Einwanderung Deutschland ist ein Auswanderungsland

Wenn die Angst vor dem Fremden stärker ist als der Mangel an Fachkräften. Worauf sich die Debatte über Zuwanderung in Deutschland stützen sollte.

Erst war es der sozialdemokratische Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin, der mit Thesen zu türkischen und arabischen Einwanderern auf scharfe Kritik stieß. Nun irritiert CSU-Chef Horst Seehofer. Da sich diese Gruppen mit der Integration besonders schwertäten, solle es keine "zusätzliche Zuwanderung" von dort geben. "Den Fachkräftemangel beheben wir nicht durch Zuwanderung aus andern Kulturkreisen", sagte er dem Focus.

Wer wandert eigentlich nach Deutschland ein?

Nicht sehr viele, meinen die Verfasser einer neuen Studie des Bundesamts für Migration, die sich mit der "Deckung des Arbeitskräftebedarfs durch Zuwanderung" beschäftigt. Immer mehr ausländische Arbeitskräfte wanderten dagegen ab. Was die Hoch- und Höchstqualifizierten angeht, kamen 2009 nur 311 aus dem Nicht-EU-Ausland. Das sei zwar mehr als 2008, bewege sich aber "insgesamt auf einem eher niedrigen Niveau". Die gute Hälfte – 54 Prozent – der Nicht-EU-Ausländer, die bereits in Deutschland arbeiten, sind qualifizierte Arbeitskräfte, 23 Prozent sogar hochqualifiziert.

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Einwanderung nach Deutschland

2009 zogen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 721.000 Menschen nach Deutschland, 734.000 Menschen zogen aus Deutschland weg. Mit 123.000 Zuzügen war Polen mit Abstand das stärkste Herkunftsland, es folgten Rumänien (56.000), die USA (30.000), die Türkei (30.000) und Bulgarien (29.000).

Türkei

Bis 2005 zogen jedes Jahr deutlich mehr Menschen aus der Türkei nach Deutschland, als in die umgekehrte Richtung abwanderten – 2001 und 2002 beispielsweise jeweils rund 20.000 mehr. 2006 gab es eine Trendwende. Seitdem ziehen mehr Menschen in die Türkei, als aus dem Land nach Deutschland kommen. 2008 und 2009 betrug der Saldo jeweils knapp über 10.000.

Arabische Länder

Aus dem arabischen Raum gibt es ebenfalls keine hohen Zuwanderungszahlen. So wanderten zwar 2009 aus ganz Asien 20.067 Menschen mehr nach Deutschland ein, als auswanderten. Mehr als die Hälfte davon kamen aber als Flüchtlinge aus dem Irak (darunter viele Christen) und aus Afghanistan. Es handelt sich nicht um eine Zuwanderung auf den Arbeitsmarkt.

Ist Deutschland also kein Einwanderungsland mehr?

Einwanderung erlebte Deutschland immer, im Nachkriegsboom stiegen die Zahlen jedoch rasant. Auf dem Höhepunkt der Anwerbung von "Gastarbeitern" 1970 lag der Zuzug bei einer Million, heute – die jüngsten Zahlen sind die für 2009 – hat ein knappes Fünftel oder 16 Millionen der in Deutschland lebenden Menschen einen "Migrationshintergrund". Das heißt, sie selbst, ihre Eltern oder Großeltern sind oder waren Einwanderer. Sieht man sich allerdings die letzten Jahre an, dann ist Deutschland inzwischen ein Auswanderungsland. Nachdem die Tendenz zur Netto-Abwanderung von Deutschen bis vor wenigen Jahren durch Zuwanderung von Ausländern mehr als ausgeglichen wurde, gab es 2008 eine Trendumkehr: Erstmals wanderten auch insgesamt mehr Menschen ab als ein. Dieser Trend scheint sich zu stabilisieren.

Welche Ideen gibt es, wie Zuwanderung gesteuert werden kann?

Ein Punktesystem, wie es andere Länder praktizieren, schlug schon vor neun Jahren die Zuwanderungskommission der Bundesregierung unter der früheren Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth vor. Die Experten um die CDU-Politikerin empfahlen, Einwanderer ins Land zu lassen, die zumindest 65 bis 70 Prozent einer Höchstpunktzahl erreichten, etwa für Berufsqualifikation, Alter – die Bewerber sollten nicht älter als 45 Jahre alt sein – und für die Sprachkenntnisse der Kandidaten. Obwohl die Kommission vorsichtig vorschlug, das Ganze in einer Testphase zu erproben und das Schlupfloch kontrollierter Einwanderung vorerst für 20 000 Ausländer zu öffnen, hatte der Vorschlag keine Chance: Ein Jahr vor der Bundestagswahl fürchtete Innenminister Otto Schily (SPD) schon die Möglichkeit, dafür zur Zielscheibe im Wahlkampf zu werden – zumal Süssmuths Leute darauf hinwiesen, dass nicht die gesamte Einwanderung nach Wunsch zu gestalten sei und etwa Flüchtlinge oder Familiennachzug weiter möglich sein würden.

