Schwarz-Gelbe Reformpläne Erste Hilfe für das GesundheitssystemSeite 3/3
Tragen den Kompromiss alle mit?
Bisher sind keine neuen Rempeleien zu vermelden. Jens Spahn (CDU) nennt die Beschlüsse ein "ausgeglichenes Paket aus Einsparungen und Beitragserhöhungen". Ulrike Flach (FDP) freut sich, dass es gelungen sei, die Gesundheitskosten von den Lohnkosten zu entkoppeln. Und die CSU, die aus der Sicht von Beobachtern am meisten über den Tisch gezogen wurde, verwahrt sich zwar energisch dagegen, nun doch einer "Prämie" zugestimmt zu haben, verhält sich aber ansonsten ganz still. Dabei bemühte sich am Mittwoch sogar der DGB darum, den bayerischen Löwen wieder zum Brüllen zu bringen. Die CSU solle gefälligst wieder zu ihrer alten Position gegen die Kopfpauschale zurückkehren, forderte Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach.
Dass der Burgfrieden lange hält, bezweifeln viele. Spätestens wenn es ums Kleingedruckte gehe, werde der Streit mit der CSU wieder beginnen, prognostiziert ein langjähriger Spitzenbeamter im Ministerium. Auch bei den anderen Koalitionspartnern gibt es Gegrummel. Der FDP-Finanzexperte Hermann-Otto Solms bezeichnet die Beitragserhöhungen zwar zähneknirschend als "unvermeidlich". Doch im Wirtschaftsflügel der CDU polterten sie bereits lautstark gegen die "Belastung für Aufschwung und Beschäftigungsdynamik". Der Gegenseite wiederum passt das Einfrieren des Arbeitgeberbeitrags nicht. Das müsse "wieder rückgängig gemacht werden", sagt der Bundesvize der CDU-Sozialausschüsse, Christian Bäumler.
- Datum 08.07.2010 - 11:49 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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liegt im Sterben, da hilft auch kein Notarzt mehr....das System ist tot, weil isch jeder nur noch daran bereichert, die Oma durchs Schwätzchen, der Arzt durch die quartalsweise Verordnung, die Pharmaindustrie durch ihr Oligopol, die Lobbyisten durch gut bezahlte Jobs.....es geht abwärts, egal wieviel Geld reingepumpt wird. erst wenn die Leute selber zahlen und sehen, was ihr schwätzchen kostet, werden viele auf ihren urlaub verzichten und lieber zu m arzt gehen..
Krassestes Beispiel: Mutter tagsüber in Tagesklinik wegen einer psychatrischen Behandlung. Vater arbeitslos zu Hause.
In der Zwischenzeit werden die Kinder zu Hause betreut, weil der Vater sich dem nicht gewachsen fühlt. Diese Betreuung umfasst sowohl die Fahrt zum Kindergarten, die Säuglingspflege, das Bekochen von Kindern und Vater Mittags, wenn das ältere Kind aus dem Kindergarten abgeholt wurde.
Täglich 10h.
Kostenpunkt pro Monat ca. 8.000 Euro. Ein Kinderheim käme auf weniger Kosten. Wenn der Vater sich kümmern würde, wäre es umsonst. Müsig zu sagen, dass die Eltern kaum Krankenkassenbeiträge zahlen, sie leben ja von HaertzIV.
.....wenn die Leute selber zahlen und sehen, was ihr schwätzchen kostet, "
Das ist wohl so. Es war immer schon so. Warum hat man es aber so konstruiert, dass dem Einzelnen die Kosten nicht klar werden? Bei Vorauskasse würden sie weniger ausgegeben haben.
Ähnlich sieht der Einzelne die Abführungen für seine Krankenkasse, Arbeitslosenversicherung, Rente oder auch die Steuer kaum, da es abgezogen wird, bevor es auf sein Konto mündet. Wenn er einen Scheck für jedes ausstellen müsste, wüsste (auch in der Magengrube) er wie viel das kostet. Vermutlich ist das bewusst so gehandhabt worden, würde jemand bösen Willens sagen. Aber beim Arzt? Warum da?
Krassestes Beispiel: Mutter tagsüber in Tagesklinik wegen einer psychatrischen Behandlung. Vater arbeitslos zu Hause.
In der Zwischenzeit werden die Kinder zu Hause betreut, weil der Vater sich dem nicht gewachsen fühlt. Diese Betreuung umfasst sowohl die Fahrt zum Kindergarten, die Säuglingspflege, das Bekochen von Kindern und Vater Mittags, wenn das ältere Kind aus dem Kindergarten abgeholt wurde.
