Türkei Stunde der Hardliner
Nach dem jüngsten PKK-Terror setzt der türkische Ministerpräsident Erdoğan im Kurdenkonflikt auf Härte. Bis heute hat Ankara kein Rezept gegen die Rebellen.
© KAYHAN OZER/AFP/Getty Images

Truppenbesuch im Krisengebiet an der irakischen Grenzen: Der türkische Premier Tayyip Erdogan
Nach dem Tod von mehr als einem Dutzend Soldaten bei Angriffen der PKK will die Türkei den Kampf gegen die kurdischen Rebellen verstärken. Staatspräsident Abdullah Gül sowie die Spitzen von Regierung und Armee beschlossen bei einer Krisensitzung in Ankara am Montag "kurz- und mittelfristige Zusatzmaßnahmen" im Kampf gegen die Rebellen.
Bereits bei einer Trauerfeier für Soldaten, die von der PKK getötet worden waren, hatte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan angedeutet, dass er auf militärische Härte setzen will. "Wir werden nicht aufgeben, sie werden nicht gewinnen", sagte er. "Sie werden in ihrem eigenen Blut ertrinken."
In der Nacht zum Samstag waren PKK-Kämpfer aus dem Nordirak in die Region in der Nähe der türkischen Grenzen zum Irak und zum Iran eingesickert. Sie eröffneten das Feuer auf Stellungen der Armee und erschossen neun Soldaten. Später zündeten die Rebellen eine im Straßengraben versteckte Bombe und töteten zwei weitere Soldaten. Im ostanatolischen Elazig starb noch ein Soldat bei einem PKK-Angriff.
Türkische Kampfjets bombardierten mutmaßliche PKK-Stellungen im Norden Iraks, die Armee meldete den Tod von mindestens zwölf PKK-Kämpfern. Bei einer Schießerei zwischen türkischen Soldaten und PKK-Kämpfern in Silvan in der südöstlichen Provinz Diyarbakir wurden am Montag sechs weitere Menschen getötet. Ein Anschlag auf einen Militärbus am Dienstag in Istanbul forderte drei Tote, hier ist jedoch nicht sicher, ob es sich um ein Attentat im Zusammenhang mit dem Kurdenkonflikt handelt. Das alles zeigt: Auch mehr als ein Vierteljahrhundert nach Beginn der Kämpfe zwischen der PKK und der türkischen Armee im Jahr 1984 hat Ankara kein Rezept gegen die Rebellen.
Bei der Sitzung am Montag wurde beschlossen, die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern im Kampf gegen die im Nordirak verschanzte PKK zu intensivieren und die Koordination von Armee und Geheimdienst zu verbessern. Nach Presseberichten hatten die Militärs vor dem Angriff vom Samstag die anrückenden PKK-Trupps zwar geortet, aber nichts unternommen, weil die Angreifer für Hirten oder Schmuggler gehalten wurden.
Unterdessen droht eine weitere Eskalation. Ein PKK-Sprecher im Nordirak drohte damit, den Krieg in die türkischen Städte zu tragen. Die PKK-Unterorganisation TAK hatte bereits Anschläge in Urlaubsgebieten angekündigt. Mit der neuen Gewaltwelle will die PKK nicht nur Stärke demonstrieren, sondern Ankara auch dazu zwingen, ihren inhaftierten Chef Abdullah Öcalan als Gesprächspartner zu akzeptieren.
Bisher glaubte Erdogan, die PKK mithilfe politischer Reformen zugunsten der Kurden schwächen und in die Bedeutungslosigkeit drängen zu können. Sein Programm beinhaltet etwa eine Ausweitung der Sprachfreiheit für die Kurden.
- Datum 22.06.2010 - 10:57 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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die pkk-aktivisten sind unbelehrbare gewaltverbrecher! sie rekrutieren unter anderem ihre "soldaten" aus deutschland.finanziert werden sie auch über deutschland, skandivanische länder und der schweiz.
vielleicht sollten sich geheimdienste mal darauf konzentrieren.
die türken sollten sich lediglich fragen, ob es wichtig ist "humanitäre hilfe" an den gaza zu leisten, oder ob eine stabilisierung des verarmten südosten keine höhere priorität haben sollte.
eine autonomie für kurden auf türkischem boden wird es nie geben!
.....keine Autonomie für die Kurden geben? Die Türkei hat doch Vorstellungen, was in Palestina geschehen muss, damit Frieden ist. Hier aber will er keinen Frieden, hier müssen die Kurden sich unterordnen. Wie verträgt sich das mit dem Friedenskämpfer Erdogan?
.....keine Autonomie für die Kurden geben? Die Türkei hat doch Vorstellungen, was in Palestina geschehen muss, damit Frieden ist. Hier aber will er keinen Frieden, hier müssen die Kurden sich unterordnen. Wie verträgt sich das mit dem Friedenskämpfer Erdogan?
Die derzeitigen Anschläge der PKK, werden massiv vom Mossad unterstützt.
http://news.bbc.co.uk/2/h...
