Linkspartei Linken-Vorsitzende gratulieren Fidel Castro

Sie wollen nicht erklären, was sie sich dabei gedacht haben: Die Vorsitzenden der Linkspartei haben Fidel Castro gratuliert und seine historische Leistung gewürdigt.

Die Partei Die Linke macht ein Geheimnis aus dem Glückwunschschreiben ihrer beiden Vorsitzenden zum 85. Geburtstag von Fidel Castro am 13. August. CDU-Außenpolitiker Philipp Missfelder hatte den Brief der Parteichefs Gesine Lötzsch und Klaus Ernst als "skandalösen Kniefall der Linken vor einem Diktator, der das kubanische Volk jahrzehntelang unterdrückt hat", scharf kritisiert. Die Linke mache sich "mit einem diktatorischen Regime gemein", erklärte Missfelder.

Der Vorsitzende der Jungen Union zitierte ausführlich aus dem Brief und wies darauf hin, dass Castro politische Gegner systematisch verfolgt habe und das kubanische Regime noch immer Menschen ins Gefängnis schicke, die von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machten.

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Ein Sprecher der Linken wollte auf Anfrage des Tagesspiegels zu dem Schreiben keine Stellung nehmen. Dieses sei "als persönlicher Brief nichtöffentlich", deshalb könne er "zum Inhalt keine Angaben machen", erklärte er.

Allerdings ist der Brief in spanischer Sprache auf der Website des kubanischen Außenministeriums veröffentlicht, inklusive der Faksimiles der Unterschriften von Lötzsch und Ernst. Beide Parteichefs enthalten sich darin jeder kritischer Bewertung der Menschenrechtslage in Kuba. Stattdessen preisen sie nach der Anrede "Querido companero Fidel Castro" ("Lieber Genosse Fidel Castro") dessen historische Leistung, die dem kubanischen Volk "für Lateinamerika beispiellose soziale Errungenschaften in Bildung, Wissenschaft und Kultur, im Gesundheitswesen und Sport und in vielen weiteren Bereichen" gebracht habe.

Kuba sei deshalb "Beispiel und Orientierungspunkt für viele Völker der Welt" geworden. Auch andere Länder in Lateinamerika hätten inzwischen "ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen" und beschritten "einen Weg, der ihren eigenen Interessen und nicht denen des internationalen Kapitals entspricht". Lötzsch und Ernst versichern Castro zudem tatkräftige Unterstützung der kubanischen Unabhängigkeit und "unsere unverbrüchliche Freundschaft und Solidarität mit dem kubanischen Volk".

Nach Angaben von Amnesty International (AI) werden in Kuba die Rechte auf freie Meinungsäußerung, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit nach wie vor beschnitten. Zahlreiche Kritiker der Einparteienherrschaft würden drangsaliert, heißt es im AI-Jahresreport 2011. Allerdings kritisiert die Menschenrechtsorganisation auch, das US-Embargo beeinträchtige die wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung Kubas.

Lötzsch' Überzeugungen geraten nicht zum ersten Mal in die öffentliche Debatte: Erst vor kurzem hatte sie sich mit Äußerungen zum Mauerbau Kritik eingehandelt.

 
Leser-Kommentare
    • Maije
    • 21.08.2011 um 9:31 Uhr

    Man sieht mal wieder, nicht nur die NPD, auch die LINKE ist sich für solcherlei Fauxpas nicht zu schade.
    Gekonnt und bewusst treten sie unbekümmert in das nächste Fettnäpfchen.

    Die LINKE kann und wird auf dieser Art und Weise nur eine politische Minderheit bleiben.

    Und das ist auch gut so!

    18 Leser-Empfehlungen
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    Brandenburg 24%
    Mecklenburg-Vorpommern 17,5%
    Saarland 17%
    Sachsen 21%
    Sachsen-Anhalt 23,7%
    Thüringen 25%

    Leider sieht es in den ehemaligen "DDR-Ländern" anders aus. Offensicht haben dort auch viele nichts gelernt.

    http://www.wahlrecht.de/u...

    Für Sie? Kann schon sein, für das Volk sicherlich nicht. Mir ist nur die Politik wichtig und da gibt es derzeit unter den großen fünf keine Alternative, weil die anderen vier alle dasselbe machen.

