Euroländer Finanzminister beschließen gigantischen Rettungsplan
750 Milliarden Euro – diesen Umfang hat das Kreditprogramm, auf das sich die EU-Finanzminister zur Abwehr einer Schuldenkrise in der gesamten Euro-Zone geeinigt haben.
© Georges Gobet/AFP/Getty Images

Den Euro sichern, Spekulanten abwehren: Die EU beschloss ein 750 Milliarden teures Rettungspaket
Es ist kurz nach zwei Uhr, als der deutsche Innenminister Thomas de Maizière in Brüssel vor die Presse tritt. Sichtlich abgekämpft verkündet der Minister den Plan, auf den sich die Finanzminister der 27 EU-Mitgliedsstaaten zuvor in Stunden zäher Verhandlungen verständigt haben: Ein 750 Milliarden Euro schweres Hilfspaket, das die Europäer zusammen mit dem Internationalen Währungsfonds schnüren werden, soll den Euro vor dem Aus bewahren und bedrohte Staaten vor dem Bankrott schützen.
Es ist das vorläufige Ende eines Rettungskrimis, der sich weit in die Nacht hineinzog und der unter enormen Zeitdruck stand: Noch in der Nacht würden die Märkte in Asien öffnen, das war klar, und zuvor sollte der Rettungsplan stehen. Das gelang: Die Tokioter Börse eröffnete im Plus. Bis zur Mittagspause (Ortszeit) legte der Nikkei um 1,3 Prozent auf 10.499 Punkte zu. Der Euro notierte nach Bekanntgabe des Maßnahmenpakets in Fernost mit 1,2875 Dollar.
Bis zuletzt gab es in Brüssel heftigen Streit über Kompetenzen und Details. Immer wieder hatten die Unterhändler Kontakt zum IWF und der Europäischen Zentralbank in Frankfurt gehalten.
Erschwerend kam hinzu, dass der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble am Sonntagnachmittag kurz nach seiner Ankunft in Brüssel erneut ins Krankenhaus eingeliefert werden musste und Innenminister de Maizière eigens aus Berlin eingeflogen wurde, um die deutsche Seite zu vertreten. Dadurch verzögerten sich die Verhandlungen um weitere Stunden. Am Ende stand ein Kompromiss, der erhebliche Konsequenzen mit sich bringt und nicht zuletzt Deutschland weiteren Lasten aussetzt.
Der Plan der Euro-Staaten sieht zwei Stufen von Hilfen vor: In einem ersten Schritt hält die EU-Kommission rund 60 Milliarden Euro an Krediten für Not leidende Staaten bereit. Diese sollen in der gleichen Weise vergeben werden wie die Zahlungsbilanzhilfen für Ungarn, Lettland und Rumänien in der Vergangenheit. Diese ersten Hilfen sollen im Notfall innerhalb der nächsten Stunden abrufbar sein.
In einem zweiten Schritt verpflichten sich die Euro-Staaten zum Aufbau einer Zweckgesellschaft. Diese soll an den Kapitalmärkten unter der Aufsicht der EU-Kommission Kredite aufnehmen können, wenn einer oder mehrere Staaten von einer Pleite bedroht sind. Alle Euro-Staaten verpflichten sich, die Kredite mit einer Bürgschaft von bis zu 440 Milliarden Euro auszustatten bei einer Laufzeit von drei Jahren. Hinzu kommen Finanzhilfen des IWF in Höhe von bis zu 250 Milliarden Euro.
- Datum 11.05.2010 - 10:33 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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wir wollen Exportweltmeister bleiben - nur was bringt das dem Deutschen Bürger wenn die Exporte mittels Staatenfinanzausgleich (nennt natürlich niemand so) aus Deutschen Steuermitteln bezahlt werden? Besser waere doch die D Mark wieder einzuführen , Steuern senken und mit dem Ersparten könnte ich mir dann selber mehr leisten !
Ein grösseres Auto z.B. faende ich nett! Statt dessen schicken unsere Spitzenpolitiker munter unser Geld gen Süden und wundern sich wenn niemand mehr zur Wahl geht - wie gestern in MRW.
Jetzt fehlt nur noch das sich eine Nazipartei den berechtigten Unmut der Bürger zu Nutze macht!
[...]
Was nuetzt uns immer mehr Geld, wenn wir innerlich leer und nie zufrieden sind?