Ausländische Fachkräfte

In den Diskussionen um die Anwerbung von ausländischen Fachkräften bleibt zumeist unberücksichtigt, dass bereits Migranten in Deutschland leben, die über Qualifikationen verfügen.

Fehlende Anerkennungsmöglichkeiten und berufliche Integrationsprogramme führen dazu, dass diese oftmals von Arbeitslosigkeit betroffen oder weit unterhalb ihres Qualifikationsniveaus beschäftigt sind. In der Konsequenz arbeiten begehrte Fachkräfte wie Ingenieure als Hausmeister.

Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums arbeitet jeder zweite in Deutschland beschäftigte Einwanderer mit ausländischem Abschluss unterhalb seiner Qualifikation.

Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse ist kompliziert und undurchsichtig. Sowohl die Regeln als auch die zuständigen Behörden sind in jedem Bundesland verschieden.

Diskussion

Schon seit Jahren warnen Studien davor, dass der deutschen Wirtschaft in den kommenden Jahren Hunderttausende gut ausgebildete Fachkräfte fehlen werden.

Mit seinem Vorstoß für mehr hochqualifizierte Einwanderer hat Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) die Debatte jetzt wieder neu angeheizt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) widersprach Brüderle.

Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach hat eine Versachlichung der Debatte angemahnt. "Es ist höchste Zeit, die Fakten zur Kenntnis zu nehmen", sagte er. "Anders als es die aktuelle Debatte glauben macht, haben wir bereits sehr großzügige Regelungen für die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte", so Bosbach.

Doch im internationalen Vergleich sind die deutschen Regelungen eher streng. Schuld daran sind unübersichtliche Zuständigkeiten, fehlende Ansprechpartner sowie die starke Lobby der Berufsverbände.

Punktesysteme

Eine Reihe von Ländern in Europa hat in den vergangenen Jahren das auch in Deutschland diskutierte Punktesystem eingeführt, das den Zuzug steuern und zugleich möglichst qualifizierten Arbeitnehmern den Zugang zum Land ermöglichen soll. Vorreiter eines solchen Systems waren klassische Einwanderungsländer wie Kanada, Australien oder Neuseeland.

Dabei werden jährliche Zuwanderungsquoten festgesetzt. Dann können sich Interessenten bewerben und erhalten je nach Alter, Sprachkenntnissen, Berufserfahrung, Familienbindung oder ausreichendem Geld für Investitionen oder Lebensunterhalt eine bestimmte Punktzahl. Wer am besten abschneidet, darf einwandern. Je nach Wirtschaftslage können die Zuzugsquoten verringert oder erhöht werden.

Großbritannien, Dänemark und die Niederlande haben ein Punktesystem für Nicht-EU-Bürger 2008 und 2009 eingeführt, als Ergänzung zu bestehenden Regelungen und um insbesondere den Zuzug von Fachkräften zu steuern. In England gilt dies etwa für Hochqualifizierte in bestimmten Berufen, in denen ein Fachkräftemangel besteht. Die staatliche Liste dieser Jobs wird regelmäßig aktualisiert.

Die FDP hierzulande fordert ebenso wie SPD und Grüne seit Längerem ein Punktesystem auch für Deutschland.
 

Greencards

Vorbild für die Greencard, die auch in Deutschland vor zehn Jahren zunächst für Computerexperten eingeführt wurde, ist das System in den USA. Dort können besonders qualifizierte Arbeitnehmer einwandern, wenn sie einen Arbeitsplatz nachweisen können.

In Deutschland wird aber von den zuzugsbereiten Fachkräften ein hohes Einstiegsgehalt verlangt, derzeit über 66.000 Euro. Auch sonst gibt es Hürden, die in anderen Ländern nicht bestehen, etwa für mitziehende Ehepartner – weshalb sich der ursprünglich erhoffte Ansturm von Hochqualifizierten auf Deutschland in Grenzen hielt. Innerhalb von vier Jahren wurden weniger als 20.000 dieser Karten vergeben.

2005 wurde die Greencard-Regelung abgelöst, seither fallen IT-Spezialisten unter das Zuwanderungsgesetz.

Die Greencard wurde in der deutschen Öffentlichkeit intensiv diskutiert. Vertreter der Wirtschaft begrüßten die Regelung, Jürgen Rüttgers (CDU) dagegen versuchte, sie mit einer Postkartenaktion und dem Motto "Kinder statt Inder“ zu bekämpfen.