    Die LINKE tat sich damit sicherlich keine Gefallen, weil ein großer Teil des Volkes nunmal die propagandistische Springerpresse liest, die alles macht um die Konservativen und Rechten heilig zu sprechen, es geht in letzter Zeit schon ins radikale hinein, was man nicht zuletzt daran sieht, wen eine massive Zensur trifft und wen nicht (im Gegensatz dazu fand ich z.B. bei dem umstrittenen Artikel der Jungen Welt Lesebriefe in alle Richtungen, dafür wie dagegen).

    Es wundert mich an sich nicht, dass die meisten Menschen und auch Politiker es nicht verstehen, doch letztlich funktioniert Diplomatie nur auf diese Weise. Mit Lob des Guten und Vorschläge zur Verbesserung. Mit Drohungen kommt man selten weit, schließlich haben die zahlreichen Sanktionen und Mordversuche der USA gegen Castro nichts gebracht, mal abseits davon, dass es die anfängliche Bewunderung zu Hass gemacht hat, was irgendwie verständlich ist. Einen guten Teil der Probleme Kubas kann sich der Westen als Mitschuld geben, weil Kuba, genauso wie die DDR, Vietnam, usw. eine der vielen Spielwiesen des Kalten Krieges gewesen ist.

    Wenn ich schon lese: Der Brief wurde von der BILD(!) in Auszügen(!) abgedruckt, ist doch klar, dass da wieder so einiges weggelassen wurde. Dabei wurden gerade freie Wahlen gefordert.

    ...was sagt das dann über Regierungen die noch vor 12 Monaten Menschen wie Gaddafi, Mubarak oder Assad hofierten?

    Castro ist garantiert kein Heiliger und was sich die Linken dabei gedacht haben werde ich wohl nie verstehen.

    Aber mit Müll schmeisst man nicht wenn man selbst mit in der Tonne sitzt.

    nur eine einzige wirklich intelligente Personalie, die es zumindest brilliant versteht, die globalen Probleme zu benennen und Ursachen zu analysieren und entwirft sogar nachdenkenswerte Lösungsvorschläge in den "21.Pleisweiler Gesprächen" u. Diskussionbeiträgen.
    http://www.youtube.com/wa...

    In Ihrem neuen Buch beschriebenen Weg des "kreativen Sozialismus" knüpft sie hoch interessant an die Idee der "sozialen Marktwirtschaft" Ludwig Erhards an, die nie wirklich umgesetzt wurde, bzw. schnell auf der Strecke geblieben ist.

    Einer demokratischen Diskussionskultur würde es sicher zuträglich sein, sich mit der Theorie und nie wirklich stattgefundenen Praxis der "Sozialen Marktwirtschaft" neu auseinanderzusetzen!
    Traurig, dass überlassen ALLE gewählten Parteien derartige zukunftsrelevanten Grundsatzüberlegungen nur dieser sozialistischen Genossin überlassen!

    Die plumpen undifferenzierten Pauschal-Bekenntnise zum "Kommunismus" einer Gesine Lötzsch & Co und deren gezielte (!)"Test-Ausrutscher" sind dagegen unerträgliche Populismen. Sie beschwören Trabi-Romantik und Planwirtschaft. Zumindest in den noch viel zu zahlreichen SED-Betonköpfen und deren entsprechend sozialisierter Nachwuchs in dieser Partei.

    Dazu möchte ich nun Frau Wagenknechts wirkliche Meinung zu diesem Pro- Mauer und Gratulations-Spektakel hören, die sich ja innerhalb der eigenen populistischen, teilweise noch sehr rückwärtsgewandten Genossenschaft nicht unbedingter Beliebtheit erfreut.

    • HLWT
    • 21.08.2011 um 19:06 Uhr

    aber stabil bei 10% wie O. L. vor einigen Jahren festgestellt hat. Dank U. Deppendorf steht meine Entscheidung für die anstehenden Landtagswahlen fest. Ihr bornierter Antikommunismus stinkt mich an!

    • MaDDoC
    • 22.08.2011 um 20:33 Uhr

    Die LINKE hat sich schon zur letzten Bundestagswahl mit Plakaten wie "Reichtum für alle" und gleichzeitig "Reichtum besteuern" lächerlich gemacht.
    Die deutlich antiisraelische Haltung, das Flirten mit absolutistischen Regierungsformen wie dem Kommunismus und dem Stalinismus, die Mauer im nachhinein als "historische richtig" zu bezeichnen (etc. pp.) hindert aber einen unfassbar großen Teil der Wähler nicht daran ihr Kreuz für diese Partei zu machen.
    Und so muss man weiter einen grinsenden Ex-SEDler im Tv nach einem guten Wahlergebnis ertragen der schelmisch fragt "ab wann gilt man eigentlich als Volkpartei".