Gekürzt. Bitte vermeiden Sie explizite Provokationen, die das Forenklima unnötig negativ aufladen. Danke. Die Redaktion/cs
[...]
Was nuetzt uns immer mehr Geld, wenn wir innerlich leer und nie zufrieden sind?
Gekürzt. Bitte vermeiden Sie explizite Provokationen, die das Forenklima unnötig negativ aufladen. Danke. Die Redaktion/cs
Der Finanzbedarf (Refinanzierung alter Schulden plus geplante Neuverschuldung) von Griechenland, Spanien, Irland, Italien und Spanien bis einschließlich 2013 liegt bei rund 2.000 Milliarden. Dafür reichen die 750 Mrd. nicht aus. Insofern bleibt abzuwarten, ob der Markt das Paket letztlich als ausreichend erachtet.
@matzi02
Wir brauchen eine Steuerstrukturreform, ja. Aber eine Steuersenkung ist auf absehbare Zeit wohl so oder so nicht drin. Die laut Maastricht-Vertrag erlaubten 3% Neuverschuldung hören sich immer so klein und niedlich an. Aber selbst die sind eigentlich katastrophal, denn die Bezugsgröße für diese Defizitquote ist das Bruttoinlandprodukt und nicht die Summe der Ausgaben im Bundeshaushalt. 3% Defizitquote laut Maastricht bedeuten, dass 20-25% des Bundeshaushaltes über neue Schulden finanziert werden und das Geld fließt überwiegend in konsumptive Ausgaben, von denen in Zukunft niemand etwas hat.
.. verschulden zu können. Der Gegner ist auch schon erklärt - Spekulanten und Hedge-Fonds. Unglaublich zu was die Politik fähig ist um sich weiter verschulden zu können - hauptsache man kann weiter stimmern kaufen/ subventionieren. Es muss der Politik dringend die Hoheheit über die Budgets entzogen werden.
@ gedudel # 4
Die Politik arbeitet mit Volldampf daran, dass ihr alles entzogen wird, das regelt der Markt ganz schnell. Ausserdem überschätzen die Politiker die Möglichkeiten mit "Kleingeld" regulierend in die Märkte eingreifen zu können. In diesem Falle ist der Spielraum der Kreativität ausgeschöpft, an dessen Stelle tritt die Naivität, die Flucht aus der Wirklichkeit. Die Politiker glauben doch selbst nicht mehr, dass sie clever sind?
Wir brauchen keine "Maßnahmen gegen die Hegdefonds und anderen Bankster".
Sie waren es schließlich, denen wir zu verdanken haben, dass die wuchernden Ungleichgewichte aufdeckten, gegen die unsere Politiker nicht nur Jahre lang nichts taten, sondern auch verschwiegen vielleicht vertuschten und selbst zu großen Teilen verursachten und somit verhinderten, dass die Kosten ins uferlose wuchsen. Verwechseln wir doch nicht die Täter und die Boten. "Spekulation" ist nicht böse. Sie ist (in diesem Fall) eine Kontrolle schlechter Wirtschaftspolitik gewesen.
eine Geldaufnahme durch die EU und deren Organisationen verboten. Das schützte die Bevölkerungen der europäischen Staaten vor ausufernder Verschuldung durch demokratisch kaum kontrollierten Körperschaften auf Rechnung der europäischen Völker. Das ist schon lange ein Dorn im Auge der Interessengemeinschaft, die von solchen Töpfen profitieren würden. Mit Lissabon ist die Schutzvorrichtung nun aushebelbar und man macht es unter Deckung einer selbstverschuldeten Krise. Das sucht man zu vertuschen, indem man auf "Feinde" deutet, wie bei jeder Machtergreifung.
Sehen wir es doch einmal anders:
750 Milliarden stellt also die Politik bereit - und was glauben diese Clowns, wer sich diese 750 abholt? ........... Richtig!
Und wer muß für diese 750 bluten? ......... Auch richtig!
Ja, ja - das Primat der Politik über die Logik! Oder ist das ganze so gewollt: Soziale Tarnfarbe für ein asoziales Spiel?
@ gedudel # 4
Die Politik arbeitet mit Volldampf daran, dass ihr alles entzogen wird, das regelt der Markt ganz schnell. Ausserdem überschätzen die Politiker die Möglichkeiten mit "Kleingeld" regulierend in die Märkte eingreifen zu können. In diesem Falle ist der Spielraum der Kreativität ausgeschöpft, an dessen Stelle tritt die Naivität, die Flucht aus der Wirklichkeit. Die Politiker glauben doch selbst nicht mehr, dass sie clever sind?
