 30.000 Nutzer zählende GIYUS-Gemeinde hat derzeit viel zu tun. GIYUS ist ein Tool, das separat oder als Firefox-Plugin den gewogenen Nutzer auf Online-Umfragen im Web aufmerksam macht, die zugunsten der israelischen Position manipuliert werden sollen."

    Da scheinen die bezahlten(?) Kommentatoren jetzt richtig in Fahrt zu kommen. Dass Militärs bezahlte "Blogger" einsetzen ist nichts neues - das machen die Amerikaner auch. Nur gibt es bei denen zumindest offiziell die Regel, dass diese sich auch als angehörige der Streitkräfte ausgeben müssen.

    Ich habe heute nun schon diverse Kommentarwellen mit z.T. einfachsten Copy&Paste-Inhalten auf verschienden Webseiten (auch international) beobachtet. Interessanterweise habe ich sehr ähnlich klingende Beiträge auch hier schon gesehen. Da müssen die bezahlten Kommentatoren aber noch ein wenig kreativer werden, damit das glaubwürdig wird...

    Und wie peinlich das ist. Da hat die aktuelle Regierung in Israel wohl die Wunderwaffe "Propoganda" entdeckt. Wer weiß, vielleicht wird das sich als angesehener Beruf etablieren, wofür man studieren muss und mit ein bisschen Anstrengung überbietet man auch Göbbels. Man sehe sich schon an, welch unverschämte Tricks die jetztigen Blogger benutzen. Die "brutalen, tierartigen" Zivilisten, die sich gegen den Führer Israel wiedersetzen, seien bewaffnet gewesen.

    Entfernt. Äußern Sie sich bitte mit konsturktiven Argumenten zum Thema dieses Artikels. Danke. Die Redaktion/sh

    Das Video zur Aktion beweist eindeutig gewalttätigen Widerstand auf dem Schiff, noch bevor die Soldaten selbst tätig werden konnten.

    H.

  2. Wenn das ein "Killerkommando" war, wieso gibt es anscheinend nur auf dem "türkischen" Schiff Opfer zu beklagen? Vielleicht deswegen, weil da die "Friedensaktivisten" offensichtlich doch nicht so friedlich waren!?

    Antwort auf "Unglaubwürdig,"
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    • Runan
    • 31.05.2010 um 20:04 Uhr

    ... schließen nicht darauf, dass sie Opfer beklagen.

    Sinn - vielleicht weil man an den Türken ein Exempel statuieren wollte? Im Vorfeld dieser Aktion hat es so ein paar Reibereien gegeben... Davos und so - Sie erinnern sich.
    Annährerung an Syrien? Unterstützung für Iran? Da war doch was...

    Ich greife jemanden an und beschwere mich dann, dass er sich verteidigt.Gehts noch ? Die Israelis nehmen für sich jederzeit das Recht in Anspruchsich bei einem Angriff zu verteidigen-mit Recht ! Aber dürfen das nicht auch die ,die mit Hilfslieferung in internationalen Gewässern unterwegs sind,wenn sie von Israelis angegriffen werden?Wer war denn da der Angreifer bitteschön??
    War dieses Vorgehen und vor allem, die Opfer wirklich nötig?

    • ribera
    • 31.05.2010 um 20:56 Uhr

    - den Angriff auf ein Schiff in internationalen Gewässern?

    - das Aufbringen von Schiffen in einen eigenen Hafen?

    - das Verhalten von Bootspassagieren, die sich in internationalen Gewässern gegen eine gewaltsame Enterung wehren?

    Ich nenne das Selbstverteidigung gegen Ierrorismus und Piraterie.
    Es dürfte sich wohl keine andere juristische Auslegung anbieten.

    wenn in den Nachrichten gelaufen waere, dass alle Schiffe angegriffen wurden. Also nen bisschen mitdenken tun alle Menschen. Ausserdem wer macht den die Nachricht. Haben Sie schon Reporter vor den jeweiligen Schiffen stehen sehen? Auf was stuetzt sich die aktuelle Berichterstattung? Auf Aussagen von Menschen die auf den Schiffen waren? Nein. Die sind abgeschottet. Also wer weiss gerade was wirklich passiert ist und von wem?