    Brandenburg 24%
    Mecklenburg-Vorpommern 17,5%
    Saarland 17%
    Sachsen 21%
    Sachsen-Anhalt 23,7%
    Thüringen 25%

    Leider sieht es in den ehemaligen "DDR-Ländern" anders aus. Offensicht haben dort auch viele nichts gelernt.

    http://www.wahlrecht.de/u...

    Für Sie? Kann schon sein, für das Volk sicherlich nicht. Mir ist nur die Politik wichtig und da gibt es derzeit unter den großen fünf keine Alternative, weil die anderen vier alle dasselbe machen.

    Die LINKE tat sich damit sicherlich keine Gefallen, weil ein großer Teil des Volkes nunmal die propagandistische Springerpresse liest, die alles macht um die Konservativen und Rechten heilig zu sprechen, es geht in letzter Zeit schon ins radikale hinein, was man nicht zuletzt daran sieht, wen eine massive Zensur trifft und wen nicht (im Gegensatz dazu fand ich z.B. bei dem umstrittenen Artikel der Jungen Welt Lesebriefe in alle Richtungen, dafür wie dagegen).

    Es wundert mich an sich nicht, dass die meisten Menschen und auch Politiker es nicht verstehen, doch letztlich funktioniert Diplomatie nur auf diese Weise. Mit Lob des Guten und Vorschläge zur Verbesserung. Mit Drohungen kommt man selten weit, schließlich haben die zahlreichen Sanktionen und Mordversuche der USA gegen Castro nichts gebracht, mal abseits davon, dass es die anfängliche Bewunderung zu Hass gemacht hat, was irgendwie verständlich ist. Einen guten Teil der Probleme Kubas kann sich der Westen als Mitschuld geben, weil Kuba, genauso wie die DDR, Vietnam, usw. eine der vielen Spielwiesen des Kalten Krieges gewesen ist.

    Wenn ich schon lese: Der Brief wurde von der BILD(!) in Auszügen(!) abgedruckt, ist doch klar, dass da wieder so einiges weggelassen wurde. Dabei wurden gerade freie Wahlen gefordert.

    ...was sagt das dann über Regierungen die noch vor 12 Monaten Menschen wie Gaddafi, Mubarak oder Assad hofierten?

    Castro ist garantiert kein Heiliger und was sich die Linken dabei gedacht haben werde ich wohl nie verstehen.

    Aber mit Müll schmeisst man nicht wenn man selbst mit in der Tonne sitzt.

    nur eine einzige wirklich intelligente Personalie, die es zumindest brilliant versteht, die globalen Probleme zu benennen und Ursachen zu analysieren und entwirft sogar nachdenkenswerte Lösungsvorschläge in den "21.Pleisweiler Gesprächen" u. Diskussionbeiträgen.
    http://www.youtube.com/wa...

    In Ihrem neuen Buch beschriebenen Weg des "kreativen Sozialismus" knüpft sie hoch interessant an die Idee der "sozialen Marktwirtschaft" Ludwig Erhards an, die nie wirklich umgesetzt wurde, bzw. schnell auf der Strecke geblieben ist.

    Einer demokratischen Diskussionskultur würde es sicher zuträglich sein, sich mit der Theorie und nie wirklich stattgefundenen Praxis der "Sozialen Marktwirtschaft" neu auseinanderzusetzen!
    Traurig, dass überlassen ALLE gewählten Parteien derartige zukunftsrelevanten Grundsatzüberlegungen nur dieser sozialistischen Genossin überlassen!

    Die plumpen undifferenzierten Pauschal-Bekenntnise zum "Kommunismus" einer Gesine Lötzsch & Co und deren gezielte (!)"Test-Ausrutscher" sind dagegen unerträgliche Populismen. Sie beschwören Trabi-Romantik und Planwirtschaft. Zumindest in den noch viel zu zahlreichen SED-Betonköpfen und deren entsprechend sozialisierter Nachwuchs in dieser Partei.

    Dazu möchte ich nun Frau Wagenknechts wirkliche Meinung zu diesem Pro- Mauer und Gratulations-Spektakel hören, die sich ja innerhalb der eigenen populistischen, teilweise noch sehr rückwärtsgewandten Genossenschaft nicht unbedingter Beliebtheit erfreut.

