Bundespräsident Privatkredit verschaffte Wulff beachtlichen finanziellen Vorteil
Der umstrittene Kredit vom Unternehmerpaar Geerkens hat den Ex-Ministerpräsidenten Wulff finanziell deutlich entlastet. Er hat dadurch eine fünfstellige Summe gespart.
Bundespräsident Christian Wulff ist weiterhin in Erklärungsnot wegen eines Privatkredits über eine halbe Million Euro, den er 2008 als niedersächsischer Ministerpräsident bekam. Zwar ließ Wulff nun eine Liste von Urlaubsreisen veröffentlichen, zudem liegen in einer Berliner Anwaltskanzlei die Kredit-Unterlagen aus. Doch noch immer bleiben Fragen:
Wie stark hat Wulff von dem Privatkredit des Ehepaars Geerkens profitiert?
Im Herbst 2008, als Wulff das Geld benötigte, waren die Bedingungen für Bauherren nicht die günstigsten. Nach der Pleite der Bank Lehman Brothers achteten die Kreditgeber verstärkt auf Sicherheiten, und die Guthabenzinsen waren im Keller. Der durchschnittliche Kreditzins für Baudarlehen mit bis zu fünfjähriger Laufzeit betrug laut Bundesbank knapp 5,5 Prozent. Und ohne dingliche Sicherung, also etwa einem Grundbucheintrag, hätte er einen derart hohen Kredit wahrscheinlich gar nicht bekommen.
Hinzu kommt, dass der damals frisch geschiedene Ministerpräsident mehr Geld haben wollte, als er für seinen Hauskauf benötigte. Das Objekt kostete 415.000 Euro, der Darlehensvertrag der Wulffs wurde jedoch über 500.000 Euro unterzeichnet. Normalerweise ist es andersherum: Hauskäufer bekommen nur einen günstigen Kredit, wenn sie einen Teil des Finanzbedarfs über Eigenkapital bestreiten können. In Wulffs Fall wären Experten zufolge Risikoaufschläge von bis zu eineinhalb Prozent fällig gewesen. Wulff hätte folglich selbst unter günstigen Bedingungen einen Zinssatz von gut 6,5 Prozent zu verkraften gehabt – statt der vier Prozent, die ihm die Geerkens gewährten. Auf diese Weise hätte er, wenn er den Kredit nicht im Februar 2010 bei der BW-Bank abgelöst hätte, mehr als 60.000 Euro gespart. Die tatsächlich ersparte Summe liegt auch schon im fünfstelligen Bereich.
Und geldwert wären auch drei weitere Sonderbedingungen: Erstens verzichtete sein privater Kreditgeber auf den üblichen Tilgungsanteil, Wulff hätte über fünf Jahre nur Zinsen zahlen müssen. Zweitens hatte der Geerkens-Kredit keine Zweckbindung. Gewöhnlich ist der Zins günstiger, wenn das Geld ausschließlich für Wohnbauzwecke verwendet wird. Und drittens durfte er den Kredit nach gusto früher zurückzahlen. Im Normalfall lassen sich Banken auch großzügige Sondertilgungs-Vereinbarungen bezahlen.
Warum verteidigt die CDU "ihren" Präsidenten nicht engagierter?
Während die Opposition den Druck auf Wulff mit jedem Tag erhöht, ist es in der schwarz-gelben Koalition auffällig still. Vor allem in der CDU, der ja der Bundespräsident entstammt, beäugt man die Pegelstände der öffentlichen Erregung wie das Kaninchen die Schlange. Keiner will sich öffentlich äußern, und immer wieder ist die Befürchtung zu hören, dass die Affäre in der Weihnachtswoche mangels anderer Themen noch stärker hochkochen könnte. Man wolle dem Präsidenten nicht in den Rücken fallen, könne ihn "da aber auch nicht herausholen", sagen ansonsten nicht gerade als mutlos geltende Funktionäre.
