Fundamentalismus Die einsame Mission des Pastor JonesSeite 2/2
Ramzy Kilic, der Regionaldirektor des Council on American-Islam Relations in Tampa (Florida) hatte zuvor empfohlen, Jones zu ignorieren. Seine Organisation fördert den Dialog zwischen christlichen Amerikanern und Muslimen. "Jones will Muslime provozieren. Warum schenken wir ihm überhaupt Beachtung?"
Solche Aufrufe zur Vernunft und zu einer realistischen Einschätzung der Größenverhältnisse finden in den USA und in der islamischen Welt wenig Beachtung. Die Washington Post hatte eine "Belagerung Gainesvilles durch die Medien" vorausgesagt. Tausende Journalisten würden einige Dutzend Außenseiter beobachten und filmen. Parallel treffen sich in Gainesville Christen, Muslime und Juden in der Holy Trinity Episcopal Church zum interkonfessionellen Dialog; sie hat 4000 Mitglieder. Am Sonnabend und Sonntag wird dort im Wechsel aus den Heiligen Büchern der drei Religionen gelesen.
Nach Darstellung amerikanischer Medien gab es in muslimischen Ländern weit weniger Aufrufe zur Mäßigung. Viele Imame hatten die Koranverbrennung zum Thema ihrer Freitagspredigt machen wollen, nur eine Minderheit sprach sich dagegen aus.
Ein Beitrag aus dem Tagesspiegel
- Datum 10.09.2010 - 10:24 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
- Kommentare 38
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







Es wird Zeit, dass Obama Stellung bezieht. Staatsmännisch entschieden, im Sinne aller Friedlichen der Welt und ohne die Anhänger der Religionen allgemein zu düpieren. Vorbilder hat er genug, auch unter den weisen Königinnen der Geschichte.
Rumlavieren und aussitzen geht nicht. Dann haben im Zweifel das Pentagon und die Allzubereiten Vorwänder des heiligen Kriegs gewonnen.
"Yes, we can", now he must show, that he can.
Obama hat die Aktion doch schon verurteilt. Mehr kann er nicht machen. Im Gegenteil, die Verfassungsrechte auf Redefreiheit missachten wäre schlimmer als die Verbrennung.
Die Muslime müssen sich damit abfinden, dass hier ein fanatischer Spinner seine Bücher verbrennen möchte. Das trifft glücklicherweise nicht auf Zustimmung und damit sollte eigentlich alles klar sein. Wie man sieht realisieren das die moderaten Muslime in den USA auch. An der Meinungsfreiheit selbst darf hingegen nicht gerüttelt werden, und das ist auch gut so.
Obama hat die Aktion doch schon verurteilt. Mehr kann er nicht machen. Im Gegenteil, die Verfassungsrechte auf Redefreiheit missachten wäre schlimmer als die Verbrennung.
Die Muslime müssen sich damit abfinden, dass hier ein fanatischer Spinner seine Bücher verbrennen möchte. Das trifft glücklicherweise nicht auf Zustimmung und damit sollte eigentlich alles klar sein. Wie man sieht realisieren das die moderaten Muslime in den USA auch. An der Meinungsfreiheit selbst darf hingegen nicht gerüttelt werden, und das ist auch gut so.
...um die Spreu vom Weizen zu trennen.
Wieviele Moslems in wievielen Ländern werden nach der Koranverbrennung friedlich protestieren und für Verständigung demonstrieren ?
Und wieviele werden Nicht-Moslems nach dem Leben trachten ?
In der Medizin importieren wir eine geringe Menge Schadstoff in den Körper, um eine Bestandsaufnahme der Ausbreitung und Intensität einer Krankheit zu erkennen.
Koranverbrennung ist ein schädlicher Akt in Kleinformat. Radilae Moslems sind eine Krankheit für die Zivilisation und den Weltfrieden.
Ich bin überzeigt, daß eine Koranverbrennung nützlich wäre, um das Ausmaß der islamistischen Bedrohung zu erkennen - und neu zu definieren.
Diese Art der "Volksbefragung" ist zwar undiplomatisch, aber sicher äußerst effektiv.
