Klaus Ernst Hinterzimmer-Attacken auf den Linkspartei-Chef
Linken-Chef Ernst stolpert derzeit von einer Affäre in die nächste. Das liegt auch daran, dass er sich in seinem bayerischen Landesverband so viele Feinde gemacht hat.
Eva Bulling-Schröter kann schon verstehen, warum es immer wieder Ärger um Klaus Ernst gibt. Insgesamt 13 Jahre lang hat die Ex-DKP-Frau aus Ingolstadt erst für die PDS und dann für die Linkspartei im Bundestag gesessen, war viele Jahre Vorsitzende in Bayern.
Über den zu ihrem Landesverband gehörenden Genossen Ernst, seit Mai Bundesvorsitzender der Linken, sagte sie dem Tagesspiegel: „Klaus Ernst hat eben Feinde, weil er manchmal poltrig auftritt.“ Seine „typisch bayerische, ein bisschen kracherte Art“ gefalle nicht allen.
Auf die Seite des bayerischen Landesschatzmeisters Ulrich Voß wollte sich Bulling-Schröter aber nicht schlagen. Der behauptete am Montag in der Süddeutschen Zeitung erneut, im Freistaat seien in mehreren Kreisverbänden Mitgliederzahlen manipuliert worden, um die Mehrheiten auf Parteitagen zu verändern.
Dies geschah laut Voß zu Gunsten von Ernst, der 2009 Spitzenkandidat bei der Bayern-Linken wurde und im April dieses Jahres auf einem Sonderparteitag seinen Vertrauten Michael Wendl als Landeschef durchsetzte.
Etwa ein Drittel der Parteimitglieder im Freistaat zahle seit Jahren keine Beiträge an die Partei, sagte Voß. Die Karteileichen seien widerrechtlich zur Berechnung von Parteitagsdelegierten herangezogen worden.
Die meisten der Betroffenen hätten laut Satzung längst aus der Partei ausgeschlossen werden müssen. Dies sei aber nicht geschehen und im Einzelfall sogar aktiv verhindert worden, sagte Voß.
Die Süddeutsche Zeitung hatte bereits am Wochenende unter Berufung auf ein internes Dossier des Landesschatzmeisters berichtet, einige Ernst nahestehende Verbände hätten die Zahl ihrer Mitglieder künstlich in die Höhe getrieben und dadurch mehr Delegierte zu den Landesparteitagen schicken können, als ihnen eigentlich zustanden.
Im Interview sprach Voß nun von "großen Auffälligkeiten" vor allem in großen Kreisverbänden wie München, Nürnberg, Fürth oder Schweinfurt. Diese seien allesamt dem Ernst-Lager zuzurechnen.
Dabei nannte der Schatzmeister auch konkrete Zahlen: Von gut 3200 Parteimitgliedern hätten 2009 nur 2340 Beiträge gezahlt. "In den beiden Jahren zuvor war das Verhältnis ähnlich", sagte Voß.
In dem Dossier schrieb Voß von „ausgeprägten undemokratischen Strukturen“, die an den „Beginn der Stalin-Ära“ erinnern würden. Eine Gruppe um Ernst agiere mit „politischen Niederträchtigkeiten, Dummheiten und fehlendem Unrechtsbewusstsein“.
- Datum 16.08.2010 - 08:31 Uhr
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- Quelle Tagesspiegel
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So ist das in der Parteien: Der Parteifreund ist in der Rangfolge der Feindschaften durch nichts zu überbieten. Im Übrigen ist es in allen Parteien durchaus üblich, dass Mitglieder nicht ausgeschlossen werden, wenn sie ihre Beiträge nicht bezahlen können oder wollen; aus welchen Gründen auch immer. Die Mitgliedschaft ruht, aber er wird nicht aus dem bett geworfen.
Wer schreibt als nächster?
Bitte beteiligen Sie sich mit Argumenten, die eine Diskussion ermöglichen. Danke. Die Redaktion/sh
Natürlich ist, wenn etwas Kritisches über die Linke berichtet wird sofort die Presse und etwaige Kampagnen schuld. Dass die Vorwürfe aus der Linken stammen ist dann egal. Aber diese Argumentation kenne ich bereits von den Extremisten auf der anderen Seite: Wie oft musste ich von REPs und der NPD schon Ähnliches lesen. Dass auch über Union und insbesondere FDP in den letzten Monaten fast täglich hergefallen wurde, wird beklatscht. Wenn es mal Grüne und SPD trifft auch. Nur die Linke soll sakrosankt sein? Warum? Weil Ihnen die Argumente fehlen?
Natürlich ist, wenn etwas Kritisches über die Linke berichtet wird sofort die Presse und etwaige Kampagnen schuld. Dass die Vorwürfe aus der Linken stammen ist dann egal. Aber diese Argumentation kenne ich bereits von den Extremisten auf der anderen Seite: Wie oft musste ich von REPs und der NPD schon Ähnliches lesen. Dass auch über Union und insbesondere FDP in den letzten Monaten fast täglich hergefallen wurde, wird beklatscht. Wenn es mal Grüne und SPD trifft auch. Nur die Linke soll sakrosankt sein? Warum? Weil Ihnen die Argumente fehlen?
wer steuert "unsere" Presse. So wie im Osten früher die Kampagnen gegen die "Bonner Ultras" und wie die Feindbilder auch genannt wurden, liefen, so laufen heute die Kampagnen gegen DIE LINKE.
Mal ist es Gysi als Stasizuträger, mal ein anderer und jetzt Ernst. Die Seriosität dieser Kampagnen lässt sich bei ein bisschen Gedächtnisleistung leicht überprüfen:
Was macht eigentlich das Verhältnis von Oskar Lafontaine mit Sarah Wagenknecht?
"Glauben Sie nicht alles, was auf SPIEGEL online steht. SPIEGEL online ist der verlängerte Arm der Finanzhaie.”
Diether Dehm, MdB, Vorsitzender der Linkspartei in Niedersachsen, ehemaliger Stasi-Informant (IM Dieter und IM Willy) bei Anne Will am 15.8.2010
Sarah Wagenknecht hat damals die Pille genommen, so das Lafontaine nicht in auffälligere Skandale verwickelt werden konnte. In Bayern sucht man eine aussagewillige Anhalterin, die Ernst mit seinem Porsche nur bis zum nächsten Abzweig mitgenommen hat. Sie soll sich dringend bei der SZ melden. Der Konjunktiv-Voß brachte keinen neuen Schwung gegen die Linke.
Es ist schon bemerkenswert, mit welch organisierter Welle von Schreibern hier in den Kommentaren alle Kritik an der Linken einfach sofort abgebügelt wird.
Fakt ist doch, dass man den Linken genauer auf die Finger schauen sollte, wenn es um Einkommen und vermögen gejt. Denn sie sind es ja, die auch andere namentlich an den Pranger stellen. Meist ohne Kenntnis und ohne die Fähigkeit, die Grundrechenarten zu beherrschen. Sie die Attake auf Ackermann bei Anne Will. Weder stimmten die Zahlen des Vergleichs zu den Bundestagsabgeordneten, noch war Will fähig, die Diskussion zu kontrollieren. Klar kann dann jeder demagogische Schreihals in dei Runde schreien...
Fakten, wen interessiert denn das. Die Linke schon gar nicht!
Auch bleibt es in der Bundesrepubik jedem unbenommen, einen Teil seines Gehalts zu spenden, falls ihm/ihr der Steuersatz zu gering ist (Lafontaine, Ernst etc.).
"Glauben Sie nicht alles, was auf SPIEGEL online steht. SPIEGEL online ist der verlängerte Arm der Finanzhaie.”
Diether Dehm, MdB, Vorsitzender der Linkspartei in Niedersachsen, ehemaliger Stasi-Informant (IM Dieter und IM Willy) bei Anne Will am 15.8.2010
Sarah Wagenknecht hat damals die Pille genommen, so das Lafontaine nicht in auffälligere Skandale verwickelt werden konnte. In Bayern sucht man eine aussagewillige Anhalterin, die Ernst mit seinem Porsche nur bis zum nächsten Abzweig mitgenommen hat. Sie soll sich dringend bei der SZ melden. Der Konjunktiv-Voß brachte keinen neuen Schwung gegen die Linke.
Es ist schon bemerkenswert, mit welch organisierter Welle von Schreibern hier in den Kommentaren alle Kritik an der Linken einfach sofort abgebügelt wird.
Fakt ist doch, dass man den Linken genauer auf die Finger schauen sollte, wenn es um Einkommen und vermögen gejt. Denn sie sind es ja, die auch andere namentlich an den Pranger stellen. Meist ohne Kenntnis und ohne die Fähigkeit, die Grundrechenarten zu beherrschen. Sie die Attake auf Ackermann bei Anne Will. Weder stimmten die Zahlen des Vergleichs zu den Bundestagsabgeordneten, noch war Will fähig, die Diskussion zu kontrollieren. Klar kann dann jeder demagogische Schreihals in dei Runde schreien...
Fakten, wen interessiert denn das. Die Linke schon gar nicht!
Auch bleibt es in der Bundesrepubik jedem unbenommen, einen Teil seines Gehalts zu spenden, falls ihm/ihr der Steuersatz zu gering ist (Lafontaine, Ernst etc.).
wird aber immer wieder unterschätzt.
§ 1 in der Politik, wer ist mein größter Feind?
FEIND>TODFEIND>PARTEIFREUND.
Was lernen wir daraus, die Medien sind es nicht!
Ich will auch mal mit Dreck werfen...wie wärs damit:
"Klaus Ernst wird verdächtigt, sich und sein Eigentum in unanständiger Weise verlottern zu lassen."
"Anwohner hatten bemerkt, dass der Rasen vor Herr Ernsts Anwesen schon min. 6 Wochen nicht gemäht worden sei. Nachbarn und Angehörige klagten über unzumutbare Zustände und reichten eine gemeinsame Beschwerde gegen die Familie Ernst ein. Auch fühlten sie sich gestört von Herrn Ernsts Fahrzeug, einem Porsche älteren Modells."
"Diese Rostlaube schreckt mich regelmäßig aus dem Mittagsschlaf, sagre Ingrid S. (84 Jahre) und bringt mich noch ins Grab".
"Herr Ernst schafft es einfach nicht, sich an unsere nachbarschaftlichen Geflogenheiten anzupassen. Wir mögen keine bunten Hunde hier."
"Soll er doch wieder hingehen nach dem Osten, wo er herkommt" sagte Olaf G. (51 Jahre, Nachbar).
zumindest wäre es, falls Herr Ernst für die Linke irgendwann einmal wegfallen würde, kein allzugroßer Verlust, nach meinem Eindruck. Frau Lötzsch ist mir wesentlich sympathischer.
"Glauben Sie nicht alles, was auf SPIEGEL online steht. SPIEGEL online ist der verlängerte Arm der Finanzhaie.”
Diether Dehm, MdB, Vorsitzender der Linkspartei in Niedersachsen, ehemaliger Stasi-Informant (IM Dieter und IM Willy) bei Anne Will am 15.8.2010
Frau Will konterte. Das Thema Ernst in den Zusammenhang zu Spenden und Stiftungen zu bringen, war schon arg am Thema vorbei. Aber wahrscheinlich muss Frau Will pro Sendung einmal auf DIE LINKE prügeln, weil sonst das Ende ihrer Karriere droht.
Übrigens, von Paul Sethe (ehemaliger Mitgründer der FAZ und später Leitartikler der WELT) stammt die Erkenntnis: "Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten."
Heute würde er das wohl nicht mehr so schreiben und würde von 30 reichen Leuten schreiben.
...hier im Forum unsere Meinung äußern.
Der SPIEGEL ist aber immer noch links der Mitte und gehört den Mitarbeitern.
Herr Dehm und andere müssen aufpassen, dass man nicht durch die Welt läuft und alle, die anderer Meinung sind als käuflich, lügend und aus schlechten Motiven handelnd, darstellt.
Wenn man das macht, passt man seine Meinung nicht mehr einer veränderten Wirklichkeit an. Wenn ich jeden ihrer Kommentare als Linkspropaganda abtäte, würde ich z.B. nichts über ihre Motive lernen. Ich würde ein Leben lang dort stehen bleiben, wo ich mich einmal Mitte 30 politisch verortet habe.
Eine Horrorvorstellung für jeden denkenden Menschen. Mein Vater, ein alter Unternehmer, hat mir vor kurzem ein Plädoyer für Betriebskindergärten und freiere Arbeitsformen gehalten. Früher hat er niemand eingestellt, der nicht gedient hat.
Frau Will konterte. Das Thema Ernst in den Zusammenhang zu Spenden und Stiftungen zu bringen, war schon arg am Thema vorbei. Aber wahrscheinlich muss Frau Will pro Sendung einmal auf DIE LINKE prügeln, weil sonst das Ende ihrer Karriere droht.
Übrigens, von Paul Sethe (ehemaliger Mitgründer der FAZ und später Leitartikler der WELT) stammt die Erkenntnis: "Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten."
Heute würde er das wohl nicht mehr so schreiben und würde von 30 reichen Leuten schreiben.
...hier im Forum unsere Meinung äußern.
Der SPIEGEL ist aber immer noch links der Mitte und gehört den Mitarbeitern.
Herr Dehm und andere müssen aufpassen, dass man nicht durch die Welt läuft und alle, die anderer Meinung sind als käuflich, lügend und aus schlechten Motiven handelnd, darstellt.
Wenn man das macht, passt man seine Meinung nicht mehr einer veränderten Wirklichkeit an. Wenn ich jeden ihrer Kommentare als Linkspropaganda abtäte, würde ich z.B. nichts über ihre Motive lernen. Ich würde ein Leben lang dort stehen bleiben, wo ich mich einmal Mitte 30 politisch verortet habe.
Eine Horrorvorstellung für jeden denkenden Menschen. Mein Vater, ein alter Unternehmer, hat mir vor kurzem ein Plädoyer für Betriebskindergärten und freiere Arbeitsformen gehalten. Früher hat er niemand eingestellt, der nicht gedient hat.
Die "Bürgerliche" Presse hetzt mal wieder.
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