Zur Verunsicherung trägt bei, dass Wulff mit seiner Verteidigung aus der Sicht vieler alles andere als geschickt agiert. Und dass auch die Bundeskanzlerin die weitere Entwicklung der Causa Wulff stoisch abzuwarten scheint. Ihre Einlassung, die Arbeit des Bundespräsidenten zu schätzen und zu würdigen, ist mehr pflichtschuldiger Allgemeinplatz als hilfreiche Einmischung. Als bedrohlich empfinden sie es im Unionslager, dass anders als in der Guttenberg-Affäre diesmal auch die Springer-Medien überaus kritisch berichten. Und etliche rechtfertigen ihr Schweigen damit, dass zu viel Engagement für den angeschlagenen Präsidenten erstens womöglich verfrüht sei ("Man weiß ja nicht, was noch kommt") und zweitens Wulffs Gegner nur noch stärker reizen würde.
Die wenigen Verteidiger des Präsidenten, denen das egal ist, kommen aus CSU und FDP. Alexander Dobrindt zum Beispiel, Generalsekretär der Christsozialen, der die Sachlage als längst "aufgeklärt" darstellt und den Kritikern unterstellt, es nur auf das Amt des Bundespräsidenten abgesehen zu haben. Oder Jürgen Koppelin, FDP-Fraktionsvize und Berichterstatter für den Etat des Bundespräsidenten im Haushaltsausschuss, der von einer "Kampagne" spricht, die in ihrer Überzogenheit das Präsidentenamt beschädige. Entscheidend sei doch, ob Wulffs Geldgeber durch die Kreditvergabe Vorteile erlangt habe, sagte Koppelin dem Tagesspiegel. Dies könne er derzeit nicht erkennen. Außerdem sei zu berücksichtigen, dass Wulff den Unternehmer Geerkens seit frühester Jugend kenne und es sich "nicht um irgendeinen Wirtschaftsunternehmer handelt". Die Kritiker sollten sich an Johannes Rau erinnern, den man als Bundespräsidenten wegen seiner früheren Verbindungen zur WestLB zu Beginn seiner Amtszeit ebenfalls heftig kritisiert habe. "Und am Ende", sagte Koppelin, "war Rau kein schlechter Präsident."
- Datum 19.12.2011 - 07:04 Uhr
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- Quelle Tagesspiegel
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...führt man damit schon wieder mit rhetorischen Tricks das Publikum hinters Licht? Ich habe keine Buchungsmöglichkeit gefunden für eine Maschmeyer-Ferienanlage. Aber möglicherweise ist dort das Buchen eines Appartments an ganz bestimmte Voraussetzungen geknüpft.
"„Ich leide physisch darunter, dass wir keinen unbefangenen Bundespräsidenten haben.“ "
Diese Maßstäbe sollte er einmal für sich gelten lassen. Rau hat seine Affäre aufklären lassen. Wulff übt Salamitaktik.
ein und ausgeht, dem muss von vornherein jedes Vertrauen entzogen werden....
aus basta.
"„Ich leide physisch darunter, dass wir keinen unbefangenen Bundespräsidenten haben.“ "
Diese Maßstäbe sollte er einmal für sich gelten lassen. Rau hat seine Affäre aufklären lassen. Wulff übt Salamitaktik.
ein und ausgeht, dem muss von vornherein jedes Vertrauen entzogen werden....
aus basta.
Die Privatkrediten der Großbanken an die Länder verschafften allen eine Weltkrise.
Warum?
Weil die Systemvoraussetzungen einen solchen erpresserischen Vorteil der Bankenindustrie gewährleisten.
Was dieser Privatkredit anders macht sind die bessere Bedingungen als bei den Banken.
Fazit, die Banken und Finanzindustrie spielt einen tatsächlichen erpresserischen Monopolist und nicht die private Verträge die im Rahmen des Rechtes und Gesetzes liegen und viel bessere Konditionen als marktübliche garantieren.
Schlußfolgerung, Monopol der finanzpolitischen Mafia zerschlagen und zu besseren Konditionen den Finanzmarkt verhelfen als umgekehrt.
Politisch ist es eine in ihren wahren Zielen verlogene Kampagne. In der BRD wird ein hohes Amt beschädigt, ein paar Hunderäten Kilometer weiter, wird Mafia als neue demokratische Hoffnung unterstützt. Verlogen, heuchlerisch, antidemokratisch und mit dem Willen gegen das Recht und das Gesetz.
sicherlich ein Geschmäckle haben und es einem Bundespräsidenten nicht passieren sollte.