Wirtschaftskrise

Der OECD zufolge haben die einzelnen Länder in den vergangenen Jahren wegen der schweren Wirtschaftskrise 2008 und 2009 höchst unterschiedlich am Arbeitsmarkt für ausländische Fachkräfte reagiert. Außer für Höchstqualifzierte sei generell eine strengere Politik zu beobachten, stellte die Organisation fest.

So hätten Italien und Spanien ihre Kontingente für Zuwanderer 2009 ganz oder fast ganz aufgehoben. Auch England führte strengere Auflagen ein. So müssen Arbeitgeber Jobangebote für Hochqualifizierte erst beim Arbeitsamt melden und Einheimischen anbieten, bevor ausländische Fachkräfte ins Land geholt werden können.

 


Leser-Kommentare
  1. Es scheint mir diffamierend, wenn "die Angst vor dem Fremden" wieder mal als Grund genannt wird, warum Einwanderung aus bestimmten Ländern nicht gewünscht ist.

    Da gab es einen ehrlicheren Artikel in der FAZ

    "(...) De facto ist Deutschland seit Jahrzehnten Einwanderungsland, doch verhält es sich nicht so. Klassische Einwanderungsländer wählen ihre Neubürger nach beruflichen Qualifikationen und nationalen Interessen aus; in Deutschland genügt seit 1973 ein Trauschein. Die Kosten dieser Fehlsteuerung übersteigen den anfänglichen Gewinn aus der Anwerbung längst um ein Vielfaches."
    http://www.faz.net/s/Rub5...

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    • joG
    • 12.10.2010 um 11:38 Uhr

    .... Fremden" wieder mal als Grund genannt wird, warum Einwanderung aus bestimmten Ländern nicht gewünscht ist."

    Wieso finden Sie das diffamierend? Es wird doch lediglich festgestellt, was sehr, sehr viele Ausländer empfinden, wenn sie in Deutschland leben. Nun mögen die falsch liegen. Wenn man aber die Diskussion verfolgt und die deutsche Geschichte betrachtet, so stützen diese Beobachtungen die These einer Xenophobie der deutschen Kultur schon.

    Wo diese Xenophobie herkommt, ist eine andere Frage. Dass sie gestützt und verstärkt wird durch die Undurchsichtigkeit der Politik sowie medialer und politischer Aussagen und durch völlig intransparente Einwanderungsbestimmungen ist jedoch sicher.

    • Buh
    • 12.10.2010 um 12:29 Uhr

    "in Deutschland genügt seit 1973 ein Trauschein. "

    In den meisten Nationen ist eine Heirat ausreichend. Das ist menschlich und richtig.
    Deutschland hat zudem selbstverständlich ebenso harte Restriktionen. Einwanderung geht nur wenn man finanzierungsfähig ist, sein eigenes Einkommen also vorweisen kann. Man muss zeigen dass man sich krankenversichern kann. Sogar der Gesundheitszustand wird bei der Vergabe der Aufenthaltsgenehmigung überprüft! Dann bekommt man eine befristet Aufenthaltserlaubnis mit Arbeitserlaubnis. In deutschland kann man nur einwandern wenn man ein gesichertes Einkommen hat oder als familiengerecht zu jemandem kommt, der diese Voraussetzung erfüllt oder erfüllt hat.

    • Rehab
    • 12.10.2010 um 13:20 Uhr

    Sie müssen auch Deutschkurse belegen, erfolgreich beenden!

    • joG
    • 12.10.2010 um 11:38 Uhr

    .... Fremden" wieder mal als Grund genannt wird, warum Einwanderung aus bestimmten Ländern nicht gewünscht ist."

    Wieso finden Sie das diffamierend? Es wird doch lediglich festgestellt, was sehr, sehr viele Ausländer empfinden, wenn sie in Deutschland leben. Nun mögen die falsch liegen. Wenn man aber die Diskussion verfolgt und die deutsche Geschichte betrachtet, so stützen diese Beobachtungen die These einer Xenophobie der deutschen Kultur schon.

    Wo diese Xenophobie herkommt, ist eine andere Frage. Dass sie gestützt und verstärkt wird durch die Undurchsichtigkeit der Politik sowie medialer und politischer Aussagen und durch völlig intransparente Einwanderungsbestimmungen ist jedoch sicher.