Israel kann es kaum erwarten, den nächsten Krieg anzuzetteln
Ihr Link sagt nichts über eine angebliche Unterstüzung des Mossads an die PKK.
Sehr interessant...vorallem wenn man den Schwachsinn so einiger Mitkommentatoren mal wieder liest.
Besten Dank!
Die Hamas wird ja momentan auch massiv von der Türkei unterstützt (zumindestens was die PR angeht). Aber interessant wie die Türkei mit Terroristen im eigenen Land umgeht bzw in fremden Ländern. Erstaunlich sind auch die parallelen von Israel und der Türkei. Die einen machen mal nen Besuch im Libanon, die andern gehn auf PKK-ler Jagt in den Nordirak, aber das Medieninteresse ist dann doch auf Israel wenn wieder Völkermord gerufen wird, weil wie hats Erdogan so schön gesagt "ein Muslim kann keinen Völkermord begehen" und erst recht nicht wenn Muslime andere Muslime abschlachten.
Ihr Link sagt nichts über eine angebliche Unterstüzung des Mossads an die PKK.
Sehr interessant...vorallem wenn man den Schwachsinn so einiger Mitkommentatoren mal wieder liest.
Besten Dank!
Die Hamas wird ja momentan auch massiv von der Türkei unterstützt (zumindestens was die PR angeht). Aber interessant wie die Türkei mit Terroristen im eigenen Land umgeht bzw in fremden Ländern. Erstaunlich sind auch die parallelen von Israel und der Türkei. Die einen machen mal nen Besuch im Libanon, die andern gehn auf PKK-ler Jagt in den Nordirak, aber das Medieninteresse ist dann doch auf Israel wenn wieder Völkermord gerufen wird, weil wie hats Erdogan so schön gesagt "ein Muslim kann keinen Völkermord begehen" und erst recht nicht wenn Muslime andere Muslime abschlachten.
Erdogan ist ein Träumer und Tyrann wie Saddam und er wird auch in den nächsten Wahlen sicher abgesetzt werden, er Erklärt das die Araber zu sein Schicksals verbündeten und sein Eigenes Volk erklärt er zu Terroristen, wen er sich bei den Arabern wohlfühlt sollte er nach irgendeinem Arabischem Land auswandern,Die Türkei ist kein arabisches Land und wird es auch Niemals werden.
ist ein feudal-diktatorische, noch an völkische Traditionen verhaftetes nationalistische Terrororganisation, die den Lauf der Geschichtet umdrehen möchte. Seit je her übt sie erbittert Rache für den Vertrag von Lausanne. Ihr Terror hat mit einer demokratisch-rechtstaatlichen, freiheitlich-liberalen Haltung rein gar nichts zu tun.
Zweifellos haben diejenigen Stimmen, die Herrn Erdogan dazu aufrufen, die Ursachen für den Terror der PKK auch im eigenen Land zu suchen, recht.
Doch muss man Gleiches auch von den Sympathisanten der PKK fordern. Ohne Konzessionen auf BEIDEN Seiten wird es nie ein friedliches miteinander zwischen Türken und Kurden geben. Erdogan hat m. E. mit seiner "demokratischen Öffnunf" einen ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Der GRund, dass diese Offensive gescheitert ist, hat zum Teil auch mit der Haltung der kurdischen Politiker zu tun. Teile dieser Politiker und auch vieler Kurden haben sich in einen Traum eines vereinten, Großkurdistan verrant, in der für Multiethnizität oder Multikulturalität kein Platz ist. Auf beiden Seiten verhindern ultranationalistische GEsinnungen die Annäherung beider Volksgruppen. Indes darf man von der Türkei nicht erwarten, dass sie in dieser Sache kleinbei gibt. Zur friedlichen Lösung eines Konfliktes bedarf es immer zwei Seiten.
ist ein feudal-diktatorische, noch an völkische Traditionen verhaftetes nationalistische Terrororganisation, die den Lauf der Geschichtet umdrehen möchte. Seit je her übt sie erbittert Rache für den Vertrag von Lausanne. Ihr Terror hat mit einer demokratisch-rechtstaatlichen, freiheitlich-liberalen Haltung rein gar nichts zu tun.
Zweifellos haben diejenigen Stimmen, die Herrn Erdogan dazu aufrufen, die Ursachen für den Terror der PKK auch im eigenen Land zu suchen, recht.
Doch muss man Gleiches auch von den Sympathisanten der PKK fordern. Ohne Konzessionen auf BEIDEN Seiten wird es nie ein friedliches miteinander zwischen Türken und Kurden geben. Erdogan hat m. E. mit seiner "demokratischen Öffnunf" einen ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Der GRund, dass diese Offensive gescheitert ist, hat zum Teil auch mit der Haltung der kurdischen Politiker zu tun. Teile dieser Politiker und auch vieler Kurden haben sich in einen Traum eines vereinten, Großkurdistan verrant, in der für Multiethnizität oder Multikulturalität kein Platz ist. Auf beiden Seiten verhindern ultranationalistische GEsinnungen die Annäherung beider Volksgruppen. Indes darf man von der Türkei nicht erwarten, dass sie in dieser Sache kleinbei gibt. Zur friedlichen Lösung eines Konfliktes bedarf es immer zwei Seiten.