    Natürlich wäre ein echtes Killerkommando erfolgreicher im Töten!
    (Darüber zu streiten ist Spiegelfechterei, das wissen und beabsichtigen Leute wie Sie - ist schon klar. Denn egal worüber Sie sich hier äußern, es ist vornehmlich pro-Israel, dazu bin ich lange genug dabei. Warum kann man eigentlich, wenn man Ihren YaDestHu Namen anklickt, nicht zur Gesamtheit Ihrer Kommentare vordringen, wie sonst bei jedem, der hier mitschreibt? "Sie haben keine Zugriffsberechtigung für diese Seite." Stehen Sie etwa unter irgendwessen Schutz, bzw. in Lohn und Brot? Naja, ich erwarte auch keine Antwort darauf - es ist nur seltsam.)

    Lesen Sie mal hier:
    http://www.kawther.info/w...
    Selbst wenn es sich zu Beginn um "harmlose Paintball-Gewehre" (israelisches TV) gehandelt haben sollte, mit denen Anfangs geschossen wurde: bei einer Straftat - und um die handelt es sich hier in internationalen Gewässern - werden diese schuldverstärkend wirksam, weil sie dem Zweck, Terror und Aggression zu stiften, sehr wohl gedient haben.
    Aber sie töten nunmal bekanntermaßen trotzdem nicht.

    Warten wir einmal ab, wie es dem zweiten Konvoi - möglicherweise sogar unter Türkischem militärischem Schutz - ergehen wird.

    Noch mal keiner darf auf Hoher See mit abgedunkelten schnell Booten und gezogenen MG´s ein Passagier Schiff überfallen wenn man das macht ist man ein Pirat oder ein Terrorist.Jeder darf sich gegen so einen Angriff wehren.

    • Runan
    • 31.05.2010 um 20:04 Uhr

    ... schließen nicht darauf, dass sie Opfer beklagen.

    Sinn - vielleicht weil man an den Türken ein Exempel statuieren wollte? Im Vorfeld dieser Aktion hat es so ein paar Reibereien gegeben... Davos und so - Sie erinnern sich.
    Annährerung an Syrien? Unterstützung für Iran? Da war doch was...

    Ich greife jemanden an und beschwere mich dann, dass er sich verteidigt.Gehts noch ? Die Israelis nehmen für sich jederzeit das Recht in Anspruchsich bei einem Angriff zu verteidigen-mit Recht ! Aber dürfen das nicht auch die ,die mit Hilfslieferung in internationalen Gewässern unterwegs sind,wenn sie von Israelis angegriffen werden?Wer war denn da der Angreifer bitteschön??
    War dieses Vorgehen und vor allem, die Opfer wirklich nötig?

    • ribera
    • 31.05.2010 um 20:56 Uhr

    - den Angriff auf ein Schiff in internationalen Gewässern?

    - das Aufbringen von Schiffen in einen eigenen Hafen?

    - das Verhalten von Bootspassagieren, die sich in internationalen Gewässern gegen eine gewaltsame Enterung wehren?

    Ich nenne das Selbstverteidigung gegen Ierrorismus und Piraterie.
    Es dürfte sich wohl keine andere juristische Auslegung anbieten.

    wenn in den Nachrichten gelaufen waere, dass alle Schiffe angegriffen wurden. Also nen bisschen mitdenken tun alle Menschen. Ausserdem wer macht den die Nachricht. Haben Sie schon Reporter vor den jeweiligen Schiffen stehen sehen? Auf was stuetzt sich die aktuelle Berichterstattung? Auf Aussagen von Menschen die auf den Schiffen waren? Nein. Die sind abgeschottet. Also wer weiss gerade was wirklich passiert ist und von wem?

    Natürlich wäre ein echtes Killerkommando erfolgreicher im Töten!
    (Darüber zu streiten ist Spiegelfechterei, das wissen und beabsichtigen Leute wie Sie - ist schon klar. Denn egal worüber Sie sich hier äußern, es ist vornehmlich pro-Israel, dazu bin ich lange genug dabei. Warum kann man eigentlich, wenn man Ihren YaDestHu Namen anklickt, nicht zur Gesamtheit Ihrer Kommentare vordringen, wie sonst bei jedem, der hier mitschreibt? "Sie haben keine Zugriffsberechtigung für diese Seite." Stehen Sie etwa unter irgendwessen Schutz, bzw. in Lohn und Brot? Naja, ich erwarte auch keine Antwort darauf - es ist nur seltsam.)

