Hartz IV Kritik an von der Leyens Bildungsgutscheinen
Sachleistungen statt mehr Geld: Sozialverbände kritisieren die Pläne der Koalition, Kinder aus Hartz-IV-Familien besserzustellen. Das bislang zugesagte sei zu wenig.
Es war ein spektakuläres Urteil, das die Richter des Bundesverfassungsgerichts Anfang Februar fällten : Die finanziellen Leistungen, die der Staat mit dem Hartz-IV-System erbringt, sind nicht vertretbar, die Berechnung der Sätze intransparent und realitätsfern. Vor allem die rund 1,7 Millionen Kinder aus Hartz-IV-Familien müssten künftig besser gestellt werden, forderten die Richter. Zwar rügten sie nicht die Regelsätze als solche; wohl aber mahnten sie an, der Staat müsse stärker die Ausgaben für Bildung und Sport berücksichtigen, um den Kindern eine stärkere Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.
Nun wird zunehmend sichtbar, wie die schwarz-gelbe Koalition den Richterspruch umzusetzen gedenkt. Rund 480 Millionen Euro hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für die kommenden Jahre in den Haushalt eingestellt, um die zusätzlichen Transfers zu finanzieren. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) stellte jedoch am Montag klar, dass Hartz-IV-Familien auch künftig nicht auf mehr Geld hoffen können. Die Hilfen sollen als Gutscheine oder kostenlose Angebote erfolgen, sagte die Ministerin. "Die Entscheidung ist gefallen, dass wir nicht eine direkte Geldleistung in die Familien hineingeben, sondern dass wir dafür sorgen, dass die Hilfe direkt zu den Kindern kommt." Im Klartext heißt das: Mehr Geld auf die Hand gibt es nicht.
Derzeit erhalten Langzeitarbeitslose neben der Warmmiete bei vollem Hartz-IV-Regelsatz 359 Euro im Monat zum Leben. Für Kinder gelten pauschale Abschläge. Je nach Alter gibt es für sie zwischen 215 und 287 Euro.
Nach Ansicht von Sozialverbänden sind die Pläne der Regierung schon jetzt eine Farce: 390 der 480 eingeplanten Millionen seien alleine vonnöten, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten seit der letzten Anhebung der Regelsätze auszugleichen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider. Insgesamt seien mindestens 1,5 Milliarden Euro erforderlich, um das Urteil sachgerecht umsetzen. "Wolfgang Schäuble scheint einen neuerlichen Verfassungsbruch in Kauf zu nehmen."
Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig kritisierte, die Bundesregierung bereite eine Mogelpackung vor und wolle mit möglichst schlankem Fuß die Kinder und Familien abspeisen. Ähnlich äußerte sich die Vorsitzende der Linkspartei, Gesine Lötzsch. Sie warf der Bundesregierung mit Blick auf den Umgang mit Banken vor, Unschuldige zu bestrafen und Schuldige zu schonen.
Tatsächlich plant Schwarz-Gelb in ihrem Sparpaket, das Elterngeld für Hartz-IV- Bezieher zu streichen, um den Bund um 400 Millionen Euro zu entlasten. Auch die Rentenbeiträge für Langzeitarbeitslose sollen wegfallen, was bis zu zwei Milliarden Euro bringt.
- Datum 05.07.2010 - 19:33 Uhr
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- Quelle dpa, Reuters
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Meiner Ansicht nach ist ein Gutscheinsystem besser als Transferleistungen in Form von Geld. Somit ist garantiert, dass das Geld für das eingesetzt wird wofür es angedacht ist: für eine grade im gesellschaftlichen Randbereich mangelnde Bildung und gesellschadtsintegrative Maßnahmen. Auf dass die Hartz Empfänger von heute die Stützen der Gesellschaft von morgen werden. Leistung muss sich lohnen und niemand darf durch seine Herkunft schlechtere Chancen haben Bildung zu erlangen. Elektronische Bildungsgutscheine sind hier ein erster guter Ansatz.
Ich habe eine Fünfköpfige Familie: Meine Ehefrau und ich (ich bin in 2. Ehe bereits 72 Jahre und Rentner,45% meiner Rente musste ich an meine 1. Ehefrau abtreten als ich mich mit 65 Jahren scheiden ließ), zwei Töchter von 9 und 11 Jahren, ein Stiefsohn von 20 Jahren.