Bloss die ganze Diskussion ist doch scheinheilig, wenn man in Deutschland der Vorteilsnahme und Bestechung im ÖD gezielt nachgehen würden, dürften imho 90% der Bürgermeister (haumtamtlich), Amtsleiter und Mitarbeiter in Vergabestellen, starke Probleme bekommen. Wer etwas anderes glaubt, der dürften auch an den Weihnanchtsmann glauben.
Ansonsten hätte Deutschland die CAC (http://www.unodc.org/unod...) ratifziert.
In dem Interview am 26.11.1999 mit dem D-Radio äußerte Wulff - damals noch Oppositionsführer im niedersächsischen Landtag zur Amigo-Affäre des damals amtierenden Ministerpräsidenten Glogowski (SPD) folgender Maßen:
Zitat:
Heinlein: Was glauben Sie denn ist das Motiv für einen Ministerpräsidenten, sich seine Hochzeitsfeier von einer Brauerei sponsern zu lassen? Ist das die Lust an der gesparten Mark oder einfach politische Instinktlosigkeit?
Wulff: Ich glaube, es ist die völlig fehlende Distanz zu Sachen, zu Personen, zu Dingen, die man in der Politik braucht, also eine Grundsensibilität, dass man Dienstliches und Privates relativ strikt trennt, dass man fließende Übergänge mit äußerster Vorsicht behandelt. Jeder Polizeibeamte, jeder Beamte eines Staatshochbauamtes, einer Vergabestelle hat natürlich gar kein Problem, Freunde aus der Wirtschaft in seinem Feld zu bekommen und beispielsweise auch Zuwendungen im Zusammenhang mit Festen, Feiern und privaten Dingen. Es darf nur eben nicht sein. Es muss jeder Eindruck von Korrumpierbarkeit schon im Ansatz verhindert werden."
Quelle: http://www.dradio.de/dlf/...
An ihren Taten sollte man sie messen - nicht an ihren Worten!
Die Tatsache, dass andere im Öffentlichen Dienst "das" auch machen ist doch noch lange kein Freibrief für den Einzelnen, sich ebenfalls illegal zu bereichern. Und: wir reden hier nicht von einer Kiste Wein zu Weihnachten. Wulff trieb solche Spielchen zu seinem Vorteil regelmäßig. Mal ein kostenloses Upgrade, malUrlaub bei reichen Freunden, und dann der Kredit. Bewußtsein für Fehlverhalten gleich null. Immer räumte er "Fehler" ein, nachdem er erwischt wurde, aber in seinem Verhalten änderte er nichts.
Am übelsten finde ich jetzt, dass Wulff nicht einmal so viel Mumm hat, sich selbst vor die Mikrofone zu stellen und Klartext zu reden. In solch einer Situation lediglich Verlautbarungen über ein Anwaltsbüro zu verbreiten, finde ich erbärmlich.
In dem Interview am 26.11.1999 mit dem D-Radio äußerte Wulff - damals noch Oppositionsführer im niedersächsischen Landtag zur Amigo-Affäre des damals amtierenden Ministerpräsidenten Glogowski (SPD) folgender Maßen:
Zitat:
Heinlein: Was glauben Sie denn ist das Motiv für einen Ministerpräsidenten, sich seine Hochzeitsfeier von einer Brauerei sponsern zu lassen? Ist das die Lust an der gesparten Mark oder einfach politische Instinktlosigkeit?
Wulff: Ich glaube, es ist die völlig fehlende Distanz zu Sachen, zu Personen, zu Dingen, die man in der Politik braucht, also eine Grundsensibilität, dass man Dienstliches und Privates relativ strikt trennt, dass man fließende Übergänge mit äußerster Vorsicht behandelt. Jeder Polizeibeamte, jeder Beamte eines Staatshochbauamtes, einer Vergabestelle hat natürlich gar kein Problem, Freunde aus der Wirtschaft in seinem Feld zu bekommen und beispielsweise auch Zuwendungen im Zusammenhang mit Festen, Feiern und privaten Dingen. Es darf nur eben nicht sein. Es muss jeder Eindruck von Korrumpierbarkeit schon im Ansatz verhindert werden."