    Lesen Sie mal hier:
    http://www.kawther.info/w...
    Selbst wenn es sich zu Beginn um "harmlose Paintball-Gewehre" (israelisches TV) gehandelt haben sollte, mit denen Anfangs geschossen wurde: bei einer Straftat - und um die handelt es sich hier in internationalen Gewässern - werden diese schuldverstärkend wirksam, weil sie dem Zweck, Terror und Aggression zu stiften, sehr wohl gedient haben.
    Aber sie töten nunmal bekanntermaßen trotzdem nicht.

    Warten wir einmal ab, wie es dem zweiten Konvoi - möglicherweise sogar unter Türkischem militärischem Schutz - ergehen wird.

    Noch mal keiner darf auf Hoher See mit abgedunkelten schnell Booten und gezogenen MG´s ein Passagier Schiff überfallen wenn man das macht ist man ein Pirat oder ein Terrorist.Jeder darf sich gegen so einen Angriff wehren.

  3. Das torpediert nur feindliche Kriegsschiffe an seinen Seegrenzen und selbst die Somalischen Piraten sind meschenfreundlicher, denn die lassen die Mannschaften der Beuteschiffe leben, die sie auf Hoher-See aufbringen.
    Es sollen ja überwiegend Türken erschssen und von den Sonderkommandos der Israelis verletzt worden sein, das wird sich bestimmt noch rächen.
    Die Selbstisolation der israelischen Regierung wird von Avi und Bibi konsequent fortgesetzt und bald werden nur noch das offizielle Deutschland und die USA an Israels Seite stehen.
    Dann brennt der Nahe Osten eben wieder und Israel wird dem Rest schon ordentlich einheizen, oder?
    Same procedure as every year!

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    • joG
    • 01.06.2010 um 9:33 Uhr

    ....des offiziellen Deutschland finde ich, dass ein Bootsführer weiß, dass man Tote unter seinen Passagieren billigend in Kauf nimmt, wenn er eine Seeblockade durchbricht. Ein solcher Mann/Frau sollte für Körperverletzung und Mord abverurteilt werden.

    • joG
    • 01.06.2010 um 9:33 Uhr

    ....des offiziellen Deutschland finde ich, dass ein Bootsführer weiß, dass man Tote unter seinen Passagieren billigend in Kauf nimmt, wenn er eine Seeblockade durchbricht. Ein solcher Mann/Frau sollte für Körperverletzung und Mord abverurteilt werden.

    • zd
    • 31.05.2010 um 20:02 Uhr

    hier kann man sehen, wie die friedensaktivisten die soldaten zusammenschlagen, sie von der bruecke schmeissen und mit messern zustechen.

    http://www.mako.co.il/new...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ach wissen Sie, es bringt ja doch nichts. Die Bilder sind entweder gefaked oder die Friedensaktivisten haben sich einfach nur erschrocken, weil sie durch den Helicopter geweckt wurden. Hier kann man auffahren was man möchte, einige wollen der Realität nicht ins Auge blicken.

    Aber vielen Dank für den Link zum Video. Vielleicht überzeugt das ja doch den ein oder anderen von der Friedfertigkeit der Menschrechtsaktivisten - haha.

    • tower
    • 31.05.2010 um 21:10 Uhr

    die Überfallenen Mitreisende gegen diesen piraterischen Angriff auf der offenen See gewährt.Piraten hat man früher auf See -kielgeholt-.Warum dürfen sich Überfallende Menschen nicht währen,oder hatten die Angreifer alle einen Heiligenschein ?