Dafür stünden mir lt H4 rd 2.200 Euro zur Verfügung für Wohnung 105 qm, Heizung, Lebensbedarf. Ich erhalte trotz der Abtretung und Kürzung des mir zustehenden Rentenanteils lediglich 564 Euro von der Arge. Den übrigen Teil zahle ich aus meiner Rente und 2x 184 Euro Kindergeld. Stünde mein Stiefsohn auf eigenen Füssen, hätte ich überhaupt nichts mit H4 zu tun. Soweit die Fakten.
Meine Töchter gehen in die Grundschule, werden nächstes Jahr den Übergang zum Gymnasium schaffen. Bisher habe ich es vermieden meinen beiden Töchtern zu erzählen, dass wir ja auch "teilweise" H4 sind, weil das hat in ihrer Schule einen negativen Klang.
Also haben meine Frau und ich den letzten Schulausflug (Kosten 2 x 200 = 400 Euro nicht per Arge bezahlt, die das Geld auf das Konto der GS überwiesen hätte, sondern aus "Erspartem" ((Nur second-Hand-Ware für mich und meine Frau etc., und das meist auch nur einmal im Jahr)
Die Beiträge für den Tischtennisverein und den Schwimmverein zahlen wir auch aus unserem "Budget"
Wenn meine Kinder nächstes Jahr aufs Gymnasium gehen, wird der Eiertanz noch schlimmer.
Sie befürworten in menschenverachtender Weise eine Stigmatisierung durch offene Dokumentation. Wer sind Sie??
Aus meiner Kenntnis weiss ich, dass etwa 6-9% der H4 Empfänger nicht auf ihre Kinder besonders achten. Der Rest von 91-94% macht das menschenmögliche für ihre Kinder. Dieser Anteil ist meist bestrebt das H4 Stigma nicht nach aussen zu tragen. Man kann die Menschen nicht nach der unteren Stufe beurteilen, weil man sich so selbstgerecht dabei fühlt????
....ob Gutscheine funktionieren oder nicht. Es kommt vermutlich darauf an, was man erreichen will.
Bei der Diskussion scheint mir das wenig beleuchtet zu werden. Was will man erreichen, ich meine konkret, mit dem Geld? Was sind die genauen Ziele?
Wenn man die formuliert hat, ist es eigentlich ziemlich klar, wie man das erreichen kann. Gutscheine bspw werden in vielfältiger Weise in den USA seit Jahrzehnten verwendet. Da sind die Daten da; man kann sehen, wie sie wirken.
"Leistung muss sich lohnen"
Immer noch nicht bei ihnen durchgedrungen, dass der Meritokratieaspekt nicht Ursache für zB die Arbeitslosigkeit darstellt? Wissenschaftliche empirische Befunde haben dies valide und reliable erhoben.Es schier unerträglich, solch unqualifizierte Meldungen im 21. Jhdt zu lesen. Da ihrer Doktrin impliziert dies den Transferadressaten einen subjektiven Schuldvorwurf gegenüber! Sie schreien jetzt am lautesten, wenn sei selbst dann Transferleistungen beziehen werden sollten, sind sie sodann am kleinlautesten!
Wer Gutscheine einlöse, müsse sich "als Transferleistungsempfänger outen". Dieser (menschliche) Aspekt ist ihnen auch völlig fremd??!!! Sicher muss gewährleistet werden,dass die Leistungen bei dem eig. Empfängern ankommen sollen. Hierfür gibt es andere Lösungen. Frau Leyen strebt bewusste Stigmatisierung (als solches sehe ich dies übrigen nicht an, aber leider ein Großteil der Bevölkerung) und herrschaftlicher ideologischer Kontrolle (ist doch evident; nicht im Sinne, dass die eig Empfänger dies erhalten sollen).
Je "schlechter" die Wirtschaftskrise, umso mehr enthüllen die "Elite" ihre Fratze um das System ideologisch endlich auch mit Applaus der potenziell zukünftigen Mittelschicht zugunsten der "Begüterten Klientel" ungeniert umzugestalten.Bitte nun ekien platten Kommunismus-Vorhalte.