Quelle: http://www.dradio.de/dlf/...
An ihren Taten sollte man sie messen - nicht an ihren Worten!
Die Tatsache, dass andere im Öffentlichen Dienst "das" auch machen ist doch noch lange kein Freibrief für den Einzelnen, sich ebenfalls illegal zu bereichern. Und: wir reden hier nicht von einer Kiste Wein zu Weihnachten. Wulff trieb solche Spielchen zu seinem Vorteil regelmäßig. Mal ein kostenloses Upgrade, malUrlaub bei reichen Freunden, und dann der Kredit. Bewußtsein für Fehlverhalten gleich null. Immer räumte er "Fehler" ein, nachdem er erwischt wurde, aber in seinem Verhalten änderte er nichts.
Am übelsten finde ich jetzt, dass Wulff nicht einmal so viel Mumm hat, sich selbst vor die Mikrofone zu stellen und Klartext zu reden. In solch einer Situation lediglich Verlautbarungen über ein Anwaltsbüro zu verbreiten, finde ich erbärmlich.
… wenn es nicht so traurig wäre, dann könnten wir den gesamten Vorgang einfach als Lachnummer abtun, wie hier beschrieben: Bundespräsident Wulffs Kreditkrise - Downgrade unausweichlich … Link (von der sarkastischen, aber nicht unrealistischen Art).
Nur leider ist die Sache etwas ernster und der Schaden für das Amt des Bundespräsidenten, welches ohnehin schon darunter zu leiden hat eines von Merkels Gnaden zu sein, wird wohl nur weiter beschädigt werden. Schade, es gab mal Zeiten … so bis Köhler … da galt der Präsident noch als Gegengewicht zur Regierung … heute nur mehr Pappfigur und Nebenstelle des Kanzleramtes, schade … (°!°)
liegen Sie - glaube ich - daneben: Herr Wulf hat angemahnt , künftige Generationen nicht über alle Massen per Rettungsschirm zu verschulden! Dann hat er vor Ausgrenzung Grossbritanniens gewarnt welchs sich nicht der EU Diktatur beugen will, das war wohl endgültig der Anlass den Stein ins rollen zu bringen.
An Zufaelle glaube ich schon lange nicht mehr ...
liegen Sie - glaube ich - daneben: Herr Wulf hat angemahnt , künftige Generationen nicht über alle Massen per Rettungsschirm zu verschulden! Dann hat er vor Ausgrenzung Grossbritanniens gewarnt welchs sich nicht der EU Diktatur beugen will, das war wohl endgültig der Anlass den Stein ins rollen zu bringen.
An Zufaelle glaube ich schon lange nicht mehr ...
So geht das nicht.
Was soll den diese mittelalterliche BILDZEITUNGS Moral.
Absolut lächerlich. "Auf diese Weise hätte er, wenn er den Kredit nicht im Februar 2010 bei der BW-Bank abgelöst hätte, mehr als 60.000 Euro gespart" Jetzt wird schon im Konjunktiv eine Geldsumme herbeispekuliert die er gar nicht gespart hat. Die 2 bis 3 Tausend Euro die er tatsächlich gespart hat sind wohl nicht genug um Empörung hervor zu rufen.
Hätte er sich das Geld während Scheidung und Finanzkrise von der Bank geliehen obwohl ihm Freunde aushelfen können hätte ich es für viel schlimmer gehalten. Wie dumm und irrational müsste man den sein bei finanziellem Engpass und Scheidung einfach mal den teureren Kredit nimmt. Ausserdem sind Banken auch privat.
Jetzt soll also der BP zurücktreten weil er nicht bei einer Privatbank zu schlechten KOnditionen ein KRedit genommen hat, sondern zu angemessenen Konditionen bei einer Familie die er schon seit Kindestagen kennt.
Ekelhaft wie lächerlich die lächerlich hier teilweise für einen Rücktritt plädiert wird.
Vielleicht sollten wir einfach den dümmsten Menschen der Republik als BP nehmen oder ?