    • Buh
    • 12.10.2010 um 12:29 Uhr

    "in Deutschland genügt seit 1973 ein Trauschein. "

    In den meisten Nationen ist eine Heirat ausreichend. Das ist menschlich und richtig.
    Deutschland hat zudem selbstverständlich ebenso harte Restriktionen. Einwanderung geht nur wenn man finanzierungsfähig ist, sein eigenes Einkommen also vorweisen kann. Man muss zeigen dass man sich krankenversichern kann. Sogar der Gesundheitszustand wird bei der Vergabe der Aufenthaltsgenehmigung überprüft! Dann bekommt man eine befristet Aufenthaltserlaubnis mit Arbeitserlaubnis. In deutschland kann man nur einwandern wenn man ein gesichertes Einkommen hat oder als familiengerecht zu jemandem kommt, der diese Voraussetzung erfüllt oder erfüllt hat.

    • Rehab
    • 12.10.2010 um 13:20 Uhr

    Sie müssen auch Deutschkurse belegen, erfolgreich beenden!

  2. Will man mit Hilfe von Einwanderungen den Arbeitsmarkt von Arbeitgeberseite bestimmen lassen? Bei größerer Auswahl von Arbeitnehmern lassen sich auch die Gehälter im keller halten.

    Wie wäre es mal mit Qualifizierung von potentiellen Arbeitnehmern aus dem Inland?

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    "Wie wäre es mal mit Qualifizierung von potentiellen Arbeitnehmern aus dem Inland?"

    Klasse Idee! Fangen wir mit mehr Sprachförderung und anderen unterstützenden Maßnahmen für Kinder aus Migrantenfamilien schon im Vorschulalter an!

    • joG
    • 12.10.2010 um 11:43 Uhr

    ....zT Ingenieure und/oder mit promovierte Ausländer, die Taxi fahren, weil sie hier nicht arbeiten dürfen oder weil sie keine ihrer Ausbildung entsprechende Arbeit (als Ausländer) bekommen.

    "Wie wäre es mal mit Qualifizierung von potentiellen Arbeitnehmern aus dem Inland?"

    Klasse Idee! Fangen wir mit mehr Sprachförderung und anderen unterstützenden Maßnahmen für Kinder aus Migrantenfamilien schon im Vorschulalter an!

    • joG
    • 12.10.2010 um 11:43 Uhr

    ....zT Ingenieure und/oder mit promovierte Ausländer, die Taxi fahren, weil sie hier nicht arbeiten dürfen oder weil sie keine ihrer Ausbildung entsprechende Arbeit (als Ausländer) bekommen.

  3. In einem Land, in dem die Nettolöhne seit zehn Jahren nicht gestiegen sind und die Unsicherheit des eigenen Arbeitsplatzes auch für weite Teile der Mittelschichte eine greifbare Realität darstellt, darf man sich nicht wundern, wenn Sündenböcke für die eigene Misere gesucht werden.

    Die findet man dann paradoxerweise in Menschen, die ohnehin schon die schlechter bezahlten Tätigkeiten durchführen und mit denen man gar nicht tauschen möchte. Ich sehe hinter dem Tresen von Fastfood-Restaurants oder beim Pizza-Service so gut wie keine deutschstämmigen Mitarbeiter mehr. Von den Klofrauen an der Autobahnraststätte ganz zu schweigen.

    So müssen sich die, die unsere Dreckarbeit machen, vom saturierten Mittelstandswichtel dann auch noch anpflaumen lassen, warum sie überhaupt hier sind. Der einzige Grund ist eine "gefühlte" Überfremdung und das präpotente Verhalten einiger südländischer Jugendlicher, obwohl der Zuwanderungssaldo mittlerweile negativ ist. Und interessanterweise ist die Überfremdungsangst genau dort am Größten, wo es die wenigsten Ausländer gibt.

    Am schlimmsten aber sind gebildete Menchen, die diese Zusammenhänge eigentlich kennen müssten und sich dennoch politischer Brandstiftung bedienen, um einen persönlichen Vorteil herauszuschlagen -- und danach weiter die Lakaien des Großkapitals bedienen, die mit ihrer Maßlosigkeit dafür sorgen, dass die Reichen reicher werden und die Armen arm bleiben.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Hervorragend auf den Punkt gebracht, liebe(r) Cherrypicker. Ich empfehle diesen Kommentar zu empfehlen....

    Seltsam. In der ostdeutschen Stadt, in der ich lebe, wird die von Ihnen skizzierte "Drecksarbeit" zugunsten des "Großkapitals" von ostdeutschen Frauen erledigt. Solche reinigen unsere Firma und klauben daneben mit Händen ohne Schutzhandschuhe die Kippen und sonstigen dreckigen Hinterlassenschaften einer großen Callcenter-Firma auf, die neben Urdeutschen ersichtlich auch ein gutes Dutzend Türkinnen mit Kopftuch beschäftigt.
    Ich glaube, Sie erzählen ihre Geschichte um die Vorurteile des linksliberalen, wohlstandsgesättigten Bildungsbürgertums einschließlich linksgrüner Romantiker mit Hummer- und Porscheallüren zu befriedigen. Dass diese Ihre Mär von den "Ausländern für die Drecksarbeit" natürlich nur zu gerne glauben, zeigt die Foristenreaktion.
    Solche Leute haben in der Vergangenheit übrigens auch gerne von „Zwangsgermanisierung“ usw. gesprochen und damit ihre intellektuelle Weitsicht eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

    Auch ich möchte diesen Kommentar empfehlen, dem nichts mehr hinzuzufügen ist! Danke "Cherrypicker".