Erinnerung.Rom ging nicht durch Kriege und Wirtschaftskrisen unter, sondern genau aus den interessanten selben (analogen) Gründen, die sich derzeit offenbaren.
Ich habe eine Fünfköpfige Familie: Meine Ehefrau und ich (ich bin in 2. Ehe bereits 72 Jahre und Rentner,45% meiner Rente musste ich an meine 1. Ehefrau abtreten als ich mich mit 65 Jahren scheiden ließ), zwei Töchter von 9 und 11 Jahren, ein Stiefsohn von 20 Jahren.
Dafür stünden mir lt H4 rd 2.200 Euro zur Verfügung für Wohnung 105 qm, Heizung, Lebensbedarf. Ich erhalte trotz der Abtretung und Kürzung des mir zustehenden Rentenanteils lediglich 564 Euro von der Arge. Den übrigen Teil zahle ich aus meiner Rente und 2x 184 Euro Kindergeld. Stünde mein Stiefsohn auf eigenen Füssen, hätte ich überhaupt nichts mit H4 zu tun. Soweit die Fakten.
Meine Töchter gehen in die Grundschule, werden nächstes Jahr den Übergang zum Gymnasium schaffen. Bisher habe ich es vermieden meinen beiden Töchtern zu erzählen, dass wir ja auch "teilweise" H4 sind, weil das hat in ihrer Schule einen negativen Klang.
Also haben meine Frau und ich den letzten Schulausflug (Kosten 2 x 200 = 400 Euro nicht per Arge bezahlt, die das Geld auf das Konto der GS überwiesen hätte, sondern aus "Erspartem" ((Nur second-Hand-Ware für mich und meine Frau etc., und das meist auch nur einmal im Jahr)
Die Beiträge für den Tischtennisverein und den Schwimmverein zahlen wir auch aus unserem "Budget"
Wenn meine Kinder nächstes Jahr aufs Gymnasium gehen, wird der Eiertanz noch schlimmer.
Sie befürworten in menschenverachtender Weise eine Stigmatisierung durch offene Dokumentation. Wer sind Sie??
Aus meiner Kenntnis weiss ich, dass etwa 6-9% der H4 Empfänger nicht auf ihre Kinder besonders achten. Der Rest von 91-94% macht das menschenmögliche für ihre Kinder. Dieser Anteil ist meist bestrebt das H4 Stigma nicht nach aussen zu tragen. Man kann die Menschen nicht nach der unteren Stufe beurteilen, weil man sich so selbstgerecht dabei fühlt????
....ob Gutscheine funktionieren oder nicht. Es kommt vermutlich darauf an, was man erreichen will.
Bei der Diskussion scheint mir das wenig beleuchtet zu werden. Was will man erreichen, ich meine konkret, mit dem Geld? Was sind die genauen Ziele?
Wenn man die formuliert hat, ist es eigentlich ziemlich klar, wie man das erreichen kann. Gutscheine bspw werden in vielfältiger Weise in den USA seit Jahrzehnten verwendet. Da sind die Daten da; man kann sehen, wie sie wirken.
"Leistung muss sich lohnen"
Immer noch nicht bei ihnen durchgedrungen, dass der Meritokratieaspekt nicht Ursache für zB die Arbeitslosigkeit darstellt? Wissenschaftliche empirische Befunde haben dies valide und reliable erhoben.Es schier unerträglich, solch unqualifizierte Meldungen im 21. Jhdt zu lesen. Da ihrer Doktrin impliziert dies den Transferadressaten einen subjektiven Schuldvorwurf gegenüber! Sie schreien jetzt am lautesten, wenn sei selbst dann Transferleistungen beziehen werden sollten, sind sie sodann am kleinlautesten!
Wer Gutscheine einlöse, müsse sich "als Transferleistungsempfänger outen". Dieser (menschliche) Aspekt ist ihnen auch völlig fremd??!!! Sicher muss gewährleistet werden,dass die Leistungen bei dem eig. Empfängern ankommen sollen. Hierfür gibt es andere Lösungen. Frau Leyen strebt bewusste Stigmatisierung (als solches sehe ich dies übrigen nicht an, aber leider ein Großteil der Bevölkerung) und herrschaftlicher ideologischer Kontrolle (ist doch evident; nicht im Sinne, dass die eig Empfänger dies erhalten sollen).