    • HLWT
    • 21.08.2011 um 19:06 Uhr

    aber stabil bei 10% wie O. L. vor einigen Jahren festgestellt hat. Dank U. Deppendorf steht meine Entscheidung für die anstehenden Landtagswahlen fest. Ihr bornierter Antikommunismus stinkt mich an!

    • MaDDoC
    • 22.08.2011 um 20:33 Uhr

    Die LINKE hat sich schon zur letzten Bundestagswahl mit Plakaten wie "Reichtum für alle" und gleichzeitig "Reichtum besteuern" lächerlich gemacht.
    Die deutlich antiisraelische Haltung, das Flirten mit absolutistischen Regierungsformen wie dem Kommunismus und dem Stalinismus, die Mauer im nachhinein als "historische richtig" zu bezeichnen (etc. pp.) hindert aber einen unfassbar großen Teil der Wähler nicht daran ihr Kreuz für diese Partei zu machen.
    Und so muss man weiter einen grinsenden Ex-SEDler im Tv nach einem guten Wahlergebnis ertragen der schelmisch fragt "ab wann gilt man eigentlich als Volkpartei".

  1. Es ist eben viel leichter, Dinge zu ignorieren und zu vergessen, die nicht ins eigene Weltbild passen. Zum Beispiel die Tatsache, dass auf der Zuckerinsel der Zucker knapp wurde, als Che Guevara Wirtschaftsminister war. Oder die Tatsache, dass nach Jahrzehnten Castro-Sozialismus 2008 das Eingeständnis kam, dass Kuba nicht mal die eigene Bevölkerung hinreichend ernähren kann und deshalb eine Agrarreform begonnen werden musste. Ein "bißchen" Marktwirtschaft, bevor das Scheitern des sozialistischen Modells endgültig eingestanden werden müsste. Ungenutzte landwirtschaftliche Flächen wurden an Bauern zu verteilt, über Kooperativen bewirtschaftet ... Natürlich werden die "neuen" Modelle wirtschaftlicher Selbständigkeit vorwiegend von denen genutzt, die der Arbeiterstaat aus der Alimentierung als Staatsangestellte entlässt.
    Eon bekanntes Spiel.

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    Überhaupt nichts mit den seit über 45 Jahren bestehenden Sanktione gegen das Land zu tun...

    Und dennoch kümmert sich das Land gerade um die Ärmsten. Und wir heucheln hier rum, obwohl es uns zehn Mal besser geht, aber sich Suppenküchen wie in den USA ausbreiten, weil sie notwendig werden, immer mehr Menschen sich keine Krankenversicherung leisten können, gerade auch arbeitende Menschen und auch sonst gerne gerade auf den Ärmsten herumgetreten wird.

    Das ist doch gut, wenn Regierungen tatsächlich was dazu lernen und von ihrer strikten Ideologie abrücken.

    Vergleichen wir Kuba mit USA, macht sich Kuba ein bisschen freier und USA verfällt in eine Art kapitalistischen Totalitarismus.

    Zu den 44 Mio., die in USA von Lebensmittelmarken leben, kann man nur sage: Hoffentlich lässt sich der Berufsopportunist Obama von den Tea-Party-Verrückten nicht noch die Unterstützung der Ärmsten wegdrücken.

    Wenn es in USA so weiter geht, sinnlos Reiche und immer mehr Arme, werden dort bald Zustände herrschen, die in Kuba 1959 zur Revolution und zum Davonjagen der Zuckerbarone führte.

    Überhaupt nichts mit den seit über 45 Jahren bestehenden Sanktione gegen das Land zu tun...

    Und dennoch kümmert sich das Land gerade um die Ärmsten. Und wir heucheln hier rum, obwohl es uns zehn Mal besser geht, aber sich Suppenküchen wie in den USA ausbreiten, weil sie notwendig werden, immer mehr Menschen sich keine Krankenversicherung leisten können, gerade auch arbeitende Menschen und auch sonst gerne gerade auf den Ärmsten herumgetreten wird.

    Das ist doch gut, wenn Regierungen tatsächlich was dazu lernen und von ihrer strikten Ideologie abrücken.

    Vergleichen wir Kuba mit USA, macht sich Kuba ein bisschen freier und USA verfällt in eine Art kapitalistischen Totalitarismus.