    .. für diesen Kommentar!

    und da wundert man sich, dass die gut-ausgebildeten Migranten bei der netten Behandlung in Deutschland die Biege machen, sobald sie können!

    Ich hab einige Freunde unter türkischen Akademikern und viele denken an eine Rückkehr, zumal die Wirtschaft gut läuft in der Türkei, wie ja heute morgen auch das ZDF-Morgenmagazin berichtete.

    Warum sollen diese Menschen hier endlos die Dreckarbeit machen oder sich, wie auch im Artikel erwähnt, auch mit guten Noten viermal bewerben, bis sie eine Chance bekommen.
    Das gilt auch für Ingenieure, Ärzte usw. aus Russland usw.

    Genau das ist in den USA anders! Wenn Du gut bist, dann hast Du den Job, egal, woher Du kommst.

    "Willkommens-Kultur" ist in Deutschland ein Fremdwort.

    Deshalb: "Deutschland den Deutschen! Deutsche eßt deutsche Bananen!" (Sarkasmus, liebe Redaktion!)

    Aber überzeugen kann man inzwischen niemand mehr. Die Fronten sind verhärtet. Islamophobie ist ja inzwischen schon eine Ersatzreligion.

    Sehr richtig. Die Zeit ist aber nicht das richtige Forum für gesamtgesellschaftliche Wirtschaftsfragen. Das war sie nie.

    Die SZ macht es, zumindest heute, besser:

    http://www.sueddeutsche.d...

    • Medley
    • 12.10.2010 um 14:47 Uhr

    Ohje, Herr Cherrypicker. Ihr Kommentar ist an linken Resentiments, Klischees und Vorurteilen reich, aber leider arm an echten intelektuellen Auseinandersetzungen mit dem Thema.

    "Ich sehe hinter dem Tresen von Fastfood-Restaurants oder beim Pizza-Service so gut wie keine deutschstämmigen Mitarbeiter mehr. Von den Klofrauen an der Autobahnraststätte ganz zu schweigen."

    Ja, weil die "nichtdeutschen Mitarbeiter" in der Arbeitsmarktkonkurrenz bereit sind für noch eine Ecke weniger Lohn zu arbeiten. Finden sie das etwa gut?

    "...die unsere Dreckarbeit machen..."

    Achja. Immer noch das uralte Bild vom Gastarbeiter im Kopf, der in Deutschland die Drecksarbeit machen muss? Erstens stiummt das so nicht mehr, da es auch viele Migranten gibt die "saubere" Arbeiten machen, und zudem liegt es ja vorallem an der niedrigen Qualifikation, dass ein Großteil der Migranten die Arbeitsplätze ausfüllt, bei denen man sich die Hände schmutzig machen muss.

    • Medley
    • 12.10.2010 um 15:03 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen bemühen Sie sich um einen sachlichen Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag

    • ludna
    • 12.10.2010 um 17:51 Uhr

    aber ein Zusatz
    "Ich sehe hinter dem Tresen von Fastfood-Restaurants oder beim Pizza-Service so gut wie keine deutschstämmigen Mitarbeiter mehr. Von den Klofrauen an der Autobahnraststätte ganz zu schweigen."

    Im Osten machen wir das selbst :-)

    Hervorragend auf den Punkt gebracht, liebe(r) Cherrypicker. Ich empfehle diesen Kommentar zu empfehlen....

    Seltsam. In der ostdeutschen Stadt, in der ich lebe, wird die von Ihnen skizzierte "Drecksarbeit" zugunsten des "Großkapitals" von ostdeutschen Frauen erledigt. Solche reinigen unsere Firma und klauben daneben mit Händen ohne Schutzhandschuhe die Kippen und sonstigen dreckigen Hinterlassenschaften einer großen Callcenter-Firma auf, die neben Urdeutschen ersichtlich auch ein gutes Dutzend Türkinnen mit Kopftuch beschäftigt.
    Ich glaube, Sie erzählen ihre Geschichte um die Vorurteile des linksliberalen, wohlstandsgesättigten Bildungsbürgertums einschließlich linksgrüner Romantiker mit Hummer- und Porscheallüren zu befriedigen. Dass diese Ihre Mär von den "Ausländern für die Drecksarbeit" natürlich nur zu gerne glauben, zeigt die Foristenreaktion.
    Solche Leute haben in der Vergangenheit übrigens auch gerne von „Zwangsgermanisierung“ usw. gesprochen und damit ihre intellektuelle Weitsicht eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

    Auch ich möchte diesen Kommentar empfehlen, dem nichts mehr hinzuzufügen ist! Danke "Cherrypicker".