    >>5. "friedensaktivisten"

    hier kann man sehen, wie die friedensaktivisten die soldaten zusammenschlagen, sie von der bruecke schmeissen und mit messern zustechen.

    http://www.mako.co.il/new...<<

    ist imo durchaus die aufgabe von friedensaktivisten, die soldaten eines rassistischen unrechtsstaats - auch mit gewalt - an einem aktuellen zweifelsfreien rechtsbruch zu hindern.

    wäre der besatzer und agressor zb deutschland, serbien, china,... und die resistance entsprechend französisch, polnisch, bosnisch, oder tibetanisch würde hier doch überhaupt nicht so lächerlich rumgerechtfertigt, oder?

    wenn hier Leute schreiben, die "Aktivisten" wären berechtigt sich zu wehren, so ist das rein formal richtig.
    Doch wer dies in einer solchen Situation tut, legt es bewusst auf Opfer an!
    Jeder Kommandant einer bewaffneten Einheit würde dafür zur Rechenschaft gezogen werden, wenn er nicht in aussichtsloser Lage kapituliert, ohne das dies einen militärischen Nutzen hätte.

    Die Moral ist völkerechtlich völlig eindeutig.

    H.

    Ach wissen Sie, es bringt ja doch nichts. Die Bilder sind entweder gefaked oder die Friedensaktivisten haben sich einfach nur erschrocken, weil sie durch den Helicopter geweckt wurden. Hier kann man auffahren was man möchte, einige wollen der Realität nicht ins Auge blicken.

    Aber vielen Dank für den Link zum Video. Vielleicht überzeugt das ja doch den ein oder anderen von der Friedfertigkeit der Menschrechtsaktivisten - haha.

    • tower
    • 31.05.2010 um 21:10 Uhr

    die Überfallenen Mitreisende gegen diesen piraterischen Angriff auf der offenen See gewährt.Piraten hat man früher auf See -kielgeholt-.Warum dürfen sich Überfallende Menschen nicht währen,oder hatten die Angreifer alle einen Heiligenschein ?

    >>5. "friedensaktivisten"

    hier kann man sehen, wie die friedensaktivisten die soldaten zusammenschlagen, sie von der bruecke schmeissen und mit messern zustechen.

    http://www.mako.co.il/new...<<

    ist imo durchaus die aufgabe von friedensaktivisten, die soldaten eines rassistischen unrechtsstaats - auch mit gewalt - an einem aktuellen zweifelsfreien rechtsbruch zu hindern.

    wäre der besatzer und agressor zb deutschland, serbien, china,... und die resistance entsprechend französisch, polnisch, bosnisch, oder tibetanisch würde hier doch überhaupt nicht so lächerlich rumgerechtfertigt, oder?

    wenn hier Leute schreiben, die "Aktivisten" wären berechtigt sich zu wehren, so ist das rein formal richtig.
    Doch wer dies in einer solchen Situation tut, legt es bewusst auf Opfer an!
    Jeder Kommandant einer bewaffneten Einheit würde dafür zur Rechenschaft gezogen werden, wenn er nicht in aussichtsloser Lage kapituliert, ohne das dies einen militärischen Nutzen hätte.

    Die Moral ist völkerechtlich völlig eindeutig.

    H.

  4. [...]!!!

    Hier tauchen innerhalb von Minuten unzählige inhaltlich falsche und tendenziöse Kommentare auf...

    Wirklich schade, dass die israelische Marine den "Aktivisten" auf den Leim gegangen ist und die erhoffte Tragödie geliefert hat.
    Ich hoffe wirklich an Bord ist kein unschuldiger verletzt worden, der wirklich dachte es ginge um die Lieferung von Hilfsgütern.
    Wieder ein paar Märtyrer mehr- das Paradies platzt bestimmt aus allen Nähten.
    Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/vv

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    • Runan
    • 31.05.2010 um 20:07 Uhr

    ... kam gerade das Kommando für Euch hier zu eskalieren? Beleidigen und Ungeheurlichkeiten rausposaunen um das Forum zu sprengen?
    Also ich gehe dem nicht auf den Leim - ich hoffe die Betreiber des Forums auch nicht.

    Gruß
    Runan

    • joG
    • 01.06.2010 um 9:38 Uhr

    .....in großer Zahl lieber zu sehen, dass die Israelis schuldig sind als die andere Tatsache, dass der Käpten den Tod und die Verletzungen der Passagiere für die er verantwortlich war billigend in Kauf nahm, indem er eine Seeblockade zu durchbrechen suchte.
    Das tat dieser Mann nur um seine Art die Welt zu interpretieren durchzusetzen.