Was wäre denn mit Politikern die bei der Citigroup oder GoldmannSachs Kredite aufgenommen haben. Diese Unternehmen wurden in mehreetruges angeklagt und mussten hunderte Millionen an Strafe zahlen. Als Politiker kann man sich doch nicht bei kriminellen verurteilten Betrügern GEld leihen oder ?!!!
Was soll den diese mittelalterliche BILDZEITUNGS Moral.
Absolut lächerlich. "Auf diese Weise hätte er, wenn er den Kredit nicht im Februar 2010 bei der BW-Bank abgelöst hätte, mehr als 60.000 Euro gespart" Jetzt wird schon im Konjunktiv eine Geldsumme herbeispekuliert die er gar nicht gespart hat. Die 2 bis 3 Tausend Euro die er tatsächlich gespart hat sind wohl nicht genug um Empörung hervor zu rufen.
Hätte er sich das Geld während Scheidung und Finanzkrise von der Bank geliehen obwohl ihm Freunde aushelfen können hätte ich es für viel schlimmer gehalten. Wie dumm und irrational müsste man den sein bei finanziellem Engpass und Scheidung einfach mal den teureren Kredit nimmt. Ausserdem sind Banken auch privat.
Jetzt soll also der BP zurücktreten weil er nicht bei einer Privatbank zu schlechten KOnditionen ein KRedit genommen hat, sondern zu angemessenen Konditionen bei einer Familie die er schon seit Kindestagen kennt.
Ekelhaft wie lächerlich die lächerlich hier teilweise für einen Rücktritt plädiert wird.
Vielleicht sollten wir einfach den dümmsten Menschen der Republik als BP nehmen oder ?
Was wäre denn mit Politikern die bei der Citigroup oder GoldmannSachs Kredite aufgenommen haben. Diese Unternehmen wurden in mehreetruges angeklagt und mussten hunderte Millionen an Strafe zahlen. Als Politiker kann man sich doch nicht bei kriminellen verurteilten Betrügern GEld leihen oder ?!!!
auch ich habe mir schon mal von einem Freund Geld geliehen und noch nicht einmal Zinsen dafür gezahlt!
Davon angesehen, 4 % sind auch über dem normalen Zinssatz für Spareinlagen!
Also haben wohl beide Parteien von diesem Kredit profitiert, ist das jetzt auch schon strafbar in Deutschland?
Ich glaube kaum, dass man das vergleichen kann. Und ich bitte dich, das sind doch keine Freunde! Das sind Geschäftspartner und beide erhofften sich einen Vorteil. Wären das wirklich Freunde, dann hätte er wie du keine Zinsen zahlen müssen. (Das nur mal nebenbei, ein Freund der Zinsen verlangt ist ja auch ein ***). Das wir uns richtig verstehen, wir reden von einer halben Millionen Euro! Und der Herr Bundespräsident ist doch sicherlich gut betucht. Nur leider haben nur reiche einflussreiche Menschen wie er überhaupt Zugang zu Leuten wie Geerkens. Unsereins, der kleine Mann, der kann natürlich die überhöhten Zinsen der Bank zahlen, ist ja klar. Aber das ist natürlich unter der Würde des Bundespräsidenten. Wenn der jetzt noch eine Yacht haben wollte, bei welchem reichen Mann leiht er sich dann Geld? Der Mann ist doch nicht blöde und geht zur Bank.
Es geht nicht darum, dass sich ein MP bei einem alten Freund mal eben was leiht.
Das macht jeder mal und jeder läßt sich wahrscheinlich auch mal zu einem Glas Wein einladen oder zu einem Essen, dass, sagen wir mal 100,00 € kosten darf. (Bei einem Gehalt von ~ 5.000 € netto / Monat, kann man das, weil man dem anderen, ohne, dass es einen "wehtut" auch wieder einladen könnte.
Wenn man das aber jeden zweten Tag macht, ist das wieder eine ander Sache.
Im Fall Wulff geht es darum, dass sich ein Amtsträger von einem Unternehmer, der alleine dadurch schon Vorteile hatte, dass auf die Reisen des MP mitgenommen wurde, "Ziehungsrechte" in Höhe von 500.000,- € ohne Sicherheiten und 5 Jahre tilgungsfrei verschafft.