    Zu den 44 Mio., die in USA von Lebensmittelmarken leben, kann man nur sage: Hoffentlich lässt sich der Berufsopportunist Obama von den Tea-Party-Verrückten nicht noch die Unterstützung der Ärmsten wegdrücken.

    Wenn es in USA so weiter geht, sinnlos Reiche und immer mehr Arme, werden dort bald Zustände herrschen, die in Kuba 1959 zur Revolution und zum Davonjagen der Zuckerbarone führte.

  2. Die Vorwürfe mancher Foristen, man könne die heutige "Linke" nicht mehr mit der "SED" vergleichen, dürften sich wohl jetzt als haltlos herausstellen.

    > Stattdessen preisen sie nach der Anrede "Querido companero Fidel Castro" ("Lieber Genosse Fidel Castro") dessen historische Leistung, die dem kubanischen Volk "für Lateinamerika beispiellose soziale Errungenschaften in Bildung, Wissenschaft und Kultur, im Gesundheitswesen und Sport und in vielen weiteren Bereichen" gebracht habe. <

    Wenn man jemanden als "Genosse" bezeichnet bedeutet das ja wohl, dass er sich politisch "im gleichen Boot" befindet.

    11 Leser-Empfehlungen
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    Die SED der BRD sind immer noch Schwarz/Gelb, Schwarz/Rot und Rot/Grün, denn die arbeiten exakt auf die Weise, die der SED vorgeworfen worden ist. Mit Zwang, Rechtsbruch, Antidemokratie, Schönrednerei, Klientelpolitik und Lügen.

    Darf man gerne zensieren, die Geschichte kennt bereits die Wahrheit und irgendwann werden das auch die Leute einsehen, dafür muss es aber wohl noch weiter zurückliegen.

    Genosse, würde ich sagen, bedeutet bei Linksparteien, dass sie sich mehr oder weniger heimlich die Produktionsmittel vergesellschaftet wünschen.

    Schätze, man muss das Genosse ab jetzt (da klar ist, was es bedeutet) auch der SPD vorwerfen. Schätze die SPD rückt schnell vom Genossen ab, wenn sich BILD der Sache mal in einem Fünfzeiler annimmt.

    Ziel muss, sein sämtliche Wörter der Linkssympathisanten gesellschaftlich zu verunmöglichen. Mit Kommunismus und Sozialismus ist das fast schon so gut gelungen, wie in den USA. McCarthy hat dort bewundernswerte Pionierarbeit geleistet.

    Das können wir auch! Da es sich um Ausgrenzung handelt, meine ich: Das können wir besserrr!

    ...wenn man manipuliert wird.
    Sie zumindest offensichtlich nicht.
    Nehmen wir an,wir beide begehen einen ähnlichen Fauxpas,nur mit dem Unterschied,dass über Ihren in den Medien berichtet wird und meiner totgeschwiegen wird.Dann haben Sie ein Problem und ich kann mir weiter den Heiligenschein polieren.
    Es ist keine Frage,dass das Verhalten der Linke Parteiführung an Dummheit kaum zu überbieten ist,aber bitte machen Sie nicht den Fehler zu glauben nur Lötsch würde Staaten gratulieren in denen Menschenrechte in eklatanter Weise verletzt werden.
    Schauen Sie doch mal unter diesem Link nach,wem Bundeskanzlerin Angela Merkel neulich zu dessen Wiederwahl gratulierte:

    http://www.bundeskanzleri...

    Die SED der BRD sind immer noch Schwarz/Gelb, Schwarz/Rot und Rot/Grün, denn die arbeiten exakt auf die Weise, die der SED vorgeworfen worden ist. Mit Zwang, Rechtsbruch, Antidemokratie, Schönrednerei, Klientelpolitik und Lügen.

    Darf man gerne zensieren, die Geschichte kennt bereits die Wahrheit und irgendwann werden das auch die Leute einsehen, dafür muss es aber wohl noch weiter zurückliegen.

    Genosse, würde ich sagen, bedeutet bei Linksparteien, dass sie sich mehr oder weniger heimlich die Produktionsmittel vergesellschaftet wünschen.

    Schätze, man muss das Genosse ab jetzt (da klar ist, was es bedeutet) auch der SPD vorwerfen. Schätze die SPD rückt schnell vom Genossen ab, wenn sich BILD der Sache mal in einem Fünfzeiler annimmt.