Wir brauchen keine "Maßnahmen gegen die Hegdefonds und anderen Bankster".
Sie waren es schließlich, denen wir zu verdanken haben, dass die wuchernden Ungleichgewichte aufdeckten, gegen die unsere Politiker nicht nur Jahre lang nichts taten, sondern auch verschwiegen vielleicht vertuschten und selbst zu großen Teilen verursachten und somit verhinderten, dass die Kosten ins uferlose wuchsen. Verwechseln wir doch nicht die Täter und die Boten. "Spekulation" ist nicht böse. Sie ist (in diesem Fall) eine Kontrolle schlechter Wirtschaftspolitik gewesen.
eine Geldaufnahme durch die EU und deren Organisationen verboten. Das schützte die Bevölkerungen der europäischen Staaten vor ausufernder Verschuldung durch demokratisch kaum kontrollierten Körperschaften auf Rechnung der europäischen Völker. Das ist schon lange ein Dorn im Auge der Interessengemeinschaft, die von solchen Töpfen profitieren würden. Mit Lissabon ist die Schutzvorrichtung nun aushebelbar und man macht es unter Deckung einer selbstverschuldeten Krise. Das sucht man zu vertuschen, indem man auf "Feinde" deutet, wie bei jeder Machtergreifung.
Sehen wir es doch einmal anders:
750 Milliarden stellt also die Politik bereit - und was glauben diese Clowns, wer sich diese 750 abholt? ........... Richtig!
Und wer muß für diese 750 bluten? ......... Auch richtig!
Ja, ja - das Primat der Politik über die Logik! Oder ist das ganze so gewollt: Soziale Tarnfarbe für ein asoziales Spiel?
@ gedudel # 4
Die Politik arbeitet mit Volldampf daran, dass ihr alles entzogen wird, das regelt der Markt ganz schnell. Ausserdem überschätzen die Politiker die Möglichkeiten mit "Kleingeld" regulierend in die Märkte eingreifen zu können. In diesem Falle ist der Spielraum der Kreativität ausgeschöpft, an dessen Stelle tritt die Naivität, die Flucht aus der Wirklichkeit. Die Politiker glauben doch selbst nicht mehr, dass sie clever sind?
jetzt zockt die Regierung Merkel mit unserem Geld...
Interessant war schon, wie aus rund 8 Milliarden Euro in wenigen Tagen ein 22,4 Milliarden Euro hoher deutscher Anteil für die Rettung von Griechenland wurde!
Und jetzt ist auch noch ein Hilfsprogramm von 500 Milliarden Euro für verschuldete EuroLänder gezimmert worden (440 Milliarden kommen in Form von Garantien und Krediten von den Euromitgliedern, 60 Milliarden Euro stellt die EU Kommission bereit!), wobei wir Deutschen wieder mit rund 120 Millarden Euro dabei sind!?
Da fragt man sich doch als Deutscher: "Was geht hier eigentlich ab? Warum werden deutsche Bürger von der Regierung Merkel zum Zahlmeister Europas gemacht?" und "Welchem Bürgerwillen ist das eigentlich noch geschuldet?".
Sehen wir es realistisch ==> "Bürgerwillen" ist bei weitem nicht immer das vernünftigste. Wie viele unserer Bürger kennen sich denn annähernd mit diesem komplexen Systemen aus? 0,2 %.. 0,1% ?
Aber ernsthaft frage ich mich, wie in solchen Zeiten noch irgendjemand von Steuersenkung reden kann.. also wenn das so weiter geht weden den Linken doch regelrecht Wählerstimmen vor die Füße geworfen.
Bei den ganzen Schulden kann ich nicht mal ernsthaft glauben, dass man die Währung stabil halten will, denn ohne eine riesen Inflation werden die Schulden doch eh nie wieder beglichen!
Sehen wir es realistisch ==> "Bürgerwillen" ist bei weitem nicht immer das vernünftigste. Wie viele unserer Bürger kennen sich denn annähernd mit diesem komplexen Systemen aus? 0,2 %.. 0,1% ?