    • Runan
    • 31.05.2010 um 20:07 Uhr

    ... kam gerade das Kommando für Euch hier zu eskalieren? Beleidigen und Ungeheurlichkeiten rausposaunen um das Forum zu sprengen?
    Also ich gehe dem nicht auf den Leim - ich hoffe die Betreiber des Forums auch nicht.

    Gruß
    Runan

    • joG
    • 01.06.2010 um 9:38 Uhr

    .....in großer Zahl lieber zu sehen, dass die Israelis schuldig sind als die andere Tatsache, dass der Käpten den Tod und die Verletzungen der Passagiere für die er verantwortlich war billigend in Kauf nahm, indem er eine Seeblockade zu durchbrechen suchte.
    Das tat dieser Mann nur um seine Art die Welt zu interpretieren durchzusetzen.

    • Runan
    • 31.05.2010 um 20:04 Uhr

    ... schließen nicht darauf, dass sie Opfer beklagen.

    Sinn - vielleicht weil man an den Türken ein Exempel statuieren wollte? Im Vorfeld dieser Aktion hat es so ein paar Reibereien gegeben... Davos und so - Sie erinnern sich.
    Annährerung an Syrien? Unterstützung für Iran? Da war doch was...

    Antwort auf "Sinn? Keiner da."
    • zd
    • 31.05.2010 um 20:06 Uhr

    hier noch ein video von den brutalen friedensaktivisten mit einem englischen artikel.

    http://www.ynetnews.com/a...

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    Der Zugriff fand eindeutig in internationalen Gewässern statt. Das ist Piraterie. Ich sehe Aktivisten die sich wehren.

    Die Qualität dieses Videos ist so schlecht, daß selbst ein Hobbyfilmer besseres Material herstellen kann. Es ist so gut wie nichts zu erkennen.

    Offensichtlich ist das israelische Propagandaministerium dazu übergegangen, mit schlechten Videosequenzen, die Vorfälle in ihrem Sinne umzudichten.

    Dazu noch diese elenden Falschmeldungen, die Aktivisten hätten mit Äxten und Messern die Soldaten angegriffen und selber zuerst gefeuert. Dazu kann die israelische Propaganda natürlich nichts liefern, einfach weil es nicht wahr ist.

    Fakt ist, daß die israelische Armee ein Massaker bei ihrer Piratenaktion angerichtet hat.

    Die Israelische Arme hat hier außerhalb ihrer Hoheitsgewässer agiert und die Menschen haben sich verteidigt.

    Aus meiner Sicht hat Israel als Land damit einmal mehr selbst disqualifiziert. Ich hoffe das das Internationale echo ähnlich scharf ausfällt wie bei der Versenkung des Koreanischen Kriegsschiffes.

    Das Land Israel (nicht seine Menschen im allgemeinen und schon gar keine Konversion gleich welcher Art) hat bei mir jeden Kredit verspielt. Es wird Zeit das das handeln Israels folgen hat.

    Der Zugriff fand eindeutig in internationalen Gewässern statt. Das ist Piraterie. Ich sehe Aktivisten die sich wehren.

    Die Qualität dieses Videos ist so schlecht, daß selbst ein Hobbyfilmer besseres Material herstellen kann. Es ist so gut wie nichts zu erkennen.

    Offensichtlich ist das israelische Propagandaministerium dazu übergegangen, mit schlechten Videosequenzen, die Vorfälle in ihrem Sinne umzudichten.

    Dazu noch diese elenden Falschmeldungen, die Aktivisten hätten mit Äxten und Messern die Soldaten angegriffen und selber zuerst gefeuert. Dazu kann die israelische Propaganda natürlich nichts liefern, einfach weil es nicht wahr ist.

    Fakt ist, daß die israelische Armee ein Massaker bei ihrer Piratenaktion angerichtet hat.

    Die Israelische Arme hat hier außerhalb ihrer Hoheitsgewässer agiert und die Menschen haben sich verteidigt.

    Aus meiner Sicht hat Israel als Land damit einmal mehr selbst disqualifiziert. Ich hoffe das das Internationale echo ähnlich scharf ausfällt wie bei der Versenkung des Koreanischen Kriegsschiffes.

    Das Land Israel (nicht seine Menschen im allgemeinen und schon gar keine Konversion gleich welcher Art) hat bei mir jeden Kredit verspielt. Es wird Zeit das das handeln Israels folgen hat.

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