Je "schlechter" die Wirtschaftskrise, umso mehr enthüllen die "Elite" ihre Fratze um das System ideologisch endlich auch mit Applaus der potenziell zukünftigen Mittelschicht zugunsten der "Begüterten Klientel" ungeniert umzugestalten.Bitte nun ekien platten Kommunismus-Vorhalte.
Erinnerung.Rom ging nicht durch Kriege und Wirtschaftskrisen unter, sondern genau aus den interessanten selben (analogen) Gründen, die sich derzeit offenbaren.
Wir entwickeln mal wieder eine neue Ideologie des Untermenschen, der gemaßregelt und kontrolliert werden muss und so gut wie keiner schreit auf, weil es ja nicht von den bösen Rechten oder Linken kommt, sondern den Volksparteien und Wirtschaftsgrößen.
Über Arbeitszwang wird schon diskutiert, feste Wohnkosten sind ein guter Beginn für Ghettobildung und weil die Gewalt ob dieser Behandlung immer größer werden wird, sind Zäune um diese Bereiche auch nicht mehr in allzuweiter Ferne.
In 50-100 Jahren wird sich dann jeder wieder Fragen, warum die Leute damals so blöd waren und das nicht bemerkt haben, das war doch so offensichtlich. Aber das war es eigentlich jedes Mal und es ging immer gleich aus.
Und der "Adel" spielt auch wieder seine Rolle, unhinterfragt. Ist ja auch "von" der Leyen die da ihren Plot schmiedet. Einflussreicher "Geld"adel, keiner von diesem elendigen, dauernd von Arbeitslosigkeit bedrohtem Proletariat.
Dem "Untermenschen", dem Arbeitslosen, dem Chancenlosen, dem Kranken... kurzum den Eltern wird vorgeschrieben wie sie was womit zu tun haben.
http://www.hartz4-plattfo... wird genauso ignoriert wie http://www.bundesverfassu....
Und Leute wie #1 bejubeln diesen Betrug auch noch.
Nunja. Man spart sich gerade in eine Rezession, eine "Dauerkrise".
Da ist noch Platz für viel viel mehr an Arbeitslosen und Hartz IV Empfängern.
Ausser man ist im ÖD (und wird mit Samthandschuhen angefasst) oder verbeamtet.
Tut mir echt leid, das ich so deutliche Worte wähle, aber diese Arroganz ala "Ich bin nicht Arbeitslos oder in Hartz IV deswegen bin ich der bessere, der *ÜBER*Mensch" ist soetwas von arrogant, soetwas von dämlich, das mir keine "nettere" Ausdrucksweise mehr einfällt.
Solange die Gewaltenteilung durch die Wahl von der Partei gefälligen Beamten unterlaufen wird, solange Parteibuchträger als Negativselektion unter den Minderbefähigten und Willfährigen das Gemeinwesen verseuchen - solange haben wir mit der Demokratie in diesem Land nicht begonnen.
Hätte dieses Land den gebotenen Sicherheitsabstand zu den 1000 Jahren, dann wäre es m.E. unvorstellbar, daß wir zwischen verhartzbaren Untermenschen und unverhartzbaren Herrchenmenschen differenzieren können.
Gleiche Rechte, gleiche Pflichten für alle Bürger. Diese sind durchsetzbar, wenn die Bürger die Parteien entern und das unsägliche Parteibuchbeamtenheer entmachten.
Und der "Adel" spielt auch wieder seine Rolle, unhinterfragt. Ist ja auch "von" der Leyen die da ihren Plot schmiedet. Einflussreicher "Geld"adel, keiner von diesem elendigen, dauernd von Arbeitslosigkeit bedrohtem Proletariat.
Dem "Untermenschen", dem Arbeitslosen, dem Chancenlosen, dem Kranken... kurzum den Eltern wird vorgeschrieben wie sie was womit zu tun haben.
http://www.hartz4-plattfo... wird genauso ignoriert wie http://www.bundesverfassu....
Und Leute wie #1 bejubeln diesen Betrug auch noch.
Nunja. Man spart sich gerade in eine Rezession, eine "Dauerkrise".