    Ziel muss, sein sämtliche Wörter der Linkssympathisanten gesellschaftlich zu verunmöglichen. Mit Kommunismus und Sozialismus ist das fast schon so gut gelungen, wie in den USA. McCarthy hat dort bewundernswerte Pionierarbeit geleistet.

    Das können wir auch! Da es sich um Ausgrenzung handelt, meine ich: Das können wir besserrr!

    ...wenn man manipuliert wird.
    Sie zumindest offensichtlich nicht.
    Nehmen wir an,wir beide begehen einen ähnlichen Fauxpas,nur mit dem Unterschied,dass über Ihren in den Medien berichtet wird und meiner totgeschwiegen wird.Dann haben Sie ein Problem und ich kann mir weiter den Heiligenschein polieren.
    Es ist keine Frage,dass das Verhalten der Linke Parteiführung an Dummheit kaum zu überbieten ist,aber bitte machen Sie nicht den Fehler zu glauben nur Lötsch würde Staaten gratulieren in denen Menschenrechte in eklatanter Weise verletzt werden.
    Schauen Sie doch mal unter diesem Link nach,wem Bundeskanzlerin Angela Merkel neulich zu dessen Wiederwahl gratulierte:

    http://www.bundeskanzleri...

    • revm
    • 21.08.2011 um 9:37 Uhr

    Hätte Kuba 1,3 Mrd. Einwohner und ruhten die Hoffnungen der dt. Exportwirtschaft auf diesem Land ginge die Gratulation sicherlich in Ordnung.

    60 Leser-Empfehlungen
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    ist nicht nu die Größe und der Markt. Entscheidender Unterschied ist, das in der Witschaft tatsächlich die Reformen gemacht wurden, die in wenigen Jahrzehnten ein zutiefst zurückgebliebenes Land an die Spitze der weltwirtschaftichen Dynamik beförderten. Diese Reformen stehen nicht in sozialistischen Katechismen, sonen da muss man Hayek, Erhard und andere kennen. Kuba "probiert" bloß aus, was unvermeidbar ist.

    "Moral" ist in der Politik bekanntlich nur eine Frage von Interessen und daher sind moralische Argumente in der Politik lediglich Rhetorik. Die Verbrechen der dem eigenen Lager nahestehenden werden ignoriert oder verharmlost
    und die anderen herausgeschrien und angeprangert...
    Und hinsichtlich der Wirtschaftsmacht lässt sich das alles auf die Formel reduzieren: Je kleiner das Ländle desto größer die Moralkeule und umgekehrt.
    Politiker sind Zyniker

    ist nicht nu die Größe und der Markt. Entscheidender Unterschied ist, das in der Witschaft tatsächlich die Reformen gemacht wurden, die in wenigen Jahrzehnten ein zutiefst zurückgebliebenes Land an die Spitze der weltwirtschaftichen Dynamik beförderten. Diese Reformen stehen nicht in sozialistischen Katechismen, sonen da muss man Hayek, Erhard und andere kennen. Kuba "probiert" bloß aus, was unvermeidbar ist.

    "Moral" ist in der Politik bekanntlich nur eine Frage von Interessen und daher sind moralische Argumente in der Politik lediglich Rhetorik. Die Verbrechen der dem eigenen Lager nahestehenden werden ignoriert oder verharmlost
    und die anderen herausgeschrien und angeprangert...
    Und hinsichtlich der Wirtschaftsmacht lässt sich das alles auf die Formel reduzieren: Je kleiner das Ländle desto größer die Moralkeule und umgekehrt.
    Politiker sind Zyniker

  3. Brandenburg 24%
    Mecklenburg-Vorpommern 17,5%
    Saarland 17%
    Sachsen 21%
    Sachsen-Anhalt 23,7%
    Thüringen 25%

    Leider sieht es in den ehemaligen "DDR-Ländern" anders aus. Offensicht haben dort auch viele nichts gelernt.

    http://www.wahlrecht.de/u...

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    • gquell
    • 21.08.2011 um 11:19 Uhr

    Vielleicht sind die Bewohner der neuen Bundesländer doch intelligenter als der Westen?
    Das ist nämlich immer eine Frage der Perspektive.
    Die Wahrscheinlichkeit, daß ein millionenschwerer Hotelbesitzer für die Linken eintritt ist relativ gering aber relativ hoch, daß er für die FDP eintritt. Nur hat die Mehrheit der Bürger etwas davon, wenn eine Klientelpartei ihren Hotelierfreunden millionenschwere Wahlgeschenke macht?
    Wer den neoliberalen Kahlschlag namens Treuhand erlebt hat, der kann nicht viel Vertrauen in die westlichen Parteien haben.