    .. für diesen Kommentar!

    und da wundert man sich, dass die gut-ausgebildeten Migranten bei der netten Behandlung in Deutschland die Biege machen, sobald sie können!

    Ich hab einige Freunde unter türkischen Akademikern und viele denken an eine Rückkehr, zumal die Wirtschaft gut läuft in der Türkei, wie ja heute morgen auch das ZDF-Morgenmagazin berichtete.

    Warum sollen diese Menschen hier endlos die Dreckarbeit machen oder sich, wie auch im Artikel erwähnt, auch mit guten Noten viermal bewerben, bis sie eine Chance bekommen.
    Das gilt auch für Ingenieure, Ärzte usw. aus Russland usw.

    Genau das ist in den USA anders! Wenn Du gut bist, dann hast Du den Job, egal, woher Du kommst.

    "Willkommens-Kultur" ist in Deutschland ein Fremdwort.

    Deshalb: "Deutschland den Deutschen! Deutsche eßt deutsche Bananen!" (Sarkasmus, liebe Redaktion!)

    Aber überzeugen kann man inzwischen niemand mehr. Die Fronten sind verhärtet. Islamophobie ist ja inzwischen schon eine Ersatzreligion.

    Sehr richtig. Die Zeit ist aber nicht das richtige Forum für gesamtgesellschaftliche Wirtschaftsfragen. Das war sie nie.

    Die SZ macht es, zumindest heute, besser:

    http://www.sueddeutsche.d...

    • Medley
    • 12.10.2010 um 14:47 Uhr

    Ohje, Herr Cherrypicker. Ihr Kommentar ist an linken Resentiments, Klischees und Vorurteilen reich, aber leider arm an echten intelektuellen Auseinandersetzungen mit dem Thema.

    "Ich sehe hinter dem Tresen von Fastfood-Restaurants oder beim Pizza-Service so gut wie keine deutschstämmigen Mitarbeiter mehr. Von den Klofrauen an der Autobahnraststätte ganz zu schweigen."

    Ja, weil die "nichtdeutschen Mitarbeiter" in der Arbeitsmarktkonkurrenz bereit sind für noch eine Ecke weniger Lohn zu arbeiten. Finden sie das etwa gut?

    "...die unsere Dreckarbeit machen..."

    Achja. Immer noch das uralte Bild vom Gastarbeiter im Kopf, der in Deutschland die Drecksarbeit machen muss? Erstens stiummt das so nicht mehr, da es auch viele Migranten gibt die "saubere" Arbeiten machen, und zudem liegt es ja vorallem an der niedrigen Qualifikation, dass ein Großteil der Migranten die Arbeitsplätze ausfüllt, bei denen man sich die Hände schmutzig machen muss.

    • Medley
    • 12.10.2010 um 15:03 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen bemühen Sie sich um einen sachlichen Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag

    • ludna
    • 12.10.2010 um 17:51 Uhr

    aber ein Zusatz
    "Ich sehe hinter dem Tresen von Fastfood-Restaurants oder beim Pizza-Service so gut wie keine deutschstämmigen Mitarbeiter mehr. Von den Klofrauen an der Autobahnraststätte ganz zu schweigen."

    Im Osten machen wir das selbst :-)

  4. 4. @2

    "Wie wäre es mal mit Qualifizierung von potentiellen Arbeitnehmern aus dem Inland?"

    Klasse Idee! Fangen wir mit mehr Sprachförderung und anderen unterstützenden Maßnahmen für Kinder aus Migrantenfamilien schon im Vorschulalter an!

    Antwort auf "Arbeitgebermarkt"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • xpol
    • 12.10.2010 um 19:13 Uhr

    "Sprachförderung und andere unterstützenden Massnahmen" kann man beruhigt auf Teile der deutschen Bevölkerung ausdehnen.
    Wer heute einen Auszubildenden für technische Berufe sucht, braucht eiserne Nerven und einen starken Magen.

    • xpol
    • 12.10.2010 um 19:13 Uhr

    "Sprachförderung und andere unterstützenden Massnahmen" kann man beruhigt auf Teile der deutschen Bevölkerung ausdehnen.
    Wer heute einen Auszubildenden für technische Berufe sucht, braucht eiserne Nerven und einen starken Magen.