Da ist noch Platz für viel viel mehr an Arbeitslosen und Hartz IV Empfängern.
Ausser man ist im ÖD (und wird mit Samthandschuhen angefasst) oder verbeamtet.
Tut mir echt leid, das ich so deutliche Worte wähle, aber diese Arroganz ala "Ich bin nicht Arbeitslos oder in Hartz IV deswegen bin ich der bessere, der *ÜBER*Mensch" ist soetwas von arrogant, soetwas von dämlich, das mir keine "nettere" Ausdrucksweise mehr einfällt.
Solange die Gewaltenteilung durch die Wahl von der Partei gefälligen Beamten unterlaufen wird, solange Parteibuchträger als Negativselektion unter den Minderbefähigten und Willfährigen das Gemeinwesen verseuchen - solange haben wir mit der Demokratie in diesem Land nicht begonnen.
Hätte dieses Land den gebotenen Sicherheitsabstand zu den 1000 Jahren, dann wäre es m.E. unvorstellbar, daß wir zwischen verhartzbaren Untermenschen und unverhartzbaren Herrchenmenschen differenzieren können.
Gleiche Rechte, gleiche Pflichten für alle Bürger. Diese sind durchsetzbar, wenn die Bürger die Parteien entern und das unsägliche Parteibuchbeamtenheer entmachten.
Wenn meine Partnerin als angehende Lehrerin berichtet, dass die Kinder an einer sogenannten Brennpunktschule am Montagmorgen erst einmal Frühstück bekommen, da sie am Wochenende zuhause nichts oder nicht genug Nahrung bekommen, dann denke ich ist es zum Schutz der Kinder sogar notwendig Gutscheine statt Geldtransfers zu verteilen. Es kann ja wohl nicht der Sinn der Sache sein, dass der Vater nen tollen LCD-Bildschirm und die neuesten Spiele für die Konsole hat, aber das Kind hungern muss.
Um solch gravierende Urteile, mit der viele Kinder und auch Erwachsene diskriminiert werden, zu fällen, sollte ihre angehende Lehrerin noch einige Meilen voranschreiten. Bei diesem Voranschreiten sollte man auch ruhig nachdenken. Irgendwann - meist im fortgeschrittenen Lebenslauf - kommt dann auch Erfahrung hinzu. Aber vorher sollte man nicht so vorschnell urteilen.
Entschuldigen Sie meine harten Stil. Vielleicht lesen Sie meine Kommentare Nr.5 und Nr.6
m.f.G
hthschwarz
Um solch gravierende Urteile, mit der viele Kinder und auch Erwachsene diskriminiert werden, zu fällen, sollte ihre angehende Lehrerin noch einige Meilen voranschreiten. Bei diesem Voranschreiten sollte man auch ruhig nachdenken. Irgendwann - meist im fortgeschrittenen Lebenslauf - kommt dann auch Erfahrung hinzu. Aber vorher sollte man nicht so vorschnell urteilen.
Entschuldigen Sie meine harten Stil. Vielleicht lesen Sie meine Kommentare Nr.5 und Nr.6
m.f.G
hthschwarz
Müßte die Regierung entsprechend dem o.g. Urteil des Verfassungsgerichtes nicht erst einmal die beanstandeten Regelsätze auf einer ralistischen, nachvolziehbaren Basis neu berechnen und diese dann vorlegen ?
Wie die Leistung dann zum Empfänger kommt, in bar oder als Sachleistung, ist doch bestenfalls der 2. Schritt und auch nur zweitwichtig.
Ea kann doch nicht sein, daß in unserem Rechtsstaat die Politik mit dem gesprochenen Recht derart umgeht, daß sie eine rechswidrige Regelung einfach durch irgend eine andere, rechtlich ebenso fragwürdige ersetzt, und damit im Ergebnis kontinuierliches Unrecht erzeugt wird ?!
Die Kläger würden sich damit auf einem endlosen, wiederholten Klageweg ohne wirkliches Ergebnis im Treibsand der Verfahrenswege festlaufen.
Dann können wir uns die Gerichte gleich sparen, und sind im Ergebnis genauso ein Klassen-Unrechtsstaat wie die DDR.