In der Türkei sind 20% der Bevölkerung Kurden und diese werden von den türken systematisch unterdrückt.
Erdogan sagte hier in Deutschland wäre die Assimilation der Türken als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" bezeichnet. In der Türke hingegen werden die kurdischen Namen zwangs umgetürkt. Es kann nicht sein das die Türken mit deutschen Waffen eine schleichenden Völkermord an den Kurden begehen.
http://www.focus.de/polit...
http://de.netlog.com/go/e...
http://www.berlinonline.d...
Da haben sie recht "autonomie für kurden auf türkischem boden wird es nie geben" es muß einen kurdischer Staat exsistieren und da gehört das von den türken besetzte Kurdengebiet dazu.
"Da haben sie recht "autonomie für kurden auf türkischem boden wird es nie geben" es muß einen kurdischer Staat exsistieren und da gehört das von den türken besetzte Kurdengebiet dazu."
Tauschen sie Kurden mit Palästinensern aus und Türkei mit Israel. Da würden sie sicherlich auch zustimmen, oder?
Ach, ich vergaß, sie sind glühender Verfechter der Israelischen Politik.
nachdem sie die konservative presse zitieren, weisen sie auf einen kurdischen nationalstaat auf türkischem boden hin.
damit haben sie sich disqualifiziert.
wie gesagt: es geht darum, den seit jahrzehnten vernachlässigten südosten zu stabilisieren, in erster linie wirtschaftlich, und dann in der konsequenz auch demokratisch.
doch die pkk ist hauptverantwortlich für die konflikte zwischen den türken und kurden. letztlich dient ein instabiler südosten der pkk mehr als den türken.
Der Erdogan ist einsame Spitze. Der Hinweis auf seinem unverschämten Auftritt war schon vollkommen vergessen. Der agiert wie ein scheues Huhn, er pickt hier, er pickt dort, Hauptsache er bekommt hin und wieder ein Körnchen. Eines Tages schluckt er den bekannten Bindfaden mit den Brotkrümmel und verschluckt ihn. Dann hat er ausgepickt. Dabei will er den Weltpolitiker darstellen.
"Da haben sie recht "autonomie für kurden auf türkischem boden wird es nie geben" es muß einen kurdischer Staat exsistieren und da gehört das von den türken besetzte Kurdengebiet dazu."
Tauschen sie Kurden mit Palästinensern aus und Türkei mit Israel. Da würden sie sicherlich auch zustimmen, oder?
Ach, ich vergaß, sie sind glühender Verfechter der Israelischen Politik.
nachdem sie die konservative presse zitieren, weisen sie auf einen kurdischen nationalstaat auf türkischem boden hin.
damit haben sie sich disqualifiziert.
wie gesagt: es geht darum, den seit jahrzehnten vernachlässigten südosten zu stabilisieren, in erster linie wirtschaftlich, und dann in der konsequenz auch demokratisch.
doch die pkk ist hauptverantwortlich für die konflikte zwischen den türken und kurden. letztlich dient ein instabiler südosten der pkk mehr als den türken.
Der Erdogan ist einsame Spitze. Der Hinweis auf seinem unverschämten Auftritt war schon vollkommen vergessen. Der agiert wie ein scheues Huhn, er pickt hier, er pickt dort, Hauptsache er bekommt hin und wieder ein Körnchen. Eines Tages schluckt er den bekannten Bindfaden mit den Brotkrümmel und verschluckt ihn. Dann hat er ausgepickt. Dabei will er den Weltpolitiker darstellen.
Ihr Link sagt nichts über eine angebliche Unterstüzung des Mossads an die PKK.
Sehr interessant...vorallem wenn man den Schwachsinn so einiger Mitkommentatoren mal wieder liest.
Besten Dank!
"Da haben sie recht "autonomie für kurden auf türkischem boden wird es nie geben" es muß einen kurdischer Staat exsistieren und da gehört das von den türken besetzte Kurdengebiet dazu."
Tauschen sie Kurden mit Palästinensern aus und Türkei mit Israel. Da würden sie sicherlich auch zustimmen, oder?
Ach, ich vergaß, sie sind glühender Verfechter der Israelischen Politik.
Die Palästinenser verdienen ihren eigenen Staat dafür bin ich. Wie der aussehen sollte ist eine andere Frage. Die Kurden ein fast 30 Millionen Volk haben nichts.
einen vergleich der kurden mit den palästinensern zu ziehen ist letztlich infantile provokation.
Die Palästinenser verdienen ihren eigenen Staat dafür bin ich. Wie der aussehen sollte ist eine andere Frage. Die Kurden ein fast 30 Millionen Volk haben nichts.
einen vergleich der kurden mit den palästinensern zu ziehen ist letztlich infantile provokation.
Die Palästinenser verdienen ihren eigenen Staat dafür bin ich. Wie der aussehen sollte ist eine andere Frage. Die Kurden ein fast 30 Millionen Volk haben nichts.
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