    Im Gegensatz zu vergangenheitsverklärenden Wunschkommunisten die größtenteils in den West-enklaven der Linken anzutreffen sind haben sich die ostdeutschen Parteiverbände einen Ruf erarbeit nicht nur mit dem leidigen Vergangenheitsthema abgeschlossen zu haben sondern zusätzlich eine praktisch orientiere und durchführbare Politik nicht unbedingt zu bestimmen aber wenigstens mitzugestalten (je nachdem ob man in der Regierung sitzt oder der Opposition).

    Warum Berlin in Ihrer Aufzählung fehlt wüsste ich auch gerne.

    • gquell
    • 21.08.2011 um 11:19 Uhr

    Vielleicht sind die Bewohner der neuen Bundesländer doch intelligenter als der Westen?
    Das ist nämlich immer eine Frage der Perspektive.
    Die Wahrscheinlichkeit, daß ein millionenschwerer Hotelbesitzer für die Linken eintritt ist relativ gering aber relativ hoch, daß er für die FDP eintritt. Nur hat die Mehrheit der Bürger etwas davon, wenn eine Klientelpartei ihren Hotelierfreunden millionenschwere Wahlgeschenke macht?
    Wer den neoliberalen Kahlschlag namens Treuhand erlebt hat, der kann nicht viel Vertrauen in die westlichen Parteien haben.

    Im Gegensatz zu vergangenheitsverklärenden Wunschkommunisten die größtenteils in den West-enklaven der Linken anzutreffen sind haben sich die ostdeutschen Parteiverbände einen Ruf erarbeit nicht nur mit dem leidigen Vergangenheitsthema abgeschlossen zu haben sondern zusätzlich eine praktisch orientiere und durchführbare Politik nicht unbedingt zu bestimmen aber wenigstens mitzugestalten (je nachdem ob man in der Regierung sitzt oder der Opposition).

    Warum Berlin in Ihrer Aufzählung fehlt wüsste ich auch gerne.

  4. Was soll denn das nun wieder?

    Antwort:

    Es ist Wahlkampf und damit wird jedes Mittel ausgeschöpft.

    Ob es nun brennende Autos sind, die von angeblich nur Links-Autonomen angesteckt werden oder nun das Glückwunschschreiben an Fidel Castro ist.

    Man sollte, ehrlicher Weise, doch auch daran erinnern, dass die BRD-Regierung die Diktatoren in Libyen, Ägypten, Syrien oder auch in China über Jahre hofiert und mit militärischem Gerät oder high-tech Ausrüstungen beliefert hat.

    Eines ist daran schon anders:

    Die Regierungsparteien können sich auf das Wort "Diplomatie" berufen - einer Diplomatie, die, wenn es ums Geld verdienen oder die Rohstoffsicherung geht, eben auch keine Rücksicht auf die Menschenrechte nimmt - vom erhobenen Zeigefinger und einem kurzen "Du,Du,Du..." mal abgesehen.

    Wer also im Glashaus sitzt, der werfe nicht den ersten Stein, auch wenn darauf das Wort "EU-Zuschüsse für Entwicklungsländer" steht - wie im Fall von China.

    ... und was die "jungen Dinger" von der Union betrifft:

    Als die USA und ihre Vasallen die jungen Selbstbefreiungsversuche der Völker in Latein- und Südamerika (Nikaragua, Panama, Chile) mit Waffengewalt und mit Hilfe der Geheimdienste zunichte machten, da lagen diese jungen Unionspolitiker noch in den Windeln oder liefen mit der Trommel um den Christbaum.

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    • Elite7
    • 21.08.2011 um 15:58 Uhr

    Grade die CDU sollte sich nicht so aufspielen. Nichts desto trotz bin ich schockiert darüber und es ist ein mächtiger Fehltritt, der vielleicht auch nicht ohne Folgen bleiben wird bei den Mitgliedern. Nach den Kommunismusaussagen von Frau Lötzsch hätte ich vieles erwartet, aber nicht das!

    • Elite7
    • 21.08.2011 um 15:58 Uhr

    Grade die CDU sollte sich nicht so aufspielen. Nichts desto trotz bin ich schockiert darüber und es ist ein mächtiger Fehltritt, der vielleicht auch nicht ohne Folgen bleiben wird bei den Mitgliedern. Nach den Kommunismusaussagen von Frau Lötzsch hätte ich vieles erwartet, aber nicht das!