Vielleicht müssen wir hinterher unsere Vorstellung über die Mengenverhältnisse zwischen friedlichen und aggressiven Moslems bereinigen.
Unabhängig vom Glauben der jeweiligen Staaten, besteht ein enormer Unterschied, in ihren Worten, im "Wertebereich". Es wird nur das über bestehende Infrastrukturen transportiert was der eigenen Macht dienlich ist, ohne Möglichkeit einer Verifizierung des Empfängers.
Was dabei herauskommen wird, steht bereits fest. Was für eine Diagnose. Gratulation!
Unabhängig vom Glauben der jeweiligen Staaten, besteht ein enormer Unterschied, in ihren Worten, im "Wertebereich". Es wird nur das über bestehende Infrastrukturen transportiert was der eigenen Macht dienlich ist, ohne Möglichkeit einer Verifizierung des Empfängers.
Was dabei herauskommen wird, steht bereits fest. Was für eine Diagnose. Gratulation!
Eine Koran-Verbrennung wäre zu allererst ein Akt gegen den Gott, an den Juden, Christen und Muslime glauben. Vielleicht wird diesem "christlich-radikalen" Würdenträger irgendwann einmal dieses Licht aufgehen.
Historisch steht fest,dass zwischen 610 und 632 unserer Zeitrechnung Mohammed in den arabischen Handelsstätten Mekka und Medina an der Weihrauchstraße die prophetische Botschaft, die im Koran niedergelegt ist, verkündet hat. Nach eigener Aussage aber- und hier wird an den Glauben appelliert- ist der Koran dem Propheten Mohammed durch den Engel Gabriel übermittelt worden: "Gabriel hat ihn(den Koran)doch mit Gottes Erlaubnis dir ins Herz herabkommen lassen,als Bestätigung dessen, was(an Offenbarungen)vor ihm da war,und als Rechtleitung und Frohbotschaft für die Gläubigen."
Doch das Urbuch ("die Mutter des Buches"), das als Original aller heiligen Schriften gilt, wird nach gängiger muslimischer Auffassung nicht auf Erden, sondern im Himmel aufbewahrt, wie man es aus dem Koran selber herauslesen kann: "Es ist ein vortrefflicher Koran(im Original droben im Himmel?), in einer wohlverwahrten Schrift, die nur vom Gereinigten berührt wird, (nunmehr die Offenbarung)vom Herrn der Menschen in aller Welt herabgesandt."
In welcher Sprache wird es denn aufbewahrt ?
gedruckt oder in Handschrift ?
Wenn Sie in Europa vor 500 Jahren Jesus nur als Propheten anerkannt hätten, wären die gegrillt worden.
Ist doch ein Fortschritt , dass das nicht mehr so ist.
Diesen Fortschritt haben Sie aber nicht Jahwe/Gott/Allah zu verdanken, sondern den Ungläubigen.
Also bedanken sie sich bei uns, dass Sie Ihren Glauben an was auch immer ausleben dürfen.
In welcher Sprache wird es denn aufbewahrt ?
gedruckt oder in Handschrift ?
Wenn Sie in Europa vor 500 Jahren Jesus nur als Propheten anerkannt hätten, wären die gegrillt worden.
Ist doch ein Fortschritt , dass das nicht mehr so ist.
Diesen Fortschritt haben Sie aber nicht Jahwe/Gott/Allah zu verdanken, sondern den Ungläubigen.
Also bedanken sie sich bei uns, dass Sie Ihren Glauben an was auch immer ausleben dürfen.
Doch das Urbuch ("die Mutter des Buches"), das als Original aller heiligen Schriften gilt, wird nach gängiger muslimischer Auffassung nicht auf Erden, sondern im Himmel aufbewahrt, wie man es aus dem Koran selber herauslesen kann: "Es ist ein vortrefflicher Koran(im Original droben im Himmel?), in einer wohlverwahrten Schrift, die nur vom Gereinigten berührt wird, (nunmehr die Offenbarung)vom Herrn der Menschen in aller Welt herabgesandt."