Täglich 10h.
Kostenpunkt pro Monat ca. 8.000 Euro. Ein Kinderheim käme auf weniger Kosten. Wenn der Vater sich kümmern würde, wäre es umsonst. Müsig zu sagen, dass die Eltern kaum Krankenkassenbeiträge zahlen, sie leben ja von HaertzIV.
.....wenn die Leute selber zahlen und sehen, was ihr schwätzchen kostet, "
Das ist wohl so. Es war immer schon so. Warum hat man es aber so konstruiert, dass dem Einzelnen die Kosten nicht klar werden? Bei Vorauskasse würden sie weniger ausgegeben haben.
Ähnlich sieht der Einzelne die Abführungen für seine Krankenkasse, Arbeitslosenversicherung, Rente oder auch die Steuer kaum, da es abgezogen wird, bevor es auf sein Konto mündet. Wenn er einen Scheck für jedes ausstellen müsste, wüsste (auch in der Magengrube) er wie viel das kostet. Vermutlich ist das bewusst so gehandhabt worden, würde jemand bösen Willens sagen. Aber beim Arzt? Warum da?
somit steigen die Kosten für die Gesundheit. Ist doch logisch! Änderungen sind nur durch eine Betriebs-wirtschaftlich durchdachte Organisation des Gesundheitswesens möglich. Dazu ghört auch die Transparenz über die Kosten und die Zuweisung, das die Person, die eine Leistung bestellt, sie auch bezahlt. Da diese Möglichkeit aus gesellschaftspolitischen Gründen ausscheidet, müssen wir mit höheren Kosten leben....
Die Frage ist, ob die Person, die eine Leistung bestellt diese überhaupt benötigt.
Darüber müsste diskutiert werden, wenn es um die FInanzierung dieser Leistung geht.
Denn wenn die Bevölkerung älter wird, bedeutet das erst einmal, dass sie länger in die Krankenkasse einzahlt.
Kritisch würde es, wenn die Alten länger krank sind, aber hier finden wir das Gegenteil. Die steigende Lebenserwartung geht einher mit einer längeren Gesundheit der Menschen. Sie werden erst später krank.
Dieser demographische Wandel mag für Rentenkasse kritisch sein, für die Krankenkasse allerdings ist er ein Segen.
Die Frage ist, ob die Person, die eine Leistung bestellt diese überhaupt benötigt.
Darüber müsste diskutiert werden, wenn es um die FInanzierung dieser Leistung geht.
Denn wenn die Bevölkerung älter wird, bedeutet das erst einmal, dass sie länger in die Krankenkasse einzahlt.
Kritisch würde es, wenn die Alten länger krank sind, aber hier finden wir das Gegenteil. Die steigende Lebenserwartung geht einher mit einer längeren Gesundheit der Menschen. Sie werden erst später krank.
Dieser demographische Wandel mag für Rentenkasse kritisch sein, für die Krankenkasse allerdings ist er ein Segen.
Krassestes Beispiel: Mutter tagsüber in Tagesklinik wegen einer psychatrischen Behandlung. Vater arbeitslos zu Hause.
In der Zwischenzeit werden die Kinder zu Hause betreut, weil der Vater sich dem nicht gewachsen fühlt. Diese Betreuung umfasst sowohl die Fahrt zum Kindergarten, die Säuglingspflege, das Bekochen von Kindern und Vater Mittags, wenn das ältere Kind aus dem Kindergarten abgeholt wurde.
Täglich 10h.
Kostenpunkt pro Monat ca. 8.000 Euro. Ein Kinderheim käme auf weniger Kosten. Wenn der Vater sich kümmern würde, wäre es umsonst. Müsig zu sagen, dass die Eltern kaum Krankenkassenbeiträge zahlen, sie leben ja von HaertzIV.
....armen Menschen!
"In der Zwischenzeit werden die Kinder zu Hause betreut, weil der Vater sich dem nicht gewachsen fühlt."
Man bekommt niemals eine Kinderbetreuung von den Krankenkassen, weil man sich dem nicht gewachsen fühlt. Die Kinderbetreuung wird von den Krankenkassen gewährleistet, damit das nicht-kranke Elternteil weiter arbeiten kann. Auch als Hartz4ler muss man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Wenn er 10h Kinderbetreuung pro Tag selbst übernehmen würde, dann würde er seinen Anspruch auf Hartz4 verlieren.
....armen Menschen!