  5. Hervorragend auf den Punkt gebracht, liebe(r) Cherrypicker. Ich empfehle diesen Kommentar zu empfehlen....

    Antwort auf "Sündenbockprinzip"
    • Mithra
    • 12.10.2010 um 11:08 Uhr

    Ich finde es immer wieder irritierend, wenn Zustände wie
    "... frustrierend, wenn ein türkischer Akademiker viermal mehr Bewerbungen schreiben müsse"
    direkt als "Angst vor dem Fremden" interpretiert wird. Ich habe zwar keine Statistik darüber, bin mir aber ziemlich sicher, dass chinesische oder vietnamesische Bewerber mindestens gleich häufig, vielleicht sogar bevorzugt eingeladen werden.
    "Angst vor dem Fremden" kann eben auch Erfahrung sein. Das wird ein Teufelskreis, der aber von den nahöstlichen Einwanderern ausgelöst wurde und dessen Auflösung deswegen primär von denselben betrieben werden sollte.

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    • Rehab
    • 12.10.2010 um 13:05 Uhr

    Halten wir uns doch einfach an die Statistiken die es gibt und spekulieren nicht...

    • Melone
    • 12.10.2010 um 20:26 Uhr

    Genau - Selbstverantwortung für die eigene Situation. Nicht immer bei der vermeintlich bösen Umwelt suchen, sondern sich mehr Kultursensibilität im Umgang mit dem Gastland abverlangen. Dann wird es funktionieren - genau wie bei den tüchtigen und verträglichen Vietnamesen, Chinesen, Italienern usw. Und diese Haltung muss die deutsche Politik höflich, aber deutlich einforden - alles andere funktioniert nicht.

    • Rehab
    • 12.10.2010 um 13:05 Uhr

    Halten wir uns doch einfach an die Statistiken die es gibt und spekulieren nicht...

    • Melone
    • 12.10.2010 um 20:26 Uhr

    Genau - Selbstverantwortung für die eigene Situation. Nicht immer bei der vermeintlich bösen Umwelt suchen, sondern sich mehr Kultursensibilität im Umgang mit dem Gastland abverlangen. Dann wird es funktionieren - genau wie bei den tüchtigen und verträglichen Vietnamesen, Chinesen, Italienern usw. Und diese Haltung muss die deutsche Politik höflich, aber deutlich einforden - alles andere funktioniert nicht.

  6. die "andere" Wahrheiten verkündet. Und obwohl sie Recht hat, besonders beim Punkt "Willkommenskultur" und natürlich bei allen unbestreitbaren Fakten, ich gehe jede Wette ein, dass sie heute Nachmittag schon niedergeschrieen ist. Das ist ja ein Teil des Problems, dass die andere Seite es gar nicht besser lernen will. Wie erklärt man jemandem etwas, der es nicht einmal schafft, von den immer ungerechtfertigten Pauschalisierungen abzurücken? Die größten Fremdenhasser kennen gerade keine Fremden, sondern nur Eindrücke, Erzählungen, Gerüchte. Ich habe ein paar dieser "Fremden" kennen gelernt, vom Griechen in zweiter Generation über einen Sikh bis hin zum zweiten Imam in einer deutschen Großstadt. Sie waren allesamt nicht nur intelligenter und toleranter, sie waren vor allem in einigen Punkten sogar deutscher als diese sündenbocksuchenden Fremdenhasser.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Auf Ihren Beitrag zitiere ich einen Leserbrief aus der FAZ vom heutigen Tage
    "(...)
    Während der Bundespräsident am 3. Oktober seine vielleicht gutgemeinte Rede zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen hielt, waren mein Lebenspartner und ich unmittelbar nach dem Erntedankgottesdienst unserer evangelischen Kirche beim „Tag der offenen Moschee“ in den Räumen der Rostocker muslimischen Gemeinde. Dort hielt der Imam einen Vortrag und beantwortete Besucherfragen. So erfuhren wir, dass der Islam die einzige Wahrheit auf der Welt ist, die alle Menschen besser anerkennen sollten. Homosexualität bezeichnete der Imam als Todsünde, die mit dem Islam unvereinbar sei. Schwule in muslimischen Staaten müssten dann eben in Länder auswandern, in denen ihr Treiben legal sei. Da wir in unserer Gemeinde einen jungen Mann aus Pakistan haben, der vom Islam zum Christentum konvertierte und seitdem um sein Leben fürchtet, fragte ich den muslimischen Geistlichen nach dem Umgang des Islam mit Abtrünnigen. Diese betitelte er sofort als Verräter und informierte uns darüber, dass innerhalb seiner Religion momentan kontrovers diskutiert werde, ob man solche Abtrünnigen töten solle oder nicht. Nach Steinigungen und Ehrenmorden gefragt, bedauerte der Mann, dass zu viele Muslime das Recht in ihre eigenen Hände nähmen, obwohl laut Scharia nur autorisierte Henker andere Menschen hinrichten dürften..."