  5. ist nicht nu die Größe und der Markt. Entscheidender Unterschied ist, das in der Witschaft tatsächlich die Reformen gemacht wurden, die in wenigen Jahrzehnten ein zutiefst zurückgebliebenes Land an die Spitze der weltwirtschaftichen Dynamik beförderten. Diese Reformen stehen nicht in sozialistischen Katechismen, sonen da muss man Hayek, Erhard und andere kennen. Kuba "probiert" bloß aus, was unvermeidbar ist.

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    China wird nicht mit Sanktionen belegt, das traut man sich auch nicht.
    China hat ein Meer von Aberhundertmillionen Lohnsklaven.
    China hat eben gerade keine Sozialismus, kann deswegen frei ausbeuten, das ist natürlich super für die Wirtschaft.
    Mit China handelt deswegen jeder herrlich gern.
    China klaut vor allem auch gern (damit habe ich persönlich nicht einmal ein Problem, weil wir ohnehin weltweit zusammenarbeiten sollten, nur ist das eben ein Grund, weshalb sie aufholten, genauso wie Japan es eins tat und viele andere Länder).

    China als besser hinzustellen, nur weil es (hauptsächlich aufgrund der Volkasmasse) an der Spitze der Weltwirtschaft steht, während die Menschenrechte scheiß egal sind, das ist mindestens genauso schlimm, wie Stalin anzubeten.

    Mit den Zitat von Amnesty am Ende des Artikel hatte ich den Eindruck, dass es dem Schreiber eher um so Sachen wie Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit etc. geht und nicht so sehr, wie sehr das Land seine Bevölkerung an den Meistzahlenden verkauft AKA den wirtschaftlichen Reformen. Schätze bei den Menschenrechten unterscheidet sich China nicht sehr von Kuba.

    Wenn unsere Minister mit Chinesen herzlich Händeschütteln geht das allerdings sehr in Ordnung. Eventuell handelt es sich bei der Empörung über Kuba tatsächlich um pekunär bedingte Menschenrechtsdoppelmoral. Ich wüsste nicht, wie man die unterschiedliche Abarbeitung der beiden Staaten in unseren Medien und der Politik anders begründen könnte. Verkauft uns eure Arbeiter und sonstigen Ressourcen billigst und wir kuscheln mit euch. Kapitalismus halt.

    China wird nicht mit Sanktionen belegt, das traut man sich auch nicht.
    China hat ein Meer von Aberhundertmillionen Lohnsklaven.
    China hat eben gerade keine Sozialismus, kann deswegen frei ausbeuten, das ist natürlich super für die Wirtschaft.
    Mit China handelt deswegen jeder herrlich gern.
    China klaut vor allem auch gern (damit habe ich persönlich nicht einmal ein Problem, weil wir ohnehin weltweit zusammenarbeiten sollten, nur ist das eben ein Grund, weshalb sie aufholten, genauso wie Japan es eins tat und viele andere Länder).

    China als besser hinzustellen, nur weil es (hauptsächlich aufgrund der Volkasmasse) an der Spitze der Weltwirtschaft steht, während die Menschenrechte scheiß egal sind, das ist mindestens genauso schlimm, wie Stalin anzubeten.

    Mit den Zitat von Amnesty am Ende des Artikel hatte ich den Eindruck, dass es dem Schreiber eher um so Sachen wie Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit etc. geht und nicht so sehr, wie sehr das Land seine Bevölkerung an den Meistzahlenden verkauft AKA den wirtschaftlichen Reformen. Schätze bei den Menschenrechten unterscheidet sich China nicht sehr von Kuba.

    Wenn unsere Minister mit Chinesen herzlich Händeschütteln geht das allerdings sehr in Ordnung. Eventuell handelt es sich bei der Empörung über Kuba tatsächlich um pekunär bedingte Menschenrechtsdoppelmoral. Ich wüsste nicht, wie man die unterschiedliche Abarbeitung der beiden Staaten in unseren Medien und der Politik anders begründen könnte. Verkauft uns eure Arbeiter und sonstigen Ressourcen billigst und wir kuscheln mit euch. Kapitalismus halt.

  6. nicht nur in Lateinamerika, hat der Westen bislang so alles hofiert und tut das Bedarf bis heute?
    Da dürfte Castro noch echt gut dastehen.

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