"In der Zwischenzeit werden die Kinder zu Hause betreut, weil der Vater sich dem nicht gewachsen fühlt."
Man bekommt niemals eine Kinderbetreuung von den Krankenkassen, weil man sich dem nicht gewachsen fühlt. Die Kinderbetreuung wird von den Krankenkassen gewährleistet, damit das nicht-kranke Elternteil weiter arbeiten kann. Auch als Hartz4ler muss man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Wenn er 10h Kinderbetreuung pro Tag selbst übernehmen würde, dann würde er seinen Anspruch auf Hartz4 verlieren.
Die Frage ist, ob die Person, die eine Leistung bestellt diese überhaupt benötigt.
Darüber müsste diskutiert werden, wenn es um die FInanzierung dieser Leistung geht.
Schönes Schauermärchen, dass bei Bedarf immer wieder rausgeholt werden kann. (Dies sind in der Regel EInzelfälle ) Das Gesundheitssystem krank wie von Argusaugen korrekt bemerkt, an ganz anderen Punkten. (Und das ist die Regel und die kostet RICHTIG Geld )
Ja, es ist ein Einzelfall, aber kein Märchen. Leider...
Unser Kindermädchen, dass gleichzeitig noch bei einer wohltätigten Organisation arbeitet hat etliche solcher Fälle...
Viele Einzelfälle verursachen leider hohe Kosten.
Ein solcher Fall auf 1000 Versicherte kostet die Gesamtheit der Versicherten 5,6 Milliarden Euro pro Jahr. Es sind dann immer noch Einzelfälle...
Ja, es ist ein Einzelfall, aber kein Märchen. Leider...
Unser Kindermädchen, dass gleichzeitig noch bei einer wohltätigten Organisation arbeitet hat etliche solcher Fälle...
Viele Einzelfälle verursachen leider hohe Kosten.
Ein solcher Fall auf 1000 Versicherte kostet die Gesamtheit der Versicherten 5,6 Milliarden Euro pro Jahr. Es sind dann immer noch Einzelfälle...
@MarcoVogt
na endlich, die H4-Empfänger sind an der Misere der GKV schuld. Und die Rentner, die zum Schwätzchen zum Arzt gehen, und die mitversicherte Hausfrau die dort andere Hausfrauen zum Klönen trifft.
Wer noch?
Außerdem sofortige Abschaffung aller Organtransplantationen, Dialyse etc.. Da kommen nämlich ganz schnell Kosten im Bereich Hunderttausend oder sogar ,mit Folgekosten, im Mio.- Bereich zustande.
Nein, nicht die HartzIV Empfänger sind schuld, sondern die Kassen, die soetwas bezahlen.Und es sind ja nicht nur die HartzIV Empfänger, die Leistungen beziehen, di ejenseits von Gut und Böse sind.
Alle nehmen Leistungen in Anspruch, die überflüssig wären.
Fangen Sie bei sich mal an zu suchen, Sie finden sihcerlich etwas...
Wir bräuchten auch bestimmte Leistungen nicht, oder könnten sie lockjer selber bezahlen.
Aber immer wieder schön, wie Sie versuchen abzulenken, wenn man Verschwedndung im System aufzeeigt.
Leider funktioniert die Geschichte eben nicht, wenn der Vater areiten geht, da wäre die Betreuung ja durchaus vertrebar.
Doch Abwälzung von Erziehungsverantwotung auf die Mutter, den Staat und Andere ist ja gerade groß in Mode...
Nein, nicht die HartzIV Empfänger sind schuld, sondern die Kassen, die soetwas bezahlen.Und es sind ja nicht nur die HartzIV Empfänger, die Leistungen beziehen, di ejenseits von Gut und Böse sind.
Alle nehmen Leistungen in Anspruch, die überflüssig wären.
Fangen Sie bei sich mal an zu suchen, Sie finden sihcerlich etwas...
Wir bräuchten auch bestimmte Leistungen nicht, oder könnten sie lockjer selber bezahlen.
Aber immer wieder schön, wie Sie versuchen abzulenken, wenn man Verschwedndung im System aufzeeigt.
Leider funktioniert die Geschichte eben nicht, wenn der Vater areiten geht, da wäre die Betreuung ja durchaus vertrebar.
Doch Abwälzung von Erziehungsverantwotung auf die Mutter, den Staat und Andere ist ja gerade groß in Mode...
.... und finanziert werden?"
Man würde hoffen effizient! Leider scheint dies kein besonders aufmerksam verfolgtes Kriterium der Diskussion zu sein.
....armen Menschen!
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