Ich habe eine Fünfköpfige Familie: Meine Ehefrau und ich (ich bin in 2. Ehe bereits 72 Jahre und Rentner,45% meiner Rente musste ich an meine 1. Ehefrau abtreten als ich mich mit 65 Jahren scheiden ließ), zwei Töchter von 9 und 11 Jahren, ein Stiefsohn von 20 Jahren.
Dafür stünden mir lt H4 rd 2.200 Euro zur Verfügung für Wohnung 105 qm, Heizung, Lebensbedarf. Ich erhalte trotz der Abtretung und Kürzung des mir zustehenden Rentenanteils lediglich 564 Euro von der Arge. Den übrigen Teil zahle ich aus meiner Rente und 2x 184 Euro Kindergeld. Stünde mein Stiefsohn auf eigenen Füssen, hätte ich überhaupt nichts mit H4 zu tun. Soweit die Fakten.
Meine Töchter gehen in die Grundschule, werden nächstes Jahr den Übergang zum Gymnasium schaffen. Bisher habe ich es vermieden meinen beiden Töchtern zu erzählen, dass wir ja auch "teilweise" H4 sind, weil das hat in ihrer Schule einen negativen Klang.
Also haben meine Frau und ich den letzten Schulausflug (Kosten 2 x 200 = 400 Euro nicht per Arge bezahlt, die das Geld auf das Konto der GS überwiesen hätte, sondern aus "Erspartem" ((Nur second-Hand-Ware für mich und meine Frau etc., und das meist auch nur einmal im Jahr)
Die Beiträge für den Tischtennisverein und den Schwimmverein zahlen wir auch aus unserem "Budget"
Wenn meine Kinder nächstes Jahr aufs Gymnasium gehen, wird der Eiertanz noch schlimmer.
Sie befürworten in menschenverachtender Weise eine Stigmatisierung durch offene Dokumentation. Wer sind Sie??
Ja mein Gott! Soll ich etwa den Quatsch, den sie intra- und extrafamiliär veranstalten, bezahlen? No!
Ja mein Gott! Soll ich etwa den Quatsch, den sie intra- und extrafamiliär veranstalten, bezahlen? No!
Aus meiner Kenntnis weiss ich, dass etwa 6-9% der H4 Empfänger nicht auf ihre Kinder besonders achten. Der Rest von 91-94% macht das menschenmögliche für ihre Kinder. Dieser Anteil ist meist bestrebt das H4 Stigma nicht nach aussen zu tragen. Man kann die Menschen nicht nach der unteren Stufe beurteilen, weil man sich so selbstgerecht dabei fühlt????
Und der "Adel" spielt auch wieder seine Rolle, unhinterfragt. Ist ja auch "von" der Leyen die da ihren Plot schmiedet. Einflussreicher "Geld"adel, keiner von diesem elendigen, dauernd von Arbeitslosigkeit bedrohtem Proletariat.
Dem "Untermenschen", dem Arbeitslosen, dem Chancenlosen, dem Kranken... kurzum den Eltern wird vorgeschrieben wie sie was womit zu tun haben.
http://www.hartz4-plattfo... wird genauso ignoriert wie http://www.bundesverfassu....
Und Leute wie #1 bejubeln diesen Betrug auch noch.
Nunja. Man spart sich gerade in eine Rezession, eine "Dauerkrise".
Da ist noch Platz für viel viel mehr an Arbeitslosen und Hartz IV Empfängern.
Ausser man ist im ÖD (und wird mit Samthandschuhen angefasst) oder verbeamtet.
Tut mir echt leid, das ich so deutliche Worte wähle, aber diese Arroganz ala "Ich bin nicht Arbeitslos oder in Hartz IV deswegen bin ich der bessere, der *ÜBER*Mensch" ist soetwas von arrogant, soetwas von dämlich, das mir keine "nettere" Ausdrucksweise mehr einfällt.
Ich finde das auch ein Unding. Die Leute reden so als würde Ihr wertvolles Geld für die unwürdigen, ungebildeten Arbeitslosen draufgehen. Als würden sie, die bessergestellten daüber plaudern, wieviel man den unpriviligierten denn zukommen lassen will. Als wäre das ein Akt der Gnade. Als lebten wir in einer Aristokraite, in der die Arbeiter frohs ein können, wenn die obere Klasse ihnen Äpfel und Brot zuwirft.