Sowas dürfte einem geldwerten Vortel von mehrere zehntausen Euro entsprechen.
Als MP hätte er sicher irgendwo ein Haus zur mite bekommen.
Diese Erklärung er brauchte ganz schnell ein neues Häuschen die zieht irgendwie nicht, weil ab einem bestimmten Einkommnen und dazu zählt ddas eines MPs ist es kein Problem ein Haus oder eine Wohnung anzumieten.
Wenn man nicht gerade in München, FFM oder Hamburg was sucht.
Ich habe mal eben auf einem Immobilienportal geschaut.
für unter 2.000 € warm kann man im Raum Hannover ein 5.000 m² Grundstück, mit Pool und 300 m² Wohnfläche.
Ob es jemand glaubt oder nicht auch ich habe mir schon mal von einem Freund Geld geliehen und noch nicht einmal Zinsen dafür gezahlt!
___________________
Wenn ich Ihnen heute 100,-€ leihe und Sie mir morgen 100,-€ zurückgeben, dann sind besagte 100,-€ nur noch 99,9999...,-€ wert.
Des Weiteren erleide ich einen Zinsverlust und Sie könnten das Geld derweil anlegen. Mag ja sein, dass ich keine Zinsen verlangt habe, Sie hätten das in obigen Fall aber schon getan.
Als nächstes würden Sie mir das Geld und einen Kasten Bier oder Blumen-Strauß zurückgeben...ansonsten sag ich irgendwann: Undankbarer Kerl!
____________________
Davon angesehen, 4 % sind auch über dem normalen Zinssatz für Spareinlagen!
____________________
...4% für eine Bareinlage von 500.000,-€?
Wechseln Sie doch einmal die Perspektive:
Sie verlieren einen Prozess und erfahren im nachhinein, dass Ihr Anwalt beim Prozessgegner einen günstigen Kredit aufgenommen hatte.
Bleiben Sie dann bei Ihrer Argumentation oder hätten Sie sich gewünscht, dass Sie von Ihrem Anwalt über diese missliche Lage im Vorfeld aufgeklärt worden wären?
Ich hoffe, daß Herr Wulff seinen Steuervorteil aus den Zinsen auch ordentlich versteuert hat. Die Differenz zum marktüblichen Zins stellt eine Schenkung dar und ist bei der Steuererklärung anzugeben.
Herr Wulff als Jurist sollte so etwas wissen. Aber möglicherweise ist die Angelegenheit bei einer "Respektsperson" - mal wieder - verjährt.
...ein Ministerpräsident ist vielleicht auch etwas kreditwürdiger als Otto Normalverbraucher. Das wird dann von den "Experten" nicht mehr eingerechnet. Auch ohne Grundschuld hätte Geerkens sein Geld doch auf jeden Fall wiederbekommen, Risikoaufschläge sind überhaupt nicht erforderlich. Zudem muss bei einem Privatkredit auch kein Hochhaus in Frankfurt am Main und keine gesamte Vorstandsetage mitfinanziert werden. Natürlich können Privatkredite günstiger sein. 4% hätte Geerkens von keiner Bank bekommen. Und wenn ich einem frisch geschiedenen Freund - sagen wir mal 5.000 Euro für ein Auto - leihen würde, würde ich nicht einmal 4% Zinsen nehmen.
Hier geht es eigentlich um den Vorwurf der Beihilfe zur Geldwäsche (vgl. § 261 Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte)!!!
Ich glaube kaum, dass man das vergleichen kann. Und ich bitte dich, das sind doch keine Freunde! Das sind Geschäftspartner und beide erhofften sich einen Vorteil. Wären das wirklich Freunde, dann hätte er wie du keine Zinsen zahlen müssen. (Das nur mal nebenbei, ein Freund der Zinsen verlangt ist ja auch ein ***). Das wir uns richtig verstehen, wir reden von einer halben Millionen Euro! Und der Herr Bundespräsident ist doch sicherlich gut betucht. Nur leider haben nur reiche einflussreiche Menschen wie er überhaupt Zugang zu Leuten wie Geerkens. Unsereins, der kleine Mann, der kann natürlich die überhöhten Zinsen der Bank zahlen, ist ja klar. Aber das ist natürlich unter der Würde des Bundespräsidenten. Wenn der jetzt noch eine Yacht haben wollte, bei welchem reichen Mann leiht er sich dann Geld? Der Mann ist doch nicht blöde und geht zur Bank.