Aber ernsthaft frage ich mich, wie in solchen Zeiten noch irgendjemand von Steuersenkung reden kann.. also wenn das so weiter geht weden den Linken doch regelrecht Wählerstimmen vor die Füße geworfen.
Bei den ganzen Schulden kann ich nicht mal ernsthaft glauben, dass man die Währung stabil halten will, denn ohne eine riesen Inflation werden die Schulden doch eh nie wieder beglichen!
Wir brauchen keine "Maßnahmen gegen die Hegdefonds und anderen Bankster".
Sie waren es schließlich, denen wir zu verdanken haben, dass die wuchernden Ungleichgewichte aufdeckten, gegen die unsere Politiker nicht nur Jahre lang nichts taten, sondern auch verschwiegen vielleicht vertuschten und selbst zu großen Teilen verursachten und somit verhinderten, dass die Kosten ins uferlose wuchsen. Verwechseln wir doch nicht die Täter und die Boten. "Spekulation" ist nicht böse. Sie ist (in diesem Fall) eine Kontrolle schlechter Wirtschaftspolitik gewesen.
eine Geldaufnahme durch die EU und deren Organisationen verboten. Das schützte die Bevölkerungen der europäischen Staaten vor ausufernder Verschuldung durch demokratisch kaum kontrollierten Körperschaften auf Rechnung der europäischen Völker. Das ist schon lange ein Dorn im Auge der Interessengemeinschaft, die von solchen Töpfen profitieren würden. Mit Lissabon ist die Schutzvorrichtung nun aushebelbar und man macht es unter Deckung einer selbstverschuldeten Krise. Das sucht man zu vertuschen, indem man auf "Feinde" deutet, wie bei jeder Machtergreifung.
Willkommen Europäer in Europa, könnte man heute sagen, denn jetzt sitzen wir wirklich alle in einem Boot. Nur heißt das Schiff Titanic und die Kapitäne ignorieren die Finanzeisberge, welche da draußen umher schwimmen. Solange ein Staat, eine Region, ein Kontinent Kredite aufnehmen muss, um funktionieren zu können, solange wird es langfristig immer eine Versklavung der Bevölkerung oder eine Ausbeutung der natürlich Ressourcen geben. Zinsen müssen schließlich erwirtschaftet werden und dazu muss jemand verlieren.
Der Planet ächzt an allen Enden, Millionen von Menschen hungern täglich obwohl die Nahrungsmittelproduktion für 12 Milliarden Menschen produzieren kann. Das Artensterben geht weiter und hat den Zenit bereits überschritten und wir bekommen es nicht in die Reihe, die Ursachen für den bestehenden Druck und die damit verbundenen ausufernden psychischen Erkrankungen in den Industrienationen in den Griff zu bekommen.
Die Griechen haben Recht wenn sie sagen „Europäer erhebt euch.“ Der Ausverkauf Europas hat begonnen.
http://www.ploync.de/geld...
Vorbemerkung: Ich äußere mich ausdrücklich nicht zur Sinnhaftigkeit der gestrigen Beschlüsse in Brüssel.
Aber ich sage ganz klar, das war ein Putschversuch der teilweise gelang. Die deutsche Regierung verhinderte schlimmeres.
Ein ausgewiesener Fachmann und EURO-Skeptiker sieht das auch so pessimistisch. Für die letzte Jungen Freiheit gab er ein
für mich hochinteressantes Interview. Da könnte ich jetzt ganze Passagen zitieren, so spannend fand ich das.
sie sagen es: ein wahrhaft tödlicher kreislauf!
anders ausgedrückt:
die geister die ich rief,
werd ich nicht mehr los!
(name des geistes:
zins und zinses-zins!)
Vorbemerkung: Ich äußere mich ausdrücklich nicht zur Sinnhaftigkeit der gestrigen Beschlüsse in Brüssel.
Aber ich sage ganz klar, das war ein Putschversuch der teilweise gelang. Die deutsche Regierung verhinderte schlimmeres.
Ein ausgewiesener Fachmann und EURO-Skeptiker sieht das auch so pessimistisch. Für die letzte Jungen Freiheit gab er ein
für mich hochinteressantes Interview. Da könnte ich jetzt ganze Passagen zitieren, so spannend fand ich das.
sie sagen es: ein wahrhaft tödlicher kreislauf!
anders ausgedrückt:
die geister die ich rief,
werd ich nicht mehr los!
(name des geistes:
zins und zinses-zins!)
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