Dass es hier um das RECHT eines Menschen auf ein würdevolles Leben geht wird total missachtet. Ich finde es auch irre, dass man sich nur auf die Disussion um die Kinder versteift. Das Gericht hat klargestellt, dass auch der Erwachsenensatz zu gering ist. Es hat ganz deutlich gesgat, dss der Satz der Menshenwürde zuwiederläuft. Dass er nicht die kulturelle Teilhabe gewährleisten kann. Wer darauf ableitet, dass der Satz ausreichend hoch ist, missachtet ganz klar das urteil.
Es sit wichtig, dass der Satz nicht nur wasser und Brot und unterkunft deckt, sondern Bildung und Kultur. Dann können die Wohlhabenden sich darüber freuen, dss es keine sozialen unruhen gibt, die ihr hab und Gut bedrohen. und der geneigte H4Beziher kann seine Würde beahctet wissen.
Wirklich ein Unding das ganze. In Zeiten von Schwarz-Gelb scheint der Sozialstaat extrem zu bröckeln. Spd hat diesen trend getartet und mit der Abkehr von den linken sehe ich keine rosike Zukunft im sozialen Bereich. ich sehe eher ein Amerika 2.0
Ich finde das auch ein Unding. Die Leute reden so als würde Ihr wertvolles Geld für die unwürdigen, ungebildeten Arbeitslosen draufgehen. Als würden sie, die bessergestellten daüber plaudern, wieviel man den unpriviligierten denn zukommen lassen will. Als wäre das ein Akt der Gnade. Als lebten wir in einer Aristokraite, in der die Arbeiter frohs ein können, wenn die obere Klasse ihnen Äpfel und Brot zuwirft.
Dass es hier um das RECHT eines Menschen auf ein würdevolles Leben geht wird total missachtet. Ich finde es auch irre, dass man sich nur auf die Disussion um die Kinder versteift. Das Gericht hat klargestellt, dass auch der Erwachsenensatz zu gering ist. Es hat ganz deutlich gesgat, dss der Satz der Menshenwürde zuwiederläuft. Dass er nicht die kulturelle Teilhabe gewährleisten kann. Wer darauf ableitet, dass der Satz ausreichend hoch ist, missachtet ganz klar das urteil.
Es sit wichtig, dass der Satz nicht nur wasser und Brot und unterkunft deckt, sondern Bildung und Kultur. Dann können die Wohlhabenden sich darüber freuen, dss es keine sozialen unruhen gibt, die ihr hab und Gut bedrohen. und der geneigte H4Beziher kann seine Würde beahctet wissen.
Wirklich ein Unding das ganze. In Zeiten von Schwarz-Gelb scheint der Sozialstaat extrem zu bröckeln. Spd hat diesen trend getartet und mit der Abkehr von den linken sehe ich keine rosike Zukunft im sozialen Bereich. ich sehe eher ein Amerika 2.0
Zwar sind prinzipiell Bildungsgutscheine eine gute Sache - die Empfänger klassischen Kindergeldes oder gar der hohen Kinderfreibeträge geben diese gewiss auch nicht in allen Fällen sinnvoll aus - aber das grundsätzliche Problem wird nicht angegangen.
Das Bundesverfassungsgericht hat als verfassungswidrig erkannt, dass Kinder halt keine 60%-Erwachsenen sind.
Die Errechnung des Kinder-Hartz-Satzes war und ist falsch.
Gutscheine mögen vielleicht den Faktor "Soziokulturelles Existenzminimum" abdecken, aber sie ersetzen keine Nahrung.
Ein Kind im Wachstum isst mehr als 60% eines Erwachsenen, dafür braucht es gewiss keine 1,2 Zigaretten am Tag. Es wächst schnell aus den Kleidern raus und nicht immer gibt es Passendes Second Hand und sicher braucht es nicht nur 60 % Zahncreme und 60 % Seife.
All' dies wird geflissentlich ignoriert, Karlsruhe und weit schlimmer noch die Verfassung, vor Allem aber die Bedürfnisse der Kinder werden weiterhin missachtet. 1,2 Zigaretten am Tag, aber nur 60% zum Essen - für Kinder!
Es ist absurd!
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