Es geht nicht darum, dass sich ein MP bei einem alten Freund mal eben was leiht.
Das macht jeder mal und jeder läßt sich wahrscheinlich auch mal zu einem Glas Wein einladen oder zu einem Essen, dass, sagen wir mal 100,00 € kosten darf. (Bei einem Gehalt von ~ 5.000 € netto / Monat, kann man das, weil man dem anderen, ohne, dass es einen "wehtut" auch wieder einladen könnte.
Wenn man das aber jeden zweten Tag macht, ist das wieder eine ander Sache.
Im Fall Wulff geht es darum, dass sich ein Amtsträger von einem Unternehmer, der alleine dadurch schon Vorteile hatte, dass auf die Reisen des MP mitgenommen wurde, "Ziehungsrechte" in Höhe von 500.000,- € ohne Sicherheiten und 5 Jahre tilgungsfrei verschafft.
Sowas dürfte einem geldwerten Vortel von mehrere zehntausen Euro entsprechen.
Als MP hätte er sicher irgendwo ein Haus zur mite bekommen.
Diese Erklärung er brauchte ganz schnell ein neues Häuschen die zieht irgendwie nicht, weil ab einem bestimmten Einkommnen und dazu zählt ddas eines MPs ist es kein Problem ein Haus oder eine Wohnung anzumieten.
Wenn man nicht gerade in München, FFM oder Hamburg was sucht.
Ich habe mal eben auf einem Immobilienportal geschaut.
für unter 2.000 € warm kann man im Raum Hannover ein 5.000 m² Grundstück, mit Pool und 300 m² Wohnfläche.
Ob es jemand glaubt oder nicht auch ich habe mir schon mal von einem Freund Geld geliehen und noch nicht einmal Zinsen dafür gezahlt!
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Wenn ich Ihnen heute 100,-€ leihe und Sie mir morgen 100,-€ zurückgeben, dann sind besagte 100,-€ nur noch 99,9999...,-€ wert.
Des Weiteren erleide ich einen Zinsverlust und Sie könnten das Geld derweil anlegen. Mag ja sein, dass ich keine Zinsen verlangt habe, Sie hätten das in obigen Fall aber schon getan.
Als nächstes würden Sie mir das Geld und einen Kasten Bier oder Blumen-Strauß zurückgeben...ansonsten sag ich irgendwann: Undankbarer Kerl!
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Davon angesehen, 4 % sind auch über dem normalen Zinssatz für Spareinlagen!
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...4% für eine Bareinlage von 500.000,-€?
Wechseln Sie doch einmal die Perspektive:
Sie verlieren einen Prozess und erfahren im nachhinein, dass Ihr Anwalt beim Prozessgegner einen günstigen Kredit aufgenommen hatte.
Bleiben Sie dann bei Ihrer Argumentation oder hätten Sie sich gewünscht, dass Sie von Ihrem Anwalt über diese missliche Lage im Vorfeld aufgeklärt worden wären?
Ich hoffe, daß Herr Wulff seinen Steuervorteil aus den Zinsen auch ordentlich versteuert hat. Die Differenz zum marktüblichen Zins stellt eine Schenkung dar und ist bei der Steuererklärung anzugeben.
Herr Wulff als Jurist sollte so etwas wissen. Aber möglicherweise ist die Angelegenheit bei einer "Respektsperson" - mal wieder - verjährt.
...ein Ministerpräsident ist vielleicht auch etwas kreditwürdiger als Otto Normalverbraucher. Das wird dann von den "Experten" nicht mehr eingerechnet. Auch ohne Grundschuld hätte Geerkens sein Geld doch auf jeden Fall wiederbekommen, Risikoaufschläge sind überhaupt nicht erforderlich. Zudem muss bei einem Privatkredit auch kein Hochhaus in Frankfurt am Main und keine gesamte Vorstandsetage mitfinanziert werden. Natürlich können Privatkredite günstiger sein. 4% hätte Geerkens von keiner Bank bekommen. Und wenn ich einem frisch geschiedenen Freund - sagen wir mal 5.000 Euro für ein Auto - leihen würde, würde ich nicht einmal 4% Zinsen nehmen.
Hier geht es eigentlich um den Vorwurf der Beihilfe zur Geldwäsche (vgl. § 261 Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte)!!!
liegen Sie - glaube ich - daneben: Herr Wulf hat angemahnt , künftige Generationen nicht über alle Massen per Rettungsschirm zu verschulden! Dann hat er vor Ausgrenzung Grossbritanniens gewarnt welchs sich nicht der EU Diktatur beugen will, das war wohl endgültig der Anlass den Stein ins rollen zu bringen.
An Zufaelle glaube ich schon lange nicht mehr ...
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Verschwörungstheorien. Danke, die Redaktion/se
Wulf hat angemahnt.
Was sagt uns das?
Nichts.
Denn:
Anmahnungen,etwas zu tun oder zu unterlassen,sind nichts als Worte,die mal mehr mal weniger gehört oder überhört werden.
Ihnen fehlen die Taten.
Was Wulf für sich selbst allerdings hätte anmahnen müssen,wäre Einsicht gewesen:
Die Einsicht,auf Abstand zu zwielichtigen und betrügerischen Unternehme(r)n zu gehen,die mit kriminellen Machenschaften Mitbürger übervorteilen und um ihr Erspartes bringen.
Solche Betrüger haben nichts im Umfeld eines Bundespräsidenten verloren.
Denn dieses Amt hat eine Vorbildfunktion.
Statt freundschaftliche Kontakte zu Betrügern zu unterhalten,hätte Wulf diese anmahnen müssen, sie auffordern müssen,
die betrügerisch erwirtschafteten Gelder den Geschädigten zurückzuzahlen.
Jemand,der betrügerische Unternehmungen nicht aufs schärfste verurteilt und statt dessen weiterhin Kontakt zu solchen Betrügern pflegt,sollte seine moralische Einstellung überprüfen.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Verschwörungstheorien. Danke, die Redaktion/se
Wulf hat angemahnt.
Was sagt uns das?
Nichts.
Denn:
Anmahnungen,etwas zu tun oder zu unterlassen,sind nichts als Worte,die mal mehr mal weniger gehört oder überhört werden.
Ihnen fehlen die Taten.
Was Wulf für sich selbst allerdings hätte anmahnen müssen,wäre Einsicht gewesen:
Die Einsicht,auf Abstand zu zwielichtigen und betrügerischen Unternehme(r)n zu gehen,die mit kriminellen Machenschaften Mitbürger übervorteilen und um ihr Erspartes bringen.
Solche Betrüger haben nichts im Umfeld eines Bundespräsidenten verloren.
Denn dieses Amt hat eine Vorbildfunktion.
Statt freundschaftliche Kontakte zu Betrügern zu unterhalten,hätte Wulf diese anmahnen müssen, sie auffordern müssen,
die betrügerisch erwirtschafteten Gelder den Geschädigten zurückzuzahlen.
Jemand,der betrügerische Unternehmungen nicht aufs schärfste verurteilt und statt dessen weiterhin Kontakt zu solchen Betrügern pflegt,sollte seine moralische Einstellung überprüfen.
Erinnern wir uns, dass doch erst kürzlich ein führender CDU Politiker ein Verhältnis zu einer Minderjährigen zugab. Ein anderer führender CDU Politiker behielt seinen Doktortitel, weil er bewiesenermaßen eine akademische Vollniete ist, aber kein Plagiator. Die Liste ähnlicher Beispiele ist lang. Insofern finde ich Wulff vergleichsweise harmlos. Nur die Spitze des CDU Eisbergs, sozusagen.
"Das ist wie ein Märchen und dieses Märchen wollen wir ausnutzen!"
Wer hat's gesagt? Auch ein Bundespräsident - nämlich Heinrich Lübke. Der war auch von der CDU.
"Das ist wie ein Märchen und dieses Märchen wollen wir ausnutzen!"
Wer hat's gesagt? Auch ein Bundespräsident - nämlich Heinrich Lübke. Der war auch von der CDU.
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