    "Huch, mal eine Stimme, die "andere" Wahrheiten verkündet. Und obwohl sie Recht hat, besonders beim Punkt "Willkommenskultur" und natürlich bei allen unbestreitbaren Fakten, ich gehe jede Wette ein, dass sie heute Nachmittag schon niedergeschrieen ist. Das ist ja ein Teil des Problems, dass die andere Seite es gar nicht besser lernen will. Wie erklärt man jemandem etwas, der es nicht einmal schafft, von den immer ungerechtfertigten Pauschalisierungen abzurücken? Die größten Fremdenhasser kennen gerade keine Fremden, sondern nur Eindrücke, Erzählungen, Gerüchte. Ich habe ein paar dieser "Fremden" kennen gelernt, vom Griechen in zweiter Generation über einen Sikh bis hin zum zweiten Imam in einer deutschen Großstadt. Sie waren allesamt nicht nur intelligenter und toleranter, sie waren vor allem in einigen Punkten sogar deutscher als diese sündenbocksuchenden Fremdenhasser."

    Es ist immer wieder herzhaft, diese Mischung aus Vernebelungen, Verharmlosungen und Beleidigtsein in Kombination mit Diffamierungen, Unterstellungen und Verleumdungen der einheimischen Deutschen zu hören. Wer noch einen Grund sucht, warum das Verhältnis der Deutschen zu diesem Einwandererklientel immer gespannter wird, braucht sich nur solche Kommentare durchzulesen.

    Auf Ihren Beitrag zitiere ich einen Leserbrief aus der FAZ vom heutigen Tage
    "(...)
    Während der Bundespräsident am 3. Oktober seine vielleicht gutgemeinte Rede zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen hielt, waren mein Lebenspartner und ich unmittelbar nach dem Erntedankgottesdienst unserer evangelischen Kirche beim „Tag der offenen Moschee“ in den Räumen der Rostocker muslimischen Gemeinde. Dort hielt der Imam einen Vortrag und beantwortete Besucherfragen. So erfuhren wir, dass der Islam die einzige Wahrheit auf der Welt ist, die alle Menschen besser anerkennen sollten. Homosexualität bezeichnete der Imam als Todsünde, die mit dem Islam unvereinbar sei. Schwule in muslimischen Staaten müssten dann eben in Länder auswandern, in denen ihr Treiben legal sei. Da wir in unserer Gemeinde einen jungen Mann aus Pakistan haben, der vom Islam zum Christentum konvertierte und seitdem um sein Leben fürchtet, fragte ich den muslimischen Geistlichen nach dem Umgang des Islam mit Abtrünnigen. Diese betitelte er sofort als Verräter und informierte uns darüber, dass innerhalb seiner Religion momentan kontrovers diskutiert werde, ob man solche Abtrünnigen töten solle oder nicht. Nach Steinigungen und Ehrenmorden gefragt, bedauerte der Mann, dass zu viele Muslime das Recht in ihre eigenen Hände nähmen, obwohl laut Scharia nur autorisierte Henker andere Menschen hinrichten dürften..."

    "Huch, mal eine Stimme, die "andere" Wahrheiten verkündet. Und obwohl sie Recht hat, besonders beim Punkt "Willkommenskultur" und natürlich bei allen unbestreitbaren Fakten, ich gehe jede Wette ein, dass sie heute Nachmittag schon niedergeschrieen ist. Das ist ja ein Teil des Problems, dass die andere Seite es gar nicht besser lernen will. Wie erklärt man jemandem etwas, der es nicht einmal schafft, von den immer ungerechtfertigten Pauschalisierungen abzurücken? Die größten Fremdenhasser kennen gerade keine Fremden, sondern nur Eindrücke, Erzählungen, Gerüchte. Ich habe ein paar dieser "Fremden" kennen gelernt, vom Griechen in zweiter Generation über einen Sikh bis hin zum zweiten Imam in einer deutschen Großstadt. Sie waren allesamt nicht nur intelligenter und toleranter, sie waren vor allem in einigen Punkten sogar deutscher als diese sündenbocksuchenden Fremdenhasser."

    Es ist immer wieder herzhaft, diese Mischung aus Vernebelungen, Verharmlosungen und Beleidigtsein in Kombination mit Diffamierungen, Unterstellungen und Verleumdungen der einheimischen Deutschen zu hören. Wer noch einen Grund sucht, warum das Verhältnis der Deutschen zu diesem Einwandererklientel immer gespannter wird, braucht sich nur solche Kommentare durchzulesen.

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