Wenn Pastor Jones einmal die Bibel und den Koran nebeneinander legen und lesen würde, könnte er sich trotz seiner Verbohrtheit fragen: Haben nicht die drei Offenbarungsreligionen semitischen Ursprungs - Judentum, Christentum und Islam-, haben nicht insbesondere Hebräische Bibel und Koran dieselbe Basis, redet nicht in beiden überdeutlich ein und derselbe Gott?
Ist es nicht doch ein dogmatisches Vorurteil, wenn Christen Amos und Hosea, Jesaja und Jeremia und den äußerst gewaltätigen Elija als Propheten anerkennen, Mohammed aber nicht. Pastor Jones wird wissen müssen: Die Muslime erkennen Jesus Christus als Propheten an, denn als solcher ist er im Koran erwähnt.
(Quelle: Hans Küng: Der Islam/Piper-Verlag)
dafür sei Ihnen gedankt. Können Sie aber erklären, warum der Verkauf der Bibel in vielen islamischen Ländern verboten ist.
dafür sei Ihnen gedankt. Können Sie aber erklären, warum der Verkauf der Bibel in vielen islamischen Ländern verboten ist.
Warum findet er überhaupt Beachtung? Weil es Leute gibt, die auch noch auf seine Provokationen eingehen - bereits das ist zuviel Aufmerksamkeit.
...im letzten Jahr hat die US-Armee in Afghanistan Bibeln verbrannt, die in zwei Landessprachen übersetzt worden waren. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass man sich hierzulande darüber aufgeregt hätte.
Hinzu kommt, dass auch noch heute Konvertiten zum Christentum in Afghanistan getötet werden dürfen. Einen konvertierten Christen zu töten, ist kein Verbrechen.
http://www.zeltmacher-nac...
Bücherverbrennungen sind generell schlimm, einfach schon, weil es ein Symbol für Intoleranz und Diktatur ist. Was ich nicht hören oder lesen will, wird vernichtet.
Es wundert mich nur, weshalb Mr. YesWeCan sich jetzt so ins Zeug legt und im letzten Jahr geschwiegen hat. Vielleicht doch, weil er mit zweitem Namen Hussein heißt?
Fragen Sie doch einmal den Herrn Pastor Jones, ob ein konvertierter Christ nicht auf den Scheiterhaufen gehört.
Ein Obama, der mit zweiten Namen Hussein heißt ..., ich kenne Muslime, die Christian, Daniel und Lukas heißen.
Was war den im letzten Jahr los, dass Obama nichts getan hätte und das er sich nun ins Zeug legt?
Fragen Sie doch einmal den Herrn Pastor Jones, ob ein konvertierter Christ nicht auf den Scheiterhaufen gehört.
Ein Obama, der mit zweiten Namen Hussein heißt ..., ich kenne Muslime, die Christian, Daniel und Lukas heißen.
Was war den im letzten Jahr los, dass Obama nichts getan hätte und das er sich nun ins Zeug legt?
Almansor:
Wir hörten daß der furchtbare Ximenes,
Inmitten auf dem Markte, zu Granada –
Mir starrt die Zung im Munde – den Koran
In eines Scheiterhaufens Flamme warf!
Hassan:
Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher
Verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
Ob Koran, Bibel oder Tora, Bücher zu verbrennen ist falsch.
Ich bin auch der Meinung, man sollte ihm keinerlei Beachtung zukommen lassen.
Wie schon im Artikel erwähnt, Jones ist unbedeutend. Ein fundamentalistischer Spinner, der die möglichen Folgen seines Handelns nicht ganz ermessen kann.
Obama hat die Aktion doch schon verurteilt. Mehr kann er nicht machen. Im Gegenteil, die Verfassungsrechte auf Redefreiheit missachten wäre schlimmer als die Verbrennung.
Die Muslime müssen sich damit abfinden, dass hier ein fanatischer Spinner seine Bücher verbrennen möchte. Das trifft glücklicherweise nicht auf Zustimmung und damit sollte eigentlich alles klar sein. Wie man sieht realisieren das die moderaten Muslime in den USA auch. An der Meinungsfreiheit selbst darf hingegen nicht gerüttelt werden, und das ist auch gut so.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren